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Bitraten von Livesängern in Second Life
Livesänger in Second Life funktionieren normal nach folgendem Prinzip: sie singen in einem einigermaßen präpariertem Raum in ein hoffentlich gutes Mikrofon, der Rechner digitalisiert in Echtzeit die analoge Stimmaufnahme und das wird dann per Shoutcast an die jeweiligen Zuhörer verteilt.
Als Komprimierungstechnologie wird dabei normalerweise meistens das altgediente MP3 benutzt. Es gibt durchaus modernere Verfahren, die bei gleicher Bitrate eine bessere Qualität liefern, wie AAC oder Ogg Vorbis, wovon mindestens der Viewer mit Vorbis keine Probleme hat, aber diese werden kaum benutzt.
Bei MP3 gilt die einfache Regel: je höher die Bitrate, desto besser die Qualität. Dies hat seine Ursache ganz einfach darin, dass MP3 ein verlustbehaftetes Komprimierungsverfahren ist und je mehr Informationen vorhanden sind, also je höher die Bitrate ist, desto besser ist am Ende wieder das hörbare Ergebnis. Dies haben all diese Verfahren gemeinsam.
Die Standardrate bei MP3 ist dabei vielfach 128 kbit/s, was einer Übertragung in Radioqualität entspricht. Ab 192 kbit/s und aufwärts sind bei vielen Titeln dann, auch auf guten Wiedergabegeräten, keine Unterschiede zur CD mehr hörbar.
Nun habe ich noch auf meinem Rechner einige Konzertmitschnitte von Janice Mills und Samara Romano gefunden, die allerdings schon zwei bis drei Jahre alt sind, das gilt es dabei zu beachten, welche Bitraten sie aktuell benutzen, darüber habe ich keine Ahnung. Laut mpg123 benutzte Janice Mills seinerzeit 128 kbit/s mit MP3 und Samara Romano 192 kbit/s mit MP3 als Codec. Interessant!
Da die meisten PCs aber ohnehin nur billige Brüllwürfel bedienen dürften und nicht an hochwertigen Lautsprechern hängen sind das Unterschiede, die man im Normalfall also sowieso nicht hört. Abgesehen davon ist jedes Glied nur so stark wie die schwächste Kette und natürlich hat auch das benutzte Mikrofon und der benutzte Aufnahmeraum einen sehr starken Einfluss auf die Qualität der Audioübertragung.
Fraktur ist böse!
Und in der Tat, es ist nicht abzustreiten, Fraktur ist böse, wie folgendes historisches Dokument eindrucksvoll beweist:

Hirnfrei auf Facebook
Auf Facebook gibt’s mal wieder eine neue, hirnfreie Kettenbriefwelle, die absolut sinnlos ist. Der Text lautet wie folgt:
Heute 04 Juli 2016, in Reaktion auf die neuen Facebook Richtlinien. Gemäß den Artikeln l. 111, 112 und 113 des Strafgesetzbuchs, geistiges Eigentum, erkläre ich, dass meine Rechte an allen meinen persönlichen Daten, Zeichnungen, Bilder, Texte etc… nur bei mir liegen. Veröffentlicht auf meinem Profil ab dem Tag, an dem ich mein Konto erstellt habe. Die kommerzielle Nutzung erfordert vorher meine schriftliche Genehmigung !
Jeder kann diesen Text kopieren und einfügen in seiner persönlichen Facebook-Seite. Damit bist du unter dem Urheberrecht. Mit diesem Post lässt du Facebook wissen, dass das veröffentlichen, vervielfältigen, verbreiten, senden, oder auf irgendeine andere Weise Content aus deinem Profil streng verboten ist. Die oben genannten Artikel sind auch für Arbeitnehmer, Studenten, Agenten und / oder — anderes Personal im Dienst von Facebook.
Der Inhalt von meinem Profil enthält private Informationen. Die Verletzung von meinem Privatleben wird bestraft unter Berücksichtigung des Gesetzes (UCC 1-308 1-308 1-103 und dem Statut von Rom).
Alle Mitglieder sind eingeladen, einen ähnlichen Beitrag zu setzen, oder wenn du willst, kannst du diese Nachricht kopieren und einfügen. Wenn du diese Erklärung nicht mindestens einmal veröffentlichst, wirst du stillschweigend zulassen, dass deine Fotos, sowie die Informationen in deinemProfil verwendet werden dürfen.
Rechtlich gesehen ist das natürlich absolut unhaltbar. Wer sowas postet, der blamiert sich höchstens selber, außerdem ist der Text schon mindestens ein halbes Jahr alt, wenn nicht gar drei Jahre, aber er mag einfach nicht sterben. Ts!
Zu Besuch im GNC
Ich war vor ein paar Tagen im GNC, und Susafox Merlin räusperte sich auf einmal in die Runde und machte eine Ankündigung, als käme da gerade der Papst persönlich an. Zunächst schaute ich mich um, welche Person sie denn da wohl meinen könnte, die da gefühlt lange genug für drei Leben bereits Zeit gehabt haben muss, bis ich feststellte – die meinte ja mich!
Es war jedenfalls interessant, dass ich so einen breiten Schatten habe, wusste ich bisher gar nicht – und ein schöner Abend. Es ist auch sehr schön, dass es solche Sachen wie das GNC nach wie vor gibt!
Ich wurde denn auch noch Zeuge des regelmäßig stattfindenden Quizzes dort, und der war wirklich gut gemacht: es wurden nicht so die üblichen Fragen wie „In welchem Jahr ist Mozart gestorben?“ gebracht, sondern „Wie lautet das 2. Wort des Objekts bei Simname Koordinaten?“ oder aber „Wie lautet der Simcreator von Svarga?“ und solche Sachen. Sachen, die man nicht googlen kann, sondern eben wirklich nachforschen muss und so hat im Prinzip jeder dieselben Chancen auf einen Sieg. Sowas macht sicherlich eine Menge an Arbeit, aber dafür lohnt es sich dann eben auch!
Die Musik selber war auch angenehm unaufdringlich, die der DJ spielte, aber gut, und der Dancefloor hatte irgendwie sowas kuscheliges-intimes, nichts ausgefallenes, aber er erfüllt sehr gut seinen Zweck.

