When freedom is outlawed, then only outlaws will have freedom.
So schrieb Tom Robbins. Und in Zeiten der globalen Generalüberwachung ist dieser Spruch so aktuell wie nie zuvor.
When freedom is outlawed, then only outlaws will have freedom.
So schrieb Tom Robbins. Und in Zeiten der globalen Generalüberwachung ist dieser Spruch so aktuell wie nie zuvor.
Es gibt ja Leute, die in Second Life Extreme lieben und ihre Avatare so ausstatten. Wieso auch nicht, man will ja aus der Masse hervorstechen. Diesen Avatar hier allerdings, den ich zufällig beim Einkaufen sah, kann man nur schwerlich übersehen. Und wie immer gilt: Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters, mir jedenfalls gefällt es nicht.
Heute gibt es von mir ein Video aus der Kategorie “Dinger, die die Welt nicht braucht aber amüsant anzuschauen sind”: den Unipiper. Dies ist ein US-Bürger, der stets irgendein lustiges Kostüm anzieht, sich dann auf sein Einrad schwingt und dazu auf seinem Dudelsack ein Liedchen trällert.
Und weil es so schön bizarr anmutet hier das Video, in dem er die Titelmelodie von “Game of thrones” zum Besten gibt. Ach hatte ich erwähnt, dass aus seinen Pfeifen dabei noch Feuer kommt? Viel Spaß dabei!
Blogger ist eines der Urgesteine der Szene der freien Blogs und gehört schon seit gefühlten Äonen zu Google. Die Funktionalität ist dabei in Ordnung, aber nicht allzu hoch - zum Bloggen reicht es allemal aus. Für mich ist Blogger von den Funktionen her vergleichbar mit irgendeinem Wohnhochhaus: steht da, erfüllt seinen Zweck aber besonders schick sieht es eben auch nicht aus.
Jedenfalls setzt Google mal wieder die Axt an einen Dienst an, der bisher gut lief. Genauer gesagt geht es darum, dass Blogs auf Blogger mit nicht jugendfreien Inhalten, die Werbung zu Webseiten mit nicht jugendfreien Inhalten enthalten, ab kommenden Montag gelöscht werden.
Die betroffenen Benutzer bekamen das von Google lapidar per Email mitgeteilt. Vor allem der Zeitraum von gerade mal drei Tagen, den man hat, sein Blog zu sichern ist nun nicht besonders kundenfreundlich. Verständlich, dass nun viele Benutzer von Blogger vor lauter Wut kochen und schäumen.
[Mehr]Ich sollte doch ab und an mal öfter wieder Foren lesen, denn da gibt es so manche Perlen des kollektiven Wahnsinns, die mir ansonsten verborgen bleiben. Vor knapp sechs Tagen gab im Thread zum Rollenspiel in Turmus eine Diskussion zum Kleiderstandard bei freien Frauen.
Ah-ja. Teilgenommen hat daran neben Sleen, der darin Weltmeister ist selbst in einem trockenen Teller noch ein Haar in der Suppe zu finden und sollte mal keines drin sein, dann legt er eben einfach eines rein als auch Georg. Das Thema genauer: Burka ja oder nein. Irgendwie sowas. Ja, Burka, Georg reitet darauf herum, wer für Sitte und Moral steht dürfe eben nicht solche figurbetonte Kleidung wie in Turmus tragen, nur wie hält man es denn damit in Jort’s Fähre bei hohen freien Frauen? Das kann man sich ja da genauer anschauen, man störte sich dann teilweise auch an den Schuhen. Alles habe ich nicht in epischer Breite durchgelesen, es ist einfach so witzlos.
[Mehr]Es gibt ja in Second Life ein interessantes Phänomen: viele finden die ach so tolle und ach so angebliche Liebe ihres Lebens, und ein Leben währt ja bekanntlich lange und bekanntlich ist ein Monat in Second Life wie ein Jahr. Das führt denn dazu, dass es ein lustiges Partnerkarussell gibt und die Liebe des Lebens schon wieder nach einigen Monaten bestenfalls komplett abgeschrieben ist und durch eine neue Liebe des Lebens ersetzt worden ist.
Also nicht mehr “Drum prüfe, wer sich ewig bindet” sondern mehr ein “Drum prüfe, wer sich zeitlich bindet” - das trifft es denn recht gut. Interessanterweise ist das, was man dabei in Second Life beobachten kann nur eine Fortsetzung eines Trends, der auch im wirklichen Leben auftritt. Dieser Artikel in der Zeit behandelt das Thema denn auch ausführlicher.
Vor allem die Jugend soll sich diesem Lebensentwurf verschrieben haben. Ob das nun gut oder schlecht ist, das muss jeder für sich selbst entscheiden, aber es ist der Zug der Zeit.
Am 1. Juli, also kommenden Montag, wird Google sein Produkt Reader abschalten. Die Ankündigung vor einigen Monaten sorgte für vielerlei Kontroversen und Ungläubigkeit, da die Benutzer zwar recht wenige sind, dafür aber oft Meinungsbildner, Multiplikatoren und damit lautstark.
Es änderte nichts - Google blieb bei seiner Entscheidung trotz mehreren Appellen, dies noch einmal bitte zu überdenken. Google ist der Meinung, man würde heutzutage News eben anders konsumieren und da hätte der Reader ganz einfach keinen Platz mehr. Der neue Weg sei eben Google+. Viele Benutzer aber sahen und sehen das anders.
Und in der Tat tat sich in den letzten Monaten sehr viel, denn eine ganze Reihe an Anbietern buhlen um die Gunst der bisherigen Nutzer von Reader. Allen voran ist dabei Feedly, die eine eigene Plattform dafür geschaffen haben und der neue Google Reader sein wollen. Viele wechselten dahin. Aber auch solche Seiten, von denen man es weniger erwartete, wie Digg oder sogar das sonst recht träge AOL, haben inzwischen eigene RSS-Aggregatoren am Start und zur Nutzung bereit.
[Mehr]Das hier ist ein Datum, das sich jeder Benutzer von veralteten Viewern wie Phoenix und dergleichen gut merken sollte: der 9. Juli 2013.
Wie vom gewöhnlich gut unterrichteten Firestorm-Entwicklungsteam zu erfahren ist, plant Linden Research die endgültige Einführung des lange angekündigten Features der Server Side Appearance (SSA), einer Verbesserung im Rahmen des Project Sunshines, ab den 9. Juli 2013 oder kurz danach.
Wer ab diesem Datum also noch immer einen Viewer wie Phoenix benutzen sollte, der die dazu notwendigen Programmroutinen nicht enthält, wird fortan auf dem Grid nur noch haufenweise graue Avatare sehen. Es kann also keiner sagen, er wisse nicht Bescheid, denn SSA ist schon lange genug in der Mache und Linden Research hat schon lange genug angekündigt, was SSA bedeuten wird und dass es kommen wird.
Nun sind offensichtlich alle bösen Bugs eliminiert und SSA ist bereit für seinen großen Auftritt. Man darf gespannt sein, ob die Verbesserung der Qualität wirklich so drastisch ausfallen wird, wie Linden Research sich das erhofft und angekündigt hat.
[Mehr]Beim bloggenden Elflein gibt’s einen Artikel der Marke “What the fuck?”
Kurz und gut geht es dabei um folgendes: Schuhe, die speziell für Meshfüße von Slink hergestellt worden, sind beim Fameshed-Event ab sofort verboten. Nun kann jeder tun und lassen, was er auf seiner Veranstaltung eben will, aber dass man eine ganze Palette von Produkten verbietet, dürfte so bisher noch nicht vorgekommen sein.
Cracked Mirror, der Veranstalter von Fameshed mag diese Schuhe deswegen dort nicht mehr haben, weil er der Meinung ist, diese befänden sich in einer Grauzone: diese Schuhe funktionieren eben nur mit den Schuhen von Slink und sonst gar nicht. Naja, das ist als Argument schon ein wenig schwammig. Was ist daran schlecht, wenn um manches Produkt sich ein spezieller Markt etabliert und es sich so besonders gut verkauft?
Wie auch immer, es wurde danach nur noch interessanter, weil der Macher von Fameshed sich auch noch ziemlich gereizt dazu äußerte. Auch das kann man drüben nachlesen.
[Mehr]Das ist ja eines der Grundthemen vieler Endzeitrollenspiele: die Welt ist total im Sack, aber eben so richtig. Entweder Marke “Ich bin Legende” oder zumindest wie in “Soylent Green.” Beide Filme übrigens sind klare Kinder der Ölkrise in den 70ern, als der westlichen Welt zum ersten Mal so richtig klar wurde, wie abhängig man doch in Wirklichkeit von dem schwarzen, übelriechenden Zeug in Wirklichkeit eben ist.
Dass aber allen Endzeitszenarien eine gewisse Realität zugrunde liegt, das merkt man auch dann, wenn man ein wenig die Zeitung liest und die Nachrichten verfolgt: wir haben nun schon die zweite Jahrhundertflut innerhalb etwas mehr als einer Dekade, und wieder will man damit nicht gerechnet haben, keiner will Schuld daran sein und wie immer - nach uns die Sintflut. Das Wetter wird extremer, lange harte Winter kaum ein nennenswerter Frühling, sondern direkt Hitze ohne Ende, die Tier- und Pflanzenwelt passt sich eben an und vieles mehr. Auch wenn es da draußen Klimawandelleugner wie Schmeißfliegen gibt, so ändert es nichts daran, dass sich das Klima ändert in einer Art und Weise, die wir absolut nicht vorhersehen können, aber uns allen noch zu schaffen machen wird in diesem Jahrhundert und der Mensch hat daran einen extrem großen Anteil.
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