Ebbe Altberg und die Folgen

Es ist in letzter Zeit ruhig um Ebbe Altberg, dem aktuellen CEO von Linden Lab, geworden. Dieser trat nach Pressmitteilung vom 5. Februar 2014 seinerzeit seinen Dienst an, ist also bald knapp ein Jahr im Amt.

Altberg verstand es ähnlich wie sein Vorgänger Rodvik Humble auch die Community zu streicheln und einen guten Eindruck zu machen. Gleichzeitig machte Altberg eine Reihe von Geschäftsentscheidungen seines Vorgängers rückgängig, indem entweder Produkte für iOS eingestellt oder wie Desura verkauft worden sind.

Gleichzeitig wurde im Juni 2014 unter Altberg bekannt, dass Linden Lab an der nächsten Generation virtueller Welten arbeite, die mit Second Life nicht kompatibel sein wird. Dies freilich ist eine Entscheidung, die vermutlich noch auf Rodvik Humble zurück geht, denn laut Altberg arbeiten sie schon seit einiger Zeit daran. Wie diese Welt aussehen wird und was sie alles können wird oder auch nicht, darüber herrscht Unklarheit, weil Linden Lab bisher darüber öffentlich nicht spricht. Außer, dass noch 2015 mit der Beta zu rechnen ist, weiß man sonst kaum etwas über diese neue Plattform.

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Avameet macht Ende des Jahres dicht

Avameet, vormals auch bekannt als Slinside, macht zum 31.12.2014 dicht. Der Macher, Silvio Interflug, baut schon seit längerem an seiner neuen Plattform Gamers.Ai, hat dankenswerterweise noch bis dato die Seite weiter betrieben, aber das Interesse an den Betrieb eben verloren.

Eine Nachfolgeregelung bezüglich der Übernahme kam offenkundig nicht zustande, obwohl es Interessenten nach Interflug gab.

Silvio Interflug empfiehlt allen Benutzern, sich zukünftig bei slinfo.de anzumelden.

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Erneut möglicher DMCA-Mißbrauch bei Mesh-Bodies, diesmal Belleza

Es gibt erneut einen möglichen Fall des Mißbrauchs des Digital Millenium Copyright Acts (DMCA) gegen ein Modelabel in Second Life, diesmal hat es Belleza getroffen. Das Perfide an dieser US-Gesetzgebung ist es, dass es recht einfach ist, gewisse Behauptungen aufzustellen, aber sehr schwer für den Beschuldigten, diese dann aus der Welt zu schaffen.

Die Nachricht im Originaltext:

The Belleza Team has had a DMCA filed against us regarding the VENUS mesh body. We received the email just a short time ago and are sharing this information with the public ASAP so as to keep you all informed.

We intend to take full action against these FALSE claims. We have reason to suspect the culprits behind it are the same people who have been sending constant harassing and threatening messages on our lives for months now. In addition, they have been terrorizing customers in the store as well as griefing the sim with graphic card crashers. All of these recent events have taken place while Tricky is out of the country on vacation, but rest assured he fully intends to shorten his trip and return home to counter all claims.

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Epic Fail! OUCH!

Die Downtime des Osgrids nähert sich bereits mit Riesenschritten ihrem dritten Monat. Ich möchte dabei jetzt nicht, wie üblich, auf diesen Fakt eindreschen, sondern auf einen anderen, Epic Fail hinweisen, auf den man so schnell als vernünftig denkender Mensch wohl nicht kommt.

Dan Banner, auch bekannt als LeTwitch im IRC, hat sich nämlich kürzlich zu folgender Äußerung im IRC hinreißen lassen:

(10:35:04 AM) leTwitch: IRC is now and always has been the primary source of news on osgrid. Anyone not checking in here to see what is happening isnt trying very hard, just sayin.

Auf Deutsch: der IRC-Kanal vom Osgrid war und wird immer die beste Quelle für Neuigkeiten zum Osgrid sein. Wer sich nicht in den Kanal begibt, um zu erfragen, was gerade los sei, der würde einfach nicht genug nachforschen. Ende der Durchsage. AUTSCH!

Ja, darauf muss man erst einmal kommen, dass nicht der offizielle Twitteraccount, das grideigene Blog, das grideigene Forum und die Google+-Seite von Osgrid den primären Kommunikationskanal mit der Welt darstellen, sondern ein popeliger IRC-Kanal!

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SteamOS ist ziemlich sicher tot

Die Spielefirma Valve und ihren CEO Gabe Newell dürften so ziemlich alle kennen, denn deren Spiele wie Counterstrike, Team Fortress 2 oder Half-Life kennt fast jeder. Valve drängt es ja seit einiger Zeit in die heimischen Wohnzimmer und das dazu auserkorene Mittel der Wahl war bisher eine eigene, auf Debian basierende Linuxdistribution namens SteamOS, an der Valve seit etwas über zwei Jahre arbeitet. Die Gründe dafür waren unter anderem die Offenheit von Linux, die Möglichkeit, einen eigenen Steamcontroller anzuschließen und die Kontrolle über das System. So sagte jedenfalls Gabe Newell.

Viele sahen das ja als den Durchbruch für Linux Gaming an und freuten sich, selbst Linus Torvalds war recht begeistert. Das Problem an Linux ist ja die Fragmentierung und wenn Valve eine Plattform für Spiele für alle bereit stellt, fällt das weitestgehend in dem Bereich weg. Andere Probleme waren und sind allerdings die manchmal grottige Performance von OpenGL, sowie dass unter Linux die Grafikkarten von Nvidia deutlich schneller als die von ATI laufen. Ein weiteres Problem ist, dass natürlich auch diverse Game Engines an Linux angepasst und optimiert werden müssten .Wenn man es richtig macht, dann sind Frameraten möglich, die mit Windows gleichauf sind oder sogar noch schneller, nur wird diesen Aufwand längst nicht jeder Entwickler oder jedes Studio betreiben, wie Valve das mit der Source Engine getan hat.

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Second Life Clients für Android: Mobile Grid Client vs. Lumiya

Heute möchte ich mal ein wenig über Second Life Clients unter Android schreiben. Es gibt im Grunde drei Clients heutzutage, nämlich den alten Mobile Grid Client von Kurt Schlager aus Österreich, den Lumiya von Alina Lyvette sowie den LittleSight von Balistoid. Da ich den LittleSight (der auch In-App-Käufe hat) nicht kenne, beschränke ich mich auf die anderen beiden Clients.

Vorweg: gut benutzen kann man beide, es gibt aber auch deutliche Unterschiede zwischen Beiden. Je nachdem, was man benötigt, ist der MGC oder Lumiya eben besser.

Mobile Grid Client Den Mobile Grid Client gibt es kostenlos im Play Store. Allerdings erhält man damit nur eine Testversion von 14 Tagen, danach ist eine monatliche Gebühr in Form von L$ fällig, die man über den benutzten Avatar zu entrichten hat. Die Standardversion kostet 250 L$/Monat, Premium kostet 450 L$/Monat.

Der Grund dafür ist einfach: der MGC baut keine direkte Verbindung zu Linden Lab und Second Life auf, sondern zu einem Server des Autors vom Client. Dieser Server managed dann den kompletten Datenfluss zu Second Life und zum Client. Die laufenden Kosten werden eben durch diese Gebühren finanziert.

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Im Osgrid nichts Neues

Im Osgrid gibt es nichts Neues, es ist nach wie vor seit dem Hardwareausfall vom 28. August diesen Jahres offline. Das Ausmaß des Ausfalls nimmt schon wahrhaft groteske und lächerliche Züge an, schön ist es nicht mehr. Eigentlich können sich die Macher danach am Besten gleich komplett einsargen lassen und sollten besser aufhören, so etwas noch zu betreiben ,da sie ja ihre Unfähigkeit grandios bewiesen haben.

Allerdings gibt es in den diversen Diskussionen zu Osgrid einige, interessante Blüten, über die ich nur den Kopf schütteln kann: so wird beispielsweise immer und immer wieder gebetsmühlenartig von einigen Leuten behauptet, Osgrid sei ja “nur” ein Testgrid und schon daher könne man nicht mit der Sicherheit seiner Daten rechnen.

Falsch! Viele Leute haben dem Grid ihre Daten anvertraut und darauf gebaut, dass die im Fall des Falles rekonstruierbar sind. Ob das nun der Fall sein wird oder nicht, bleibt abzuwarten, die Mitarbeiter des externen Dienstleisters können ja angeblich die Daten sehen.

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Auf Wiedersehen, Osgrid, es war schön mit dir

Zugegeben, die Überschrift des Beitrags ist provokativ, aber das hat seinen berechtigten Grund: das größte aller auf Opensimulator basierenden Grids ist nämlich seit dem 20. August 2014 offline. Der Grund dafür ist ein Fehler einer Festplatte in einem Raid-10-Array des Assetservers, und bis heute hat es der Betreiber nicht geschafft, das Grid wieder in Betrieb zu nehmen.

Die Platte wurde von einem Spezialisten wiederhergestellt, aber bis heute ist das Raid-Array nicht wieder in Betrieb noch das Grid online. Das lässt nur darauf schließen, dass es von dem RAID-Array kein brauchbares Backup gibt, denn ansonten wäre man schon längst wieder in Betrieb.

So aber ist das Grid bereits sportliche 47 Tage vom Netz, die Informationspolitik des Betreibers ist eine Katastrophe und wann es wieder online gehen wird, das steht noch in den Sternen.

Da bleibt dann nur noch die Frage: warum will man solch unfähigen Gestalten eigentlich noch in Zukunft seine Daten anvertrauen? Das, was bei Osgrid gerade abläuft, spottet wirklich jedweder Beschreibung und ist nur noch ein Armutszeugnis für den Betreiber ohnegleichen.

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Avameet nun seit über einer Woche offline

Avameet, die Plattform für virtuelle Welten aller Art, ist seit dem 31.08.2014 wegen eines Hostingproviderwechsels offline.

Der Betreiber, Silvio Interflug, wollte nach eigener Aussage den bisherigen Managed Server, der im Jahr mehrere Tausend Euro an Gebühren kostet, kündigen und die Installation auf eine preiswertere Maschine umziehen. Der aktuelle Status ist auf dem Google-Plus-Profil von Avameet zu finden.

Seitdem ist aber nicht viel passiert bis auf eine Aussage von Silvio, dass es sich deswegen verzögert, weil er aus dem bisherigen (teuren) Hostingvertrag nicht so einfach raus käme wie gedacht und er immer noch hoffe, sich mit dem bisherigen Provider einigen zu können.

Diese Aussage stammt vom 1. September, und seitdem herrscht Funkstille.

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Kommt die Halfprimsim?

Momentan ist ja eines der beständigeren Gerüchte, dass Linden Lab bald einen neuen Simtyp einführen will.

Momentan gibt es ja folgende Simarten:

  • Fullprim mit 15.000 Prims,
  • Lowprim/Homestead mit 3.750 Prims sowie
  • Openspacessim mit 750 Prims.

Die Openspacessim ist im Grid mit 0,1% allerdings eindeutig sehr wenig verbreitet.

Als neues Produkt soll den Gerüchten nach ein Simtyp mit 7.500 Prims eingeführt werden, also eine Sim, genau zwischen Homestead und Fullprim. Wirtschaftlich gesehen macht das viel Sinn, denn viele Simbesitzer und auch sonst klagen im Grunde schon seit langem über die viel zu hohen Mietgebühren für eine Sim, aber bisher gibt es dazu ja keine Alternative (und nein, ich sehe Opensimulator bis für einige, wenige Unerschrockene nicht als passable Alternative an).

Eine Halfprimsim könnte dabei das Problem recht geschickt lösen und dank der Verfügbarkeit von Mesh und inzwischen sehr gut gestalteten Meshprodukten mit recht geringem Land Impact (vormals Primcount) könnte man diese sicherlich mit ein wenig Übung auch sehr ansprechend bebauen. Die Frage ist dann nur, wieviele Avatare maximal gleichzeitig auf einer solchen Sim aktiv sein könnten.

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