Ein klassisches Bodenpreismodell und warum es auf Second Life nicht übertragbar ist

“Land” ist in Second Life das zentrale Thema und nach wie vor die Haupteinnahmequelle für die Betreiberfirma Linden Lab. Nun ist Land und der damit zusammenhängende Immobilienmarkt auch im wirklichen Leben ein stark verbreitetes und gut untersuchtes Thema, aber lassen sich eigentlich die damit bekannten, wissenschaftlichen Erkenntnisse ohne weiteres auf Second Life übertragen? Dem will ich hier ein wenig in diesem Beitrag dazu nachgehen.

Was ist Land, genauer ein Grundstück?

Land ist im wahren Leben eine endliche Ressource. Unter einem Grundstück versteht man dabei ein durch seine Lage und Größe eindeutig identifizierbares Areal auf der Erdoberfläche mit einem oder mehreren Eigentümern. Land ist auch in Second Life scheinbar eine endliche Ressource, die Parzellen sind dabei durch Lage und Größe auch eindeutig identifizierbar, aber wo sind die Unterschiede?

Nun, das fängt damit an, dass Land im wahren Leben endlich ist; in Second Life dagegen ist es nahezu beliebig vermehrbar. Land in Second Life ist nichts anderes als das Mieten eines gewissen Anteils an Rechenzeit eines Servers. Dies ist einer der gravierenden Unterschiede, im wirklichen Leben ist es eine begrenzte Ressource, um deren Nutzung verschiedene Nutzungstypen buhlen, während es in Second Life dabei deutlich entspannter zugeht.

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Auf der Schwäb'schen Eisenbahne...

Es gibt Leute, die Segeln für ihr Leben gerne in Second Life und es gibt Leute, die fahren lieber Zug. Ich gehöre zu denjenigen, die gerne ab und an Zug fahren, und inzwischen macht das sogar wieder mit den Verbesserungen in den Simulatoren doch richtig Spaß.

Natürlich ist eine Zugfahrt in Second Life herrlich sinnfrei, denn der Teleport als Fortbewegungsmittel Nummer eins hat ja alles andere weitgehend abgelöst. Nichts desto trotz macht es durchaus sehr viel Spaß, mal auf einer der Strecken der Second Life Railroad oder Great Second Life Railroad zu fahren, da es entlang dieser Linien sehr viel zu entdecken gibt und es ständig etwas Neues zu entdecken gibt. Die Bauten entlang der Strecken sind herrliche Beispiele für die kreative Szene, teilweise auch der Pioniere, die es einst mal in Second Life gab aber momentan leider nach und nach verschwinden.

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Hoax der Stunde

Die Dummheit der werten Mitmenschen ist leider nicht tot zu kriegen. Momentan macht folgender Hoax in allen möglichen deutschen SL-Gruppen die Runde und nervt einfach nur noch:

Freundesanfragen von r*** R*** NICHT annehmen. Es handelt sich um einen Hacker! Unsere N*** ihr Avatar wurde bereits gehackt. Dies ist für alle sichtbar indem ihr den Avatar komplett bunt seht. Zurücksetzen bringt keine Erfolg. LindenLab ist dabei gegen das Hacking vorzugehen. Bis dahin bleibt euch nur Bunt bleiben oder Avatar löschen. Von daher VORSICHT!!!

Anstelle dass sie zuerst einmal Nachdenken und überlegen, was daran sein könnte und recherchieren, nein, sofort rein damit in die Gruppen und alle gewarnt. Dass es dabei in Wirklichkeit nur darum geht, den betroffenen Avatar zu diskriminieren, fiele ihnen ihm Traum nicht ein…

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Oh my god, I killed Kenny!!1!

In Anlehnung an Zeusels Post über Kills habe ich gestern meine eigene Erfahrungen zum Thema Kill gemacht, indem ich meinen ersten Kill überhaupt ausgeführt habe.

Ich fragte mich vorher immer, wie fühlt sich das wohl an, wenn man so etwas emotet? Jetzt kann ich aus der eigenen Erfahrung sagen: nicht anders als anderes Rollenspiel an sich auch. Das vorbereitende RP zum Kill dauerte knapp eine Stunde, die Durchführung an sich - es war ein Schwerthieb und dann drücken des Kill-Buttons im Gorean Meter - knapp zwei Minuten. Es hatte für mich bei der Ausführung dann fast etwas klinisches an sich, es war weder besonders anregend noch blutrünstig gewesen. Die ganze emotionale Wucht eines solchen RPs entfaltet sich erst nach Beendigung der Tat, wenn dann zudem die OOC-Admins ihrer Arbeit nachgehen müssen und all die üblichen Entsetzungsstürme abkriegen, und so kam es auch. Nach einem Kill ist erst einmal auf vielen Sims das RP gelaufen und alles holt schnaufend tief Luft, um die Administrativa und den üblichen Sturm der Entrüstung abzuarbeiten.

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Kurze Nachlese zum letzten Post

Es ist jetzt ziemlich genau eine Woche seit meinem Post über meine Erfahrungen in Lydius vergangen. Zweifelsohne hatte ich mit diesem Post unbeabsichtigt ein Monster erschaffen, mit teilweise bis zu 94 Kommentaren ist er der am heftigsten diskutierte Blogpost hier überhaupt, zudem sorgte er für eine Verdoppelung der täglichen Besuche.

Was gut ist, ist aber nun gut, das Thema ist für mich mehrfach durch, und mit dieser Nachlese schließe ich es ab. Ich habe einige unter die Gürtellinie gehende Kommentare gelöscht und das weitere Kommentieren für diesen Post abgeschaltet, 91 bleibende Kommentare sind mehr als genug. Wenn ihr euch weiterhin über Lydius, BtB, Transen und dergleichen kloppen wollt und wieso das gut ist oder nicht, dann könnt ihr das gerne woanders machen, aber nicht mehr hier.

Aber zum Abschluss von mir dazu noch ein paar Anmerkungen:

  • nein, ich bin kein Mitglied der lydianischen Spielgruppe, noch war ich es oder habe ich es vor das zu sein, auch habe ich keinen Alt in der Gruppe,
  • der Post entstand aufgrund meiner eigenen, persönlichen Wahrnehmung die sich in dem Fall im Laufe von einigen Wochen bildete - diese ist immer subjektiv, andere mögen es anders sehen und das konnte man ja an den Kommentaren auch erkennen,
  • mir persönlich ist es egal, ob nun in Lydius BtB 1000% oder nur 95% gespielt wird oder Disney. BtB ist für mich kein Allheilmittel noch alleine bereits Garantie für gutes Rollenspiel, wer dazu tiefergehendes lesen will, hier gibt’s dazu einen lesenswerten Artikel von Zeus.
  • Was Disney und BtB ist, definiert noch jeder zuerst einmal ziemlich für sich selbst und die Meinungen dazu gehen bekanntermaßen extrem weit auseinander.
  • Wer zahlt schafft an, das war schon immer so und ist in SL auch nicht anders.
  • Ja, die Anzahl der Kommentare hat mich vom Hocker gerissen, dass das nun so ein Aufreger sein würde habe ich beim Posten nicht gedacht und vor allem über was dann alles noch so diskutiert wird erst recht nicht.

Ich weiß, dass der Post in Lydius intern selber tagelang für extremen Aufruhr mit Wut sorgte und man sich teilweise über mich den Mund fusselig redete. Gut, das ist dann eben so, ich habe mit ihm in ein Wespennest gestochen wie es aussieht.

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Wanderer, kommst du nach Lydius so erwarte da kein RP!

Eigentlich wollte ich zu der Angelegenheit nichts mehr schreiben, da das Thema als Dauerbrenner schon oft genug durchgekaut worden ist, aber nun juckt es mich doch wieder in den Fingern, da es doch mal wieder soweit ist.

Ich war mit meiner Gefährtin Elena in den letzten Tagen desöfteren auf Lydius’ Straßen unterwegs und versuchte dort ein wenig buchnahes Spiel aufzuziehen. Nun ist es so, dass Lydius als Sim ja gerade nach den ganzen Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen sich in stabilen und ruhigeren Fahrwassern befindet. Die Sim ist wieder ordentlich gewachsen, auch die Größe der eigenen Gruppe stieg gut an, es ist eine schön bebaute Sim und eigentlich spricht ja nichts gegen einen Besuch da.

Nur ist es in Lydius inzwischen so, dass sie da wieder mit Inbrunst daran arbeiten, ihrem alten Ruf als elitär im Spiel und inflexibel im Reagieren auf externe RP-Anreize, der so langsam verblasste, neuen Glanz zu verleihen.

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Die neue Hexenjagd: Skripte und deren Anzahl pro Avatar

Epic Fail
Epic Fail

Es gibt nach Partikeln und den Avatar Rendering Costs (ARC) eine neue Sau, die durch das Dorf getrieben wird und für eine ordentliche Hexenjagd auf alle möglichen Avatare sorgt, nämlich die Möglichkeit der an einem Avatar gleichzeitig aktiven Skripte auszulesen und auf einer Tafel darzustellen.

Gesetzt den Fall, jemand geht zum Beispiel auf die Rollenspiel-Sim Stadt Schendi und er hat 101 aktive Skripte am Avatar laufen (Haare, Schuhe, HUD-Objekte usw.), wo liegt dann dort das Problem? Er bekommt einen automatisierten Arschtritt nach Hause nur mit einem lapidaren Hinweis, dass er zuviele Skripte gleichzeitig aktive hätte - und das war es gewesen.

Skripte sind etwas technisches, fraglos können sie zum Lag einer Sim beitragen, aber sie sind nicht die einzige Komponente, die dazu beitragen kann. Wenn man schon also dafür sorgt, dass die Skripte beim Betreten einer Sim gezählt werden, dann wäre es für den technisch unbegabten Spieler doch besser, man gibt ihm eine Handreichung an die Hand, wie er seine Skriptlast reduzieren kann und man erkläre ihm überhaupt mal, wieso zu viel Skripte nicht gerne gesehen sind. Denn aus diesem Wissen um die Grundlagen könnte dann ja so etwas wie Einsicht entstehen und daraus Taten folgen.

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Meine Probleme mit Mambas an sich

Es gab im Forum “Gor auf Deutsch” einen Thread in dem es darum geht, was denn so die Pro und Contras von Mambas im RP sind. Ich persönlich bin, und daraus mache ich auch keinen Hehl, absolut kein Freund dieser Rolle, denn ich kann mit Mambas im RP wenig bis gar nichts anfangen und gehe ihnen lieber so gut es geht aus dem Weg. Ich halte sie für eine Nischenrolle, die sich hochgehyped hat und irgendwann auch wieder von alleine wie früher die Tuchuk oder Kurii einschlafen wird, wenn all die hippen und coolen Mambas nämlich feststellen, dass kaum noch ein normaler Rollenspieler mit ihnen spielen mag. Dann wird es entweder wie bei vielen anderen Nischenrollen auch so werden, dass sie einfach aussterben werden, denn alleine im Lager rumsitzen ist nur öde und/oder ein Teil des Tribes wird zu vagabundierenden Mambas werden, der mal hier und da spielt, aber nicht mehr wirklich fest. Man wird es ja sehen, was da kommen wird.

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Änderungen an der Blogroll

Ich habe an meiner Blogroll hier einige Änderungen vorgenommen, als da wären:

  • “Das zweite Leben und wir” entfernt, da das Blog nicht mehr existiert und der dazugehörige Handelsposten auch nicht.
  • “Elenas Second Life” hinzugefügt, featuring Elena Gallacher.
  • Fatale von Mila Vendetta hinzugefügt.
  • Asinay, ein Blog aus Anango, hinzugefügt.
  • Kajirarolls hinzugefügt.
  • Dinas zweites Leben” hinzugefügt.
  • Kasra und mehr” hinzugefügt, der offizielle Blog des Feuerkrugs.

Mal schauen, was sich in Zukunft noch so tun wird…

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Entdeckt: der Mamba-Baukasten

Beim Googlen durch das WWW habe ich durch Zufall den englischsprachigen Baukasten entdeckt, aus dem sich einige der auf Deutschgor spielenden Mamba-Tribes munter bedient haben, und hier ist er: Nocraphilia.

Wer sich das auf Englisch durchliest, der wird merken: es ist so, wie ich es schon ab und an vermutete. Das, was die Mambas spielen, basiert als Basis auf den wenigen Hard Facts aus den Büchern und darauf aufgebaut sind sehr viele, eigene Ideen, Interpretationen und Interpolationen.

Einer der dortigen Blogposts, in dem die dort erfundene Kultur gründlich erklärt wird, ist dieser: “Mamba Culture.”

Alles in allem ist das mal schon interessant zu lesen, aber nichts was ich da drin lese bestärkt nun mein Verlangen darin, mit Mambas überhaupt RP zu machen noch würde ich es vermissen, wenn es im RP-Gebiet keine Mambas mehr gäbe. Die Rolle ist mir einfach zu vage in den Büchern, es wurde zu viel eigenes hinein interpretiert und vor allem ist die IC-Bandbreite dessen, was man mit einer gefangenen Mamba machen sollte - entweder freilassen oder töten - doch verdammt gering, dazwischen gibt es nicht viel.

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