Verkehrswende ist nicht gleich Verkehrswende

Momentan erlebt der Automobil-Markt einen historischen Umbruch, nämlich die Einführung des Elektroantriebs auf dem Massenmarkt.

Die Gründe dafür sind hauptsächlich, dass der weltweit wichtigste Markt für Autos, die Volksrepublik China, massiv die Elektromobilität forciert. Danach kommen die CO2-Vorgaben für Fahrzeugflotten der EU. Wer in China noch Autos verkaufen will, der braucht Stromer in seinem Sortiment, und die Einhaltung der CO2-Vorgaben sind ohne CO2-arme Fahrzeuge nicht machbar.

Da aber nun die meisten KFZ-Hersteller nicht anfangen Kleinwägen in Massen zu produzieren, ist das Elektroauto dafür das Mittel der Wahl, weil dessen Betrieb keine direkten CO2-Emissionen nach sich zieht.

Daher sprechen viele gerne in den Medien von der Verkehrswende; die Leute aber, die schon seit Jahrzehnten für eine Verkehrswende kämpfen sehen das anders.

Der Begriff Verkehrswende in seiner ursprünglichen Bedeutung steht für einen Systemwechsel weg vom KFZ für den Massentransport hin zu mehr ÖPNV, Fahrrädern und Fußverkehr.

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Mit viel Gefühl...

Dieser Sänger aus Indonesien lässt ungeahnte Töne aus den Tiefen seiner Seele verströmen. Als ich das hörte war ich sofort ein anderer Mensch!

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Opensimulator kann kein IPv6!

Heute gesehen im Gridtalk-Forum, von Anacron:

Es liegt an IPV6

Exclamation
OpenSim funktioniert nur mit IPV4 - wenn dein Provider dir nur IPV6 bietet bist du in den A… gekniffen. Sorry

Meine erste Reaktion war ungefähr diese:

Was… WAS? BWAHAHAHAHAHA!

Echt jetzt? Dafür gibt es 2019 keine Entschuldigung mehr, das ist einfach nur noch peinlich! Ranzsoftware, aber sowas von!

Der Welt gehen die IPv4-Adressen aus, selbst die Telekom hat es inzwischen geschafft, an jedem DSL-Anschluss IPv6 zu nutzen und besonders in Asien bekommt man vielerorts nur noch IPv6.

Aber Opensimulator hat es ja nicht damit eilig, ein Netzwerkprotokoll zu unterstützen, das es ja erst seit 1998 (!) gibt. In Deutschland greifen laut Google inzwischen ca. 41% der Benutzer auf die Suchmaschine per IPv6 zu, aber hey, das brauchen wir nicht!

Selbst jede noch so schrottige Software hat schon vor mindestens einem Jahrzehnt dafür Unterstützung gehabt, selbst das selige Windows XP bekam es mit Service Pack 3 in 2008 spendiert. Aber nein - Opensimulator braucht das nicht!

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Die Zeugen Gretas, oder: was, wenn sie doch Recht hat?

Greta Thunberg ist in unseren Medien seit Monaten allgegenwärtig. Entweder wird sie verehrt oder gehasst, dazwischen gibt es nicht viel - sie polarisiert extrem. Manchmal beschleicht einen dabei das Gefühl, dass sie mit ihren gerade einmal 16 Jahren schon kurz vor der Heiligsprechung stünde. Viele fühlen sich durch sie auch einfach nur noch tierisch genervt.

Thunberg selbst sagt ja, sie sei unwichtig und nur der Überbringer einer wichtigen Nachricht. Man möge nicht auf sie, sondern die Wissenschaft hören und diese auch gefälligst ernst nehmen. Das ist einerseits richtig. Andererseits ist sie aber auch Identifikationsfigur, und wer aktuell an Klimaschutz denkt, der denkt oft zuerst an sie. Ohne ihr Engagement gäbe es heute kein “Fridays for Future.”

Beide Seiten verheben es sich auch gehörig; nur weil jemand Asperger hat, wird er deswegen noch lange nicht zum merkbefreiten Deppen. Andererseits spricht sie seit Monaten zu und mit den Mächtigen der Welt als Teenager, also kann und darf man sie in der Sache auch durchaus kritisieren. Und keiner kann von ihr verlangen, dass sie ohne CO2-Rucksack durchs Leben geht, denn das ist extrem schwer möglich - ihrer aber dürfte im Vergleich zu vielen anderen Mitmenschen deutlich kleiner sein als Ergebnis ihrer Lebensweise.

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Der Mann, des ewig unerreichte Wesen

Ich traf vorgestern irgendwo eine alte Bekannte. Die klagte mir ihr Leid, das sich mit “es gibt da draußen keine echten Männer mehr, die einen zähmen” zusammenfassen lässt.

Da baut sich also jemand einen Götzen als Mannsbild, überfrachtet mit allen möglichen und unmöglichen Wünschen, sucht danach ernsthaft und verzweifelt daran, dass es diesen Götzen in Wirklichkeit nicht gibt.

Dazu kann man wirklich nicht mehr viel sagen… und es käme auch nicht an. Würde sie ihre Ansprüche auf ein realistisches Maß reduzieren, dann könnte sie wohl glücklich werden, aber so? Nie im Leben.

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Arizona, Arizona...

Und so begab es sich, dass ich mir wegen Langeweile nach meinem Weggang aus Belnend-Marzahn im September 2018 mal eine der älteren, deutschsprachigen Rollenspielsims angesehen habe: Arizona, eine deutschsprachige Wildwest-Sim.

Das Alter spricht eindeutig für den Simverbund, sie ist etabliert und stabil finanziert. Spieler gibt es dort auch genug. Hauptsprache ist Deutsch, manche spielen dort mit Übersetzer.

Mein Eindruck des Ganzen war dann nach meinen Beobachtungen: Schnarch, doch mal der Reihe nach…

Zuerst wollte ich ein wenig so ins Spiel eintauchen, zog mir also den entsprechenden Meter an und machte einen auf Priester. Das dort verwendete Meter lässt jeden zunächst bei nur 10 von 100 Gesundheit starten, die entweder nur durch idlen oder Besuch bei irgendeinem Heiler besser wird. Das geht für mich schon mal gleich gar nicht, denn meine ursprüngliche Gesundheit lasse ich mir von so einem Teil nicht vorschreiben, also kam’s direkt in die Tonne, Beobachterrucksack angezogen und eben so runter.

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Flickr wird wieder kostenpflichtig

Flickr als Plattform wurde ja von einiger Zeit von Yahoo! verkauft. Unter Yahoos Herrschaft stagnierte der Dienst gewaltig, blieb aber nach wie vor von allem von ambitionierten Fotografen von Interesse, da es im Gegensatz zu Instagram deutlich größere Auflösungen erlaubt.

Unter Yahoo wurde seinerzeit als Limit für die kostenlose Benutzung 1 Terabyte eingeführt; unter den neuen Inhabern wird dieses nun bald wieder abgeschafft.

Das Limit wird zukünftig bei 1000 Bildern liegen; wer mehr online stellen will, der muss dafür 49,99 US$/Jahr bezahlen.

Und wer aktuell über 1000 Bilder dort liegen hat, aber das Angebot nicht annehmen will, der hat Zeit bis zum 4. Februar 2019 seine überschüssigen Bilder herunter zu laden. Danach werden diese gelöscht, die ältesten Inhalte zuerst.

Also aufgepasst da draußen, wer Flickr bisher als kostenloses, unendliches Fotoalbum für Second Life verstand - diese Zeiten sind nun vorbei!

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Die Geforce 2080 RTX enttäuscht

Second Life benötigt ja vor allem eine einigermaßen gute Grafikkarte, damit man darin auch so richtig Spaß haben kann.

Der Marktführer Nvidia hat nun vor kurzem - sie ließen sich damit deutlich mehr als sonst Zeit - die nächste Generation an Grafikkarten vorgestellt, die Geforce 2080 RTX.

Ausgerechnet für das neueste Feature, was sich Nvidia hat einfallen lassen, das hybride Raytracing, gibt es bisher kaum wirklich Anwendungen, die das schon nutzen können.

Was bleibt ist eine Karte, die abgesehen davon einen moderaten Leistungszuwachs bei einer außerordentlichen Preissteigerung von 72% zum Vorgängermodell liefert.

Wer wirklich mit dem Kauf einer neuen Grafikkarte liebäugelt, der sollte besser erst einmal die Antwort von AMD abwarten, die sich momentan in Schweigen hüllen. Und 2020 dann wird Intel den Grafikkartenmarkt betreten, das kann sowieso alles ordentlich durchrütteln.

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