Ein Kessel Buntes

Mein Kopf platzt gerade momentan nahezu mit Sachen, die ich schreiben will, wenn ich meinen Feedreader so abarbeite, daher mal hier in loser Folge.

Deutsche Sprache, schwere Sprache Die deutsche Sprache bietet eine Vielzahl an Ausdrucksmöglichkeiten, für viele Sachverhalte eine ungeheure Menge an Synonymen und vor allem für Wortneubildungen. Gut ist es, sich klar und deutlich in der gebotenen Kürze mit Würze auszudrücken.

Was mir gerade zunehmend gegen den Strich geht, das ist die Würde-Seuche. Die kennt ihr nicht? Aber sicher doch! Das ist nichts anderes als der schlechte Sprachgebrauch von Politikern, wenn man sie nach irgendeiner Meinung zu irgendeinem Thema befragt, sie sich aber nicht auf ihre Worte festlegen wollen. Das hört sich dann so an: “Ich würde sagen, dass…” - grammatikalisch ist das übrigens ein Konditionalis.

Überlegen wir doch mal kurz, was das mit einer Aussage macht: wenn man etwas sagen würde, dann tut man es nicht. Damit sind streng genommen solche Aussagen sinn- und zwecklos, einfach wertlos. Wenn man einer Meinung ist, wieso sagt man dann nicht einfach “Ich meine, dass…” - oder die Meinung direkt? So schwer ist das nun wirklich nicht!

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Rez Free von Casper Warden

Ich erlaube mir mal, nachdem die Rezzer-Herrlichkeit um sich greift, einen kurzen Hinweis auf ein Produkt von Caspertech mit dem schönen Namen “Rez Free.”

Rez Free, was ist das? Das ist nichts anderes als ein Rezzer (genau!), den man dazu benutzen kann, alle möglichen Bauten in ihn zu stopfen und bei Bedarf einfach wegzupacken. Für den Hausgebrauch ist die kostenlose Variante völlig ausreichend, wer damit aber später bauen will und Produkte vertreiben, für den gibt es eine erweiterte Variante, die 549 L$ kostet. In dieser ist der dann per Skript steuerbar und zu Rez Faux API-kompatibel. Caspertech selber hat bei vielen einen sehr guten Ruf, das Teil wird auch ständig weiterentwickelt und ist mit den diversen weiteren Produkten vom Hersteller wie dessen Vendoren und dergleichen mehr kombinierbar.

Also: wer in Second Life einen Rezzer für den Hausgebrauch benötigt, der kann ganz einfach zu diesem greifen. Mehr braucht es nicht, und wenn man dann doch nicht mit dem Teil zurechtkommt, hat man kein Geld in den Sand gesetzt.

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Sinnvolle Skyboxgestaltung

Das hier ist frisch aus dem Archiv für Sura. So hatte seinerzeit Kenny den Teleport in Ar’s Station gebaut, um ganz deutlich zu machen, welchen Typus Spieler er unten haben will und welchen nicht. Wer es danach noch nicht kapiert haben will, dem ist eben nicht zu helfen.

Skybox in Ar’s Station
Skybox in Ar's Station

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Änderungen an der Blogroll

Weil es mal wieder an der Zeit ist, gibt’s mal wieder einige Änderungen an der Blogroll. Piedmont Cardonicus ist rausgeflogen, weil es genügend Hinweise gab dass das Blog nicht mehr gepflegt wird seit Dezember 2011, also weg damit.

Neu hinzugekommen sind:

  • Die Chroniken von Anango - das offizielle Blog der Sim Anango eben und
  • Sein oder nicht sein - nein, hier geht es nicht um Hamlet oder gar Shakespeare, sondern Nici Collins ist gerade frisch unter die Blogger gegangen und das ist nun ihr Blog.
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Der Einbau des Mesh-Deformers ist in Gefahr!

Wie alle wissen, die bereits mit Meshkleidung Erfahrung haben, ist das Hauptproblem daran, dass man die Kleidung nicht seinem Shape anpassen kann, sondern seien Shape bisher der Kleidung anpassen muss. Das ist für viele ein großer Hemmschuh, sich Mesh zuzulegen, da sie dazu nicht bereit sind. Seit November 2011 nun arbeitet Qarl Fizz an einem Stück Software, den sog. parametrischen Meshdeformer, dessen Programmierung von SL-Bewohnern finanziert worden ist und dass genau diesen Umstand beheben soll. Damit würde sich dann die Kleidung dem Shape anpassen und gut, die Designer würden mehr verkaufen und Linden Lab selber erklärte sich dazu bereit, das in seinen Viewer einzubauen. Inzwischen gibt es sogra einen Projektviewer von Linden Lab mit dem Feature und Qarl arbeitet wieder heftig daran, also dachten alle das wird gut. Bis heute!

Denn im zugehörigen Jira STORM-1716 schlägt nun ausgerechnet der bisher in der Community wohl geschätzte Oz Linden, der sich für die Viewerentwicklung bei Linden Lab insgesamt verantwortlich zeigt, ganz andere Töne an.

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Port Kar nimmt den Spielbetrieb auf

Erinnern wir uns: am 29. November 2011 meldete sich in Slinfo Obscuracamera Resident zu Wor t, dass sie auf ihrer Homesteadsim die Stadt Venedig im Mittelalter bauen lassen wolle und sie suchte nach begnadeten Baumeistern. Sie war dazu bereit dafür bis zu 1000 US$ zu investieren. Recht schnell aber verwarf sie diesen Plan und schnell war daraus die Idee geworden, eine Gorsim im überwiegenden Eigenbau zu erstellen. Als Ort wurde Port Kar gewählt und sie legte mit viel Enthusiasmus, aber durchschnittlicher Ahnung was Bauen anbelangt los. Der Learning-by-doing-Effekt war also riesig.

Aber sie baute all die Monate unverdrossen so vor sich hin, wurde von vielen Baumeistern besucht und nun ist es soweit: seit letztem Freitag hat die Sim den offiziellen Spielbetrieb aufgenommen. Es haben sich auch sofort einige Spieler bereits eingefunden, momentan ist aber noch Luft für weitere Rollen. Bisher gibts bereits einen Hafenprätor, Tarnreiter, Schmied, Wirt und evtl. Wirtin, zwei She-Urts, gesucht werden unter anderem Slaver, Rencer, ersten Kapitän, Sklavinnen usw. Die meisten Räume sind mit den wichtigsten Sachen schon vorausgestattet und zur reinen Dekoration darf man maximal 25 eigene Prims aufstellen.

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Was ich vom Gor-RP erwarte

Das hier ist der Crosspost eines Kommentars von mir aus Facebook, in dem ich mal meine persönliche Sicht der Dinge, was ich im Gor-RP gerne hätte und was nicht näher erläuterte. Da er schon gewisse Rant-Qualitäten hat parallel dazu hier in meinem Blog, groß genug ist er.

Aber um es zu erklären: was ich im RP will sind lang andauernde Storylines. Das episodisch-fröhliche Kloppen Marke “Wir würfeln den Gegner des Tages aus und machen bei ihm einen Raid“ ist langweilig.

Solche Raids machen doch vor allem diejenigen Gruppen, die ohne ihre Vorturner im RP nicht sonderlich viel auf die Reihe bringen. Das ist bei denen doch so: die Herren der Schöpfung sonnen sich da wohlig im Kreise ihrer ach so verliebten und unterwürfigen Frauen, egal ob nun Gefährtin oder Sklavin, die gnädigerweise den Männern die Illusion lassen sie hätten was zu sagen aber dabei in Wirklichkeit gehörig die Hosen anhaben und die Männer an der Leine herumführen, ohne dass die es wirklich merken, kuscheln ein wenig und bringen sonst aber nicht viel auf die Reihe. Wenn dann Cheffe einloggt, wartet schon alles sehnsüchtig darauf, dass er verkündet wen man heute angreift – das dürfen dann ja auch gerne mehrere Ziele sein, wenn eines invalid sein sollte, warum nicht ne – und dann zieht man eben los. Viele Gruppen funktionieren genau so und nicht anders. Damit bin ich durch, das brauche ich nicht und will ich nicht mehr haben.

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Von Blogger zu Wordpress migrieren

Zasta hat es bei Adran neulich angesprochen: Wordpress als Blogengine ist einfach um Längen besser als Blogger, es gibt viel mehr schöne Templates, Plugins und auch ansonsten ist die Community um Längen größer. Blogger ist einer der ersten, kostenlosen Bloggingdienste gewesen, den es gibt. Irgendwann wurde er von Google aufgekauft, seitdem nicht mehr wirklich weiter entwickelt und das merkt man einfach mehr und mehr.

Nicht, dass Blogger schlecht wäre, aber man sieht ihm das Alter an und inzwischen ist der Rest der Welt eben weiter. Mit Wordpress kann man inzwischen eben Sachen machen, von denen man unter Blogger nicht mal zu träumen wagt. Dazu kommt, dass die Skripte für Wordpress auch als Download verfügbar sind, wer es also mag, der ist nicht auf den kostenlosen Dienst Wordpress.com angewiesen, wo die Basisfunktionalität kostenlos ist aber gewisse Sachen dann kosten, sondern kann es direkt und einfach sowie bequem auf seinem eigenen Webspace betreiben (so wie hier). Allerdings reicht für die Mehrheit allemal Wordpress.com sicherlich mehr als genügend aus und wenn nicht, ist es auch kein Problem seine Daten da per Export raus zu bekommen. Das ist wichtig.

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QR-Codes als Beleidigungsträger

Öfter mal was Neues, die Profile mancher Avatare in Gor auf Deutsch sind dazu ein nicht enden wollender Quell der Inspiration. Aber der Reihe nach…

Ein typischer QR-Code.
Ein typischer QR-Code.

Das hier ist ein QR-Code. Kennt ihr vielleicht nicht, aber habt ihr sicherlich bewußt oder unbewußt dutzendfach gesehen, da diese Codes gerade massiv in Mode sind. QR steht dabei für Quick Response, also schnelle Antwort in etwa. Ein QR-Code ist ein zweidimensionaler Barcode, der besonders schnell (sic!) und einfach von Codescannern jedweder Art eingelesen werden kann. Und was benutzt der moderne Datennomade heutzutage, um solche Codes einzuscannen? Richtig: sein Smartphone! Es gibt Zillionen an Barcode-Apps und die Anzahl der Nutzungsmöglichkeiten gehen ins schier Unendliche (nur die meisten Werbeheinis nutzen sie extrem phantasielos).

Ein QR-Code hat dazu auch eine gewisse Redundanz eingebaut, also wenn Bereiche des Codes fehlen kann man ihn dennoch dekodieren. Feine Sache, und wer welche selber erzeugen will, der kann das z.B. hier tun oder direkt bei Google.

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Festungen Gors, Teil V: die Black Bandulo Piraten

Es ist mal wieder an der Zeit, dass ich die Leistungen im Festungsbau bestimmter Gruppen würdige, dieses Mal habe ich mir dazu die Black Bandulo Piraten auf der Sim Spencerport ausgesucht. Die Black Bandulo Piraten sind eine der älteren Piratengruppen im deutschen Gor, es gab sie schon vor drei Jahren im alten Verbund um die Aretai, sie waren zwischendurch immer mal wieder weg und dann wieder da, momentan sind sie wieder da - und das mit Macht.

Eines noch vorneweg: auf der Sim gibt es auch direkt im Hafenbereich eine Stadt, in der man Rollenspiel betreiben kann und vom Bereich der Piraten getrennt zu betrachten ist, ich schreibe hier ausschließlich über das Lager der Piraten auf der Sim, die offene Stadt ist nicht Gegenstand der Betrachtungen.

Zuerst einmal, wie immer, oben die Übersicht über die Sim. Als grundlegendes Designprinzip beim Bau dieser Sim könnte glatt der bekannte Werbeslogan einer Schokoladenfirma Pate gestanden haben: quadratisch, praktisch, gut. Die Hauptbestandteile der Sim sind - mal wieder - unrealistisch hohes Terrain um das eigentliche Lager, Abtrennung des Lagers durch genügend breites Wasser, dazu kommt Wegemaximierung für den Feind während der Verteidiger von Anfang an bereits in alle Richtungen hin bequemes und sicheres Schussfeld hat. Der Angreifer hat zudem kaum Möglichkeiten, sich dem Feindesbeschuß auch nur irgendwie zu entziehen, einfach weil das Terrain topfeben ist und es solche Möglichkeiten fast gar nicht gibt. Dazu kommen Zugbrücken und kaum Ansatzpunkte für die beliebten Enterhaken - die Entfernungen sind einfach zu breit, zu hoch und zu weit, und es gibt diese einfach nicht.

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