Der kleine Thorvaldsland-Führer

Aus aktuellem Anlaß einer kleinen Diskussion im Kanal “Gor auf Deutsch” über diverse Onlineismen einige Anmerkungen:

  • Bondmaids (Bond sagt keiner) sind nicht besser oder schlechter als Kajirae. Es ist keine Auszeichnung, eine Bondmaid zu sein noch etwas besonderes. Eine Bondmaid ist wie die Kajira eine Sklavin, allerdings in kulturell anderer Ausprägung und sie wird mitunter härter bei der täglichen Arbeit rangenommen. Das Einzige, wo sie vielleicht noch anders tickt, ist dass sie sexuell freizügiger agiert als eine Kajira (sofern das möglich ist). Viele verwechseln anhand der Stelle allerdings, dass eine Bondmaid ungestraft frecher sein darf als eine Kajira, das ist nicht so. Ansonsten gilt der Grundsatz, sie wird sich je nach geographischer Lage der Herrschaft anpassen müssen oder untergehen. Es mag natürlich sein, dass Bondmaids die Kajirae als verweichlicht betrachten, aber was online gespielt wird ist häufig jenseits von gut und böse.
  • Es gibt kein spezielles Ritual, nachdem man erst zu einer Bondmaid wird. Es geht vielmehr ganz einfach: reingehen oder reingeworfen in den Bondkreis und schon ist es geschehen, das ist wirklich alles und geht in Sekundenbruchteilen, die Welt kann so erschreckend simpel sein. Es gab früher in manchen Gruppen Notecards (Inhalt einer solchen am Schluß des Postings), in denen von einem speziellen Ritual gesprochen wurde. Das ist Quatsch. Wer so etwas in der epischen Breite durchzog, der hatte einfach Lust an genau diesem Spiel, notwendig ist es absolut nicht und steht schon gar nicht in der Art und Weise in den Büchern drin.
  • Es gibt Jarls, aber keine Jarla. Frauen werden in den Büchern von Bondmaids nur mit “Herrin” angesprochen. Der Jarl ist so etwas wie das Dorfoberhaupt in der Hackordnung der Thorvaldsländer, und die Dorfbewohner können ihn auch mit “mein Jarl” ansprechen, die Bondmaids benutzen “Jarl” gegenüber jedem Manne sowieso. Es ist eine typische Sache, die Lange nicht genug durchdacht hat oder es war ihm wurscht, denn im skandinavischen Sprachgebrauch, aus dem er das Jarl her hat, gibt es natürlich auch als passendes Gegenstück Jarla.
  • “Es kann nur einen geben!” war das Motto vom Film Highlander, und beim High Jarl in Thorvaldsland ist es nicht anders. Es gibt genau einen, und dieser wird auf einer Versammlung, dem sog. Thing, gewählt.
  • Es gibt auch kein spezielles Gefährtenschaftsritual im Norden, also macht man entweder goreanisches 08/15 oder denkt sich etwas eigenes vor dem Hintergrund der dortigen Hauptreligion (Odin/Thor) aus.
  • Es ist Unsinn, dass Kajirae in den Bondkreis geworfen werden, um sie vom Kajiratum zu befreien. Sklavin sind sie sowieso schon, sie werden sich einfach anpassen ooder untergehen, fertig.

Und hier noch das, was viele fälschlicherweise als Bondmaidritual betrachten:

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Bitte kein Met!

Da liest man so friedlich auf Spiegel Online, dem ehemaligen Nachrichtenmagazin, umher und findet Werbung für ein überaus interessantes Themenheft des Verlags zur Geschichte der Wikinger. Die Wikinger sind ja eines der legendärsten Völker der europäischen Geschichte überhaupt, um kaum ein anderes Volk ranken sich so viele Mythen und Legenden, die dabei teilweise vollkommen an der historischen Wirklichkeit vorbeigehen. Dazu kommt, dass es kaum gesicherte Quellen von den Wikingern selber gibt, was der Mythenbildung weitere Nahrung verschafft.

Also eine pralle, populärwissenschaftlich aufgearbeitete Fundgrube des Wissens, die für jeden von Interesse ist, der einen Thorvaldsländer möglichst akkurat spielen will. Und so kommt es, wie es eben so oft kommen muss, es gibt auf Seite 53 einen Artikel über die legendären Trinkgelage der Wikinger. Dabei ist der Schlüsselsatz im Inhaltsverzeichnis dieser:

Trinkgelage waren der rituelle Höhepunkt festlicher Mahlzeiten. Meistens gab es selbstgebrautes Bier, denn Wein oder Met waren seltene Luxusgüter.

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Beobachtungen der letzten Zeit

Gmok, der Weise.
Gmok, der Weise.

Einige, kleinere Gedanken zu diversen Themen:

  • Hilfe, es krabbelt! Irgendwie scheint es mal wieder in Mode zu kommen, als Kajira/Sklavin/Wilde sich meistens auf allen Vieren durch die Gegend zu bewegen. Warum, weshalb, der Gründe gibt es viele, es fällt auf jeden Fall auf, ist und bleibt dabei sonderbar.
  • Weihnachten rückt immer, viele Sims bekommen auf einmal Schnee und oft werden diese zusätzlich auch immer gorfremder weihnachtlich mit allem möglichen Zeug geschmückt. Manchen freut’s, manchen stört’s, weil es absolut seinem Gorempfinden zuwider läuft und ihm schon der Weihnachtsterror im RL mehr als ausreicht. Egal, als Oberfundi mache ich das natürlich nicht mit, sondern habe vor meinem Haus einen Gmok als Statue stehen. Ja, Ostern kommt erst noch, also bin ich meiner Zeit voraus und tue mit dieser schönen Statue noch etwas für meinen Ruf als goreanischer Kunstkenner! :D
  • Die Grüppchenbildung schreitet munter voran. Neben den bereits bestehenden SL-Gruppen für die Heilerkaste, Schreiberkaste und dergleichen mehr, die sich alle auch noch mehr oder minder bürokratisch eine (langwierige, langweilige, unnötigte?) Ausbildung samt passendem Kastenkodex verpassen, gibt es auf einmal auch Gruppierungen für alle Runenpriester, Hausbauer, Musiker, Bäcker und dergleichen. Naja, wer’s braucht. So eine Ausbildung in einer solchen Kaste kann, aber muß nicht eine gute Ergänzung fürs eigene Spiel sein. Ich persönlich bin der Meinung, dass die Heilerkaste zum Beispiel viel zu verschult und an die moderne Schulmedizin samt dem Pseudowunder Homöopathie angelehnt ist. Für ein gutes Play sollten einige grundlegende, anatomische Kenntnisse und Eindrücke aus den Büchern, wie die Heiler denn so sind, mehr als ausreichen.
  • Es gibt mal wieder eine Reihe an neuen Gruppen und eine Reihe von Gruppen, die wohl erst einmal Geschichte sind. Aber wie heisst es so schön: manchmal kehren sie wieder.
  • Der GM Version 4.0 ist endlich draussen und bringt einen großen Sack an Änderungen mit sich. Man kann nun Personen z.B. richtig stark fesseln, so dass sie vollkommen unbeweglich sind aber auch mit einem Seil nicht mehr durch die Gegend gezogen werden können. Die RP-Waren erfuhren ebenfalls eine große Überarbeitung, und um den diversen Diebstählen entgegen zu wirken, werden die Objekte nur noch im RP-Server hergestellt und sind auch als Prims ncht mehr verfügbar. Zudem kommt das Meter nun mit einem eingebauten, simweiten Kanalsystem daher, der z.B. zur Anrufung eines Mods benutzt werden kann. Damit manche der neuen Funktionen arbeiten, braucht es auch einen neuen Regionserver.
  • Neben dem neuen Meter, der noch nicht ganz stabil ist, jammern Simbesitzer auch gerade über die aktuelle Serverversion von Linden Lab, die besonders schlecht laufen soll. Also nichts für die Liebhaber von Kämpfen.
  • Es ist wirklich Wahnsinn, wer sich inzwischen alles mit dem LabeL “BtB” etikettiert und damit wirbt. Oft genug ist es so, wenn man diese Sims besucht, dass da von “by the books” oder buchnah überhaupt nicht die Rede sein kann. Häufig haben diese Leute nicht mal nur eines der Bücher gelesen. Ich gebe offen zu, zu mehr als drei Büchern auf Englisch hat es bei mir auch nicht gereicht, dennoch habe ich meinen Ruf als Fundi bei vielen endgültig weg. Übrigens gibt es inzwischen einige altgediente Haudegen, die das Label “BtB” (übrigens nicht zu Verwechseln mit BukTom Bloch) daher nicht mehr sehen wollen, und daher lieber mit dem Begriff “close to the books”, also “nahe an den Büchern” arbeiten, weil man in SL viele Sachen (bisher) einfach nicht wirklich buchnah genug umsetzen kann. So oder so - beides sind Etiketten, was man daraus macht, muss jeder selber wissen.
  • In Lydius haben sie das Luxusproblem, dass mindestens zehn RP-Plots gleichzeitig aktiv sind und manche nicht mehr wissen, wo ihnen deswegen der Kopf steht noch an welchem sie denn überhaupt teilnehmen wollen oder auch nicht.
  • Und ansonsten noch eine Binsenweisheit: häufig sind die Sklavinnen diejenigen in einer Gruppe (normale, Piraten, Outlaws, ganz egal), die mit am besten Bescheid wissen über Gor und es aber auch häufig genug nicht brauchen. Damit sind sie ähnlich den Pathologen, die auch alles wissen, es aber praktisch am lebenden Objekt nicht anwenden können.
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Lumpenhansi of Gor

Ein Wikinger in seiner ganzen Pracht.
Ein Wikinger in seiner ganzen Pracht.

Gestern gingen ja die Dreijahresfeierlichkeiten in Belnend zu Ende. Schön war’s, sehr gut besucht und alle drei Tage lang volles Programm, das wird schwer in Zukunft zu toppen sein. Der neue Handelsposten (komplette Safezone) am Berg etabliert sich auch langsam, aber stetig, und es ist zu lustig anzusehen, wie die alte Wirtin vom Posten ständig versucht, die Fellhändlerin an den Mann zu bringen. Dabei bleibt garantiert kein Auge trocken, dabei müht sich die Händlerin nach Leibeskräften, keinem Manne zu gefallen, wenn sie Pech hat, kommt sie letzten Endes ähnlch wie Zasta völlig unverhofft zu einem Kuckucksei-Gefährten, warten wir es mal ab. :)

Unter den Besuchern aus aller Herren Länder waren auch zwei selbsternannte Nordmänner dabei, die einen auf zackigen Nordmann machten. Thorvaldsland, Land des Schnees, der Fjorde, tapferen Recken. Woran denkt man dann nicht sofort als an zottelbärtige Männer mit (manchmal behörnten) Helmen, Kampfäxten, lederverstärktem Rundschuld und dergleichen mehr? Sowas wie hier im Bild, das geistert einem dann doch im Kopfe herum, so sieht er aus, der Thorvaldsländer!

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Kleine Bloglese

Und mal wieder eine kleine Bloglese:

  • Es gibt eine neue, offizielle Version namens 1.5.2.725 vom Phoenix Viewer, darauf haben sicher viele sehnsüchtigst gewartet. Es handelt sich dabei um einen Release Candidate, das bedeutet eine Version, die noch durchaus einige Fehler enthalten kann, und erst nach einigen Tests zur nächsten Standardversion werden wird. Wer also lieber auf der sicheren Seite lebt, der sollte sich diese Version schenken. Wer es nicht mehr erwarten kann, der kann sie testen, muss aber u.U. noch Fehler in Kauf nehmen. Eure Wahl. Die Liste der Änderungen dabei ist lang, man hat u.a. das alte Multi-Attachment-System vom Emerald begraben (alte Attachments der Art werden automatisch nach Dialog ins neue System umgewandelt), man unterstützt die Anzeige von Display Names, es gibt auch endlich Unterstützung für Inventory Links (also noch schneller und komfortabler Umziehen, denn jetzt kann endlich auch alles no copy zu einem Outfit werden), und und und… die Downloads sind gerade entsprechend lahm, also saugt die Fanbase ihn inzwischen weltmeisterlich herunter. Das Release dürfte in Kürze folgen.

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Runde Häuser sind BAH!

Runde Häuser sind bah! Runde Häuser in Zylinderbauweise sind zwar in den ersten Gor-Romanen mehr oder weniger guter Standard, aber danach verschwinden sie nach und nach. Auf der Erde selber gab es Völker, wie z.B. die Kelten, die die runde Bauweise bevorzugten, aber der rechte Winkel ist und bleibt in den meisten Kulturkreisen der Standard.

Woran liegt das, welche Vorteile hat der rechte Winkel gegenüber der Baumaterial sparenden Kreisform? Einige, als da z.B. wären:

  • rechte Winkel lassen sich besser aneinander reihen,
  • rechte Winkel nutzen die Grundstücksfläche eindeutig besser aus als vollkommene Kreisbauten, was besonders in großen Städten bei hoher Verdichtung eine entscheidende Rolle spielt,
  • rechte Winkel und Häuser mit quadratischem/rechtwinkligen Grundriss sind viel einfacher als Kreise zu bauen,
  • bei kreisrunden Häusern kann man kaum Möbel von der Stange kaufen, da der Radius eine entscheidende Rolle spielt, während bei Häusern mit rechtem Winkel alles gleich ist. Dank dem rechten Winkel aber ist alles genormt, was ein wesentlicher Vorteil ist,
  • man vergeudet beim Materialzuschnitt der Bretter für Holzdecken  viel weniger Material als bei Kreisbauten.

Daher mögen im RP vielleicht kreisförmige Häuser Standard sein, aber praktisch sind sie nicht. Außer “hier ist was gänzlich anders” zu zeigen erfüllen sie nicht mal dort einen wirklich guten Zweck.

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Wenn Frauen Männer spielen und ähnliche Katastrophen...

Wenn Frauen Männer spielen, dann kommt meistens dabei früher oder später Mist dabei heraus. Die Frauen spielen nämlich oft genug die Männer so, wie sie denken, dass sie sein müssten aber nicht so, wie Männer sind. Das Ergebnis dabei sind meistens harte Kerle, die weder Furcht noch Tadel kennen, kompromisslos ihre Sache durchziehen und weder Freund noch Feind kennen. Einige Zeit lang kann das gut gehen, aber oft genug kommt irgendwann das Desaster. Denn: wahre Macht besteht nicht darin, dass man alles in seiner Macht stehende auch umsetzt, sondern sich oft damit zufrieden gibt, dass man es könnte, wenn man es wollte. Bei vielen von Frauen gespielten Männern aber fehlt diese Einsicht im Spiel völlig, und damit sind sie dann letzten Endes nur überzeichnete Karikaturen dessen, was sich Frauen unter Männlichkeit vorstellen, auf die Spitze getrieben Zerrbilder einer Eigenschaft, die man nicht normieren kann und eine große Bandbreite an Möglichkeiten zulässt.

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Rollenspiel als Ware

Rollenspiel ist ein Second Life eine Ware, ein wenn auch gemeinsam erarbeitetes Produkt. Ein Großteil der Spielerschaft gehört der normalen, arbeitenden Bevölkerung an und hat dementsprechend wenig Zeit, um sich mit Rollenspiel in Second Life zu unterhalten.

Für Rollenspiel wird auch immer geworben. Es geht darum, eine gewisse Kernmannschaft anzulocken, Bewohner, die mitspielen und Miete zahlen, auch das entspricht dem Charakter einer Ware.

Diese Faktoren führen dazu, dass viele Spieler an Rollenspiel mit der Erwartung eines Fernsehzuschauers herangehen: ich will unterhalten werden, sobald ich die Kiste einschalte und da bin! Und wehe, wenn das nicht immer der Fall ist, dann werden sie frustriert bis wütend, weil sie keinen Anteil am Spiel haben.

Eine mögliche Folge dessen ist die Zuwendung hin zu Combat-Capture-Roleplayelementen. Das ist leicht durchführbar und geht immer. Wenn man kein Spiel findet, dann greift man einfach jemanden an und der Abend ist schon gerettet. Pech nur, wem das auf Dauer zu eintönig wird.

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Zeugs halt

So viel zu bloggen, so wenig Zeit, es gibt einfach zu viel interessantes in meinem Feedreader, also in Kurzform:

  • Stiller Himmel schreibt in seinem Blog, dass es auf der Sim “Imperial Ar” genügend Assassinen gäbe. Mag sein, es ist auch eine sehr gut gemachte Sim und CM innerhalb der Stadtmauern ist verboten. Allerdings ist es eben auch eine englischsprachige Sim und im deutschsprachigen Gor gibt es keine vernünftigen Assassinen mehr, die noch spielen. Alle Guten haben inzwischen entnervt das Weite gesucht. Was bleibt sind Sims wie Port Jula, die sich mit dem Label “Black Caste” schmücken, aber außer einem gewissen Coolnessfaktor nicht gerade für handwerklich korrektes Assassinenplay stehen. Wer einen deutsch sprechenden Assassinen sucht, der sein Handwerk beherrscht fängt besser selbst an, sich dafür einen Alt zuzulegen.

  • Zasta Korobase ist heute zum Erklärbär mutiert und schreibt ein “Howto Lydius.” In dem Post wird erklärt, wie man als Gast in Lydius auf die richtigen Leute trifft und zu Rollenspiel kommt. Indirekt klingt dabei auch an, dass es als Gast nicht immer einfach ist, in Lydius zu Spiel zu gelangen. Ein Thema, das ich hier in dem Blog auch schon einmal aufgriff.

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Der sterbende Schwan oder noch schöner sterben

Fast nirgends stirbt es sich so schön wie im Ballet, so sagt man ja. Dort wird das nahezu regelrecht auf den Brettern, die die Welt bedeuten, prunkvollst zelebriert. Auch im Rollenspiel gibt es ja einige dramaturgisch mehr oder minder begabte Zeitgenossen, denen es extrem viel Spaß macht, ihren Tod regelrecht zu zelebrieren. Meistens sind das nicht Anhänger der Perm-Death-Fraktion, sondern ihren Körper trifft danach zur Not einfach ein göttlicher Blitz und man lebt weiter. Wunder geschehen eben, Problem gelöst, und es gibt nicht mal eine der sonst üblichen Erinnerungslücken samt komischer Erklärung für das Umfeld. Super!

Meistens geht es bei den Aufführungen ja darum, sich entweder schnell aus einem unliebsamen Play zu befreien oder aber den Gegner mit dem eigenen Tod zu nerven. Leute, die sich einfach aus einem Play befreien wollen, bekommen eben schon mal einen Herzinfarkt, sie trifft mitten im Kampf leider ein Pfeil mitten ins Herz oder aber wenn sie gefesselt mit einer Schlinge am Hals über den Boden herumgezogen werden, dann wird aus dieser ihre Todesschlinge, Ersticken inklusive. Zuhause gibt es dann einfach einen Meterreset, man besucht die Sim eben ein paar Tage nicht und so ist man weiterhin mit Spaß an der Sache.

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