Es ist nicht so gut, wie es sein könnte aber auch nicht so schlecht, für wie manche es halten

Was ich damit meine ist ganz einfach die Entwicklung der bezahlten Abos von World of Warcraft. Nachdem es mit dem offiziellen Erscheinen der Erweiterung “Mists of Pandaria” am 25.9.2012 gelang, endlich wieder über die magische Grenze von über 10 Millionen Abos zu gelangen - man war offiziell bei genau 10,2 Millionen, ein Plus von 1,2 Millionen gegenüber dem Ende von Cataclysmus - so kennt seitdem die Entwicklung nur noch eine Richtung: ab in den Keller. Im 4. Quartal 2012 gab es denn noch knapp 9,6 Millionen Abos und im 1. Quartal 2013 sank die Zahl nochmal umso schneller auf momentan 8,3 Millionen. Dies ist also ein Minus von 1,3 Millionen Abos innerhalb der ersten drei Monate des Jahres 2013.

Erklärungsversuche Nun ist da die interessante Frage ja: woher bitte genau kommt dieser doch massive Rückgang? Eine Firma wie Blizzard ist ja nicht dumm, die rechnen immer nach dem Erscheinen mit ein wenig Schwund, viele pausieren auch zwischen Patches oder spielen zwischendurch was anderes, außerdem gibt es ja auch in WoW das allseits bekannte Sommerloch.

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Episch breite Rollenspieldiskussionen gibt es längst nicht nur in Second Life

…sondern auch in den WoW-Foren. Es gibt ja tatsächlich so etwas wie Rollenspielrealms, die im Laufe der Jahre diversen Schwankungen unterlagen. Und weil die Menschen nunmal überall gleich sind, verlaufen die Diskussionen zum selben Thema dann doch meistens erstaunlich ähnlich, beispielsweise diese hier namens “Schlechtes Rollenspiel.”

Lord Finsterbrötchen und Lady Sonnenbirne sind dabei wohl sogar schon noch gar bessere Vertreter des Rollenspiels an sich, wer weiß, was denn Graf Zahl so von sich gibt. Vielleicht plant der ja tatsächlich, alle Stellen von Pi aufzusagen? Das wäre doch mal ein Vorhaben!

Auch der altbekannte Satz “Früher war alles besser!” fehlt nicht, verbunden mit dem Hinweis, dass es heutzutage nur noch Fastfood-RP geben würde, alle nur noch direkt als Großkaiser von Hyppostadt ins RP springen, man Respekt bekommt und sich nichts mehr verdienen will. Das kommt einem dann doch irgendwie sehr bekannt vor, oder?

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Spiele für Millionen oder: wenn einfach einfach einfach ist

Spiele für Millionen oder: wenn einfach einfach einfach ist

Ich habe heute folgendes bei Zasta gelesen:

Apropos SWTOR … Lola hat gestern eine WoW-Game-Time-Card bei sich gefunden und “halt so” das Spiel mal reaktiviert. Der völlig erstaunte Kommentar nach ein paar Stunden: “Das ist nach SWTOR ja absolut einfach!” Da sieht man mal. Man ist nichts anderes gewöhnt und dann stellt sich heraus, dass es auch keine Raketenwissenschaft ist. Gut, das war einem irgendwann auch so klar. Aber der direkte Vergleich … und unendlich schwierig ist SWTOR jetzt nun auch nicht, man darf eben nicht blindlings wie ein frisch lobotomiertes Eichhörnchen in jede Mobgruppe rasen. Ist WoW also noch einfacher geworden? Wer ist denn jetzt die Zielgruppe?

Nun, ab wann ist ein Spiel einfach oder zu einfach? Interessante Fragen, so finde ich.

WoW selber als Spiel ist vom Grundprinzip einfach; wer etwas anderes sagt, der lügt sich in die Tasche. Jedes MMORPG, das etwas auf sich hält, ist in seiner Levelphase einfach - denn nur so schafft man es, mögliche Millionen von Benutzern an sich zu binden und dabei ordentlich zu melken.

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Der Vormarsch der Geisterserver

Blizzard hat eine fantastische Kundschaft, die beste sogar, die man sich als Spielehersteller eigentlich wünschen kann: Lemmingen gleich nämlich springen sie bereitwilligst über jedes kostenpflichtige Stöckchen, das ihnen der Hersteller so hinhält und fühlen sich dabei noch gut!

Ein immer stärker werdendes Problem in WoW ist die zunehmende Anzahl der Geisterserver. Das Problem ist an und für sich nicht neu, wer mal Tante Google bemüht merkt, dass man schon in 2010 munter darüber diskutierte. Aktuell ist sie aber mit bisher ungeahnter Wucht wieder entbrannt.

Das grundlegende Problem dabei ist ganz einfach dies: Blizzard hält einen Maschinenpark vor, der mal für die Zahl von 12 Millionen Abos gedacht war, aktuell aber gibt es noch 9,6 Millionen laufende Abos. Dazu kommt, dass in manchen Ländern die Abozahlen sicherlich gesunken sind, während man in andere Länder wie beispielsweise Italien expandiert. Das bringt nichts anderes als eine größere Verteilung der Spieler auf alle Server mit sich.

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Wow wie langweilig!

Momentan befinde ich mich in einer Phase, in dem mir World of Warcraft einfach so zum ersten Mal seit Anfang Mai 2012 so richtig, richtig stinklangweilig geworden ist. Mein Antrieb, noch im Spiel überhaupt einzuloggen, ist inzwischen sehr gering geworden und dort noch etwas zu reißen, ebenso. Damit scheine ich in guter Gesellschaft zu sein, denn viele die ich auf meinem Realm kannte, habe ich schon wochenlang nicht mehr online gesehen.

Was ich eigentlich in WoW gerne machen würde, ist ganz einfach das: Raids. Aktuelle Raids, genauer gesagt auf dem normalen Schwierigkeitsgrad und das am Liebsten zweimal wöchentlich zu festen Terminen. Und haargenau das aber wird immer schwerer und schwerer und schwerer… es macht einfach keinen Spaß mehr.

Der Casus Knaxus Früher, also zu Zeiten von Cataclysmus und davor, war auf meinem Realm deutlich mehr los als heutzutage. Der Realm wird von Seitens Blizzard immer noch als mittlere Population eingestuft und ist damit noch weit entfernt davon, nun ins Reich der Geisterserver zu gehören, aber er ist dennoch spürbar leerer geworden.

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Die WoW-(Un)Community saugt

Manchen Tatsachen muss man über kurz oder lang in ihr hässliches Maul schauen: es gibt kaum ein Spiel, dessen „Community“ sich im Laufe der Jahre so hundsmiserabel entwickelt hat, wie World of Warcraft. Gerade ein MMORPG steht und fällt häufig mit seiner Community, ist sie doch schließlich genau das, was es in Wirklichkeit eben ausmacht und die Uncommunity um World of Warcraft ist nun wahrlich kein hübsches Aushängeschild für dieses Spiel. Îm Gegenteil, für viele ist sie der Grund, nur noch genau ihr Ding durchzuziehen oder mit dem Spiel gleich ganz aufzuhören.

Wanderer, kommst du nach Rom, dann tue es den Römern gleich! So sagt ein altes Sprichwort, aber mal ehrlich, wer sich als wirklicher Neuling nach WoW begibt, der fühlt sich im schlimmsten Fall nach einer Begegnung mit der netten Spielerschaft wie nach einem astreinen Kinnhaken von Wladimir Klitschko: man liegt toal benommen und niedergeschmettert hilfslos am Boden und wundert sich, welche Dampfwalze denn nun da einen überrollt hat und vor alem warum.

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World of Grindcraft

Pandaria ist schöööön. Aber damit hat es sich auch schon, wer wirklich in die Raids gehen will und sich darauf richtig vorbereitet, der hatte in den letzten Wochen ungewohnt viel zu tun gehabt.

Es gibt gerade mal schlappe sechs Ruffraktionen bisher in Pandaria und mit Patch 5.1 kündigt sich für jede Fraktion bereits die siebte an, bei denen man einzig und alleine durch das Lösen von täglichen Quests an Ruf gewinnen kann. Wappenröcke wie zu Cataclysmus gibt es keine mehr, und so hat man da gut zu tun.

Nun ist es so, dass man sich auch auf den Standpunkt stellen könnte, man lässt es eben bleiben, Pech nur dass es manche brauchbaren Rüstungsteile nur bisher wirklich bei den Rüstmeitern dieser Fraktionen gibt. Also muss man da dann eben doch ran, es sei denn man will auf die Dinger verzichten.

Dazu kommt, dass man zuerst die Fraktion “Goldener Lotus” genügend hoch im Ruf bekommen haben muss, bevor man bei den anderen Fraktionen wirklich richtig loslegen kann. Und dann geht die Party richtig los…

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Jaja, die Analysten und ihre Moppelkotze

Analysten sind manchmal für mich wie Eunuchen: sie wissen ja, wie’s geht und geben Empfehlungen ohne Ende, damit verdienen sie dann gutes Geld und das reicht ihnen locker aus. Ob sie nun wirklich Ahnung haben oder nur gut geschmiert wurden, das spielt bei ihren Empfehlungen dann keine wirkliche Rolle.

Nun hat irgendeine obskure Investment-Bank sich nach dem Start von Mists of Pandaria dergestalt geäußert, dass sie mal ihre Glaskugel angeworfen hätten und - siehe da - Blizzard hätte nur 700000 Einheiten der Erweiterung verkauft. Daher fanden sie das enttäuschend und taten es der Welt so kund, letztendlich basierte das auf reinster Mutmaßung, denn die wirklichen Verkaufszahlen waren bis dato nicht publiziert.

Nun hat Blizzard selber inzwischen aktuelle Verkaufszahlen veröffentlicht und, siehe da, nach den eigenen Angaben hat man die Erweiterung bisher 2,7 Millionen mal verkauft und die Zahl der Abonnenten ist wieder auf über 10 Millionen gestiegen. Damit hat sich die Erweiterung zwar bisher nicht ganz so gut wie Cataclysm verkauft, aber das sind doch für Blizzard sehr erfreuliche und solide Zahlen, die weitab der Schwarzmalerei der Analysten liegen.

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Und das nennen sie nun "Spaß"!

http://www.youtube.com/watch?v=UBuSgpTtZGo

Das obige Video zeigt einmal mehr deutlich, wieso die momentane Implementierung der Cross Realm Zones in WoW ein einziger Epic Fail ist!

Was sehen wir da genau? Wir sehen einen der Knotenpunkte, an dem viele Charaktere einfach im Laufe ihres Lebens beim Leveln durchmüssen, nämlich das Dunkle Portal in den verwüsteten Landen. Passierbar wird das Portal ab Level 58.

Das Video zeigt nun eindrucksvoll die Auswirkungen des Cross Realm Zonings, wenn die Zone von mehreren PvP-Servern zusammengelegt wird. Ein Haufen asozialer, gelangweilter 85er-Charaktere, denen ansonsten todlangweilig ist und die mit sich selber nichts anzufangen wissen, campen vor dem Portal und hauen dort reihenweise Leute um, die im Bereich ab Level 58 aufwärts dort durch wollen. Das kann mir keiner weiß machen, dass bei diesem Haufen an Leichnamen nicht genügend Leute aus dem mittleren Levelbereich darunter wären.

Natürlich haben diese keinerlei Chance, denn ein Kampf eines Level 58 gegen einen Level 85 darf man sich so vorstellen, als würde mal eben ein Säugling gegen Wladimir Klitschko einen Boxkampf anstrengen wollen.

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Blizzard reagiert halbwegs auf die CRZ-Kritik

In den US-Foren gab’s heute vor genau fünf Stunden einen offziellen, blauen Post zu der massiv aufgelaufenen Kritik am neuen Feature der Cross Realm Zones. Dieser fiel, wie es zu erwarten war, ein wenig länglich aus - da man möglichst viel von der Kritik erschlagen will.

Wenn ich mir den Post so durchlese, dann muss ich sagen: er ist enttäuschend. Die Kritik am Feature ist halbwegs bei Blizzard angekommen, aber die Art und Weise, wie sie nun das lösen wollen, entspricht nicht dem, was viele gerne hätten.

Aber nun einmal der Reihe nach, was Blizzard denn nun so genau von sich gegeben hat…

Cross-realm zones are a new technology that allows players in underpopulated areas of the world to meet, group up, and adventure with players from other realms. This technology effectively populates low-level zones and other previously uninhabited areas, resulting in a livelier game world. Cross-realm zones allow players to form a group with other players from within a select pool of realms in order to quest just like they normally would, while still allowing the social structures of their home realms to remain intact.

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