Schwarzhäutige Jarls...

Heute ist mir bereits der zweite “Jarl” aus dem Torvaldsland untergekommen, der schwarzhäutig ist wie die Leute um Schendi. Also mal ehrlich, ganz egal, mit welcher Geschichte man diese Hautfarbe begründen will, sie kann nur eines sein, nämlich ganz, ganz, ganz weit hergeholt - und damit wieder mal eine RP-Geschichte, die die Welt nicht braucht. Oder so etwas ähliches, ich weiß es nicht.

Am Liebsten würde ich ja solchen Vögeln mal eine Karte von Gor um die Ohren hauen, damit sie mal begreifen, wie unwahrscheinlich doch so etwas bei den Entfernungen ist, grob geschätzt sind Schendi und Torvaldsland mindestens 3000 Kilometer voneinander entfernt. Aber gut… es bringt nichts, also Lächeln und links liegen lassen. Oder so ähnlich…

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Endlich: der Männermangel hat ein Ende!

Folgendes, sinnvolle Produkt habe ich beim Einkaufen bei Whatz entdeckt: ein NPC-Master für lumpige 450 L$.

Dank den fortgeschrittenen Klontechniken der Priesterkönige ist es endlich soweit: keine Sklavin muss mehr fortan ohne Herren sein, außerdem hat dieser einige bedeutende Vorteile, wie dass er niemals eifersüchtig wird, das Reisen erlaubt und einfach immer da ist, wenn man ihn braucht. Raiden und Kämpfen sind auch nicht so seines, ja was will Sklavin da noch mehr. Schnieke!

Übrigens ist beim selben Händler auch eine aufblasbare Sklavin zu haben, für all diejenigen Männer, die bisher ohne durchs Leben laufen müssen. Aber naja, bei dem momentanen Frauenüberschuss kann man sich die Ausgabe wirklich sparen, oder?

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Der Versuch der Etablierung einer neuen, deutschen Assassinen-Gruppe

Bisher ist es für meine Begriffe im deutschen Gor so gewesen, dass man wirklich ernsthafte Assassinen an weniger Fingern als an einer Hand  sind abzählen konnte. Davon ist einer schon lange nicht mehr aktiv, der zweite war eine Art Reisealt gewesen und der dritte ist Partisan Swords, über den ich hier schon geschrieben habe.

Es ist mir bisher nicht vergönnt gewesen, mehr im Spiel kennenlernen zu dürfen, sicher gab es noch weitere Assassinen, die wirklich gut gewesen sind oder es nach wie vor sind, aber man kann sie locker und ungelogen an einer Hand abzählen und mir sind sie bisher eben nicht über den Weg gelaufen. Natürlich habe ich noch weitere Assassinen neben diesen im RP erlebt als diese, aber über diese “Assassinen” sollte man gnädigerweise einfach mehr den wohlwollenden Mantel des Schweigens legen. Nett formuliert ist das, was diese Leute spielen vom Bild eines buchnahen Assassinen, welches ist habe, ungefähr so weit entfernt wie geschmacklich ein Haufen Scheiße von einem saftigen Stück Sachertorte.

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Frisch aus dem Archiv...

…gibt es heute einen Post, den ich vor etwas über einem Jahr schrieb, das Thema ist: “Gor, quo vadis?”, der Inhalt: geht Gor unter oder auch nicht. Man sieht… alles schon einmal da gewesen, die Geschichte wiederholt sich ständig und da es schon im Fernsehen fast nur noch Wiederholungen gibt, seid heute ihr mal dran!

Also in dem Sinne: auch dieses Jahr nichts Neues!

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Die Überdehnung der Landmasse Gors

Momentan scheint die deutsche, goreanische Gemeinschaft mal wieder an einem Punkt in ihrer Entwicklung angelangt zu sein, in der die Bauwut fröhliche Urstände feiert. Wie Fredi schon bei sich drüben schrieb, gibt es im Moment so viel an der Pilgerreise teilnehmende Orte und Sims wie noch nie zuvor. Das ist ein Trend, der natürlich auch Folgen hat, es ist immer so eine Pendelbewegung, mal gibt es mehr, mal weniger Sims.

Momentan also gibt es so viele Sims wie wohl schon lange nicht mehr in der Geschichte des deutschen Gors seit 2008. 2008 war, das dürfen wir alle nicht vergessen, das Jahr in dem die Homesteadsims umgestellt worden sind - die waren damals billig, gut fürs RP geeignet und so gab es derer viele. Als die Preise erhöht und das Avatarlimit halbiert wurde, da schrumpften auf einmal viele der großen Verbünde drastisch zusammen, wie sollte das auch anders sein.

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Die großen Gräben Gors

Ich habe durch Zufall ein englisches PDF namens “A brief guide to Gorean Roleplay in Second Life” von Targaryen Ghiardie gefunden. In dieser Kurzanleitung steht alles Wesentliche drin, was es zu dieser Art von Rollenspiel, angefangen mit der Charaktererstellung, zu wissen gibt. Die folgenden Absätze sind eine Übertragung einiger Inhalte des PDFs ins Deutsche.

Die großen Gräben Eine einzigartige Sache an Gor ist es, wie einfach sich die Spieler in einzelne Gruppen unterteilen lassen, die sich teilweise unversöhnlich gegenüber stehen. Sich so zu benehmen ist närrisch, aber man sollte es dennoch wissen, da man in Second Life früher oder später mit diesen Gruppierungen zu tun haben wird.

By the Books gegen Evolved Das ist etwas, dem man früh genug begegnen wird, der Konflikt zwischen den buchnahen Spielern gegen die Gor Evolved Spieler. Im Grunde lässt sich dieser Graben auf die unterschiedlichen Rollen der Frauen eindampfen. Die eine Meinung, welche die By the books Spieler einnehmen, ist dass es eine Grundlage Gors ist, dass die Frauen nicht den Männern gleichberechtigt sind und es ihnen daher nicht erlaubt ist, zu kämpfen. Die andere Meinung, oft Gor Evolved (kurz GE) genannt, behauptet dass es realistischerweise auf Gor inzwischen eine soziale Fortentwicklung hin zur Gleichberechtigung der Frauen gegeben haben muss, und sie daher kämpfen können. Es gibt einige, kleinere Punkte, die den Graben noch verbreitern, aber das ist der Kern der Sache.

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Heute im Wunschkonzert: Assassinen

Da will jemand auf Gor eine Gruppe von Assassinen ins Leben rufen und postet eine entsprechende Nachricht bei Slinfo, dass er Mitspieler sucht. Soweit nichts ungewöhnliches und als Vorgehensweise sicher keine schlechte Idee, immerhin könnte es ja doch sein, dass man so den einen oder anderen interessierten Mitspieler findet.

Eigentlich eine gute Sache, nur sind Teile seiner Ideen ein wenig befremdlich: es soll eine Bruderschaft von Assassinen sein, die entweder in einer Festung in der Wüste lebt (naja) oder im Norden, man möchte zu zweit oder dritt starten - gute Idee - und sie wollen versuchen alles möglichst ehrenvoll zu tun, was auch immer das zu bedeuten hat. Die geplanten Assassinen wollen mehr zum Nutzen der Gemeinde töten, was auf Gor die Assassinen gar nicht jucken würde, wem es sonst noch nutzt, da interessiert nämlich nur das Geld und fertig. Dazu wollen sie als Gruppe, wenn sie wo auftreten, an Assassins´s Creed entlehnt Lederroben mit Kapuze in der Ausführung weiß mit rotem Streifen tragen. Das ist dann doch schon ein wenig sehr weit hergeholt und hat mit einem ernst zu nehmenden Assassinen ja nichts mehr zu tun.

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RP ist wenn alle darüber reden und es haben wollen, aber keiner es mehr macht

Zu diesem Schluss könnte man jedenfalls kommen, wenn man sich die Standarddiskussion der letzten Tage in Gor auf Deutsch anhört. Alles ist ja so schlimm, furchtbar, untergehen tut Gor sowieso, und im virtuellen Stammtisch finden sich ellenlange Diskussionsrunden zu genau diesem Thema: wo, bitte, ist denn das RP geblieben?

Wo es geblieben ist oder nicht, ich habe keine Ahnung, da ich nach wie vor zu der sonderbaren Spezies gehöre, die RP hat wenn sie es will und damit zufrieden ist. Damit gehöre ich aber offensichtlich zu einer aussterbenden Minderheit, denn der Rest der Spieler schreit ja inzwischen fast schon wie bei einer self-fulfilling prophecy nur noch den Abgesang des RPs. Ja, liebe Leute, macht nur schön weiter so, diskutiert nur schön weiter so und glaubt daran, dann wird es vielleicht sogar wahr werden.

Denn: die Leute, die besseres zu tun haben und RP betreiben, melden sich natürlich kaum, sondern lassen den Jammerchor lieber unter sich, solche Meinungen stören sie doch nur und wenn sie schon öffentlich zugrunde gehen wollen, können sie das gerne machen, man lässt sie einfach gnadenvoll und will sie gar nicht in ihrem falschen Glauben bekehren.

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Tarl und die Zeltstadt

Es gab gestern eine recht fruchtbare Diskussion in GaD darüber, ob nun Männer auf Gor offen mit ihren Gefährtinnen turteln oder nicht. Die gefühlte Mehrheit war dagegen, weil ungoreanisch, voll Disney blablabla - Pech nur, dass John Norman deren Meinung bisher nicht erhört hat.

Es ist nun einmal in Band 1, Kapitel 11, so, dass da Tarl Cabot mit seiner Talena Arm im Arm durch eine Zeltstadt schlendert, sie eine Menge Spass dabei haben und gemeinsam Wein trinken. Er gibt ihr sogar mit dem Hintergedanken “Kauf dir was schönes, Schatzi” Geld, sie geht begeistert weg und macht es auch.

Nun kann man natürlich sagen, Tarl ist ja Erdling und kein Goreaner, und in Band eins ist er noch am Anfang einer Laufbahn - richtig, stimmt alles, aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt daran ist nämlich vielmehr dieser, dass Tarls Verhalten in der Öffentlichkeit überhaupt keinen stört. Und mit dem Argument “Er ist Erdling” kann man dabei auch nicht kommen, denn der Rest ist es garantiert nicht, Talena sowieso nicht.

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Priesterkönig gesichtet

Folgenden Avatar eines Priesterkönigs habe ich im Gor-Hub gesehen; Ersteller ist ein gewisser Artaban Aristocrat. Wie ich finde eine gut aussehende Sache… nur im normalen RP nicht einsetzbar.

Priesterkönig
Ein lebendiger Priesterkönig

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