Der digitale Maskenball

“Der digitale Maskenball”, so hieß einmal im Jahr 2007 das Titelthema der Druckausgabe vom Spiegel, die sich dem Hype Second Life in allen Möglichkeiten und Facetten, die es damals gegeben hat widmete. Das ist nun fünf Jahre her, der Hype vorbei und Second Life existiert allen Unkenrufen zum Trotz bis heute.

Aber trifft es zu, dass Second Life eigentlich ein digitaler Maskenball ist? Ja und nein zugleich. Wenn man sich die Avatare betrachtet, dann ist es so, dass diese erst einmal den technischen Beschränkungen der Plattform unterliegen. Aber wie man die Avatare innerhalb dieser Beschräkungen gestaltet, das bleibt jedem selbst überlassen. Das Ergebnis ist dann ja meistens, dass die Mehrheit versucht eine Art idealisiertes Spiegelbild seiner Selbst zu bauen, seiner eigenen Wünsche, Bedürfnisse, Begierden. Genau so sehen viele Avatare denn auch eben aus. Der normale Avatar wirkt maximal wie Anfang 30, älter aussehende Avatare gibt es in Second Life zwar auch, aber letztendlich haben diese Seltenheitswert. Nein, man möchte ewig schön, jung, attraktiv und damit viele auch begehrenswert sein und genauso sehen die Avatare nun einmal aus.

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Hilfe - wir sterben aus!

Das Aussterben greift um sich, Leute! Dass Gor ausstirbt und schon seit Jahren dahinsiecht, das ist ja altbekannt. Damit lockt man keinen Vogel mehr vom Dach geschweige denn freiwillig in die Bratröhre, nein.

Neu ist aber, dass dieses Aussterben von Gor nun auch in andere Bereiche des Second Life übergeschwappt ist. So gibt es heute gleich zwei Fragerunden zum Thema Aussterben in Slinfo, da führt wohl jemand bald die rote Liste!

Begonnen hatte damit Susann, die offen die Frage stellt, ob deutsche Clubs denn aussterben würden. Bisher kann man sich dort durch 38 Postings wühlen, wer mag. Besonders on topic ist der ganze Thread denn nicht wirklich, aber das Credo ist ungefähr so “SL wird weniger und die Clubs damit eben auch.”

Spaßhalber schrieb dann Ysanne noch gleich einen Flame namens “Sterben die deutschen Foren aus?”, aber so oder so - schön, dass der Club der aussterbenden Arten aus Second Life endlich mal Zuwachs bekommt. Oder?

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Fragen Sie Bart! - oder: kommt ein Stöckchen geflogen...

Von Maddy kam gerade zu mir ein Stöckchen geflogen, nachdem er von Zauselina Rieko selber eins erhielt.

Seine fünf Fragen an mich sind:

Kannst du dich in eine virtuelle Welt so hineinversetzen, dass deine Wahrnehmung überwiegend von dieser Umgebung bestimmt wird? Kurz: Verspürst du Immersion? Ja, aber selten. Es ist alles eine Frage des Moments und der Spannung, das schöne Modewort Immersion ist ja auch nichts Neues. Das ist im Grunde ja dasselbe wenn man ein Buch förmlich verschlingt, weil es einen nicht mehr loslässt und man in die Phantasiewelt des Buches heintaucht. Spätestens dann aber, wenn der Körper sein Recht verlangt, ist es mit der Immersion auch vorbei, denn wer aufs Klo muss, der muss eben. Alles hat also seine Grenzen.

Wieviele Items hast du in deinem Inventar? (bei mehreren Grids nur das größte) 31617 Objekte. Das halte ich für einen recht kleinen Wert, da ich Avatare kenne, die durchaus über 100.000 besitzen. Aber so ist das nun einmal, wenn man das Bauen anfängt, dann kann man sich vor lauter Zeug nicht mehr retten. Übrigens bin ich ein absoluter Fan der Suchfunktion des Inventars und halte absolut nichts von der Art und Weise, wie manche Mitmenschen ihr Inventar organisieren, indem sie weniger oft benutzte Items in Prims stopfen und dann nur noch die Lagerprims mit sich im Inventar herum schleppen. Erstens kann so die Suchfunktion ihren Sinn und Zweck nicht mehr erfüllen, man sucht also in einem Haufen Prims das was man sucht per Hand und zweitens ist seitdem Linden Lab den Inventardownload auf HTTP umgestellt hat dieser auch bei großen Inventaren so etwas von schnell, dass sich diese Arbeit einfach von vorne bis hinten nicht lohnt.

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Wer braucht schon Familie in Second Life?!?

Die Bildung einer Familie welcher Art auch immer in Second Life ist eine der bescheuertsten Ideen überhaupt, auf die man kommen kann. Mal ehrlich: es hieß zwar damals in der DDR nicht ohne Grund, dass in der SED alle Schwestern und Brüder sind, denn Familie kann man sich nicht aussuchen aber Freunde schon, aber in Second Life ist es eben auch so, dass man sich die Familie beliebig aussuchen kann - und damit ist das ganze Konzept schon zum Scheitern verurteilt!

Der gesamte Schwachsinn der Familie beginnt schon damit, wenn man ein Kind bekommt. Die holde Frau brabbelt auf einmal ein Fachchinesisch daher, von dessen Existenz man früher bisher gar nichts ahnte und auf das man auch gut verzichten könnte, wie Schwangerschaftsshapes, Mamma Alpa HUDs, Adoptionsagenturen, Babyklinik und dergleichen mehr. Nie war Kinder kriegen so kompliziert wie in Second Life, was hat sich die Natur dabei nur gedacht, es im wirklichen Leben so einfach zu gestalten, Skandaaal! Wenn denn das holde Weib dann mal schwanger geworden ist, dann läuft sie zur Krönung des Ganzen bis zu sechs Wochen mit einem geskripteten Babybauch herum, der ihr ständig auch noch für alle gut sichtbar sagt, wie toll das Baby sich dreht oder dass sie auf einmal Lust auf Schokoladeneis mit Senf hat! Wie niedlich!

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Totenköpfe

Normal habe ich es mit Totenköpfen nicht, aber die hier sind die berühmte Ausnahme:

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Wie man sein Blog bekannt macht

Da hat man ihn also nun, seinen ersten Blog. Natürlich will man am Liebsten, dass ihn viele lesen und er bekannt wird, also ist die Frage: wie schafft man es, seinen Blog bekannt zu machen? Der Möglichkeiten gibt es da viele, hier mal die wichtigsten.

Content ist King! Das ist die wichtigste Regel überhaupt: viele Mitleser werden den Blog nicht im Webbrowser, sondern Feedreader, Mailprogramm oder sonst wo lesen, sie kommen also nicht daher, um sich irgendwelche toll-ausgefuchsten Webdesigns anzusehen, sondern um die Inhalte zu lesen. Daher sollte man möglichst hochwertige Inhalte bieten, die die Leser denn auch interessieren. Wenn man natürlich ein Fotoblog betreibt, sind es eben die Fotos, die interessieren.

Worüber du schreibst ist deine Sache, aber mache es gut! Man kann ein Nischenthema besetzen oder über Gott und die Welt palavern, das ist einem selbst überlassen. Nur sollte man davon eine gewisse Ahnung haben und so schreiben, dass es gut verständlich ist.

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Modische Entgleisungen in Serie im Blog "One Way Home"

Was vielleicht manchen erstaunen mag aber dennoch wahr ist, ist dass ich regelmäßig auch einige Fashionblogs die auf meiner Wellenlinie liegen zumindest kurz überfliege. Warum? Um die Bilder zu sehen, zu sehen was gerade bekannt und modern ist, ab und an um gute Quellen für gehaltvolle Freebies zu ergattern sowie zu sehen, welche Marken es für gute Mode so gibt. Darum eben. Ich bin sicher nicht modevernarrt noch daran interessiert, jede Woche tausende von L$ in Mode zu investieren, da würde auch mein eigenes Blog total anders aussehen. Aber dennoch kann man schon soweit an sich in SL arbeiten, dass man vorzeigbar ist, das eine schließt das andere ja nicht aus.

Beim Profilstöbern stieß ich auf den Avatar Giulia Honig, die in SL ein Geschäft namens Diamond betreibt und ein Blog namens “One way home”, so weit so gut, schaut es euch ruhig einmal an. Als ich den Blog dann öffnete, dachte ich zuerst nur “Hä?”, dann “OH MEIN GOTT!” zu Kokoro und bekam dabei einen mittleren Brechreiz. Ehrlich, die Bilder welche dort alle gezeigt werden, könnten direkt bei Momo drüben als “Fun Pic der Woche” eingebaut werden, die müsste gar nicht mehr selber irgendwelche machen, die Bilder von One way home per Feed bei ihr eingebaut und die Rubrik brummt über Wochen.

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Zwischenruf: 12000!

Ich habe keine Ahnung, was heute im Vergleich zu sonst los ist, da teilweise im Minutentakt kommentiert wird, aber mir kann es nur recht sein. Wer meinen kleinen Zähler in der rechten Seitenleiste aufmerksam beobachtet, entdeckt dort heute eine Zahl größer 12000 bei den Seitenaufrufen der letzten 30 Tage.

Ich bin mal gespannt, wo das noch enden wird - es ist jedenfalls ein neuer Meilenstein. Keep it rolling!

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Rants in Folge

Nea hat’s heute von “Tanten und Tunten” und wie diese das Gor-RP ruinieren, Georg bläst fast zeitgleich und unabhängig davon ins selbe Horn mit seinen “Thesen”, die manche für bare Münze halten und das Spiel zu eindimensional halten.

Zur Abwechslung habe ich mal selber keinen Rant auf Lager, aber frage mich, was im RP los sein mag, dass das gerade mal wieder aufläuft. Die einfachste Erklärung dafür: heute ist Vollmond! Wer hätte es gedacht.

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Geburtshilfe

Ich habe, da man mich um Hilfe gebeten hatte, einem neuen Blog ein wenig Geburtshilfe gegeben. Es läuft auf einem eigenen Server wie hier auch und nicht auf wordpress.com, die Besitzerin will es für Werbezwecke nutzen und so habe ich ihm gleich mal eine gute Portion der Plugins spendiert, welche ich auch hier im Einsatz habe und die sich eben einfach bewährt haben.

Die Rede ist von “Royal Markets”. Das ist ein noch recht neues Geschäft, das sich auf der Sim “The Royals” befindet und dort allerlei zum Kauf anbietet. Royal Markets ist eine Zusammenarbeit von Oookusama und Tatso Hirano mit Art Asylum von Sandee Dagger, und damit wie zu erwarten hauptsächlich ein Ausrüster für Rollenspielbedarf aller Art. Mehr dazu könnt ihr einfach hier nachlesen.

Das Blog wird sich sicherlich recht schnell mit Inhalten füllen, so wie ich es sehe ist es inzwischen offiziell eröffnet und freut sich auf interessierte Mitleser und Kommentare.

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