Bildung made in Germany: die VHS Goslar in Second Life

Bildung in Second Life und Bildungseinrichtungen war ja früher eines der großen Themen und einer der großen Spielplätze für Experimente und Innovationen. Es gab Schulen, Universitäten und vielerlei Bildungseinrichtungen mehr, die in Second Life ihre Dienste anboten. Als dann unter Mark Kingdon die Bildungsrabatte ersatzlos gestrichen wurden, da verließen die meisten Bildungseinrichtungen wegen zu hoher Kosten Second Life und wanderten großteils nach Jibe oder aber Opensimulator ab.

Nach wie vor gibt es eine virtuelle Dependance der VHS Goslar in Second Life. Das Programm ist mannigfaltig und die Teilnahmegebühren haben, wenn, denn mehr rein symbolischen Charakter. Denn mal ehrlich: 40 bis 100 L$ die tun keinem wirklich weh. Viele Kurse sind aber auch umsonst.

Für die meisten Kurse ist es dabei nötig, dass man Sprache zumindest hören kann, da diese Kurse darüber statt finden und die Themengebiete sind breit gestreut: es geht über SL-Grundlagen hin zu “Wie baue ich mir meine eigene Homepage im Internet?”, Golf spielen in Second Life, Quizze oder Musikabende mit DJs. Sogar Kochkurse finden in Second Life statt. Auch gibt es Hilfe zu diversen Viewern, Hilfetage für echte Neulinge und noch eine weitere Filiaöle im Osgrid.

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Kurzes Auftauchen von Nessie

Zeuselman wurde heute lebendig und in Farbe im Rollenspiel der Sim Turmus gesichtet. Die Gerüchte über sein sozialverträgliches Frühableben auf Gor sind also allesamt übertrieben.

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Der Rollenspielpuff in WoW

World of Warcraft bedient ja viele Facetten des Rollenspiels. Eine Besonderheit ist, dass es spezielle Realms gibt, die explizit als Rollenspielrealm gekennzeichnet sind, wo sich also einige Spieler eine Rolle verpassen, die in Azeroth spielt, und dann dort ausüben.

Der größte deutschsprachige Realm für Fans von Rollenspiel ist “Die Aldor.” WoW als Spiel hat ja eine Altersfreigabe ab 12 Jahren. Nun ist Rollenspiel in World of Warcraft ähnlich dem in vielen, anderen Spielen eben auch. Ein Problem besteht darin, dass man seinen Charakter nicht einfach mal eben so wie in Second Life neu einkleiden kann, sondern dafür mitunter erst mühsam in Dungeons und alten Schlachtzügen die passende Beute kommen muss - oder aber man kauft sie sich, wenn man Glück hat, gegen Gold im Auktionshaus.

Die erste Lektion, die man auf einem solchen Realm lernt, ist ganz einfach diese: sehr viele Leute gehen und rennen nicht durch die Gegend. Weil es in WoW kein Housing bis heute gibt, sprechen sich wenn verschiedene Rollenspielgilden untereinander ab, wer wo sein Hauptquartier beziehen kann. Und es gibt das Äquivalent zu einem Rollenspielmeter in WoW, nämlich eine Reihe von Addons, die das sog. “Mary Sue Role Play Protocol” beherrschen. Die bekanntesten davon sind entweder FlagRSP oder aber Total RP 2. FlagRSP ist mehr so eine Art VW Golf, während Total RP 2 mehr ein Mercedes ist, das viel mehr kann, dafür aber auch deutlich schwerer einzurichten ist. Für erste Gehversuche dürfte FlagRSP allemal ausreichen, bei Total RP 2 sollte man maximal die Version 1017 benutzen, weil die Version 1018 einfach nur fehlerhaft ist.  Damit kann man sich In Character oder aber Out of Character setzen, seinem Charakter eine kleine Beschreibung verpassen und vieles mehr. Viele Rollenspieler werden einen nicht weiter beachten, wenn man dieses Addon nicht benutzt.

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Amüsantes

Hier mal etwas aus dem wahren Leben. Friedrich Küppersbusch ist zurück, der in den 90ern das inzwischen legendäre Magazin ZAK moderierte. Sein neues Kind nennt sich Tagesschaum und kommt nun jeden Tag um 23:15 Uhr im WDR. Es ist definitiv eine der besseren Produktionen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens.

http://www.youtube.com/watch?v=_eg8bDa-wEk

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Wenn die eigene Rolle viel zu groß wird

Ich habe in letzter Zeit ein, zwei Versuche unternommen gehabt, mal wieder in Second Life ein wenig Rollenspiel zu erleben. Das geschah dabei auf Gor, entweder mit einem Alt oder meiner Hauptavatar. Inzwischen ist es aber zumindest bei mir so, dass ich eigentlich lieber mit einem Alt unterwegs bin.

Warum ist das so? Mit dem Alt bin ich ungebunden und kann Facetten ausleben und Rollen ausprobieren, die mit dem gefestigten Hauptavatar einfach nicht gehen. Dazu kommt, dass man eben dem Alt erstmal nicht ansieht, wer dahinter steckt und so die potentiellen Mitspieler ganz anders auf einen reagieren als wenn da der Hauptavatar mal wieder seinen bekannten Bart durch die Gegend spazieren trägt. Die Alts leben da deutlich gefährlicher und können mitunter Sachen erleben, die man sich gegenüber dem Hauptavatar aus mehreren Gründen einfach nicht mehr traut.

Ich bin einfach an einem Punkt angelangt, wo Caius als Rolle eben deutlich zu groß und übermächtig geworden ist, er kennt viel zu viele Leute und wenn man sich mal was leisten sollte, wer weiß, welche Folgen das denn haben könnte, das Risiko scheint eben doch recht groß und unkalkulierbar. Mit Caius bin ich inzwischen schon fast an einem Punkt der Rollenentwicklung angelangt, an dem er so etwas wie fast absolute Narrenfreiheit erlangt hat. Er könnte im Prinzip tun und lassen, was er will, passieren würde ihm doch kaum etwas und wenn doch, dann überlegt man es sich schon lieber gleich dreimal, denn das Echo mag man mitunter vielleicht auch nicht. Ganz mal abgesehen davon, dass bei einigen eben auch als OOC-Überlegung noch mitschwingt, was noch schlimmstenfalls OOC nachkommen könnte. Meine Meinung zu den diversen Themen ist ja mehrfach schriftlich dokumentiert und dem mag sich nunmal auch nicht unbedingt jeder aussetzen müssen, das gehört sicherlich auch noch bis zu einem gewissen Grad dazu.

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Kategorien: role-play  Stichwörter: role-play  second-life 

Mimimi!

Und hier für alle der Großvater des Mimimis, Beaker aus der unvergleichlich-unvergessenen Muppet-Show mit einer wunderbaren Interpretation des Liedes “Feelings” - bitte sehr!

http://www.youtube.com/watch?v=lf3BNRF9ICc

Kategorien: personal  Stichwörter: fun  video 

Den Kommunismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf!

So sagte (fast) einstmals der glorreiche Dachdecker aus dem Saarland, Erich Honecker - und kurze Zeit darauf war die Täterä Geschichte.

Ich bin jetzt bald seit sechs Monaten komplett aus Slinfo.de draußen, seitdem es im Dezember 2012 diese unsägliche Komplettabschaltung des Forums gab und vermisse es auch nicht besonders. Im Gegensatz zu manch anderem vielleicht habe ich auch keinen neuen Zugang unter irgendeinem getürkten Namen, den keiner kennt - ich lese ab und an darin und das war’s gewesen. Wenn mir nach Diskussionen ist, gehe ich nach Avameet oder seltener Sluniverse.com.

Nichts desto trotz gibt es manchmal nach wie vor, wenn ich so alle paar Wochen mal Slinfo.de kurz quer lese, Diskussionen, die aus der Masse des sonstigen Hirnschlamms der Menschheit irgendwie herausstechen, sei es durch besondere Güte, Abstrusität oder ganz einfach, weil sie so anders sind.

Mein momentaner Liebling ist eine Spinoff-Diskussion zu dem Tauschbörsenthema namens “Der Kommunismus und was die Lindex damit zu tun hat, oder auch nicht.” Drin ist irgendwie anfangs, was der Betreff sagt und dann zerläuft es sich, wie meistens üblich. Aber schon alleine das Thema - sowas schräges kann man sich gar nicht ausdenken!

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Katastrophentourismus

Wer ein unerschütterlicher Fan der althergebrachten Serie “Dinge, die man tunlichst besser nicht öffentlich ausdiskutieren sollte” ist, der sollte sich mal hier im Chicago-Blog von Kenny umtun.

Kurz und gut: Kenny beschloss neulich, dass es Chicago nur noch drei bis vier Wochen aus diversen Gründen geben soll, und in dem Blogpost von ihm zu dem Thema wird dazu öffentlich die dreckige Wäsche gewaschen. Das ist, wie immer, in gewisser Weise unterhaltsam und ansonsten keine gute Idee.

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Spiel und Spaß nicht im RP, aber um's RP

Neulich war mir mal so richtig langweilig, dass ich mich nach langer, langer Zeit mal wieder in’s goreanische Rollenspiel stürzte. Ich nutzte die Gelegenheit, um mir eine bis dato unbekannte Sim anzusehen. Diese war auch sehr hübsch gebaut und ist sehenswert.

Bei den Erkundungsmärschen traf ich dabei auf eine grün bekleidete Frau, die ich mit “Tal Weib!” anredete. Das war ein böses Aua, Fehler oder wie auch immer - zumindest ihrer Meinung nach. Denn ich hatte danach bestimmt zehn Minuten lang eine schöne OOC-Diskussion mit ihr am Laufen über genau das Thema. In character war sie schon lange weg, denn solch ein Spiel behagte ihr offenkundig nicht, OOC aber war eine gewisse Diskussionsfreude von ihrer Seite aus nicht zu leugnen.

Kurz und gut: es hat mich köstlich amüsiert. Zwar nicht das Rollenspiel an sich, denn das dauerte in dem Fall keine drei Minuten, aber das was danach unerwartet kam schon und umso mehr. Ich dachte inzwischen, dass man ein wenig weiter sei und weg von diesem Lady und Sööör-Getue, aber offensichtlich ist nach wie vor alles möglich. Ja dann. Da muss man eben durch.

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Edward Snowden im Interview

Das hier ist Edward Snowden, ein wohl nun ehemaliger Mitarbeiter der National Security Agency (NSA) der Vereinigten Staaten von Amerika. Er ist der Whistleblower, dem die Öffentlichkeit die Kenntnis über das staatliche Schnüffelprogramm PRISM zu verdanken hat. Er äußert sich dazu, was er im Prinzip alles tun konnte und, keine falschen Hoffnungen, PRISM ist auch eine internationale Zusammenarbeit zwischen Geheimdiensten.

Snowden befindet sich gerade im Ausland, aber es ist davon auszugehen, dass die Geheimdienste der USA die Jagd auf ihn eröffnet haben.

http://www.youtube.com/watch?v=HPnf_od93d0

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