Curio Update von Gala Phoenix

Beim bloggenden Elf drüben gibt es ein Statement von Gala Phoenix zum aktuellen Stand von Curio gegen Hush. Das ist eine verflixt eklige Angelegenheit, wie eine eitrige Wunde und wird vor allem eines: sehr, sehr teuer.

An meine loyalen Kunden, Freunde und Unterstützer,

ich habe euch schon letzten Monat geschrieben um mich bei euch allen für die Unterstützung in dieser schlimmen Zeit zu bedanken. Es bedeutet mir so viel und hat mir mehr geholfen als ich ausdrücken kann. Aber die Zeit verging mit nur wenig Erklärungen von meiner Seite, ihr habt weitere Fragen und das ist verständlich. Ich möchte euch erzählen, was mir bisher passiert ist und euch weiter um Unterstützung bitten.

Im März entdeckte ich, dass Hush Darkrose Skins verkaufte, die meinen sehr ähnlich sahen. Ich habe oft mit Skins zu tun, die meinen eigenen ein wenig zu ähnlich sind, so schütze ich mein Copyright. Ich reichte eine DMCA Takedown Notice ein, aber als Hush eine Counter-Notice einreichte unternahm ich gar nichts.

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Einige Gedanken zu Cloud Party

Nachdem ich einige Zeit mit Cloud Party experimentiert habe, ist es an der Zeit, dazu einige Gedanken zu formulieren.

Viele sehen Cloud Party ja bereits als eine ernstzunehmende Alternative zu Second Life an. Ist es das bereits? Ich denke nein, es ist momentan offiziell erst in der Beta und wie der CEO Samuel Thompson schreibt, bisher das Ergebnis von gerade einmal neun (!) Monaten Programmierarbeit. Nach Aussage von Thompson besteht die Firma bisher aus vier extrem motivierten Programmieren sowie einem Grafiker in einem Büro mit Ameisenproblem, die einfach mal etwas Neues ausprobieren wollten. Man kommt ohne große Risikokapitalgeber aus und die Mehrheit arbeitete vorher bei Cryptic Studios, dem Entwickler von Star Trek Online, Neverwinter Nights, City of Heroes u.a.m.

Allerdings hat Cloud Party dennoch, wenn die Firma es richtig entwickelt, das Zeug dazu, massiv im Bereich von Second Life zu wildern und möglicherweise in Zukunft in Konkurrenz zu Second Life zu treten.Schließlich verfolgen beide gänzlich unterschiedliche Ansätze, und viele Funktionen müssen bei Cloud Party erst noch implementiert werden oder werden es gerade, die man von Second Life her eben schon kennt. Beispielsweise arbeitet man an einer Weltkarte, Webshop u.v.m. Dies geschieht aber wie es scheint sehr flott, dazu kommt dass Sam Thompson oft auf einer seiner Inseln auch rumsteht und man mit ihm von Avatar zu Avatar direkt sprechen kann, wenn man denn will.

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Happy Valve Day

Valve, der Entwickler von epochalen Spielen wie Half Life, Counter Strike oder Team Fortress sowie Betreiber der Plattform Steam, wird im Laufe des Jahres seine Software zur Erstellung von Machinima auf Basis der hauseigenen Source-Engine kostenlos freigeben. Momentan läuft ein geschlossener Betatest für die schlicht Source Filmmaker genannte Software.

Machinima ist ja immer so ein Thema, welches gerade auch in virtuellen Welten wie Second Life gerne und oft praktiziert wird. Es gibt eine ganze Reihe von namhaften Machinimatographen in Second Life, die diese doch recht beschränkte Plattform für ihre Kurzfilme in einer Art und Weise nutzen, die viele nicht unbedingt für möglich hielten.

Aber dennoch ist so etwas natürlich kein Vergleich mit einer 3D-Gameengine, die keine Daten streamen muss. Hier mal zur Verdeutlichung, was mit Sourcemaker so alles möglich ist, alle Werbefilmchen für das Spiel “Team Fortress 2” von Valve, die im Laufe von fünf Jahren entstanden. Solche Gesichts- und Avataranimationen sind mit Second Life einfach nicht machbar und die Filme wurden mit derselben Engine gerendert, die auch die Spiele antreibt. Manche der Videos wurden von Valve selber ins Deutsche synchronisiert.

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Neil Stephensons neuestes Projekt: Clang

Neil Stephenson, der als Autor von Snow Crash die Entstehung von Second Life entscheidend beeinflusste, hat ein neues Projekt namens Clang.

Er ist als Fan von alten Schwertern absolut unzufrieden damit, wie vereinfacht und unrealistisch Schwertkämpfe bisher in Computerspielen umgesetzt worden sind und will das nun ändern. Sein Ziel ist es, endlich mithilfe geeigneter Controller realistische Schwertkämpfe in Computerspielen zu realisieren.

Umgesetzt wird das in einem Spiel namens Clang, dazu soll man von seiner Firma Subutai Corporation später auch ein SDK zum Einbau in eigenen Spielen lizenzieren können. Momentan sucht er auf der Crowdsourcing-Plattform Kickstarter noch Finanzierer für diese Angelegenheit, eine halbe Million US$ soll eingesammelt werden, 295.127 US$ hat er immerhin bereits erreicht.

Man darf also gespannt sein, in dem Video hier stellt Stephenson selber sein Projekt auf Englisch vor:

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Fotografie von Sims in Second Life und die Terms of Services

Fredi macht ihr Blog dicht. Warum? Sie hat einen kleinen Laden in Second Life, in dem sie Bilder mit Simaufnahmen verhökert und eine Simbesitzerin beschwerte sich offenkundig bei Fredi darüber.

Zitat Fredi:

Weil ich den “Hinweis” bekam dass ich mit meinen Bildergalerien die Rechte einer Simdesignerin verletze und es verboten ist da die Bilder ihr Werk zeigen. Ob das nun so stimmt oder nicht ist mir letztendlich egal, mit so einem Quark will ich mich nicht beschäftigen. Ich werde einen Teufel tun und weiter ein RP oder RP-Sims promoten auf denen ich selbst nicht mal spiele und dann auch noch das Risiko tragen meinen Ava zu verlieren.

Fast 1,5 Jahre mache ich das ehrenamtlich, es kostete mich Geld und verdammt viel Zeit. Unter diesen Umständen gibts nur noch den ausgestreckten Mittelfinger von mir.

Zasta selber findet es nur schräg in den Kommentaren, die einfache Frage ist aber doch: wer hat Recht?

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To all fearmongers: stop being so negative about Linden Lab!

This is my message going out around the world for all whiners, which are enjoying their little game nowadays being called “Linden Lab is going to die so soon that we are not going to be aware about it!”, so read my lips, for god’s sake, once and for all: stop whining and stop acting like a bunch of frightened chickens! Use your brains, goddamnit, that’s what it was made being made for!

Actually, yes statistics look all dull and such, for example when you read this nifty post at New World Note s and much, much more. Actually at least around every third post at NWN is about Second Life, how it is declining, how it should turn around and such. BARF, you see the big picture in there? Even better, giving Linden Lab always nice sounding but ill fated advices like which do not get into more specifics “Make bold changes!” or “Lower the tiers, pretty pleaseeeeeee!” and so on and on. Frankly this is getting on my nerves more and more, the more I read about it.

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Schwarzmaler unter sich

Bei New World Notes wird wieder einmal über die Entwicklung von Second Life im Allgemeinen spekuliert, genauer geht es dabei um folgendes: Tyche Shepherd von Grid Survey hat auf Basis ihrer Datenreihen in der Entwicklung der laufenden Sims einen Trend ausgemacht und sagt voraus, dass Ende 2012 etwa 10% weniger Regionen am Laufen seien als Anfang 2012. Wenn sich diese Prognose bewahrheiten sollte, dann wäre das in der Tat massiv.

Dennoch greift dieser Artikel zu kurz und Linden Lab schon zu den lebenden Leichen zu zählen ist zu verfrüht, weil er einige Sachen nicht würdigen kann. Erstens weiß keiner, wie das neue Produkt oder die neuen Produkte von Linden Lab, an denen Rod Humble arbeiten lässt, auf dem Markt einschlagen werden. Was diese Produkte sein werden, das weiß bisher auch noch keiner. Sollten sie sich aber erfolgreich platzieren, dann hat Linden Lab ein weiteres Standbein für seine Geschäftstätigkeiten. So oder so, das werden wir bald erleben und das Lab arbeitet ja mit Hochdruck an dieser Diviersifizierung.

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Curio Skins mit League gegen Hush

Die Modewelt in Second Life ist momentan in Aufruhr: im Bereich der Skins, wo man offensichtlich noch gutes Geld verdienen kann, bekriegen sich einige etablierte Hersteller nun untereinander mit rechtlichen Mitteln im Rahmen des DMCA. Ausgang dabei: ungewiß.

Dabei geht es um folgendes: der Macherin von Curio Skins fiel auf, dass einige aktuelle Skins von Hush offensichtlich ihren älteren Skins verdammt ähnlich sehen. Das alleine kann schon einmal vorkommen und ist eine Frage, wie diese Skins entstanden sind: man kann Skins entweder einfach zeichnen, dann benötigt ein guter Grafiker etwa für einen neuen Skin mit allem Drum und Dran etwa 20 Stunden bis er fertig ist oder aber nach abfotografierten Vorlagen von wirklichen Modellen im Photoshop zusammenbauen, das dauert dann mit bis zu 80 Stunden  durchaus länger, sieht aber auch um einiges realistischer und besser aus.

Nun ist es so, dass die meisten Skinhersteller sich wohl kaum die Mühe machen, selber auf die Suche nach Modellen zu gehen und diese professionell fotografieren lassen, das kostet zu viel Mühe, Zeit und Geld. Nein, es gibt Dienstleister im WWW, die genau solche Vorlagensets gegen Zahlung gewisser Beträge für jedermann einfach anbieten und fertig. Also könnten durchaus zwei verschiedene Skinhersteller sich derselben Vorlagen bedienen und daraus ihre Skins für Second Life zusammenbauen. Diese Skins würden sich notgedrungen sehr ähnlich sehen, da die Vorlage dieselbe war, aber in Details sicher anders. Das kommt auf den Workflow des Grafikers und dessen Bearbeitung der Vorlagen an, jeder legt da ja eigene Akzente.

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Virtuelle Welten sind nicht tot

Durch Zufall habe ich per Google im Blog Steingrau den Post “Virtuelle Welten sind nicht tot - und werden auch so bald nicht sterben” gefunden. Der ist zwar nun ein Jahr alt, aber die grundlegenden Gedanken sind nach wie vor einfach aktuell und passend.

Der Autor macht sich sehr viele Gedanken darüber und zeigt Wege auf, wie sich virtuelle Welten weiter entwickeln können, warum es die allesumfassende Lösung (“one size fits all”) nicht geben kann und man viel mehr eine casual Lösung (wie zum Beispiel Unity) im Browser als auch potentere Lösungen mit eigenem Client benötigt.

Er schließt dann damit, dass er die Idee der virtuellen Welten nicht für tot hält, sondern mit einer Renaissance innerhalb der nächsten fünf Jahre; die Frage ist nur, wer diese anführen wird. Opensim seiner Meinung nach jedenfalls nicht.

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Warum Second Life kein Reputationssystem braucht

Sporadisch höre ich in gewissen Forendiskussionen die Idee, dass Second Life doch ein Reputations- oder Karmasystem brauche. Das prominenteste Beispiel ist dabei der Blogger von New World Notes, der das zuletzt Anfang April diesen Jahres forderte und Reddit als Beispiel dafür brachte, wie segensreich doch so ein Benutzerbewertungssystem denn sei.

Ich bin der Meinung, so ein System würde in SL absolut nichts bringen. Zunächst einmal ist es so, dass es bis von irgendwann in 2004 bis Anfang 2007 genau ein solches in SL gegeben hat. Man konnte jeden Bewohner wahlweise in der Kategorie Behaviour (Verhalten), Appearance (Aussehen) sowie Building (Baukünste) für Zahlung von 1 L$ pro Bewertung entweder positiv oder negativ bewerten. Der Bewohner, der gerated wurde, bekam das per Mitteilung mit - und es gab an die SL-Bewohner für ihr Verhalten eine gewisse wöchentliche Auszahlung aus einem gemeinsamen Topf, denke mal nur an die Premiumuser.

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