Moderne Rollenspielertypisierung nach Laws

Wer mein Blog ein wenig verfolgt, der weiß, dass ich in Bezug auf Rollenspiel ein Anhänger der Typisierung von Richard A. Bartle bin, der mit seinem Artikel “Player who suits MUDs” eine grundlegende Typisierung dieser Spielerarten vornahm und auch gleich griffige Beispiele gab, wieso sich manche Spielertypen nicht gegenseitig ausstehen können.

Nea nun fand eine modernere Veröffentlichung von Robin D. Laws zu demselben Thema, die noch differenzierter und interessanter ist. Im Grunde liefert sie noch ein besseres Gedankenmodell, wer so alles in Rollenspielen unterwegs ist, und warum sich einfach manche besser gegenseitig aus dem Weg gehen sollten und es auch tun.

Das alles ist für den Interessierten zur Lektüre äußerst empfohlen, denn es verschafft einem doch die eine oder andere Einsicht in den Themenkomplex.

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Episch breite Rollenspieldiskussionen gibt es längst nicht nur in Second Life

…sondern auch in den WoW-Foren. Es gibt ja tatsächlich so etwas wie Rollenspielrealms, die im Laufe der Jahre diversen Schwankungen unterlagen. Und weil die Menschen nunmal überall gleich sind, verlaufen die Diskussionen zum selben Thema dann doch meistens erstaunlich ähnlich, beispielsweise diese hier namens “Schlechtes Rollenspiel.”

Lord Finsterbrötchen und Lady Sonnenbirne sind dabei wohl sogar schon noch gar bessere Vertreter des Rollenspiels an sich, wer weiß, was denn Graf Zahl so von sich gibt. Vielleicht plant der ja tatsächlich, alle Stellen von Pi aufzusagen? Das wäre doch mal ein Vorhaben!

Auch der altbekannte Satz “Früher war alles besser!” fehlt nicht, verbunden mit dem Hinweis, dass es heutzutage nur noch Fastfood-RP geben würde, alle nur noch direkt als Großkaiser von Hyppostadt ins RP springen, man Respekt bekommt und sich nichts mehr verdienen will. Das kommt einem dann doch irgendwie sehr bekannt vor, oder?

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Rin in de Kartoffeln, rut ut de Kartoffeln!

Cori zürnt mir gerade öffentlich: sie findet meine Spekulation, dass die Pyranas möglicherweise das Südland verlassen könnten unglücklich. Mag sein, mag nicht sein, aber das Bild kann nun einmal schon entstehen, wenn man sich ihr Elaborat zum Verlauf der Südlandsratssitzung so durchliest.

Sie schreibt dazu bei sich folgendes:

Nun mache ich meinem Ärger in einem Kommentar in meinem Blog Luft. Das führt aber nicht dazu, das die Welle nun abnimmt, sondern andere Blogautoren greifen das Thema auf und dichten einen bevorstehenden Umzug der Pyrana, weg von Südland in die Ereignisse hinein.

Liebe Cori, dazu sage ich dir folgendes: es hat dich keiner dazu gezwungen, deinen Ärger über die Südlandsratssitzung öffentlich zu machen. Das war einzig und alleine deine ureigene Entscheidung, du hast es aber getan, also dann lebe auch mit dem Echo.

Ein kleiner Tipp dazu: gewisse Sachen - genau wie den Verlauf dieser Sitzung beispielsweise - sollte man nicht öffentlich machen noch sich öffentlich darüber ärgern, wie du es getan hast. Schließlich willst du noch etwas von den Leuten und auch noch morgen und darüber hinaus mit denen spielen können.

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Ein Vögelchen hat mir gezwitschert...

…dass die Pyranas bald das Südland verlassen werden. Der Grund: unüberbrückbare Differenzen zwischen ihren Regelwünschen und der Südlandsleitung in Form von Thor Tracer.

Gut, das hat mir zwar kein Vögelchen gezwitschert und das oben ist reine Spekulation meinerseits, aber wenn ich mir mal durchlese, was die Pyranas an Regeländerungen fürs Südland gerne gehabt hätten und wie dann die Südlandsratssitzung aus Sicht von Cori (Stichwort: Demokratiesimulation) ablief, kann einem schon der Gedanke kommen, dass da wer auf zumindest halb gepackten Koffern sitzt und sich nach allen Seiten umschaut. Oder etwa nicht?

Wundern würde es mich jedenfalls nicht weiter!

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Snipern für Anfänger

Und da war dann heute noch eine gar lustige Viewerdiskussion im beliebten Kanal “Erwachsenengor auf Deutsch”, in dem sich einige Spieler darüber austauschten, wie man Snipern kann.

Zitat:

ich kann gut snipern mit dem. rechte maustaste, rad drehen und nach vorne scrollen. da treff ich immer

wobei ich ja meistens diejenige bin die zuerst an den toren ist und einbreche. ich snipere nicht gerne ich bin lieber voll mittem im getümmel

Was mir dazu einfällt? Das hier!

double_facepalm

Denn mal Tacheles: ja, der Viewer kann schon seit Ewigkeiten beliebig ran- und rauszoomen. Nur was hat das mit einem Bogenkampf zu tun? Nichts!

Wie bitte will man es denn erklären können, dass der eigene Bogen auf einmal ein stufenloses Zielfernrohr mit massivem Zoomfernrohr dran montiert hat? Eben, geht nicht!

Wer in einem CM-Kampf snipert, der betrügt und auf den meisten Sims ist das auch daher per Regelwerk verboten. Und wo nicht, da muss es einem eigentlich der gesunde Menschenverstand sagen, dass das einfach Blödsinn ist.

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Manche Sachen ändern sich eben nie

Ich habe mich gestern mal wieder ins Rollenspiel gestürzt und muss ehrlich sagen, dass ich inzwischen in einem Stadium der persönlichen Entwicklung von Rolle und Rollenverständnis bei mir als auch meinen Mitspielern angekommen bin, dass mich einfach gewisse Sachen nicht mehr aufregen noch ich dazu große Lust habe, die Leute in character zu erziehen. Manche mögen das ja und finden es besonders witzig und spaßig, ich dagegen finde es einfach nur noch langweilig.

Ja, es ist einfach langweilig, sich valide Beschwerden über den ach so angeblich schrecklichen Sittenverfall anhören zu müssen, wenn die Vortragende es in Wirklichkeit auch nicht richtig besser macht. Gut, sie trägt eben einen Rock und die andere eine Hose. Und? Dadurch alleine ist man kaum besser.

Solche Sachen haben einfach nur dann vorgetragen ein wirkliches Gewicht, wenn man von sich aus als Frau und nicht erst, nachdem man darauf hingewiesen wurde, einen Gesichtsschleier trägt, um den Anstand zu wahren und den man doch bald darauf sowieso, wenn der olle Anstandswauwau weg ist, wieder abreißt. Solche Sachen haben einfach nur dann eben ein wirkliches Gewicht, wenn man nicht schon beim ersten Anflug einer möglichen Gefahr als Frau nach einem Bogen schreit, um sich verteidigen zu können und der männliche Anhang holt einem das Ding auch noch bereitwilligst, anstelle sie für diese Absicht alleine schon zu maßregeln und ins Haus zu sperren.

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Wer noch das Märchen glaube sollte, im Amiland sei ja alles so viel besser

Der sollte sich mal den btbfailblog in Ruhe auf Englisch gönnen. Dramen ohne Ende!

Ach ja, Brom schreibt übrigens wieder und Saulus wurde gerade zum Paulus, hat mächtig viel Kreide gefressen und will nun zu allen nur noch lieb und konstruktiv freundlich sein. Na dann. Ach und auf Wassersims gibt’s Taliban bekämpfende Hoppelkarnickel. Sowas!

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...als offizieller deutscher Mambastamm

Heute wurde in diversen Gruppen bekannt gegeben, dass eine Gruppe als offizieller deutscher Mambastamm den Spielbetrieb aufnimmt. Über Für und Wider von Mambas an sich möchte ich hier nicht weiter diskutieren, denn darum geht es mir in dem Post nicht.

Worum es mir geht, das ist die Benutzung des Wortes “offiziell.” Dazu gilt es zunächst einmal zu klären, was das Wort denn genau bedeutet. Nach Duden hat es genau zwei Bedeutungen, einmal von einer Behörde ausgehend, also amtlich und zum zweiten förmlich. Mehr gibt es da nicht.

Nun gibt es sicherlich keinerlei Behörde, die irgendeinem Mambastamm bescheinigt, nun der offizielle deutsche Mambastamm zu sein. Damit fällt diese Bedeutung schon einmal weg, und förmlich kann es auch nicht sein.

Was bedeutet also damit die Bezeichnung “offiziell” in dem Zusammenhang? Genau: rein gar nichts, weil sie in dem Kontext absolut sinnfrei ist. Anders sieht es schon dann danach aus, wo noch geschrieben wird, dass sie sich nun “offiziell” in die deutsche RP-Gemeinde einreiht, das geht wiederum.

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Manche Rollenspieler sind wie Zecken

Sie sind alleine kaum etwas oder fühlen sich nichts wert, und suchen daher einen möglichst für sie gut geeigneten, labilen Wirt, an dem sie andocken können. Je mehr Renommee der dabei hat, umso besser für ihn. Haben sie es erst einmal geschafft, beim geeigneten Wirt anzudocken, dann fahren sie unbarmherzig ihren blutsaugenden Rüssel aus und beginnen, sich an ihm gütlich zu tun. Zuerst findet der Wirt das vielleicht noch dufte, und verwechselt das Gefühl sogar mit solchem Zeug wie Liebe, und die Zecke ist gut darin, ihn in dem Glauben zu lassen.

Irgendwann aber, wenn sie sich an ihm satt gesaugt hat, fällt sie eben nun ihrer Natur gleich von ihm ab, ist für eine Weile gesättigt und sucht sich dann das nächste Opfer. Der frühere Wirt wird achtlos zurückgelassen, manchmal bleibt von ihm - wenn er Pech hat und nicht die Zeichen der Zeit erkannt hatte - nicht mehr als eine leere, leblose und fürs RP verbrannte Hülle zurück.

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Und da gab es denn noch...

Ein neues Blog, und zwar von der Bäckerin Gwenda aus Turmus, bitte sehr: “Gwenda, eine Bäckerin erzählt.”

Hach, Backen. Ist das Backen nicht eine der schönsten und handwerklich befriedigsten Tätgkeiten, die der Mensch ausüben kann? Ist es nicht einfach schön, wenn vor allem in der Weihnachtszeit die ganze Küche nach den edelsten Gewürzen und mit den schönsten Gerüchen überhaupt glänzt, die man sich vorstellen kann? Das ist doch einfach herrlich!

Und was gehört zum Backen bei einer Bäckerin dazu? Richtig, Hefe und Sauerteig. Denn erst damit gelingt uns das gute Brot, das wir haben und daher keine Not, dank des Müllers Mehl! Oh ja!

Nur bei der Hefe sollte man aufpassen, denn es gibt ja die Nothefe, besser auch bekannt als Trockenhefe und normale Hefe. Normale Hefe hält nur begrenzt und muss rasch aufgebraucht werden, der Teig braucht auch einen Vorteig und muss länger gehen, aber bei Trockenhefe kann man sich den Vorteig sparen, man mischt sie direkt unters Mehl und lässt es dann so ein wenig länger gehen. Also könnte man meinen, men nutzt nur noch Trockenhefe für seine Backwerke und fertig. Vorsicht! Denn Trockenhefe ist geschmacklich einfach viel schlechter als echte Hefe. Vermeidet sie also immer, so gut es geht und nutzt sie nur wirklich genau dann, wenn ihr nichts anderes im Haus mehr habt und alle Geschäfte geschlossen sind. Ihr werdet es mir danken.

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