Zwei weitere Sachen noch zur Forensperrung

Ich möchte an dieser Stelle noch an zwei weitere Blogposts zu der Forensperrung hinweisen.

Zuerst einmal ist da Ganzbaf, der sich mit der Thematik Menschen mit Behinderung und wie Foren auf solche reagieren, tiefer auseinandersetzte. Er sieht es vor allem als Kommunikationsproblem an, weil lange Schachtelsätze nicht auf Verständnis gestoßen seien noch in einem solchen Fall wirklich begriffen werden könnten und empfiehlt das Verwenden von leichter Sprache. Stark kreidet er dabei an, dass man ansonsten über allen möglichen Mist und Dreck in dem Forum diskutieren würde, dafür ständig Toleranz einfordern würde, aber wenn tatsächlich mal ein Mensch mit Behinderung aufschlagen würde, es aufgrund der Selbstverliebtheit und auch sonst mit dieser nicht wirklich weit her sei. Er schließt dabei seinen Post mit der Empfehlung der Entwicklung eines Leitfadens für die Zukunft mit solchen Mitmenschen und dass die Moderation ihre Willkür überdenken solle.

[Mehr]
Kategorien: personal  Stichwörter: forum  secondlife 

Das setzt dem Faß die Krone auf: Slinfo.de ist bis zum 26.12. abgeschaltet

Da will ich heute mittag ins Forum schauen, und was lese ich da? Das hier:

slinfo-dicht

Und woran ist man gescheitert? Dass die Community sich verständlicherweise mit dem altbekannten Mantra “Kritik an den Moderatoren hat nur im Ticketsystem zu erfolgen, Kritik an den Moderatoren hat nur im Ticketsystem zu erfolgen, OMMMM OMMMM OMMM!” nicht abspeisen ließ, sondern diese gänzlich unbeeindruckt von den Wünschen des Betreibers und Moderatoren dennoch nach wie vor offen äußerte.

Das zeigt einem doch nur, dass allen Unkenrufen zum Trotz dieses Forum nach wie vor eine lebendige Community hat, die sich durchaus sehen lassen kann, auf die man auch stolz sein kann und mit der man zusammenarbeiten sollten, um sie hegen und zu pflegen. Aber ne hier in dem Fall - Pustekuchen, man arbeitet nicht mit ihr, sondern gegen sie!

Es ist ja nun nicht so, als hätte man nicht schon früher ähnliche Erfahrungen mit solchen auseinandergehenden Interessen gesammelt, im Gegenteil 2009 war es ja auch nicht besonders stimmungsvoll gewesen. Also hätte man daraus mal ein wenig lernen können, so dass man heute weiter ist, teilweise war man das auch mal gewesen, aber offenkundig ist man wieder auf dem Stand 2009 angelangt.

[Mehr]
Kategorien: personal  Stichwörter: forum  second-life 

Es war einmal in einem früheren Leben: das arme, unschuldig verfolgte Berufsopfer

Früher, also noch in Zeiten vor Second Life, durfte ich einmal erleben wie eine einzelne Person es durch ihre Art und Weise geschafft hatte, eine bis dahin friedliche und harmonische Spielgemeinschaft so in der Größenordnung von ca. 100 Leuten massiv zu zerstören.

Dabei fing alles recht harmlos an: die Frau gab sich recht intelligent, freundlich, nett und zuvorkommend, sie wollte keinem was, nur nach kurzer Zeit machten eben so komische Gerüchte über sie die Runde. Aber natürlich waren diese alle nur aus der Luft gegriffen, denn wer konnte diesem armen Schaf auch schon überhaupt etwas böses antun wollen?

Mit der Zeit jedenfalls wurde der Ton in dem Spiel ungemütlicher und rauer. Sie baute sich einen Freundesstamm auf, der sie gut fand und dabei treu an ihrer Seite stand. Der Rest war entweder neutral oder aber gegen sie, so fühlte sie es zumindest, aber wer sich verfolgt fühlt der reagiert auch entsprechend. Sicher gab es Personen, die gegen sie waren, aber längst nicht so viele wie sie es meinte, durch ihre Handlungen dann aber schaffte sie es, mehr Personen gegen sich selbst aufzubringen.

[Mehr]
Kategorien: personal  Stichwörter: personal  spiel  story 

Hat der eigene Avatar das Recht am eigenen Bild?

Bei Kiu gibt’s im Piratenbeitrag mal grob gesagt um das Thema, ob der eigene Avatar das Recht am eigenen Bild hat oder nicht und diese verhindern kann bzw., wenn es unerlaubt veröffentlicht worden ist, ob man dagegen Schritte welcher Art auch immer einleiten kann.

Das ist eine eigentlich eine einfache Frage, die bei näherer Betrachtung aber nicht einfach beantwortet werden kann.

Zunächst einmal ist es ja so, dass man sich mit der Benutzung von Second Life mit deren Terms of Services, also Nutzungsbedingungen einverstanden erklärt hat. In denen ist so etwas durchaus geregelt, und wenn jemand meint, es habe jemand dagegen verstoßen, so kann er eine Beschwerde bei Linden Lab in Form eines Abuse Reports einreichen und warten. Vielleicht bekommt derjenige dann einen Zwangsurlaub verpasst oder mehr, Einfluss auf irgendwelche Abbildungen im Internet kann und wird Linden Lab aber nicht nehmen.

[Mehr]
Kategorien: business  Stichwörter: avatar  second-life 

Fröhliches Fragen auf Slinfo.de

Manchen altgedienten Recken dürfte noch Bernhard ein Begriff sein, der vor einem Jahr oder was mehr bei Slinfo.de sein Unwesen trieb. Seitdem ist eine Persönlichkeit solch rustikaler Natur bis heute dort nicht mehr aufgetreten, ich erinnere nur mal an seine gestohlene Katze.

Aber keine Sorge, seit Neuestem bewohnt eine ähnlich spaßige Persönlichkeit das Forum, die sich selbst den Namen anja123 (irgendwie denke ich nun an die frühere Sendung mit Michael Schanze) gegeben hat und dort nun einen Haufen Fragen zu Blender stellt.

Für Anja123 ist Slinfo beileibe nicht das erste Forum, in dem sie ihre Fragen an den Mann brachte - nur woanders hat man sie dafür inzwischen gesperrt. Zu Recht, wie ich übrigens meine. Beispielsweise war sie auch schon beim 3D-Ring unterwegs.

Nun ist es mit Foren ja immer so eine Sache: es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen, wie man mit den Leuten umgeht, so benehmen sie sich eben dann auch. Man kann nunmal nicht hinter den Bildschirm schauen und dann sofort nachprüfen, ob alle Angaben auch nun wirklich wahr sind oder teilweise schlicht gelogen.

[Mehr]
Kategorien: personal  Stichwörter: forum  second-life  troll 

Ich habe gelesen!

Da ich mein Wordpress nun offensichtlich erfolgreich auf Version 3.5 aktualisiert habe, ist es an der Zeit, mal die neue Version mit einem neuen Artikel zu testen.

Also - was habe ich so in letzter Zeit in der Blogosphäre gelesen? Unter anderem das hier:

Und zu guter letzt ein wenig schamlose Werbung in eigener Sache: die Sim Ivalo mit den Belnend Mercs, wo ich inzwischen seit drei Jahren heimisch bin, feiert vom 14. bis 16. Dezember ihr fünfjähriges Jubiläum.

[Mehr]
Kategorien: personal  Stichwörter: gole-play  gor  second-life 

Werft endlich die Skriptscanner raus!

In Slinfo.de gab’s mal wirklich einen interessanten Thread zum Thema Skriptscanner und deren Unwirksamkeit.

Das Fazit in Kurzfassung ist das folgende: die Anzahl der Skripte pro Avatar sagt absolut nichts darüber aus, welchen Einfluss diese auf die gesamte Simleistung haben werden.

Und selbst wenn jemand ein Killerskript schreibt, das Rechenleistung wie Sau zieht und das zigfach kopiert - schaut euch hier mal das Beispielskript von Shirley an - dann bringt das die Sim immer noch nicht aus dem Tritt, sondern sie läuft fluffig geschmeidig weiter, weil inzwischen Linden Lab offensichtlich intern die Abarbeitung der Skripte so gut geregelt bekommen hat, dass die Sim davon gänzlich unbeeindruckt einfach stur und gut weiter läuft.

Also, liebe Simbesitzer, werft endlich eure überflüssigen Skriptscanner ein für allemal raus, denn sie bringen absolut rein gar nichts - eure zukünftigen Besucher werden es euch danken!

Kategorien: programming  Stichwörter: performance  scripts  second-life  sim 

Ich hatte schon lange nichts mehr über Unheilig gehabt...

…doch das ändert sich nun!

Man kann zu der Band ja stehen, wie man will - mir persönlich sind sie inzwischen zu sehr dem Kommerzkitsch verpflichtet und in Richtung (guten) Schlager abgerutscht - aber sie sind sehr erfolgreich.

Das ist für eine Band, wie man sich ja ausdenken kann, sehr wichtig, denn andauernder Erfolg ist nicht garantiert und man muss die willige Kuh seiner Fans solange melken, solange sie noch richtig ordentlich Milch gibt, danach hat man dann hoffentlich ausgesorgt. Dass er ja bei Carmen Nebel auftrat, das haben ihm noch viele seiner ehemaligen Fans aus der Gothicszene nicht wirklich verziehen. Vielleicht ist es aber auch nur die Selbsterkenntnis, dass sie als willfährige Steigbügelhalter für seinen Erfolg mißbraucht worden sind, die sie da quält.

Nun ist das Kommerzalbum “Lichter der Stadt” mit bisher über 600.000 verkauften Einheiten das erfolgreichste Album des Jahres 2012. Das ist auch eine Leistung für ein Album, wo mancher Kritiker schrieb “Alles fließt, es geht runter wie Öl, aber so bleibt kaum etwas haften” und dass die Texte sich auf kitschigem Poesiealbumniveau bewegen würden sowie es zu Noten erstarrte Sterbebegleitung sei und Trauerarbeit zum Mitschunkeln.

[Mehr]
Kategorien: personal  Stichwörter: music  personal  unheilig 

Da liegt sie nun, die Hoffnung der Meshfreunde und ist doch noch nicht das, was man sich erhofft hat...

Dieser obige Gedanke kam mir, als ich bei Maddys Wochenumschau die Neuigkeiten von Nalates Urriah in Bezug auf den Mesh Deformer gelesen habe. Nun, was ist geschehen? Zunächst einmal die gute Nachricht: es wird nach wie vor am Mesh Deformer mit Hochdruck gearbeitet und die Entwicklung geht offenkundig weiter, auch wenn man davon in der Öffentlichkeit momentan weniger mitbekommt, so stehen die Räder da dennoch nicht still. Das ist schon mal eine gute Sache, vor allem wenn man auch bedenkt, wie lange dieses Feature nun bereits in der von SL-Bewohnern finanzierten Entwicklung steckt! Wer zahlt, der will schließlich auch irgendwann etwas dafür sehen, und man sieht es auch!

Wo liegt das Problem? Das Problem liegt nach Nalates Urriah darin, dass der sagenhafte Mesh-Deformer momentan vor allem auf älteren Rechnern das Tempo einer Weinbergschnecke vorlegt im Bereich seiner Berechnungen.

Die Avatare werden nacheinander, also seriell, abgearbeitet und die Kalkulationen sind sehr umfangreich. Die Zeit, die sich dann ein älterer Rechner gönnen soll bis er mit Deformieren fertig ist, soll im Bereich von mehreren Minuten liegen und das ist einfach für ein fluffiges SL-Erlebnis viel zu lange.

[Mehr]
Kategorien: programming  Stichwörter: linden-lab  mesh  second-life  viewer 

Bücher in Second Life - wo genau liegt darin denn der Sinn?

Diese Woche war ja die große Eröffnung eines Buchgeschäfts auf einer der Münchner Sims gewesen. Die war unter anderem mit einer Livevorlesung eingerahmt und sehr gut besucht.

Die banale Frage aber, die sich mir bei solchen Sachen aufdrängt, ist die folgende: worin genau bitte liegt der Sinn nun ausgerechnet darin, Bücher in Second Life anbieten zu wollen?

Das muss ich ein wenig ausführen: Bücher, also allgemeiner Texte, kann man entweder als grafische Textur anbieten und binden (z.B. mit Thinc), das kostet dann einiges an Uploadgebühren oder aber als Notecard. Notecards gibt es umsonst, aber ein Buch als Notecard in Second Life lesen zu wollen ist extrem unpraktisch: man kann die Schrift nicht vergrößern oder verkleinern, der Umbruch ist meist eine Katastrophe, es gibt genau nur eine Schrift und die nicht mal in verschiedenen Schriftgrößen, man kann im Viewer kein Lesezeichen setzen und muss sich so merken, wo man mit dem Lesen aufhörte.

[Mehr]
Kategorien: personal  Stichwörter: buecher  ebooks  second-life 
Beiträge