Eines der Themen, das bei der Benutzung von Opensimulator immer und immer wieder auftritt, ist die Frage nach der Datenbank: soll man nun SQLite oder MySQL für seine Installation nutzen? Die Gründe für die Wahl sind nicht immer für jeden verständlich, dabei ist es wenn man es aufdröselt recht simpel.
Zunächst einmal zur Grundlage: beides sind Datenbanken und damit fähig, die von Opensimulator benötigten Daten zu speichern und zur Verfügung zu stellen. Allerdings gibt es zwischen beiden Ansätzen einige Unterschiede. Beide Produkte sind stabil und reif genug für den Produktiveinsatz in ihren jeweiligen Einsatzgebieten, also man holt sich damit keine Bananensoftware ins Haus.
SQLite ist eine sog. embeddable Database Engine, das bedeutet es handelt sich dabei um eine kleine Programmbibliothek in C geschrieben, die man in Programme einbetten kann und dann da direkt Datenbankfunktionen zur Verfügung stellt. Da die Engine direkt im Programm abläuft, entfällt sehr viel an Overhead und SQLite ist da in seinen Anwendungsgebieten natürlich rasend schnell. Der Vorteil an SQLite ist, dass ein Programm es out of the box mitbringen kann und man muss wirklich Null administrieren, es funktioniert einfach. Aufgrund seiner Zielsetzung ist SQLite auf das schnelle Verarbeiten von Reads aus der Datenbank optimiert worden. Solange es darum geht, viel aus einer Datenbank zu lesen, ist es die erste Wahl. Ein Problem dagegen stellen die Writes dar, wenn man also etwas in die Datenbank schreiben will. Da kann nämlich SQLite nur einen zur selben Zeit bearbeiten und arbeitet zudem mit einem globalen Lock, sprich in der Zeit werden keine andere Transaktionen durchgeführt. Die Datenbank selber ist bei SQlite eine einzige Datei, die man problemlos kopieren kann.
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