Der Mesh-Deformer und die neue TPV

Zwar ist die neue TPV schon was länger her, aber es gibt dazu dennoch ein interessantes Statement von Karl Stiefvater (Qarl Fizz), der am Deformer arbeitet. Er schreibt folgendes über die neue schwammige Regel mit der “Shared Experience”:

in fact, the only thing i know for certain is that the rule applies to my deformer - and that if LL doesn’t like my work - they will reject it and NO ONE will be allowed to use it. this (of course) is a dramatic change from the situation when the project was launched.

the other thing that is very clear from listening to the announcement is that Oz is pleading with us to trust him - trust the new LL - to do the right thing.

Übersetzt heißt das:

Das Einzige, was ich sicher weiß, ist dass diese Regel auch auf meinen Deformer angewandt werden wird - und wenn Linden Lab meine Arbeit nicht mögen sollte - werden sie den Einbau verweigern und dann wird es keinem [alternativen Viewer] erlaubt sein, ihn zu benutzen. Dies ist natürlich eine dramatische Änderungen wenn man bedenkt, wie die Regelung aussah, als das Projekt gestartet worden ist.

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Phoenix Firestorm 3.3.0.24880 im Test

Da liegt sie also nun vor mir, das zweite offizielle Release des Viewers, auf den viele Lindenviewerhasser all ihre Hoffnungen projiziert haben, dem designierten Nachfolger des erfolgreichen Phoenixviewers aus derselben Schmiede, das Ergebnis von mannjahrelanger Arbeit: Phoenix Firestorm 3.3.0.24480.

Habe ich vom ersten Release, welches damals eigentlich genauso gut die Versionsnummer 1.0 nicht allzuviel erwartet, da man von solchen Versionen ohnehin nicht allzuviel erwarten darf, so ist es mit der Version nun anders. Bei konservativer Versionierung würde diese Phoenix Firestorm Viewer Version 1.1 heißen.

Es ist üblich, dass bei solchen Versionen hauptsächlich die gröbsten Fehler bereinigt werden, Sicherheitslöcher beseitigt werden und die Effizient erhöht wird. Genau das wurde mit dem Firestorm nach offizieller Aussage auch getan plus dem Hinzufügen einiger, weitere Features.

Ich habe mir den Viewer unter Windows 7 64 bit Professional nach einem Clean Install installiert und dabei getestet, ganz einfach weil ich es immer interessant finde, was es alles so auf dem Markt gibt - die Viewer stellen ja inzwischen so etwas wie ein eigenes Ökosystem dar - und welcher Viewer wohl für meine Bedürfnisse am Besten geeignet ist.

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Imprudence Tage sind endgültig gezählt

Diese Meldung ist zwar nicht mehr ganz taufrisch, aber dennoch bin ich gerade jetzt erst darüber gestolpert: es gab am 31. Januar ein Treffen der Entwickler des Imprudence-Viewers, auf dem beraten wurde, was die Hauptziele der zukünftigen Entwicklungsarbeit sein sollen.

Das Problem der Crew ist dabei ganz einfach, dass sie zur Verwirklichung aller hoch gesteckten Ziele zu wenig Manpower haben und daher Prioritäten setzen müssen. Das ist allemal besser als der Status Quo, denn in der letzten Zeit stagnierte die Entwicklung des Viewers gewaltig.

Das Hauptergebnis des Treffens ist, dass man fortan sein Hauptaugenmerk auf die Entwicklung von Kokua, dem auf V2/V3-Code basierenden Viewer des Teams, legen will. Es wird noch ein offizielles Release von Imprudence 1.4 geben, aber danach nichts mehr in dem Bereich, was zu viel Zeit kosten wird.

Ausserdem will man endlich die Trennung zwischen Imprudence und Kokua vornehmen; Imprudence ist das alte Viewerprojekt, währenddessen Kokua den Next Generation Viewer darstellen soll - auch wenn es da noch sehr viel zu tun gibt.

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Offizieller Second Life Viewer 1.23.x nicht mehr erhältlich

Linden Lab hat die Downloadmöglichkeit des alten, offiziellen Second Life Viewers 1.23.x entfernt. Der Hintergrund dieser Maßnahme ist eine interne Änderung auf Serverseite, die das Laden des Inventars zuverlässiger machen soll und nebenbei auch die ungewollte Nacktheit endlich abschafft.

Laut Oz Linden ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese Änderungen auf Serverseite aktiv werden. Er konnte zwar noch keinen genauen Zeitraum nennen, weil er den Terminplan nicht kennt, länger als ein Monat aber soll es nicht mehr dauern. Damit danach Viewer wie Phoenix, Imprudence, Singularity usw. noch richtig funktionieren, müssen sie eine Codeänderung von Seiten Linden Labs portieren und einbauen, da Linden Lab sonst nicht garantieren kann und wird, dass es für Benutzer dieser Viewer keine ungewollte, zufällige Nacktheit geben wird. Linden Lab hat mit dem geplanten Rollout offiziell den Support für seinen alten Viewer 1.23.x eingestellt.

Dies ist eine der ersten Änderungen, die die alte 1er-Codebasis betreffen, mehrere solche sind in diesem Jahr noch zu erwarten.

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Erste Alpha vom Mesh-Deformer verfügbar

Erinnern wir uns: während Kirstens Viewer am Ziel von 25.000 Pfund beim Crowdfunding scheiterte, so schaffte es Maxwell Graf die benötigten 5.400 US$ zur Programmierung eines parametrischen Mesh-Deformers durch Karl Stiefvater (Qarl Fizz, vormals Qarl Linden) einzusammeln. Danach erfuhr man noch, dass Linden Lab sich an der Entwicklung beteiligen wolle, indem sie sich ständig mit Stiefvater abgleichen und es wurde ruhig um das Projekt… bis heute.

Karl Stiefvater hat sich mit einem Video bei Youtube zurückgemeldet, welches den ersten Prototyp des Deformers bei der Arbeit zeigt. In der ersten Hälfte des Videos zeigt er einen normalen Viewer, ändert den Bauchumfang des Avatars und man sieht - der Bauch überdeckt das Mesh. In der zweiten Hälfte, die er mit seinem Projektviewer aufgenommen hat, sieht man dagegen, wie sich das Mesh automatisch allen Änderungen des Avatars anpasst! Aber schaut selbst:

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Stiefvater merkt dazu an, dass dies noch nicht das fertige Produkt ist, da es nun an die Feinjustierung ginge, aber die schwersten Arbeiten seien erledigt. Er stellt den Sourcecode für jedermann offen in seinem Blog in Form eines Patches zur Verfügung, und er fordert vor allem die Programmierer von Third Party Viewern dazu auf, diesen schnellstmöglich in ihre Viewer einzubauen, da er Feedback benötige.

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Keine Panik auf der Titanic

Hier mal zur Auflockerung ein Rundgang durch ein virtuelles Modell der Titanic, realisiert mit der Crytek Engine 3. Das glücklose Blue Mars basierte auf der Vorgängerversion der Engine und das Video ist sehr interessant um mal zu sehen, was inzwischen technisch möglich ist.

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Linden Lab schenkt uns zu Weihnachten ein stabiles Second Life...

…aber bis dahin werden wir es ab sofort mit einer heftigeren Welle von Rolling Restarts als üblich zu tun bekommen, dadurch unsere Geduld auf eine harte Probe gestellt werden und wir werden nicht wirklich mit einem zuverlässigen Betrieb rechnen können. Als ob ein zuverlässiger Betrieb überhaupt schon jemals wirklich stattgefunden hätte, denn irgendwas ist doch immer.

Linden Lab selbst teilt dies in einem Posting dazu mit:

[Posted 9:23 AM PST, 01 December 2011] Starting today we will be upgrading our simulator system software on the Agni main grid, which will require an extended period of region restarts. We expect this maintenance to be completed by December 25, 2011. We will update this when work begins, as well as throughout the process. The first round of upgrades will begin shortly.

Das bedeutet auf gut Deutsch:

Wir werden ab heute unsere Simulator System Software auf dem Agni Main Grid aktualisieren, dies wird eine längere Periode von Neustarts der Regionen nach sich ziehen. Wi rechnen damit, dass diese Wartung am 25. Dezember beendet sein wird. Wir wirden diesen Post aktualisieren, wenn die Arbeiten beginnen, und während des gesamten Vorgangs. Die erste Runde von Upgrades wird in Kürze starten.

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1. Phoenix Firestorm Stable Release erschienen

Wer nicht hinter dem Mond lebt, der hat es sicher schon längst mitbekommen: heute ist die erste stabile Version von Phoenix Firestorm erschienen. Dieses Release ist das Ergebnis von über 15 Monaten harter, freiwilliger Programmierarbeit des Teams um Jessica Lyon.

Erhältlich ist der Viewer kostenlos für die Betriebssysteme Windows, Linux sowie OS X (Macintosh) - und hier ist der Link zu den Downloads. Wohl bekomm´s!

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Linden Lab arbeitet beim Parametric-Mesh-Deformer-Projekt mit

Es tut sich was auf der Seite, die die Informationen zum Parametric-Mesh-Deformer enthält, das Maxwell Graf angestoßen hat und Karl Stiefvater programmieren soll. Erinnern wir uns daran, die Finanzierung von 5400 US$ steht inzwischen seit einiger Zeit und damit dürfte Stiefvater seine Arbeit aufgenommen haben.

Da bisher allerdings die geplante Webseite zu dem Projekt noch nicht steht, hat kurzerhand Maxwell Graf bei Indiegogo am 11.11. ein kurzes Update gepostet, das den aktuellen Stand erklärt:

Karl has begun working on the code and was contacted recently by LL in order to facilitate development of this feature. He will be working directly with LL from this point forward to supply them with code as the project moves forward, allowing them to check the feature with compatibility for the official LL releases as he progresses so that when it is done it can quickly and easily be included without weeks of additional testing. They contacted him directly to expedite the process and work together from the start of this, which means it will be working correctly and will make it a lot easier for TPV’s and other grids to implement once it is done!

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Ein kleines Update zu Kirstens Viewer

Die Entwicklung von Kirstens Viewer liegt ja momentan auf Halde. Der Programmierer hinter dem Teil, Lee Quick, hat eine Crowdfundinginitiative gestartet, welche die Zukunft des Viewers sichern könnte, vorausgesetzt es finden sich genügend edle Spender, die bereit sind dafür zu bezahlen und am Ende kommt mindestens eine Summe von 25.000 britischen Pfund heraus.

Das würde die Entwicklung für ein ganzes Jahr sichern, in der Softwarebranche ist das nicht mal ein allzu üppiges Gehalt wohl. Das Problem daran ist, gibt es wirklich genügend Menschen, denen es bares Geld wert ist, dass dieser Spartenviewer auch weiterhin läuft?

Ein Blick auf die Projektseite verschafft da Klarheit: die Aktion läuft seit Mitte September und bisher sind Zusagen über 4317 Pfund eingegangen, das Zahlungsziel liegt aber bei 25000 Pfund. Die Sammelphase läuft noch 34 Tage weiter, aber sollten sich nicht einige finden, die gleich mal 2000 Pfund oder mehr auf einen Schlag investieren wollen, ist die Sache einfach: der Viewer wird tot bleiben.

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