Die Fragmentierung von Opensimulator

Opensimulator ist fraglos eine interessante Sache mit ungeheuer viel Potential. Opensimulator versteht sich dabei als ein Framework für 3D-Welten, also ein Baukasten, den man nach Belieben benutzen, ändern und erweitern kann.

Nun ist es so, dass Second-Life-Benutzer ja gewisse Erwartungen haben, was eine Sim so können soll. Profiltexte, Gruppen, Voice, Währung, Suche, all das sind Sachen, die in Opensimulator meistens out of the box nicht funktionieren. Macht ja nichts, denn es gibt ja wie unter Linux verschiedene Distributionen von Opensimulator, das bedeutet Pakete, die mit mehr oder minder sinnvollen Voreinstellungen und einer sinnvollen Modulauswahl glänzen wollen.

Der Status von Opensimulator als Alpha-Software und Framework bedeutet aber auch, dass es für eine Funktion meistens mehrere Module gibt, zwischen denen man wählen kann. Diese liefern alle dem Viewer mehr oder minder dieselbe Sache, wie z.B. Gruppen, funktionieren aber intern total unterschiedlich und sind daher später mal auch nur schlecht austauschbar. Dazu kommt, dass manche Module wie z.B. für Gruppen als Abhängigkeit auch noch einen Webserver mit PHP haben, was die Sache nicht gerade besser macht.

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Eine lydianische Weihnachtsgeschichte

Es war einmal, dass ein tapferer Recke seinerzeit unter meiner Herrschaft in Talbot mit Gor anfing. Der Recke hatte von Gor zwar noch nicht so viel Ahnung, aber wusste durchaus, was Rollenspiel ist und war willens und fähig, das zu lernen. Anfangs wurde noch von einer bösen Sklavin sein ultrawertvoller Erbrock zerstört, aber im Laufe der Zeit fand er seinen Weg als Schmied und Tuchuk. Dann, als sich der Sommer den Weg ins Land bahnte, pausierte er und nutzte die Zeit, um einige Bücher der Gorchroniken zu lesen.

Nach Ablauf der mindestens sechs Monate langen Pause kehrte er BtB-predigend und mit neuem Wissen gestählt zurück ins Spiel und begann, nun neue Städte zu erkunden. Und so begab es sich, dass sich dieser Recke am 26. Dezember 2009 ins damalige, alte Lydius begab und sich ihm dort eine freie Frau freiwillig unterwarf. Was er damals noch nicht wusste war, dass ausgerechnet nun diese Frau ihn nicht mehr so schnell verlassen sollte.

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Neues von der Amaretto ./. Ozimals-Front

Wie ja inzwischen die Runde gemacht haben dürfte, befindet sich der Hersteller der Ozimal Bunnies mit dem Hersteller der Amaretto Breedables in den USA in einem Rechtsstreit, den Ozimals angezettelt hat. Es geht dabei natürlich, wie sollte es anders sein, um Geld, viel Geld. Ozimal ist der Meinung, Amaretto hätte einige seiner Rechte verletzt und will daher nun Rache, also Geld eben. Dass es früher schon das Tamagotchi gab, wen solls, vielleicht sollte Nintendo mal die Beiden verklagen, aber wegen so einem Fliegenschiss machen die keinen Finger krumm, wette ich.

Amaretto soll dabei die Kleinigkeit von 25.000 US$ als Sicherheitsleistung bei Gericht einzahlen, sonst wird diese Order möglicherweise aufgehoben.

Das interessante an dem Fall ist aber, dass das Gericht es Linden Lab untersagt hat, in der Zwischenzeit erstmal Amarettos Produktlinie quasi “offline” zu nehmen. Ozimals stört sich offensichtlich daran, dass die Pferde den Häschen von der Funktion zu ähnlich sind. Nun, sollten beide tatsächlich auf Mendels’ Lehren basieren, naja, die lassen ja nicht viel Spielraum zu, oder? Alles ein wenig sehr schwammig und wage, was da vor sich geh.

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Äquatorialwikinger...

Es gibt eine neue Gruppe. Diese Gruppe hat sich nach einem der alten, nordischen Göttergeschlechter benannt. So weit, so gut, also wieder mal Thorvaldsländer, kennt man ja. Als waschechte Thorvaldsländer hausen diese natürlich auch nicht irgendwo, sondern dort, wo es schön warm ist, also am Äquator.

Also sind das nun Thorvaldsländer mit chronischer Arthritis und Rheuma, denen ein Heiler nun einen dauerhaften Ortswechsel samt warmer Luft als Therapie verschrieben hat oder aber nur Leute, die die nordischen Götter cool finden und sich deshalb so benennen, aber ansonsten mit Thorvaldsland nichts zu tun haben? Fragen über Fragen..,.

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100 Blogs am Tag ohne Probleme, oder: was ist ein Feedreader?

Momentan ist es ja so, dass interessanterweise es ein wenig in Mode gekommen ist, innerhalb der Szene zu bloggen. Die Zahl der Blogs inzwischen, die alleine ich kenne, hat längst die Zehn überschritten und es werden sicherlich noch einige mehr im Verlaufe der Zeit werden. Ein Blog ist schnell eingerichtet, ein nettes Wohnzimmer innerhalb des WWW und man kann damit ja treiben, was man will. Also kurz und gut eine runde, feine Sache.

Nun ist es aber so, dass Mensch ja faul ist und nicht 10 oder gar 100 Blogs pro Tag per Hand aufrufen will, nur um zu erfahren, ob sich da etwas getan hat oder nicht. Blogpostings erscheinen ja mehr oder minder unregelmässig und dies wäre ein ganz schöner Haufen Arbeit. Nun gibt es aber glücklicherweise Mechanismen, mit Hilfe derer man sich diese Arbeit sparen kann und ohne Probleme, wenn man mag, 100 Blogs oder mehr täglich lesen kann, ohne diese alle einzeln besuchen zu müssen.

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Ohne Worte!

Was bin ich?
Was bin ich?

Eine einfache Frage an den geneigten Leser: was soll das auf dem Bild da wohl sein? So gesehen heute auf einer Gorsim ganz in ihrer Nähe!

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Stadtluft macht frei

Warum waren eigentlich im Mittelalter Städte so beliebt bei uns und war es erstrebenswert zu versuchen, in eine Stadt zu gelangen? Das hat mehrere Gründe.

Der Großteil der landläufigen Bevölkerung war Bauern, auf einem geringen Bildungsstand und lehnspflichtig gegenüber einem Lehnsherr. Ein Lehen war meist ein Stück Land, das er dem Bauern zur Bewirtschaftung überließ, dafür musste der Bauer dann seinem Lehnsherrn einen Teil seiner Ernte abgeben und Frondienste leisten. Die Kirche verlangte darüber hinaus noch zusätzlich ihren Zehnt, also 1/10 der Ernte. Das Leben war einfach, karg und sicherlich nicht besonders leicht. Man sieht das alleine daran, dass die durchschnittliche Lebenserwartung damals um die 40 Jahre gewesen ist, ab 30 konnte man sich bereits getrost als Greis anschauen. Die Bevölkerung war zudem von einem Adeligen regiert, der auch mitunter Recht sprach.

Städte nun waren etwas neues. In den Städten konnten sich die Bürger erstmals weitgehend selbst verwalten. Es entstand neues Handwerk in den Städten, neues Wissen, neue Formen des Zusammenlebens, der Zusammenarbeit, und vor allem konnte man in den Städten auch es zu etwas bringen, wenn man wollte. Alles Sachen, die auf dem Lande eher schwerlich möglich gewesen wären. Städte waren daher damals sehr modern, und es gab gute Gründe, warum viele gerne Bürger einer Stadt gewesen wären. Die besten Städte im Heiligen römischen Reich deutscher Nation waren dabei übrigens diese, die nur dem Kaiser direkt unterstellt gewesen sind, die freien Reichtsstädte wie Nürnberg also. Da der Kaiser recht schwach war und sich nur alle Jubeljahre einmal blicken ließ, konnte sich hier eine stolze Bürgerschaft besonders gut entwickeln. Andere Städte, wie zum Beispiel Bamberg, zeigen auch noch heute deutlich sichtbar eine Abgrenzung des jeweiligen Herrschaftsbereichs: es gab die selbstbewussten Bürger, die sich auch vom Herrscher nicht viel sagen lassen wollten, und auf der anderen Seite in dem Fall den Klerus. In Würzburg zum Beispiel ist es ähnlich. Es entstand als neue, gesellschaftliche Schicht das Bürgertum und die Städte waren geprägt von der mittelalterlichen Ständegesellschaft.

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Über die Defragmentierung von Festplatten

Fast jeder Windowsbenutzer hat es schon einmal gehört: an solle im Laufe der Zeit ab und an seine Festplatte defragmentieren, dies würde die Systemleistung erhöhen und auch dem Cache zugute kommen. Ebenfalls, als weiterer Tipp wird oft empfohlen, den Viewercache auf einer anderen Festplatte (nicht Partition!) als das Systemlaufwerk anzulegen, um zusätzliche Leistungssteigerungen zu erreichen.

Manche löschen sogar ihren Cache vor jedem Start, weil sie meinen, dies würde dem Viewer gut tun, aber natürlich muss so jedes Mal alles (Inventar/Texturen) über das Internet neu auf den heimischen Rechner geholt werden. . Die Frage bei all dem ist aber: wo liegt denn genau die Wahrheit? Die Antwort darauf ist, wie immer, kompliziert.

Die Grundlage der Speicherung: meine Festplatte, das unbekannte Wesen

Als Festplatte bezeichnet man eine oder mehrere sich extrem schnell mit einer magnetisierbaren Schicht überzogenen Scheiben, die von einem mittels Stellmotor betriebenen, auf einem Luftkissen dahingleitenden Schreib-Lese-Kopf beschrieben oder gelesen werden. Wichtig dabei ist, dass diese mechanische Vorrichtung pro Sekunde nur eine gewisse Anzahl an Sprüngen zulässt. Dies ist der wichtigste, limitierende Faktor dabei, nämlich die Anzahl der Suchläufe (Seeks) pro Sekunde, auch gerne Input Output Operations per Second (IOPS) genannt.

Die Entwicklung der letzten Jahre ist dabei ( wie hier bei Microsoft in der ersten Grafik gut zu sehen) drastisch gewesen: während die Prozessoren immer schneller und schneller geworden sind, dümpelt die klassische Festplatte weiterhin bei ca. 250 IOPS herum. Die Grafik ist dabei nicht ganz sauber, zeigt aber eines: die Festplatte hinkt heute gehörig der Prozessorentwicklung hinterher, dafür bieten sie inzwischen nie geahnte Speichermöglichkeiten.

Was genau ist Fragmentierung?

Fragmentierung tritt meistens bei größeren Dateien auf. Der Idealfall einer geschriebenen Datei auf der Festplatte ist nämlich, dass diese an einem Stück geschrieben werden kann. Nur so kann die Festplatte ihre theoritische Maximalgeschwindigkeit auch in der Praxis erreichen. Fragmentierung bedeutet aber, dass die Datei in verschiedenen Bereichen der Festplatte geschrieben worden ist, es also dazwischen Sprünge gibt, die für zusätzliche Seeks des Schreib-Lese-Kopfs sorgen und somit die Gesamtleisung herabsetzen.

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Sir Igzorn angelt oder das Hornberger Kloppen

Gestern gab es ein Folge-RP zu dem Prozess vom letzten Montag. Ich hatte den Ankläger, ich nenne ihn der Einfachheit halber Sir Igzorn, in aller Seelenruhe alleine angelnd auf einer Kiste sitzend im Hafen von Kasra gesehen. Ein kurzer Blick in die Stadt sah so aus, dass es bis auf die immer vorhandenen Wachen ruhig zu sein schien.

Da ich sowieso wegen vorheriger Ereignisse voll ausgestattet mit Gladius und Armbrust durch die Gegend lief, war er damit ein Präsent auf dem sprichwörtlichen silbernen Tablett gewesen. Umhauen, einsammeln, mitnehmen, und dann dem Genossen den Prozess machen. Eine gescheite Abreibung hat er mehr als verdient, sein mistiges Spezial-RP meist der Marke “Ich fülle eine freie Frau ab, gebe ihr lustfördernde Mittel und habe dann Spaß mit ihr” hat er noch mindestens an der Botschafterin von Kassau in Aventicum durchgezogen und jemand weiteres. Viele ältere Spieler scheinen ihn zu kennen und meiden ihn deswegen, da er sich im Schutze der doch dafür mehr als brauchbaren Kasraer Regeln verschanzt und es so sehr schwer ist, diesen schrägen Vogel einfach mal einzusacken, um ihn Mores zu lehren. Wäre das nämlich einfacher möglich, wäre ihm sicherlich schon so einiges widerfahren. So aber ist er genau der Typ von Bösewicht, der zwar austeilen will, aber nichts einstecken mag und dafür alle möglichen RPs und Regeln zu seinen Gunsten verbiegt. Ein richtiges Herzerl also.

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Wir sind alle vieeel zu zivilisiert!

In der Nachlese des Prozesses vom vergangenen Montag kam mir wieder ein Gedanke brennend zurück ins Gedächtnis, den ich schon länger habe: wir sind alle viel zu nett im Rollenspiel ! Wirklich!

Ich meine, es ist ja eine total andersartige, raue Welt, in der wir uns aufhalten. Also muss normal auch die Sprache, derer man sich bedient, entsprechend klingen und auch ein großes Gefälle zwischen den Kasten geben. Ein Schreiber als Meister des geschliffenen Wortes hat natürlich einen anderen Wortschatz drauf als meinetwegen ein Bauer, und das muss man dann auch entsprechend hören können. Und Schreiber unter sich werden sicherlich auch respektvoller miteinander umgehen als meinetwegen ein Schreiber gegenüber einem Bauern, der ja mit die niederste Kaste überhaupt hat.

Auch ansonsten wäre weniger Benimm für das Rollenspiel eine interessante Möglichkeit, würde unsere Welt noch farbiger und lebendiger gestalten helfen. Ich machte es ja im Prozess vor, indem ich einfach mal mit der Faust auf den Tisch haute, als der Ankläger nahezu schon über eine reale Stunde mehr oder minder monologisierte und die Verteidigung bisher kaum zu Wort kam. Sicher, ob man das vor einem normalen goreanischen Gericht machen würde, keine Ahnung, aber ein Richter dort würde den Ankläger auch längst nicht so lange sabbeln lassen ist mein Gefühl.

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