Warum man bloggen sollte

Warum sollte man bloggen? Es gibt eine Vielzahl an Gründen, weswegen man damit es sollte, hier einmal ohne weitere Gewichtung sieben an der Zahl!

1. Es macht Spaß! Es macht einfach eine Menge Spaß , man im WWW über Sachen/Erlebnisse schreibt, die einen bewegen, diese mit anderen teilt, oder vielleicht seine Fotos, und ist dabei eine interessante, aktive Freizeitbeschäftigung. 2. Es ist einfach und kostenlos! Es gibt inzwischen eine Vielzahl an spezialisierten Bloganbietern wie Blogger (gehört zu Google) oder besser noch Wordpress, bei denen man innerhalb von weniger fünf Minuten sein eigenes Blog zusammen geklickt hat und dann mit loslegen kann. Dazu kommt, dass die Blogengines inzwischen so einfach zu bedienen sind, dass sogar die berühmt-berüchtigte Oma ohne weiteres es machen könnte - und auch tut. Es gab schon Blogger, die 108 Jahre alt waren und jeder, der in seinem Webbrowser fähig ist, Emails zu schreiben der ist auch fähig, ein Blog zu schreiben, denn es ist nicht schwerer als das.

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Jack Tramiel ist tot

Jack Tramiel, der geistige Vater der C64 und Atari ST, ist am 8. April im Alter von 83 Jahren verstorben. Tramiel hatte in der Branche den Spitznamen “The Survivor”, war gebürtiger Pole und überlebte Auschwitz.

Zuerst baute er in den USA die Firma Commodore auf und machte sie groß, der C64 prägte als meist verkaufter Computer aller Zeiten eine gesamte Generation, und als er dann von einem Investor bei Commodore raus gekantet wurde, kaufte er alle Anteile der damals angeschlagenen Firma Atari auf und baute den Konsolenhersteller, bei dem Steve Jobs und Steve Wozniak vor Apple tätig waren, zu einem erfolgreichen Hardwareunternehmen um. Der erfolgreichste Slogan von Atari ist “Power without the price” gewesen, und entsprechend gut waren auch die Geräte anfangs gewesen, und er bekämpfte seine frühere Firma Commodore erbittert.

Einer der ersten Schritte von Tramiel, als er seinerzeit Atari übernahm, war die komplette Entlassung der Marketingabteilung. Tramiel wollte sich auf modernes Marketing nicht verlassen und vertraute lieber seinem Instinkt. “Geschäft ist wie Sex, du musst es anfassen, du musst es fühlen können”, so sagte er und er war der festen Überzeugung, eine FIrma müsse “klein und gemein” (lean and mean) sein, um am Markt bestehen zu können, auch sagte er einmal “Geschäft ist Krieg” und handelte entsprechend.

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Merkwürdiges

Es gibt mal wieder einen neuen Blog namens “Nissola´s sl”. Dieser reiht sich nahtlos in die bunte Mischung mehr oder minder aktiver, deutschsprachiger Blogs über Gor ein, geführt wird er von einem Panthermädchen der Sa me Pyrana namens Nissola. Soweit, so gut und hat bisher drei Einträge. Da die Kommentarfunktion dort klemmt und es auch keine Meldung über eine Moderation gibt, damit dort meine Kommentare nun mal überhaupt nicht erscheinen, schreibe ich meinen Kommentar dazu eben hier - so einfach kann man sich das Leben machen.

Es gibt bei diesem Blog da doch so einige Punkte, die mich an der dort erzählten Geschichte vom kampfstarken Anfänger auf Gor stark zweifeln lassen. Nissola selber schreibt, dass sie selber nun knapp einen Monat in Second Life aktiv sei, freut sich tierisch einen Ast darüber, wie sie bereits munter Städte wie Belnend erfolgreich angreift und dabei kampfmäßig sehr gut mithalten kann, besonders deutlich wird das hier in diesem Posting. A-ha.

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Rome reborn 2.2

Rome reborn ist ein internationales Projekt, welches das antike Rom im Zeitraum vom 1000 v.u.Z. bis ins Jahr 550 unserer Zeitrechnung dreidimensional rekonstruieren will. Dieses Video zeigt u.a. das Pantheon und Rom etwa im Jahre 320 u.Z. Alles in allem sehr beeindruckend!

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Shameless Plug: 2000 Tage Bart!

Kaum zu glauben, aber wahr, mich gibt´s schon 2000 Jahr… ähm nein, Tage. Aber das ist auch schon ein Haufen Holz für Second Life!

2000 Tage und kein bisschen weise!
2000 Tage und kein bisschen weise!

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Die Selbstkritik

Die Selbstkritik hat viel für sich. Gesetzt den Fall, ich tadle mich, So hab ich erstens den Gewinn, Dass ich so hübsch bescheiden bin; Zum zweiten denken sich die Leut, Der Mann ist lauter Redlichkeit; Auch schnapp ich drittens diesen Bissen Vorweg den andern Kritiküssen; Und viertens hoff ich außerdem Auf Widerspruch, der mir genehm. So kommt es denn zuletzt heraus, Daß ich ein ganz famoses Haus.

(Wilhelm Busch)

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Die fünf größten SL-Ärgernisse

Es gibt nach wie vor einige, grundlegende Eigenschaften (defekt vom Design her?), die in Second Life einfach nur nerven und dafür sorgen, dass es in seiner Handhabung limitiert ist.

Meiner Ansicht nach handelt es sich dabei um folgende Punkte:

  1. Unzuverlässiger Chat. Wer kennt nicht Chat-Lag und die Unzuverlässigkeit der Gruppenkanäle? Für eine Plattform, die sich auch als 3D-Chat begreift, ist das schlechte Funktionieren ausgerechnet dieser Kernfunktionalität einfach nur ein blanker Hohn. Linden Lab arbeitet angeblich seit Jahren bereits daran, es zu verbessern, und seit Jahren hat sich daran nichts wirklich geändert.
  2. Sims erbringen nicht die zugesicherte Leistung/Avatarlimit zu klein. Auch das ist ein alter Hut: die meisten Sims werden ab einer gewissen Anzahl an Avataren einfach nur noch unbrauchbar und Linden Lab hat daran bisher nichts wirklich geändert, dies zu verbessern. Statt dessen eröffnet man Baustellen wie avatarbezogene Skriptlimits, an denen aber seit der Entlassungswelle 2010 nicht mehr gearbeitet wird und lässt die Bewohner im Dunkeln. Ach ja, und natürlich machen Rolling Restarts genau dann, wenn man sie am Wenigsten braucht, immer besonders Freude. DIe probate Strategie von Linden Lab in Sachen Leistung von Sims ist und bleibt es, Nebelkerzen zu werfen und dafür zu sorgen, dass sich die Benutzer untereinander kloppen, anstelle mal dass sie Linden Lab in die Zange nehmen. Die Mittel der Wahl dazu waren früher die Avatar Rendering Cost (ARC), aktuell die Skriptlast pro Avatar und wenn diese Schwerter stumpf geschlagen sind, dann hat sicherlich Linden Lab noch ein paar weitere Pfeile im Köcher. Divide et impera, nichts anderes macht Linden Lab hier beispielhaft vor.
  3. LAAAG! Wer kennt es nicht, den allgegenwärtigen Lag, der immer genau dann am heftigsten da ist, wenn man ihn am wenigsten braucht? Es nervt einfach nur, ganz egal, wo es auftritt.
  4. All prims are created equal - NOT! Das bisherige, primbasierte Wirtschaftsmodell ist eigentlich veraltet, aber ein neues Modell ist leider auch nicht in Sicht. Der - nennen wir es einmal Server Impact - von Prims kann eben doch sehr unterschiedlich sein. Wenn ich einen Würfel baue, dessen sechs Seiten jede eine eigene Textur 1024x1024 Pixel hat und da noch 30 Skripte rein stopfe hat der ganz klar einen stärkeren Einfluss auf die Simulatorleistung als ein einfacher Würfel mit der Standard Plywood Textur. Nur von den Kosten her zahlt man für beide dasselbe. Gerechter wäre hier ein Modell, das auch die Leistungsanforderung an den Simulator mit einbezieht, Ansätze dafür gibt es ja bereits bei den Uploadkosten für Meshes, aber es ist fraglich, ob so etwas sich jemals durchsetzen wird. Es gab dazu vereinzelte Gedankenspiele der Lindens, aber dabei ist es auch schon dann wieder einmal geblieben.
  5. Nicht funktionierende Teleports. Das fundamentale Fortbewegungsmittel in Second Life ist und bleibt der Teleport, so ist jede Sim - egal wie weit sie entfernt sein mag - nur einige Sekunden entfernt. Soweit die Theorie. Häufig ist es aber in der Praxis eben genau so, dass Teleports entweder ewig lange oder gar nicht funktionieren. An manchen Tagen klappen bei mir alleine schon bis zu 2/3 der versuchten Teleports nicht auf Anhieb und das nervt einfach nur.
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To gor or not to gor, that is not the question

Es ist wirklich interessant, wie ein persönliches Ereignis wie mein Krankenhausaufenthalt doch die Sichtweise auf gewisse Dinge nachhaltig verändern kann. Bei mir ist es momentan so, dass es mir recht scheißegal ist, was der Rest jammert. Ob Gor nun untergeht, wie alle Kassandrarufer ständig im Chor schreien oder auch nicht, was soll es - Hauptsache, ich habe meine Peer Group und meinen Spass, wenn ich online gehe. Wo und wie das ist, ist dabei recht herzlich egal, Rollenspiel selber ist dabei auch nur ein Mittel zum Zweck und die Settings sind austauschbar.

Dazu kommt, dass ich auch manche Sachen persönlich anders sehe als früher. Früher war für mich beispielsweise der Gedanke undenkbar, den Kanal “Gor auf Deutsch” für immer zu schließen. Heute aber, nachdem er es wirklich mal einige Tage lang gewesen ist und es himmlisch ruhig war, ist es für mich sehr wohl denkbar, den Chat dort dauerhaft zu schließen. Warum? Nun, weil die Mehrheit der Benutzer ohnehin nur die Mitteilungen lesen will, bei der Größe der Gruppe es fast unmöglich ist, ständig für gleichbleibend gutes Niveau zu sorgen und außerdem nicht immer jemand ständig den Kindergärtner spielen kann. Wozu auch, es gibt wichtigeres im Leben. Sich letzten Endes einzugestehen, wenn man es denn nicht in den Griff bekommen sollte, dass man da auf verlorenen Posten kämpft, ist keine Schande, sondern im Gegenteil sogar eine Chance, endlich mal das Problem bei der Wurzel zu packen und auszurotten. Selbst die größten englischen Hilfegruppen sind gesitteter als GaD und es gibt dort weniger Spam, letzten Endes könnte es dem Kanal nur gut tun. Und mal ehrlich, wer ständig nach Texturen und sonstigem Zeug frägt, der kann auch woanders glücklich werden und die Dauerbrennerdiskussionen wie “Gor stirbt JETZT!”, “Wo sind all die Männer hin?”, “Was ist nur aus Gor geworden?” und dergleichen bringen auch keinen wirklichen Erkenntnisgewinn mehr. Sie nerven einfach nur, da kann man auch gleich den Sack dicht machen und dann sollen die Leute woanders glücklich werden, Ersatzgruppen zum reinen Chatten gibt es ja auch genügend. Good riddance wäre das allemal!

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Blogpause

Ich lege wegen RL eine Pause von etwa einer Woche ein. Solange werden hier alle Kommentare auf Moderation per Hand gestellt, und nach meiner Rückkehr erst freigeschaltet.

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Aus dem Leben eines Moderators

Gestern hat Kusa eine Notecard in Gor auf Deutsch veröffentlicht, in der sie die Gemeinschaft mal dazu anmahnt, ein wenig in sich zu gehen und Disziplin zu üben. Ich bin gespannt, ob es wirklich etwas nützt, zweifle aber stark daran.

Die Realität ist diese: es gibt einige Moderatoren, die in der Gruppe einfach die Hauptarbeit leisten. Diese sind natürlich dann am heftigsten in der kollektiven Wahrnehmung verankert, wie könnte es auch anders sein, und an denen bleibt das Meiste hängen. Einer dieser Moderatoren scheine ich zu sein.

Ich selber bin da inzwischen auch recht simpel gestrickt: es gibt klare Regeln, was in der Gruppe on topic ist und was nicht. Wenn es nicht allzusehr heftig abzuschweifen droht, dann verfolge ich normal die bekannte Three Strikes Methode aus dem Baseball: es gibt zu allererst eine Mitteilung, dass die Diskussion nun langsam enden möge. Manchmal fruchtet das, wenn es aber zu sehr an Schwung hat, dann auch oft nicht. Wenn es munter weiter geht, dann gibt es eine zweite Mitteilung, dass ab hier die Diskussion nun wirklich zu Ende ist, und wer danach noch meint sich weiter zu diesem Thema dem Kanal mitteilen zu müssen, der wird eben vorübergehend stumm geschaltet. Wenn diese Meldung dann auch noch übersehen werden sollte, dann greife ich mir eben die Gruppenteilnehmer heraus, die am Meisten für Unruhe sorgen und setze genau das so um.

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