Vielen dürfte der Scifi-Klassiker “2001: a space odyssey” von Stanley Kubrick ein Begriff sein. Dieser Film aus dem Jahre 1969 ist nach wie vor ein verstörender Klassiker des Genre, und nicht zuletzt einer der wenigen Filme, in denen der Weltraum korrekt dargestellt wird. So sind die Raumschiffe in den Außenaufnahmen völlig ruhig, jeder dürfte sich an den vordergründig freundlichen Megacomputer HAL-9000 mit dem roten Auge erinnern, die psychedelische Schlusssequenz sowie die Verwendung von klassischer Musik. Die Frage, auf die viele dabei keine Antwort finden, ist dabei allerdings diese: was, bitte, will mir der Film nun eigentlich sagen?
Kubrick selber äußerte sich dazu nur insofern, dass er sagte, man solle darüber denken, was man möge. Dementsprechend viele Interpretationen und Meinungen gibt es dazu. Die einfachste ist dabei diese, dass es dabei um den Aufstieg der Menschheit geht, seitdem sie Werkzeuge benutzt und das Verhältnis der Menschheit zu ihren Werkzeugen. In der Anfangsszene gibt es den Affen, der den Knochen als Werkzeug entdeckt. Das verschafft ihm einen evolutionären Vorteil und so beginnt der Aufstieg der Menschheit als den Planeten dominierende Rasse. Ebenso ist HAL-9000 ein Werkzeug, auf das der Mensch angewiesen ist, um in den Weltraum zu fliegen. Am Ende muss sich der Mensch aber gegenüber seinem Werkzeug emanzipieren, wenn er überleben will und seine Abhängigkeit gegenüber diesem aufbrechen, was nicht einfach ist, aber David Bowman gelingt. Soweit die Interpretation, sie ist schlüssig, es gibt noch andere.
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