Die Beschleunigung des Viewer-Caches

Eines der Nadelöhre in der Architektur jedes Second Life Viewers ist sein Cache auf der Festplatte. In dem Cache legt der Viewer sowohl die dargestellten Texturen als auch der Objekte einer Sim ab. Klingt erst einmal nicht dramatisch, aber das hat seine Konsequenzen, die in der Natur der Festplatte liegen.

Nun ist es so, dass die meisten Texturen abgelegt auf der Festplatte für sich alleine nicht viel Speicherplatz benötigen. Ein typischer Cache-Ordner besteht aus 10000-30000 Dateien. Es sind eben pro Sim schon sehr viele Texturen, die ihren Weg auf die Festplatte finden, und damit greift dann letzten Endes die Festplatte als Nadelöhr.

Jedes moderne Betriebssystem ist sich der Tatsache, dass der Zugriff auf die Festplatte um Längen langsamer als auf den Hauptspeicher ist, bewusst. Deswegen nutzt jedes Betriebssystem automatisch den nicht durch Programme genutzten Teil des Hauptspeichers als Schreib-Lese-Cache. Das bedeutet, dass Schreibzugriffe auf die Festplatte zeitverzögert stattfinden und vorher noch vom System optimiert werden, sowie oft benötigte Dateien möglichst lange im Hauptspeicher gehalten werden. Fordert ein Programm eine solche Datei an, dann wird erst geschaut, ob sie im Cache vorliegt und wenn ja (das nennt man dann einen Hit), wird sie direkt aus dem Cache geliefert und nicht von der Festplatte gelesen. So weit, so gut.

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Worüber soll ich als nächstes bloggen?

Da mir gerade nichts besonderes einfällt, worüber ich bloggen könnte, einfach mal die Frage frei in die Runde: worüber soll ich als Nächstes hier bloggen?

Ideen dazu bitte in den Kommentaren oder per IM in Second Life direkt an mich, danke.

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Opensim, das tote Pferd

Manchmal entdeckt man in den Kommentaren zu Beiträgen von Hypergrid Business doch interessante Perlen. So auch in dem offenen Brief von Maria Korolov an die Lindens, wo sie eine Öffnung Linden Labs zu Opensim hin propagiert. Meine Meinung dazu habe ich schon gepostet gehabt: es liest sich so, als sei Opensim in Meinung Korolovs gescheitert, warum sonst will sie Zugriff auf den größten, etablierten Asset Store für virtuelle Welten haben?

Ich meine, schon alleine aus rein logischen Gründen: warum sollte Linden Lab so etwas tun? Das Einzige, was daraus resultieren würde, wäre ein massiver Aufstand der Content Creators, die ihre mühevoll erzeugten Objekte überall hin kopiert sehen und mit Abwanderung drohen. Mehr aber auch nicht.

So, nun aber zu dem Kommentar einer gewissen Cam an sich, den ich mal vollständig übersetze:

Ich kann es nicht glauben, dass du noch immer an der Schürze von Linden Lab hängst.

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Ach diese bösen Schweizer...

Wat sind wir Deutsche nun darüber empört, ja EMPÖRT!, dass die Schweizer mit uns Deutschen verfahren wollen wie die Deutschen sonst gerne mit Leuten aus Rumänien&Co. verfahren würden. Ha ha und ha.

Im Grunde will die Initiative das, was Deutschland auch gerne hätte, aber sich bisher zu schade ist, das wirklich zu praktizieren: eine gelenkte Zuwanderung. Nicht mehr und nicht weniger. Das macht das Land weder per se ausländerfeindlich, überhaupt sollte da Deutschland bei sowas lieber schön ruhig sein (man schaue sich nur mal die Kampagne gegen Griechenland im Stürmer v2, also der BLÖD an), noch sonst was. Das Volk hat entschieden und da soll man nun mal nicht so einen Bohau darüber machen.

Interessanter als das, was in der Schweiz passiert, ist für mich gerade die Frage, was man bei uns politisch vertuschen will und deswegen lässt man das gerade so hoch kochen. Irgendwelche Ideen außer den neuen Stromtrassen?

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Nur Deutsch?

Kiu schreibt bei sich zum Thema Deutschdümelei auf Gor, genauer dass da viele eben die Internationalität verpassen, wenn sie nicht willens sind, sich auf dieses Publikum einzulassen.

Mag sein. Nur hat es eben auch Gründe, warum diese deutsche Gorgemeinschaft entstanden ist: Mentalitätsgründe, Zeitverschiebung und vor allem genieren sich viele einfach, wenn sie nicht wirklich gut Englisch können, auf Englisch zu spielen.

Nicht, dass denn unbedingt viele auf Deutsch besser spielen würden, aber so ist es eben. Man kann es nun gut oder schlecht finden, aber diejenigen, die willens sind, sich auf solche externen Impulse einzulassen, sind eben schon sowieso dort. Der Rest deutschdümelt vor sich hin.

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Sklavenhändler haben es schwer

Sklavenhändler auf Gor im Rollenspiel haben es schwer. Dies ist eine Sache, die mir so noch nie wirklich auffiel, aber im Grunde einfach eben so ist.

Was ist die Aufgabe eines Sklavenhändlers im Grunde? Sklaven kaufen, ausbilden und verkaufen, also Handel. Davon lebt er nämlich, wenn es denn so etwas wie eine goreanische Realität gäbe.

Was ist aber die Wirklichkeit im Rollenspiel? Die meisten Sklavinnen, denn männliche Sklaven gibt es kaum, suchen im Grunde nach ihrem Herrn. Denen ist an Kauf und Verkauf schon mal meist absolut nicht gelegen, und viele wissen auch so Bescheid, wie die Rolle funktioniert, sollten sie mit einem Alt unterwegs sein.

Dann wollen sie meistens auch eine 1:1-Relation, also wenn andere Sklavinnen neben ihnen sind, das mögen sie gleich gar nicht. Ausbildung sehen sie auch nicht als wichtig an, sondern einfach nur zum Herrn und fertig, und im OOC bei möglichen Verkäufen wollen sie meist auch noch ein Wörtchen mitreden.

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Das ist der Forenblues, jaja der Forenblues...

Wenn die alten Hasen eines Forums mehrheitlich über dessen Niedergang lamentieren, dann sollte man als Betreiber hellhörig werden - dann da ist meistens etwas dran. Ich meine damit nun nicht Slinfo, das sowieso schon auch freundlich gesinnt nur noch als kaputt und nicht mehr sanierungsfähig zu bezeichnen ist (den Betreiber interessiert meiner Meinung nach sein Forum nicht mehr wirklich und ein Forum, in dem die Hälfte der Diskussionen inzwischen von einem Moderator angestoßen wird ist alles, nur nicht mehr auf der richtigen Bahn), es hat nun Avameet erwischt.

K2 Loon hat Mitte Dezember dazu einen Beitrag verfasst und seitdem erntete sie viel Zustimmung. Der Umbau von Slinside zur sozialen Plattform für virtuelle Welten namens Avameet war ein großer Aufwand, man konnte die bestehende Community nicht wirklich mitnehmen und nun ist sie tot. Wo sind denn beispielsweise eine Emilie Ceawlin oder eine Megan Merlin geblieben, die dort früher immer für viel Stimmung sorgten? Oder man muss sich nur mal ansehen, was mit Maddy passierte, dass der letzten Endes lieber für seine eigenen Berichte ein Blog aufmachte.

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Ebbe Altberg ist der neue CEO von Linden Lab

Das ging ja mal schnell: kaum ist Rod Humble von Linden Lab gegangen, gibt es heute schon die offizielle Pressemitteilung, dass Linden Lab in Ebbe Altberg einen neuen CEO gefunden hat. Wow!

Er hat über 25 Jahre Erfahrung in der Softwareindustrie, vor allem im Aufbau von Teams und bei Microsoft, Ingenio und zuletzt Yahoo gearbeitet. Sein Profil bei Linkedin findet man hier. Zuletzt war er also Chief Operations Officer bei Branchout.

Über einen Hintergrund in der Spieleindustrie scheint er nicht zu verfügen. Es gab von ihm das übliche, kurze Statement dass er sich freue, zum Wachstum beizutragen. Warten wir es mal ab, was nun noch kommen wird, denn irgendwie scheint er in virtuellen Welten bisher keinen Background zu haben. Die Frage ist also, was seine Ziele sein werden.

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Manche Leute...

Ich habe vor einiger Zeit jemand Neues in Second Life kennen gehabt, das kommt vor, ist weder besonders originell noch was großartig Neues. Diese Person allerdings hatte es geschafft, mich nach über sieben Jahren mit Second Life auf dem Buckel zu verblüffen.

Das kam so: ich hatte einen etwas ungewöhnlich klingenden Displaynamen gehabt und bekam per IM die Mitteilung, was das für ein komischer Name sei, das sei ja nicht meiner. Das gab ich zu, weil es offenkundig war und gab zurück, der Name Hörmine von Dreubenstein (frei erfunden und absolut keine Namensähnlichkeit zum Avatar vorhanden) sei ja auch garantiert nicht ihr Name.

Ja, und dann wurde es interessant, weil aus einer harmlosen Unterhaltung im freundschaftlichen Plauderton wurde auf einmal irgend etwas anderes, weil ich dann von ihr zu hören bekam, dass das auch wohl nie jemand erfahren würde, und wenn doch, dann hätte ich eine Klage am Hals hängen. Alle Wetter, ich dachte da zuerst, ich hätte mich da verhört und fragte zaghaft mit “Mh?” noch einmal kurz nach, wie sie das nun genau meint, da kam nur ein kurz angebundenes “Glaubst du mir nicht, oder?” zurück. Damit meinte sie das absolut ernst.

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Wenn der Schwanz mit dem Hund wedeln will

Maria Korolov, ihres Zeichens begeisterte Jubelperserin für Opensimulator und rasende Boulevardjournalistin, hat mal wieder letzten Sonntag zugeschlagen; in einem offenen Brief an den Vorstand von Linden Lab legt sie ihre Ideen vor, wie sich Linden Lab als Unternehmen weiter entwickeln könnte.

Ihre Kernidee dabei ist, dass sich doch Linden Lab bitte gefälligst gegenüber Opensim öffnen solle. Land sei zu teuer und Opensim billig, wieso also verkaufe Linden Lab nicht auch Opensims als Anbieter, öffne seinen Assetstore für Opensim und würde man so endlich Opensim zu der Anerkennung verhelfen, die es verdiene?

Das Ganze leidet dermaßen an Realitätsverzerrung, dass es schon wieder interessant ist. Im Grunde ist der offene Brief von Korolov nichts anderes als ihr Eingeständnis, dass Opensim in der Masse gescheitert ist, man neidisch auf den Assetstore von Second Life ist und den endlich auch in Opensim zur Verfügung haben möchte, wo doch Copybotviewer so langsam uninteressant werden mal böse gesagt.

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