Die Rückkehr der Dinosaurier oder: Hochmut kommt vor dem Fall

Es war einmal… so fangen ja viele Märchen an, und bei dieser Geschichte handelt es sich auch fast um ein Märchen, nur mit dem gewaltigen Unterschied, dass es eben kein Happy End gibt.

/me setzt sich entspannt in seinen Ohrensessel zurück, schmaucht dabei gemütlich sein Meerschaumpfeifchen und beginnt zu erzählen:

Es waren einmal einige Jägerinnen vom Stamm der Ja´Hesa Me Seraka im Südland. Ihr Namen waren und sind legendär, es handelt sich dabei nämlich um die allererste EN namens Nadja, die allererste First Bow namens Aleksia Bing und eine gewisse Chilli. Diese gründeten seinerzeit den stolzen Tribe dieser Jägerinnen vor fast fünf Jahren, bis sie irgendwann drei Jahre SL-Pause einlegen mussten, weil… ja, das wissen sie und sonst keiner, es wird schon seine guten Gründe gehabt haben.

Wie auch immer und was auch immer gewesen ist, dieses Trio kehrte vor knapp sechs Wochen zu ihrem alten Tribe zurück. Sie wollten sich anschauen, was denn aus diesem stolzen Tribe geworden sei und fanden in ihren Augen ein Bild des Jammers vor. Dieser einstmals stolze Tribe von stolzen, freien, ungebändigten Jägerinnen war in ihren Augen nur noch ein Schatten seiner ehemaligen Selbst, und so beschlossen sie, den offensichtlich unfähigen Leuten der Seraka zu zeigen, wie man es richtig macht, dass aus diesem kläglichen Trüppchen wieder eine so große und mächtige, kampfstarke Gruppe wie früher werden könnte.

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Festungen Gors, Teil IV: die Dark Curse Piraten

Wer schon glaubt, der Festungsbau der Black Shark Piraten sei schlimm, der kennt das Lager der Dark Curse Piraten auf der Sim Farnacium Island noch nicht. Das Ding setzt wirklich dem Fass die Krone auf, und wer dorthin freiwillig geht, der ist es selber schuld.

Aber mal der Reihe nach… zunächst einmal ein kleines Bild, welches die Sim zeigt, so dass man sich über die lokalen Gegebenheiten klar wird:

Der Weg der Angreifer ist erstaunlich hindernisfrei und beginnt auf dem Schiff im Norden der Sim (Einnordung beachten!) Das Lager der Dark Curse Piraten ist rot umrandet und befindet sich auf einem Hügel, dessen Differenz Bodenhöhe Angreifer zu Hügelhöhe größer als 20 Meter sein dürfte - so funktionieren nämlich die meisten normalen Enterhaken nicht mehr. Die gehen normal nur bis 20 Meter. Vorteil Nummer eins für die Dark Curse Piraten.

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Festungen Gors, Teil III: erneut die Black Shark Piraten

Es ist schon einige Zeit her, dass ich die letzte Festung Gors in ihrer Erhabenheit genauer würdigt. Seitdem ist viel Wasser den Rhein hinunter gelaufen, und auch machte die Zeit vor den Black Shark Piraten nicht halt, die ich schon im ersten Teil dieser losen Serie umfassend begutachtete. Der Verbund, in dem sich einst das Lager der Sharks befand, ist auf eine Sim geschrumpft und die Sharks sind weiter gezogen auf ihre eigene Sim namens Moorland Bay. Eine frühere Sim, welche sie bewohnten, hieß Moorland, es ist für die Sharks durchaus ein Name mit Tradition.

Nun war schon die damalige Viertelsim ein geradezu lehrbuchwürdiges Beispiel in Sachen maximaler Festungsbau zu Ungunsten des Angreifers, aber da die kampferprobten Baumeister der Sharks nun wieder gleich eine ganz Fullprimsim nach ihren Wünschen und Bedürfnissen gestalten konnten, kann man getrost davon ausgehen, dass sie sich hier noch massiv gesteigert haben - und genau das haben sie getan.

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Und da war da noch...

…der Torvaldsländer, der sich OOC darüber aufregte, dass im Regelwerk in einer speziellen Taharisim keine Panther, Mambas, Piraten, Outlaws, Torvaldsländer und dergleichen akzeptiert werden sowie das GM nur optional getragen werden muss.

Dieser meinte dann doch glatt, man müsste das mal Thor Tracer melden, damit die Sim von der Liste der Gorsims gestrichen werde, da dort ja kein RP stattfände. Und dass der Besitzer ein Möchtegernkerl sei, der sich ein paar hilflose Sklaven hält, weil er sonst keine Eier habe.

Ich glaube, der Inhaber hat selten so gelacht wie in dem Moment, als er das hörte.

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Schließungen

Einige, gute Rollenspielsims diversen Alters verschwinden gerade, als da wären:

  1. Asperiche - Schließung am 18. Januar 2012 nach über vier Jahren - die Besitzer wollen einfach auch mal wieder in Ruhe spielen können, verständlich, mehr dazu hier,
  2. Lydius Riff - Schließung am 25. Januar 2012 sowieo
  3. Carcassonne bei Nacht - World of Darkness - die wunderschön ge- und bebaute Sim im gediegenen Mittelaltersetting kann noch bis zum 9. Januar 2012 komplett mit allen Prims für 7350 L$/Woche gemietet werden, eine Übertragung des Eigentums ist nicht möglich, ansonsten geht auch diese unter.
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Lustige Limits, die tausendste Wiederholung

Heute fielen mir im Profil einer mir bis dato unbekannten Panther, die öffentlich darüber philosophierte, wie toll es doch sei, als Panther die Kerle mal so richtig gut durchzufoltern und nach ihrem nächsten Opfer Ausschau hielt, ihre höchst interessanten Limits auf, als da wären:

*2 Day Capture Limit *5 Minutes no RP i TP out *No Lesbian or Gay RP \* No CAP of Women *No Permanent force collar unless agree`d on *No mutilation *Permanents are to be agree`d on *I reserve the right to fade to black in any rp situation i feel unhappy with

Godmode at its best… was soll man dazu schon sonst noch sagen. Zwei Tage Capture Limit? Naja. 5 Minuten kein RP und schon kommt sie aus dem Gefängnis frei? Lächerlich! Kein Einfangen von ihr durch Frauen? Gottmodus, ick hör dir trapsen. Selber foltern wollen… und dann “no mutilation”, also keine Verstümmelung im Limit? Dann sollte man den Quatsch doch lieber gleich mal ganz sein lassen!

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Open Thread: Gor in 2012

[notice]Zu diesem Post hier sind Kommentare mit eurer Meinung ausdrücklich erwünscht. Meine Meinung muss nicht die einzig richtige sein, und dieser Beitrag versteht sich als Fortsetzung der Diskussionen und Zusammenfassung von “Es flautet - oder nicht?” bei Zasta,  “Gor - a plan for action” aus diesem Blog sowie der Diskussion “Ebbe im deutschen Gor?” von Luc Loire im Forum Slinfo.de, “Mein 2011” von Nasty Palen und einer Generalabrechnung von Kendrick McMillan. Logisch, dass solch ein Post denn auch besonders lang ist.[/notice]

Gor stirbt gerade, das tut es aber nicht mit einem lauten Knall, sondern es geht leise und auf Raten. Die Wurzel allen Übels ist falsch verstandene Toleranz und dem Huldigen des Gottes, der sich Traffic schimpft. Beides in Verbindung mit einer auf vielen Sims teilweise sehr fragilen Finanzierungsstruktur sorgt(e) dafür, dass man ja alles nur nicht negativ auffallen wollte, und dementsprechend vielen Mist einfach stillschweigend oder mit der Faust in der Tasche und leisem Grummeln. So oder so, Gor ist Establishment geworden, das ist für viele gleichbedeutend mit langweilig, ausgelutscht und uninteressant - es hat ein echtes Nachwuchsproblem.

Zasta attestiert mir in seinem Post, den ich oben verlinkt habe, dass meine Argumentation schriller würde und meine Schlagzahl, mit der ich den Untergang sehen würde, auch immer heftiger werden würde. Das mag sein, aber es ändert nichts an der Tatsache für mich, dass die Situation im Vergleich zu früher eine andere ist.

Früher ist es immer so gewesen, dass meistens im Sommer auf Gor weniger los gewesen ist, weil - logisch - die Meisten das schöne Wetter genossen und einfach besseres zu tun hatten, als bei irgendwelchen Rollenspielen und Kämpfen zuhause vor den Rechnern zu hocken, wenn man auch draußen das schöne Wetter genießen konnte. Viele waren auch im wohl verdienten Urlaub. Dieser Flaute im Sommer folgte dann immer zuverlässig im Winter ein regelrechter Hype, denn wenn es draußen schnell dunkel und kalt ist, dann ist das Rollenspiel doch eine interessantere Beschäftigung als nur vor der Glotze zu hocken und sich berieseln zu lassen. Im Jahr 2011 gab es auch wieder die übliche Sommerflaute, aber nach dem Sommer blieb der bisherige Winterhype aus.

Das ist eine Sache, die Luc Loire im Slinfo-Thread bereits thematisierte. Wo, ja wo, kann man sich fragen, sind denn nun alle Spieler hin? Entweder sind sie aus Second Life verschwunden oder vergnügen sich nun anderweitig, jedenfalls nicht mehr auf Gor, wie es zu sein scheint. Empirisch so etwas zu belegen ist immer schwer, aber gefühlt haben wir das Maximum an der Zahl der Spieler hinter uns und es schrumpft gewaltig. Wenn man sich auch ein wenig die Trafficauflistungen der Sims im Vergleich zu einem oder zwei Jahren über einen längeren Zeitraum verteilt ansieht (meinetwegen nur die Top 10) , wie damals die Spielerschaft so verteilt war, dann ist die Trafficsumme in der Tat weniger geworden. Eine geringere Trafficsumme bedeutet auch eine geschrumpfte Spielerschaft. Lucs Beobachtung, dass es weniger geworden ist, teilten dabei u.a. Guru Randwick, Zasta Korobase und andere mit ihm. Die Beobachtung ist da, die Frage ist, woher kommt das - dafür gibt es viele Erklärungsmöglichkeiten.

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Gor - a plan for action

Die Situation ist altbekannt: es gibt zu viel Land und zu wenige Spieler, als dass es sich dauerhaft lohnen würde, diese Spielfläche aufrecht zu erhalten. Dazu kommt eine stetige Entmischung der Ballerhorden von denjenigen, die in Ruhe ihr Spiel betreiben wollen, die Berührungspunkte werden immer geringer. Die Ballerhorden winden sich öffentlichkeitswirksam im Todeskampf, da Kämpfen alleine immer weniger Leuten ausreicht, und der Rest ergeht sich in ausgedehnter Jammerei über die Kaffeekränzchen, aber das im RP nicht mehr wirklich etwas passiert. Also ist doch die einfache Frage, auf die es aber leider keine einfache Antwort gibt: was tun?

Die erste Sache, die passieren muss, wird vermutlich von alleine geschehen: eine massive Reduzierung der Spielfläche. Hier werden einfache Marktmechanismen greifen und gegen eine Schrumpfung der Fläche um mindestens 1/3 im Vergleich zum Jetztzustand ist nichts einzuwenden, im Gegenteil, es sorgt dafür, dass man wieder näher rückt und so miteinander agieren muss.

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Brundisium

Hier mal wieder ein Bild von Brundisium, das nun vor kurzem auf eine Homesteadsim umgezogen ist. Es handelt sich dabei um eine Rollenspielsim, die zur Zeit des antiken Roms angesiedelt ist - und nicht um das Brundisium-Projekt im German Grid. Auf diesem Brundisium dreht sich alles um die Abenteuer in einer Gladiatorenschule.

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