Braucht man für WoW Skill?

Diesen Post widme ich Zasta, damit er es ein für allemal schwarz auf weiß hat und ich ihm bei zukünftigem Wiederaufflammen der Frage einfach mit der URL zu diesem Artikel erschlagen kann. Also - fangen wir an!

Braucht es zum Spielen von World of Warcraft Skill, also ein gewisses Geschick? Das ist eine einfache Frage, die man mit der einfachen Antwort “Nein, nicht wirklich!” erschlagen könnte. Aber das wäre dann doch ein wenig zu einfach, denn es kommt darauf an, in welchem Umfeld man sich die Frage stellt. Der Einfachheit drösele ich das daher mal in die verschiedenen Bereiche auf.

Braucht man für WoW im Bereich des PvEs, also des normalen Levelns Skill? Da bin ich der simplen Meinung: nein, nicht wirklich. Warum nicht? Weil die meisten Gegner einfach dumm wie Stroh sind und deren Intelligenz sich oft einzig und alleine darin erstreckt, mit Freuden zum Angreifer zu marschieren, um diesen möglichst flott unter die Erde zu befördern.

Natürlich sollte man sich mit seiner jeweiligen Klasse zum Leveln in dem Gebiet aufhalten, das für einen gemacht ist, aber dann marschiert man da mit mehr oder weniger schlafwandlerischer Sicherheit dadurch, denn mehr ist da meist nicht als das. Was man beherrschen sollte ist die jeweils klasseneigene Rotation an Schadensfähigkeiten, das hat man sehr schnell raus und wer es nicht schnell raus hat, auch das ist kein Problem, der installiert sich einfach Spellflash - damit wird ihnen geholfen! - und damit hat es sich. Um nur die Knöpfchen zu drücken, die Spellflash einem vorschlägt braucht man nicht wirklich viel Skill und damit reduziert sich denn, wer das benutzt, die eigengeistige Leistung auf sehr niedrige Bereiche. Und auch sonst meist nicht, wenn man entsprechend benutzerfreundlich einfach gebaute Klassen wie den Arkan-Magier spielt, Stichwort: Faceroll.

Braucht man für WoW im Bereich der Dungeons Skill? Hier wird es schon interessanter, denn die Monster reagieren meist leicht intelligenter und haben ein leicht höheres Repertoire an Schadensfähigkeiten. Einen Dungeon für sein aktuelles aber macht man normal aber auch nicht alleine, sondern geht meist mit einer Gruppe rein, die sich dann typischerweise so zusammensetzt: ein Heiler, ein Tank und drei Haudraufs.

Hierbei kommt es also zu einer gewollten und typischen Arbeitsteilung, die normal so aussieht, dass der Tank die jeweiligen Trashmobs, an denen man nicht so vorbeikommen kann, anlockt (Jargon: pullt) und beschäftigt. Aufgabe des Tanks ist es ja, diese mit Hilfe seiner übermäßigen Bedrohung an sich zu binden, also dass diese ausschließlich auf ihn einschlagen, während die Haudraufs dann den Rest erledigen und sie töten. Da die Aufgabe des Tanks das Binden der Gegner an sich und möglichst langes Überleben ist, verlangt keiner von ihm, dass er übermäßigen Schaden verursachen sollte, aber das zuverlässige Binden der Mobs an sich und Beschäftigen sollte er schon können. Die Aufgabe des Heilers ist es primär den Tank zu heilen, aber gleichzeitig auch auf den Rest der Spieler ein Auge zu werfen, das von denen keiner abnippelt, denn wenn je nach Gegner ein Haudrauf kaputt geht kann es schon schwerer werden.

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Wie die WoW-Entwickler manchen Spielertyp porträtierten

Es gibt in WoW eine Quest auf der Seite der Verlassenen, die viele als einer der humorvollsten Quests im gesamten Spiel überhaupt ansehen. Der Quest selber ist dabei im niedrigen Levelbereich von 20 angesiedelt, man kann ihn also relativ bald erledigen.

Der Quest besteht nun darin, dass man für eine gewisse Darthalia deren Arbeit übernimmt und selber zum Questgeber wird. Nacheinander kommen dann drei völlig unterschiedlich gestaltete NPCs angerauscht, in denen Blizzard unterschiedliche Spielerarchetypen, die fast jeder kennt, porträtiert hat und denen man jeweils genau einen Quest gibt. Diese Spielertypen werden dabei ganz schön auf die Schippe genommen. Ist das dann vorbei, dann ist der eigentliche Quest namens Beamtenmikado auch gelaufen.

Viele lachen sich bei dem Quest schlapp und brechen ihn mitunter sogar vor der Abgabe ab, nur um ihn erneut starten zu können, das Ganze dauert ja nur ein paar Minuten. Manche von Seiten der Allianz machten sich auch mal genau nur dafür einen Twink gar, um diesen Quest selber erleben zu können. Das Video schaut ihr euch am Besten im Fullscreenmodus an.

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WoW und sein Problem mit den Bots

Die für viele treibende Motivation von WoW ist der Mensch in seiner Eigenschaft als Jäger und Sammler, kaum hat man im Endlevel 85 irgendeinen schönen Gegenstand erreicht, so sieht man möglicherweise an einem Mitspieler oder aber auf einer Webseite oder im Auktionshaus, dass es noch bessere Gegenstände gibt und schon ist das Jagdfieber neu entfacht.

Die Währung, mit der alle letztendlich für die Optimierung der eigenen Ausrüstung bezahlen, ist und bleibt die Zeit. Einige haben davon mehr, andere davon eben weniger übrig, die Faustregel ist aber je mehr Zeit man reinstecken kann, desto schneller kann man natürlich die eigene Ausrüstung optimieren, etwas Glück muss auch dabei sein und wenn ein paar Freunde mithelfen, dann schadet das auch nicht. Im Auktionshaus kann man zwar für gutes Gold relativ gute Gegenstände auch so ersteigern, aber die richtig dicken Dinger gibt es niemals dort, weil diese ganz einfach schon beim Aufheben seelengebunden sind, also nicht an andere Spieler weiter gegeben werden können.

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WOW, so viel Denglisch!

WoW benötigt und erzeugt, wie viele andere Onlinespiele auch, eine eigene Sprache. Einer solchen Sprache ist es immer eigen, dass Außenstehende nur zuerst einmal Bahnhof verstehen, während der Rest munter lockig flockig mit allen möglichen Abkürzungen im Zuge seines Aküfis (Abkürzungsfimmels) um sich schmeißt, dass es nur so richtig kracht.

Ein Beispiel dafür, wie das dann aussehen kann, ist dieser Kommentar zu “Mahork, der Magier.” Genau so und noch schlimmer geht es auf den Realms zu. Der eigentliche Witz an der Sache dabei ist, dass Blizzard so ziemlich alles, was es an Begrifflichkeiten gibt, ins Deutsche übersetzt hat, die Community aber an ihrem althergebrachten Denglisch-Kladderadatsch festhält. Kein Mensch spricht so, wie Blizzard es übersetzt hat, keiner spricht einfach über seine Ausrüstung, nein alle reden nur über die Gear, dieses denglische Kauderwelsch hat sich einfach so etabliert, dass es nicht mehr auszurotten ist. Aber es funktioniert auch, wenn man sich das Spezialvokabular angeeignet hat, nur stören darf man sich daran eben nicht.

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Mahork, der Magier

Dieses freundliche und ungemein gut aussehende sowie ständig mies gelaunte Skelett hier ist Mahork, der Magier. Er ist seineszeichens vom Volk der Verlassenen, das sind schlicht und einfach Untote. Damit gehört er zur Horde. Mahork ist auf dem Realm Tichondrius zu finden und geht vor allem seiner Berufung als Arkanmagier nach, momentan krebst er auf Level 47 vor sich hin und wird auch niemals wesentlich höher kommen, da er mir schlichtweg keinen Spaß mehr macht. Wenn man nach den Leveln geht, dann ist er momentan bestenfalls gerade ein halbstarker Möchtegernraufbold, mehr aber noch nicht.

Mahork ist der erste Versuch gewesen, in WoW Fuß zu fassen und durch ihn habe ich viel gelernt, was WoW anbelangt, unter anderem folgendes:

Wähle deinen Realm sorgsam! Ein Realm ist nichts anderes als der Server, auf dem man spielt. Meistens ist man dort mit einigen Hundert bis Tausend Spielern gleichzeitig unterwegs. Es gibt dabei vier Arten von Realms, die es zu unterscheiden gilt: PvE (Player versus Environment), PvP (Player versus Player), RP-PvP (Rollenspiel-PvP) und RP-PvE (Rollenspiel-PvE).

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Was man in WoW so macht

Zuerst einmal das Grundprinzip: World of Warcraft, kurz auch einfach nur WoW genannt, ist ein sog. Massen-Mehrspieler-Onlinerollenspiel (MMORPG) der Firma Blizzard aus den USA. Rollenspiel darf man dabei allerdings nicht mit der Art von Rollenspiel verwechseln, wie es in Second Life getrieben wird, das findet weniger statt.

Es geht in WoW hauptsächlich darum, dass man einen Charakter einer bestimmten Klasse und Rasse durch eine mehr oder weniger vorgebene Abfolge von Quests schickt, um so seinen Level zu erhöhen. Mit jedem Level erhöht sich automatisch seine Stärke, seine Macht, mit der Zeit lernt er neue Zauber dazu und kann sich auf die Spielweise konzentrieren, die ihn interessiert. Schluss ist momentan bei Level 85, für viele aber fängt da das Spiel erst wirklich an, denn ab dem Level kann man dann sowohl im PvP-Spiel als auch bei den Schlachtzügen und Dungeons gut mithalten.

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Neue Kategorie: World of Warcraft

Mein momentaner Zeitvertreib neben Second Life, wo ich fast gar nicht stattfinde, ist - oh Wunder - World of Warcraft. Das denke ich muss man niemandem mehr wirklich weiter vorstellen, ist es doch bekannt wie ein bunter Hund.

Da ich in loser Folge nun auch über dieses Spiel berichten will und werde, gibt es hier ab sofort daher eine neue Kategorie: World of Warcraft. Alles, was darin steht, hat logischerweise mit Second Life nur sehr wenig bis gar nicht zu tun und wer es nicht mag, der muss es ja nicht lesen, ansonsten erweitert es eben ein wenig den Fokus des Blogs nun. :)

In dem Sinne!

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