Warten auf Godot

So schlimm ist es zwar nicht, aber die Leute denken mal wieder zu wenig nach und es gehen zu viele komische Gerüchte. Beim Gorean Meter Version 4.0 jedenfalls ist es so, dass dieser inzwischen 6 Wochen in der Tradition großer Softwarehäuser nicht unähnlich dem angekündigten Termin hinterherhinkt. Wann er also kommen wird muss sich zeigen, vermutlich gilt hier ähnlich wie bei Duke Nukem Forever der Spruch “It is done when it is done.”

GM 4.0 Ankündigung.
GM 4.0 Ankündigung.

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Displaynamen leicht gemacht

Mit der Einführung des Viewers 2.3 hat Linden Lab auf dem gesamten Second Life Grid als neues Feature die sog. Displaynamen (engl. display names) scharf geschaltet. Mit dieser Einführung ändern sich einige, fundamentale Sachverhalte in Second Life, und manche betrachten es mit Skepsis. Worum geht es?

Wie es bisher gewesen ist

Wir alle kennen es: als man seinen Avatar erzeugte, benötigte man einen Vor- und Nachnamen. Der Vorname war dabei frei wählbar während der Nachname aus einer durch Linden Lab gegebenen Liste ausgewählt werden musste. Nachnamen waren dabei z.B. Lecker, Gallacher, Oh, Gossipgirl, Writer usw. Die Nachnamen waren dabei aber nicht ewig wählbar, sondern wurden von Zeit zu Zeit ausgetauscht. So ist es z.B. schon lange nicht mehr möglich, Gossipgirl mit Nachnamen zu heissen.

Dieses System erzeugte ein gewisses Gefühl für Generationen in Second Life, für Persönlichkeit und ähnlichen Sachen. Wir alle waren und sind es gewohnt. Natürlich hat es auch so seine Probleme, wer z.B. anstelle von “Andrea” mehr “Andera” im Vornamen stehen hat, der musste bisher damit leben und konnte nichts daran ändern. Ebenso war es unmöglich, wenn man in Second Life heiratet, den Nachnamen des Partners anzunehmen oder den Namen in was ganz anderes zu ändern.

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Der sterbende Schwan oder noch schöner sterben

Fast nirgends stirbt es sich so schön wie im Ballet, so sagt man ja. Dort wird das nahezu regelrecht auf den Brettern, die die Welt bedeuten, prunkvollst zelebriert. Auch im Rollenspiel gibt es ja einige dramaturgisch mehr oder minder begabte Zeitgenossen, denen es extrem viel Spaß macht, ihren Tod regelrecht zu zelebrieren. Meistens sind das nicht Anhänger der Perm-Death-Fraktion, sondern ihren Körper trifft danach zur Not einfach ein göttlicher Blitz und man lebt weiter. Wunder geschehen eben, Problem gelöst, und es gibt nicht mal eine der sonst üblichen Erinnerungslücken samt komischer Erklärung für das Umfeld. Super!

Meistens geht es bei den Aufführungen ja darum, sich entweder schnell aus einem unliebsamen Play zu befreien oder aber den Gegner mit dem eigenen Tod zu nerven. Leute, die sich einfach aus einem Play befreien wollen, bekommen eben schon mal einen Herzinfarkt, sie trifft mitten im Kampf leider ein Pfeil mitten ins Herz oder aber wenn sie gefesselt mit einer Schlinge am Hals über den Boden herumgezogen werden, dann wird aus dieser ihre Todesschlinge, Ersticken inklusive. Zuhause gibt es dann einfach einen Meterreset, man besucht die Sim eben ein paar Tage nicht und so ist man weiterhin mit Spaß an der Sache.

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Sag mir, wo die Assasinen sind, wo sind sie geblieben?

Ein Attentäter in Aktion.
Ein Attentäter in Aktion.

Sag mir, wo die Assasinen sind, was ist geschehen? So dachte ich jedenfalls neulich, als ich wirklich das erste Mal stark darüber IC nachdachte, einen Assassinen anzuheuern. Einen handfesten Grund hatte ich allemal gehabt, dem Opfer hätte ich es auch mehr als nur gegönnt und das Geld mehr als gerne dafür gezahlt.

Nur zeigte sich dabei ein Problem: es gibt keine vernünftig gespielten Assassinen im deutschsprachigen Gor mehr. Die vernünftigen Assassinen, die wirklich handfest und akkurat spielen, findet man nicht einmal mit der Lupe mehr. Entweder handelt es sich dabei um Alts von Leuten, die selber mit dem Hauptavatar kaum noch unterwegs sind oder aber sie haben Gor entnervt verlassen und die Segel gestrichen, weil sie der Meinung sind, dass die Rolle an sich heutzutage nahezu unspielbar und von den meisten Mitspielern nur noch kaputt gemacht werde.

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Talunaland mal anders

RP-Wettkampf 2010 im Talunaland.
RP-Wettkampf 2010 im Talunaland.

Heute gab es auf der Sim Talunaland den jährlichen RP-Wettbewerb des Tribes der Ja’hesa me Seraka. Insgesamt gab es sieben Teilnehmer, ich meldete mich spontan kurz nach Beginn noch dazu. Im Vergleich zum Vorjahr war er weniger gut besucht und der Vorjahressieger nahm auch nicht mehr daran teil, dafür noch Kollegin Nici aus Belnend.

Alles in allem war es ein unterhaltsamer OOC-Abend und ein nettes Kräftemessen. Bei mir reichte es für den dritten Platz, aber teilweise bewertete die Jury manche Mitspieler in einer Art und Weise, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte, ich hätte denen mehr Punkte gegeben. Sei’s drum, so ist es eben gewesen, Nici machte Platz eins, was eine Verbesserung zu ihrem Platz zwei im Vorjahr darstellt. Eigentlich gab es diesmal zwei Avatare auf Platz eins und dafür keinen zweiten.

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Die Essenz von Gor

Heute beim Shoppen fiel mir eine Statue auf, die wie keine andere in Perfektion die Essenz von Gor darstellt. Ich wollte sie direkt kaufen und in Belnend vor meinem Haus aufstellen, aber leider ist sie unverkäuflich. :( Zumindest ein Foto konnte ich aber schießen und hier ist es nun, schön nicht wahr?

Die Essenz von Gor.
Die Essenz von Gor.

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Phoenix Viewer, Attachment Points und der Rest

Es ist soweit: keiner der ehemaligen Emerald-Fanboys scheint ihm noch groß nachzuweinen. Knapp zwei Monate, nachdem Linden Lab für den Emerald-Viewer endgültig den Stecker zog kann sich der Phoenix Viewer mit Fug und Recht als der legitime Nachfolger Emeralds bezeichnen was die Beliebtheit und Verbreitung angeht. Bisher sind auch aus dem Maschinenraum der Phoenix-Entwickler keine schlimmen Geschichten bekannt, hoffen wir mal, dass es dabei bleibt.

Eine Sache hat Phoenix von Emerald mit übernommen: die doppelten Attachmentpunkte. In der Zwischenzeit brachte Linden Lab seine eigene Implementierung dieses Features heraus, die natürlich zu Emerald inkompatibel ist, nur um sie stillschweigend im Viewer 2.3 wieder auszubauen. Bummer.

Also greifen nach wie vor alle möglichen Fashionistas und Rollenspieler, denen es am Avatar zu wenig Attachmentpunkte gibt, nur zu gerne zu Phoenix. Nur: was im Phoenixviewer korrekt aussieht, sieht für den Rest der Welt einfach nur komisch aus, die Objekte stehen einfach irgendwie in der Luft und sehen seltsam aus. Das ist eine Sache, die man daher in Rollenspielgebieten tunlichst vermeiden sollte, wenn man nicht schief angesehen werden will, schließlich kann man es nicht verlangen, dass der Gegenüber irgendwelche seltsamen Handgriffe an seinem Viewer vornimmt, nur damit er den eigenen Avatar endlich richtig sieht oder gar Phoenix installieren muss. Nene, das kann es nicht sein.

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Kategorien: programming  Stichwörter: emerald  phoenix  second-life  viewer 

Gor, quo vadis?

In letzter Zeit gibt es so etwas wie einen gefühlten Niedergang des goreanischen Rollenspiels in dem Sinne, dass die Anzahl der wirklich aktiven Spieler (wenn man noch die gespielten Alts gedanklich Pi mal Daumen abzieht) seit Monaten sinkt. Das ist erst einmal nichts anderes als eine These, und wie bei jeder Arbeitshypothese gehört diese bewiesen oder widerlegt, wobei dies sich als sehr schwer machbar erweisen dürfte, da einfach gesichertes Zahlenmaterial über einen signifikanten Zeitraum nicht verfügbar sein dürfte.

Ein wichtiger Indikator dabei ist die Anzahl der existierenden Simulatoren. Diese scheint über die letzten zwei Jahre nach dem Homestead-Desaster der Lindens betrachtet relativ konstant zu sein. Manchen Sims ist dabei ein längeres Leben vergönnt als anderen, aber wenn eine Sim untergeht und es gibt wirklich Bedarf, dann entsteht flott etwas Neues.Also an der Anzahl der Sims alleine kann man das weniger festmachen.

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Kategorien: role-play  Stichwörter: gor  role-play  second-life 

Sachen, die man im Gruppenchat besser lassen sollte

Heute gab es mal wieder einen dieser Tage, wo einer dieser typischen Diskussionen in “Gor auf Deutsch” stattgefunden hat, die die Welt nicht braucht aber dennoch einem Großteil viel Spaß bereiten und tief blicken lassen.

Es fragte jemand nach der Landmarke einer deutschen Sim, wo man möglichst viel Disney und wenig Gor spielen würde, ups, nein natürlich möglichst viel Gor und wenig Disney. Die erste Empfehlung, und wen wundert es, war Moorland mit den Black Sharks gewesen. Sofort war eine muntere Diskussion im Gange darüber, dass das RP dort nicht mehr so schlecht sei, einige Sharks waren mal wie immer empört, empört, empört (wer Shark sein will, der muss eben leiden, ihren Ruf kriegen sie sowieso nicht mehr weg). Einer der spitzeren Kommentare war auch “machen sie jetzt erst kurz RP bevor sie ballern” und dergleichen, naja. Am Ende wurde schnell der Stecker gezogen, man einigte sich auf “sie versuchen es zumindest” und die Sache war erledigt.

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Unverhoffter In World "Ruhm"

Lustig, was es so gibt, da war gestern eine Diskussion in der Gruppe “slinfo.de”, unter anderem diskutierte da eine Tanja Levenque mit. Ich schaue mir so ihr Profil an, und sie hat als Webseite mein Blog hier mit dem Eintrag über Lag und dessen Entstehung verlinkt. Scheinbar wird die gute Frau desöfteren danach gefragt oder ist dauernd an er Lagbekämpfungsfront unterwegs.

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