Second Life und World of Warcraft - ein kleiner Vergleich

In den letzten Tagen habe ich mit der Streamingversion von World of Warcraft einen Probeaccount gespielt. Das klappte sehr gut, der Download des Clients war recht kurz und die nötigen Daten auch flott auf dem Rechner übertragen. Nun ist WoW ja ein Erfolgsmodell ohnegleichen, es gibt über 11 Millionen monatlich zahlende Spieler und die Firma Blizzard verdient sich daran dumm und dämlich. Schätzungen zufolge erzeugt WoW etwa eine Milliarde US$ Umsatz im Jahr.

Von der technischen Seite her gesehen ist die Serverseite um einiges einfacher als bei Second Life. Es gibt zwar Streaming bei einigen, aber die Welt ist genormt. Durotar sieht nunmal auf jedem Bildschirm gleich es, ebenso die Waffen, Geräusche etc., was dafür sorgt, dass die Server sich normal nur darum kümmern müssen, die Bewegungen und Zauber der einzelnen Avatare zu bearbeiten, sie müssen nicht noch ellenlang irgendwelche Objekte oder gar Texturen streamen. Das bedeutet, dass auf einem Server sicherlich tausende Spieler gleichzeitig unterwegs sein können, ohne dass er in die Knie geht und die Leute haben dennoch ihren Spaß.

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OOC-Admins, RP-Moderatoren und was sie ausmacht

Diesen Artikel schreibe ich wegen Zasta, der gerade als OOC-Admin einen mächtigen Blues vor sich herschiebt und sich gerade daran richtig aufzureiben scheint, aus überwiegend eigener Erfahrung. Ich war über ein Jahr lang OOC-Admin auf einer Rollenspielsim gewesen und habe da nun wirklich alles mitgemacht, was man so mitmachen konnte.

Auf jeder Rollenspielsim in Second Life gibt es, oftmals in Personalunion, mindestens einen OOC-Admin und einen RP-Moderator. Zu 90% der Fälle ist also ein OOC-Administrator auch gleichzeitig RP-Moderator und führt auch dessen Tätigkeiten aus. Besser ist es natürlich, man bekommt im Laufe seiner Karriere diese Herrschaften möglichst erst gar nicht zu Gesicht, denn eine Faustregel sagt, dass für viele ein RP bereits gelaufen und hoffnungslos verloren ist, wenn nach dem OOC-Administrator gerufen wird.

Worum geht es aber bei den beiden Jobs und was sind die Unterschiede? Fangen wir einmal mit dem RP-Moderator an. Moderator kommt vom lateinischen Verb “moderare”, das wörtlich “mäßigen”, “steuern” und “lenken” bedeutet. Es geht also um eine Person, die eine gewisse Lenkungsfunktion inne hat. Ein RP-Moderator ist jemand, der dazu hauptsächlich dazu da ist, festgefahrene Plays wieder flott zu machen und bei kleineren Streitereien diese zu schlichten. Voraussetzung dazu ist, dass beide Parteien dazu natürlich willens sind, diesen anzurufen und dann dessen Ratschlag auch zu befolgen.

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Hurra, Hurra, der Müll ist da!!!

Belnend versinkt im Asen-Müll.
Belnend versinkt im Asen-Müll.

Kaum ist die Katze aus dem Haus, so tanzen auf dem Tisch fröhlich die Mäuse. So war es gestern in Belnend gewesen, als die Gruppe außerhalb unterwegs war, zogen liebe (?) Feinde in die Stadt und verteilten in einem fast halbständigen Rollenspiel ca. 68 Müllsäcke. Jeder Sack bestand dabei aus drei Prims inkl. eines Skripts, das Schmeißfliegen als Partikel generierte, also insgesamt 204 Prims, die so munter in der gesamten Stadt verteilt worden sind.

Manche mögen es ja lustig und mutig finden, so etwas in der Abwesenheit der Gruppe zu machen, aber in der Masse haben sie es einfach maßlos übertrieben. Abgesehen davon, ob man nun mit denen deshalb in ein Spiel einsteigen wird, wird sich noch zeigen, denn darunter sind doch auch einige Ex-Mitglieder aus Belnend die man nicht grundlos meistens lieber nur von weitem sieht.

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Ohne Worte

Heute gesehen auf der Sim Greenland sowie Fellglanz:

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Form follows function oder: Bad Sim Design at its best

Gestern gab es einen Testraid auf die Sim Stones of Silver, nachdem es eine Woche zuvor einen Testraid von denen auf uns gegeben hatte. Stones of Silver ist eigentlich ein Miniverbund aus zwei Sims, die ungefähr rollenspieltechnisch dort weitermachen, wo das alte Aretai unter Chira Mills aufgehört hatte. Außerdem wohnen da inzwischen die meisten Personen dieses alten Aretais. Dementsprechend und schon dank des Namens gut ersichtbar handelt es sich dabei um eine Wüstensim und man weiß in etwa, was einen dort erwartet.

Stones of Silver ist ein Paradebeispiel außerordentlich geschmackvoll schlechten Simdesigns, eines übertriebenen Sicherheitsbedürfnisses und eines für den Gegner absolut unfairen sowie für die Bewohner hässlichen Simdesigns. Aber was ist da los? Da ein Bild mehr als tausend Worte sagt, werfen wir doch einen Blick auf die Karte, denn das schmerzt mal so richtig schön:

Das ganze Design hier ist ein gellend lauter Schrei: ‘Raide mich ja nicht!’
Das ganze Design hier ist ein gellend lauter Schrei: 'Raide mich ja nicht!'

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Rolle rückwärts

Wie man bei Zasta lesen kann, hat Lydius seinen Prätor wieder. Dafür ist die Person, die der Prätor als Stein des Anstoßes nahm um zu gehen, inzwischen nicht mehr in Lydius tätig und auch kein Owner mehr. Überdies laut Profil nun eine neue Gruppe suchend.

Solange alle nun daraus lernen, so dass so etwas so schnell nicht mehr vorkommt, hat es dann wohl mehr Gutes als Schlechtes gehabt.

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Der Lotse geht von Bord...

Der Lotse geht von Bord.
Der Lotse geht von Bord.

Lydius muss seit dem 19. August ohne seinen geistigen Vater Schweini Spitteler auskommen. Dieser hat wegen interner Meinungsverschiedenheiten nach dem Motto “Ich habe ein Problem mit X, aber wenn alle anderen mit X kein Problem haben, dann kann ja nur ich das Problem sein” folgerichtig das Handtuch geworfen, sich aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen und befindet sich seitdem erst einmal in einer Gorpause. Natürlich ist das für seine Stadt und darüber hinaus erst einmal ein gewaltiger Schock gewesen, für Spitte selber war es eine schwerwiegende Entscheidung, die ihm weiterhin starkes Magengrummeln bereitet, weil Lydius sein Kind ist, andererseits sicher aber auch eine Erleichterung gewesen.

Nun gibt es meistens für Handlungen wie diese einen Anlass, der letztendlich zu diesem Schritt führte, aber auch einen sicherlich tiefer sitzenden Grund. Teilweise wurden diese Gründe recht gut in den Kommentaren in Zastas Blog sichtbar sowie in einem versehentlich für die Öffentlichkeit zugänglichen Diskussionsthread im eigenen Forum von Lydius. Darüber hinaus schrieb auch Spitte selbst über seine eigenen Befindlichkeiten in seinem Blog, so dass sich da doch ein recht gutes Bild zeichnen lässt, woran es denn da hapert(e).

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Es war einmal in Lydius oder warum BtB nicht immer automatisch gutes Spiel bedeutet

Justitia, die Göttin der Gerechtigkeit(© Raimond Spekking / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0).
Justitia, die Göttin der Gerechtigkeit(© Raimond Spekking / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0).

Am letzten Montag strebte ein sich fast über zwei Monate lang hinziehendes Spiel seinem fulminanten Höhepunkt in Form eines Prozesses entgegen. Es ging darum, dass Mitte Juni ein Mitglied der Mercs, ich nenne sie nur kurz Miss S., in Lydius vom Slaver P. sowie einem Rarius in flagranti erwischt worden sein soll, wie sie mit einem etwas zu bleichen Kajirus der Stadt zu viel Spaß hatte oder haben wollte. In Lydius gibt es ein wie auch immer geartetes Beischlafgesetz das, sollte eine freie Frau zu viel Hitze zeigen, diese mit einem schönen Halsreif der Stadt samt kostenloser Unterkunft auf Lebenszeit belohnt wird. Wie auch immer, Miss S. jedenfalls hatte darauf keine allzu großen Böcke und wurde damals von ein paar nicht näher benannten Gestalten direkt freigekämpft. Sie tat dann genau das, was jeder tun würde: sie flüchtete und ward nicht mehr gesehen.

Pech nur, dass sie sich dann letzte Woche doch wieder in Lydius blicken ließ nach Zs Blog zu urteilen und noch größeres Pech, dass sie sich in Lydius immer noch nur allzu gut an die flüchtige Miss S. erinnern konnten. Bei so etwas fackelt man nicht lange, man behält die gute Frau gleich als Gast der Stadt dort und fertig, so geschah es auch. Irgendwie kam es dann allerdings dazu, dass man in der Sache einen Prozess anstrengen wollte. Ich weiß aus sicherer Quelle, dass das Slaver P. OOC absolut nicht schmeckte, de hätte am liebsten gleich kurz standrechtlich ein Collar gezückt und gut ist es, daher kann ich nur vermuten, man wollte eben auch mal ein richtig schönes Prozess-RP in Lydius haben. Und warum auch nicht, so ein RP ist etwas tolles, wenn man es richtig aufzieht und da haben sehr viele Leute etwas davon, es ist aber auch eines der anstrengendsten Plays, die es überhaupt gibt, weil man zum einen während des Prozesses dann ständig der Gegenseite folgen muss und sich besser darauf gute Antworten und Fragen zurecht legt, zum anderen, weil meistens das Rauschen im Gerichtssaal den Schwierigkeitsgrad fast immer gehörig verschärft. Es kam also, wie es kommen musste.

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Eingebildete Mambas

Mamba krabbelt offen auf allen Vieren im Fellleibchen durch die Stadt. Mamba wird ohne Vorwarnung niedergeschossen. Mamba mosert OOC, das sei doch Counterstrike und kein RP. Mamba resettet den Meter, verhängt ein persönliches No-RP und geht stiften. Haha. Was haben wir gelacht!

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Und sie können es doch...

Letzte Woche war eine der Chefinnen der DT-Outlaws in Belnend unterwegs und machte das übliche “verkleidete Outlaw”-RP. Immerhin lief sie nicht offen rumposaunend “Ich bin eine Outlaw und nun friss Stahl!” in der Stadt herum, sondern passte sich der Situation an und lieferte sogar sehr passables RP dazu ab.

Warum man dann allerdings beim Gruppennamen so kreativ wird, das entzieht sich dann wieder meiner Phantasielosigkeit gehörig.

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