Mehr Spaß mit Emerald

Linden Lab hat sich in world mit den Entwicklern von Emerald getroffen und denen gesagt, was nun getan werden muss, damit Emerald nicht bald geblockt wird. Die Liste der Änderungswünsche von Seiten LLs scheint dabei lang zu sein und wird in Bälde veröffentlicht, sobald sie sich darüber klar sind, wie das umgesetzt werden könnte. Bisher ist Emerald nicht gesperrt, der Zugriff weiter erlaubt und Emerald hat nun zwei Wochen, daran zu arbeiten.

Einige Details am Rande sind dabei bereits interessant:

  • LL will, dass emkdu.dll nicht mehr verbreitet wird und sie geben dem als Zeichen von Good Will erst einmal nach. Ebenso hat Linden Lab etwas gegen die Benutzung von llkdu.dll im Emerald an sich. Zukünftige Versionen von Emerald werden also out of the box wohl nur noch OpenJPEG benutzen.
  • Es kann sein, dass in den nächsten Tagen der Zugriff aufs Grid mit einigen älteren Emerald-Versionen gesperrt wird. Dies würde jedoch erst dann geschehen, wenn auf der Seite von Emerald neuere Versionen als Ersatz angeboten werden.

Ich höre die nächsten Schreie und Gerüchte der Marke “Emerald ist gesperrt, waaah!”  jetzt schon, wenn diese Sperrungen älterer Versionen erst einmal aktiv sind. Wir sollten uns alle besser warm anziehen!

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Emerald und der Rest

Der Emerald-Viewer hat in der recht kurzen Geschichte seiner Existenz bereits eine sehr turbulente Vergangenheit hinter sich gebracht. Er ist inzwischen der beliebteste aller alternativen Viewer geworden, inoffiziellen Schätzungen zufolge nutzt jeder dritte Avatar diesen täglich und demzufolge einfach eine Macht.

Nun hat das Team um den Viewer eine dokumentierte unrühmliche Historie verschiedener mehr oder minder grober Taten auf dem Kerbholz, die in der Summe einfach einen mehr als nur die Stirne runzeln lassen. Das beginnt mit CDS, geht weiter über die Onyx-Bots, dann die Geschichte mit Emkdu.dll und letztendich die DDoS-Attacke auf den Server von Hazim Gazov, der allerdings auch alles andere als ein Waisenknabe ist. So oder so aber, es zählt die Absicht, und diese war eindeutig, ihm zu schaden, es macht eine Sache nicht einfach entschuldbar zu sagen “Ich gab dem eine Ohrfeige, weil er mir zuerst eine gab!”

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Emerald sucks again

Well… there’s again some hiccups and discussion about an action of Modular Systems around their Second Life Viewer Emerald. One of the developers changed the login page in a kind of manner to generate quite much unnecessary traffic to a blog of a person which wrote something against Emerald some while ago. There have reportedly been many Iframes in the page to generate literally tons of traffic.

Well, the victim of that action had around 16.5 million hits so far. Otherwise there seems to be no harm done, but it is the intention that counts in my opinion.

Personally I am getting more and more fed up with the attitude of Modular Systems at all. Again there’s an excuse for that behaviour, they didn’t deny that it happened, but otherwise there are no more consequences or so it seems to me. If this would have been the first incident, well, we could count it as lessons in better behaviour. But now? I am sure that this is not going to be the last startling revelation about Emerald - and it sucks, because the viewer really was once upon the competition for quite some time, but now keeps loosing ground more and more against the other third party viewers.

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Wenn zwei das Gleiche tun...

…ist es noch lange nicht dasselbe. So kann man die Erzählungen Schweini Spittelers über die Black Shark Piraten und ihre Zeit auf der Sim Lydius zusammenfassen.

Es ist eine Geschichte der anfänglichen Zuversicht und des hoffnungsvollen Plans, endlich eine Piratentruppe etablieren zu wollen, die nahe am Setting spielt und wie dann die anfängliche Euphorie dahinschmilzt wie der Schnee unter den erbarmungslosen Strahlen der Frühlingssonne. Am Ende bleibt nur noch eine kleine, mitunter hässlich anzusehende Pfütze, die keiner haben will und ein Haufen geplatzter Träume.

Die Erzählungen zeigen eines der Hauptprobleme eines Rollenspiels, das eben kein verbindliches Regelwerk hat: jeder pickt für sich genau nur die Rosinenaspekte heraus, die ihm ins Spiel passen, der Rest wird flexibel gedehnt oder einfach weggelassen. Die anderen machen es schließlich vor, sie machen es auch so, wieso sollte man denn selber anders handeln? Sich darüber einig zu sein, das man “Gor” spielen will, ist eben nicht genug, denn es gibt nicht nur ein “Gor”, sondern verdammt viele. Besser ist es wirklich von Anfang an, dass man es genau definiert und dann schwarz auf weiß hat. Interessanterweise würde man im Mittelerde-RP sofort erschlagen werden, wenn man Rollen zu sehr dehnt oder außerhalb des Settings spielt, aber die goreanischen Rollenspieler zeichnet da eine seltsam langmütige Toleranz aus, die mitunter oft viel zerstört.

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Der Hype-Zyklus von Gartner und Rollenspielgruppen

Im Bereich der Technologie gibt es seit 1995 den durch die Gartner-Beraterin Jackie Fenn geprägten Begriff des Hype-Zyklus. Was ist darunter zu verstehen und welche Folgen kann man daraus schließen? Schauen wir uns zuerst einmal eine Grafik eines typischen Hype-Zyklus an (Bild von Wikipedia):

Der Hype-Zyklus von Gartner.
Der Hype-Zyklus von Gartner.

Die Phasen gliedern sich darin wie folgt:

  1. Der Auslöser/Beginn einer Technologie. Die Aufmerksamkeit ist riesig, die Erwartungen steigen ins Unendliche und alles scheint möglich.
  2. Der Gipfel der überzogenen Erwartungen markiert den Höhepunkt der Entwicklung - maximale Aufmerksamkeit bei total überzogenen und umöglichen Ideen.
  3. Das Tal der Enttäuschungen markiert den Tiefpunkt der Entwicklung. Das öffentliche Interesse ebbt radikal ab, viele Trittbrettfahrer und sonstige Personen verlassen das Projekt.
  4. Der Pfad der Erleuchtung - die Berichterstattung nimmt leicht wieder zu, es entsteht erst jetzt ein Verständnis für die realistischen Chancen, aber auch Grenzen der neuen Technologie .
  5. Das Plateau der Produktivität - die Vorteile der Technologie werden nun allgemein anerkannt und akzeptiert. Die Endhöhe des Plateaus hängt davon ab, ob man einen Nischen- oder Massenmarkt bedient.

Nun lässt sich diese Kurve auf vielerlei Gebieten anwenden; auf Second Life bezogen befinden wir uns momentan wohl gerade in der vierten Phase, dem Pfad der Erleuchtung. Was daraus werden wird, das bleibt abzuwarten.

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Opensim oder: die Entdeckung der Leere

Momentan macht bei vielen Second Life Bewohnern, die Geschäfte und/oder Sims betreiben, vermehrt ein Schlagwort verheißungsvoll die Runde: Opensim. Opensim wird dabei als alles Mögliche und auch Unmögliche angesehen, die Gründe, warum sich langjährige Residents dabei vermehrt dort aufhalten, sind extrem unterschiedlich und reichen von “Ich will kostengünstiger an Land ran” über “Ich will dort einfach Geld verdienen” bis zu “Ich will mich endlich aus den Klauen der Lindens befreien und verdammt noch mal alles selbst unter Kontrolle haben.”

Die Fragen, die sich mir dabei stellten, sind erst mal diese: was ist Opensim eigentlich genau, was macht Opensim für diese Mitmenschen interessant und was nicht sowie hält das alles einer kritischen Überprüfung stand?

Was ist Opensim?

Opensim ist ein kostenlos verfügbar und im Quellcode offener, von Linden Lab unabhängig entwickelter Nachbau der internen Infrastruktur von Second Life. Oder einfacher ausgedrückt: wenn der Second Life Viewer mit einem Webbrowser verglichen wird, dann ist Opensim ein für jedermann kostenlos erhältlicher Webserver. Mehr noch, da Opensim unter einer sehr liberalen BSD-Lizenz entwickelt wird, darf jeder auch den Quellcode nach Belieben modifzieren und für alle möglichen, kommerziellen Produkte einsetzen, wenn er mag.

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The Lindens just continue as they planned to do...

Yesterday M Linden aka Mark Kingdon, CEO of Linde Lab, published an open letter to the community, in which he heralded the nice community base of this world, their devotion and layed out the future plans of Linden Lab for the Open Spaces sims.

In short: no change at all, all he did was just pulling out a bunch of nice word, putting the same old plans in a nice looking, neater soundng package and that’s it. The tier change is coming as planned, also in the same amount in the end, it is just happening in two steps instead of one and that’s all. Wonder when the next protests are going to show up…

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Another short thought about devaluing land investments in SL...

Many people are now starting to whine about devaluing their land investments in SL, again. They always tend to do that, e.g. when LL adds land too fast, lowers tier feeds, upfront fees and does other stuff.

Just get one thing into your big skull: owning land in Second Life is not about getting a value. Land is made by the Lindens, as they see fit, you are on their whim there, always, and there is nothing yet to change this. Take it or leave it, but don’t always whine about that. Real estate owners with a good business approach should know better than that.

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Taking lessons in Linden maths

Basically, what the Lindens are telling us about open spaces sims, is that:

one normal sim runs on the core of a quad core server (e.g. Opteron), meaning 4 normal, full blown sims are running on a quad core normally.

An open spaces sim is 1/4 of a normal sim, so four of them are running on one core of a quad core server or 16 at whole, all of them put together serving the same prim count.

Being overused, the underlying maths about Open Spaces sims is that 1/4+1/4+1/4+1/4 is bigger than 1. Now that’s at least what the Lindens are trying to tell us, which I for myself don’t really believe at all.

Technorati : business, development, openspaces sims, second life

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Linden Lab is doing it... again

Linden Lab has a well known track of record for doing the wrong decisions to the wrong time, annoying the hell out of their paying customers frequently, not really listening to the needs and wishes of their customers, being bad at communicating decisions and overall bad customer service/care and limiting themselfes many times over and over. Still, Linden Lab has a good product, which is ahead its competition, which the people love and cherish and come back frequently, to invest into it and spend money into it. It’s what pays the bills.

The last few months there was not really happening anything in that kind of field, but now the Lindens did it, again and pissed off many paying customers great lengths.

In former times Linden Lab had high hopes in being profitable by selling premium accouns. This hope has been crushed completely. You don’t need it at all to play in SL nor you get anything really for it in return. So this is a product which gets quite few love and, being a shelf warmer.

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