9 Jahre in Second Life
Geschrieben am September 25, 2015 | 1 min | 41 Wörter | bart | 2
Man sieht die junge Pamela Anderson und Beckie Mullen neben Ed O’Neill.
Second Life als virtuelle Sandboxplattform ist so gut und so schlecht wie die Menschen, die es bevölkern. Dementsprechend findet sich in Second Life so ziemlich das komplette Verhaltensspektrum der Menschen wieder: man pflegt Freundschaften, betreibt Spiele, macht Rollenspiele, geht tanzen, entspannt sich, vögelt so weit es geht, gründet Familien, heiratet und trennt sich, nur um sich danach zu versöhnen und erneut zu trennen, geht fremd, baut Sachen, kauft Sachen ein, errichtet Bibliotheken, singt oder besucht Livegesang, oder drückt seine eigene Spiritualität aus, in welcher Form auch immer. Es gibt wirklich nichts, was es in Second Life nicht gibt.
Ein Forum, das nun den Anspruch hat, Second Life-Bewohnern eine Heimat zu bieten, wird früher oder später mit diesem kompletten Spektrum unterschiedlicher Inhalte konfrontiert. Die Gretchenfrage dabei ist aber: wo genau zieht man die Grenze zwischen erwünschten und unerwünschten Inhalten? Diese Frage ist nur schwer zu beantworten.
[Mehr]49 Jahre alt - und der Trompeter Herb Alpert macht noch immer Musik.
Der Eine oder Andere mag es schon bemerkt haben: mich gibt es auf Facebook nicht mehr. Der Grund dafür ist schnell erklärt: Facebook mag keinerlei Avatare, aus welcher Plattform oder Spiel auch immer. Es gibt immer mal wieder Löschrunden, bei denen Avatare aus Second Life gesperrt werden - die können dann entweder ihren Realnamen angeben oder es eben einfach sein lassen.
Ich persönlich halte es dabei mit der Möglichkeit, es einfach sein zu lassen. So wichtig ist mir denn Facebook nun eben doch nicht und ich werde nun garantiert keinen zweiten Zugang für den Avatar anlegen.
Ein Klassiker der Band “The beautiful South”:
Es war einmal irgendwo ein altehrwürdiger Angelverein. Dieser Verein war in seinem Orte fest verwurzelt und hatte recht günstige Beiträge. Diese zu niedrigen Beiträge waren alles andere als kostendeckend und sollten dafür sorgen, dass es an Neumitgliedern nicht mangelt. Um den Fehlbetrag zu erwirtschaften veranstaltete dieser Angelverein jedes Jahr im Sommer ein Fischfest: zu diesem Fest, das 2 Tage dauerte, musste jeder ran, der konnte und mit anpacken.
Meistens ging die Rechnung auf und man erwirtschaftete mühsam einen Gewinn von bis zu 2000 Euro. Allerdings begann im Laufe der Jahre die Begeisterung der Vereinsmitglieder für dieses Fest zu bröckeln, denn die freiwilligen Helfer wurden immer weniger und weniger. Während der Aufbau der Zelte freitags noch kein Problem darstellte, so war der Abbau montags ein Riesenproblem, da es meist an Helfern mangelte: entweder kamen sie so nicht oder mussten arbeiten. So blieb dann diese wichtige Arbeit im Grunde immer an denselben hängen, die sich für den Verein aufopferten und in mühevoller Arbeit montags doch die Sachen fristgerecht abbauten und sich abrackerten. Also verrichteten einige wenige im Grunde die Arbeit vieler Mitglieder, aber der Rest baute darauf. Getreu dem Motto: Team - toll, ein anderer macht’s!
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