Der Marketplace-Blues...

Viele lieben ihn, aber auch viele hassen ihn: den Marketplace. Während viele Bewohner die Bequemlichkeit dieses Webkatalogs lieben, ist er vielen Mall- und Clubbesitzern extrem verhasst, weil sie in seiner Existenz den Hauptgrund dafür sehen, dass sie ihre Shops immer schlechter und schlechter vermietet bekommen. Ganze Sims machen inzwischen dicht, weil die Mischfinanzierung einfach vorhne und hinten nicht mehr funktioniert und in world die Mieteinnahmen weg brechen.

Nun ist es so, dass die Zuverlässigkeit des Marketplace seit einiger Zeit auch extrem gelitten hat. Wenn man sich etwas kauft, dann dauert es mitunter schon mal wenn man Pech hat einige Stunden, bis der Artikel auch ankommt, das aber ist inzwischen bei vielen nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel geworden.

Vielleicht steckt dahinter ja in Wirklichkeit eine geheime Strategie der Lindens, so in world Shops wieder interessanter zu machen? Möglich wäre es… aber wir werden es wohl nie erfahren. :D

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Die Rückkehr der Dinosaurier oder: Hochmut kommt vor dem Fall

Es war einmal… so fangen ja viele Märchen an, und bei dieser Geschichte handelt es sich auch fast um ein Märchen, nur mit dem gewaltigen Unterschied, dass es eben kein Happy End gibt.

/me setzt sich entspannt in seinen Ohrensessel zurück, schmaucht dabei gemütlich sein Meerschaumpfeifchen und beginnt zu erzählen:

Es waren einmal einige Jägerinnen vom Stamm der Ja´Hesa Me Seraka im Südland. Ihr Namen waren und sind legendär, es handelt sich dabei nämlich um die allererste EN namens Nadja, die allererste First Bow namens Aleksia Bing und eine gewisse Chilli. Diese gründeten seinerzeit den stolzen Tribe dieser Jägerinnen vor fast fünf Jahren, bis sie irgendwann drei Jahre SL-Pause einlegen mussten, weil… ja, das wissen sie und sonst keiner, es wird schon seine guten Gründe gehabt haben.

Wie auch immer und was auch immer gewesen ist, dieses Trio kehrte vor knapp sechs Wochen zu ihrem alten Tribe zurück. Sie wollten sich anschauen, was denn aus diesem stolzen Tribe geworden sei und fanden in ihren Augen ein Bild des Jammers vor. Dieser einstmals stolze Tribe von stolzen, freien, ungebändigten Jägerinnen war in ihren Augen nur noch ein Schatten seiner ehemaligen Selbst, und so beschlossen sie, den offensichtlich unfähigen Leuten der Seraka zu zeigen, wie man es richtig macht, dass aus diesem kläglichen Trüppchen wieder eine so große und mächtige, kampfstarke Gruppe wie früher werden könnte.

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Festungen Gors, Teil IV: die Dark Curse Piraten

Wer schon glaubt, der Festungsbau der Black Shark Piraten sei schlimm, der kennt das Lager der Dark Curse Piraten auf der Sim Farnacium Island noch nicht. Das Ding setzt wirklich dem Fass die Krone auf, und wer dorthin freiwillig geht, der ist es selber schuld.

Aber mal der Reihe nach… zunächst einmal ein kleines Bild, welches die Sim zeigt, so dass man sich über die lokalen Gegebenheiten klar wird:

Der Weg der Angreifer ist erstaunlich hindernisfrei und beginnt auf dem Schiff im Norden der Sim (Einnordung beachten!) Das Lager der Dark Curse Piraten ist rot umrandet und befindet sich auf einem Hügel, dessen Differenz Bodenhöhe Angreifer zu Hügelhöhe größer als 20 Meter sein dürfte - so funktionieren nämlich die meisten normalen Enterhaken nicht mehr. Die gehen normal nur bis 20 Meter. Vorteil Nummer eins für die Dark Curse Piraten.

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Das neue Haßobjekt der Frauen: der verweichlichte Mann

Im Spiegel Online gibt es heute ein sehr interessantes Essay zu einem Thema, welches auch in den diversen Kanälen der weiblichen Rollenspielerschaft seinen Anklang findet, nämlich die Frage, wo denn bitte die echten Kerle hin entschwunden seien.

Der Essay ist dabei selber von einem Mann verfasst worden. Dieser beschreibt den “weinerlichen Mann” als neues Haßobjekt der Frauenwelt, dieser sei satt von Selbstmitleid, schlurfe melancholisch durch durch die Innenstädite und weigere sich zu sein, wie Frauen neuerdings angeblich Männer gerne hätten: stark, entschlossen, cowboyhaft. Kurz: die Frauenwelt sehne sich stark nach dem guten, alten Macho zurück.

Er sieht das Hauptproblem darin, dass die Frauen zu Optimier-Frauen mutiert seien und die Männer der unverbindlichen Generation Lieber-nicht angehören würden. Als den größten Gewinner dieser Krise sieht er den alternden Bohemien an, der noch anders erzogen und agieren kann.

Naja, und den Rest lest selber, es ist schon sehr viel dran, was der gute Mann da schreibt und er hat auch damit Recht, dass auch die Frauenwelt ihren Teil zu diesem vermeintlichen Dilemma beigetragen hat. Unterhaltsam ist es allemal.

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Festungen Gors, Teil III: erneut die Black Shark Piraten

Es ist schon einige Zeit her, dass ich die letzte Festung Gors in ihrer Erhabenheit genauer würdigt. Seitdem ist viel Wasser den Rhein hinunter gelaufen, und auch machte die Zeit vor den Black Shark Piraten nicht halt, die ich schon im ersten Teil dieser losen Serie umfassend begutachtete. Der Verbund, in dem sich einst das Lager der Sharks befand, ist auf eine Sim geschrumpft und die Sharks sind weiter gezogen auf ihre eigene Sim namens Moorland Bay. Eine frühere Sim, welche sie bewohnten, hieß Moorland, es ist für die Sharks durchaus ein Name mit Tradition.

Nun war schon die damalige Viertelsim ein geradezu lehrbuchwürdiges Beispiel in Sachen maximaler Festungsbau zu Ungunsten des Angreifers, aber da die kampferprobten Baumeister der Sharks nun wieder gleich eine ganz Fullprimsim nach ihren Wünschen und Bedürfnissen gestalten konnten, kann man getrost davon ausgehen, dass sie sich hier noch massiv gesteigert haben - und genau das haben sie getan.

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Und da war da noch...

…der Torvaldsländer, der sich OOC darüber aufregte, dass im Regelwerk in einer speziellen Taharisim keine Panther, Mambas, Piraten, Outlaws, Torvaldsländer und dergleichen akzeptiert werden sowie das GM nur optional getragen werden muss.

Dieser meinte dann doch glatt, man müsste das mal Thor Tracer melden, damit die Sim von der Liste der Gorsims gestrichen werde, da dort ja kein RP stattfände. Und dass der Besitzer ein Möchtegernkerl sei, der sich ein paar hilflose Sklaven hält, weil er sonst keine Eier habe.

Ich glaube, der Inhaber hat selten so gelacht wie in dem Moment, als er das hörte.

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Viper Viewer oder: only no publicity is bad pulicity

Mitte Dezember 2011 macht ein Video die Runde, welches viele begeisterte: ein neuer Viewer wurde angekündigt, der sich anschickte, den Kirstens Viewer mit neuen, geradezu revolutionären Features beerben zu wollen. Wer sich nicht mehr daran erinnern sollte, hier ist eines der Promovideos:

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Der Macher dieses Viewers war ein Machinimatograf namens Takif Viper und erscheinen sollte er Mitte bis Ende Januar. Viele waren nach diesen Videos geradezu heiß darauf, endlich dieses Wunderwerk der Programmierkunst in ihre Finger zu bekommen.

Doch was ist in der Zwischenzeit passiert? Nichts geschah, dieses vermeintliche Wunderwerk an Viewer war nur Vaporware, reinste heiße Luft, es gab nie einen solchen Viewer und wird ihn niemals geben. Takif Viper selbst erklärt in seinem Blog, dass diese Videos einzig und alleine Übungen im Filmen gewesen sind, nicht mehr, nicht weniger. Als Viewer zum Anfertigen von Machinimas empfiehlt er Exodus.

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Second Life als Werkzeug

Mir ist mal wieder danach, ein wenig die in den normalen Medien stattfindende Berichterstattung über Second Life zu betrachten. Das Übliche “Second Life wird störben!” ist dabei ja einige Zeit lang allgegenwärtig gewesen, aber inzwischen setzen sich auch andere Aspekte durch.

Die Computerbild zum Beispiel schrieb am 1. Januar 2012 einen Artikel über Second Life als Werkzeug für Ärzte in der Raucherentwöhnung (?) oder beim Abnehmen (??). Wer sich den Artikel genauer durchliest, der merkt, dass Second Life darin keine große Rolle spielt, sondern dass die US Army Avatare intern für diverse Programme benutzt. Second Life hält dabei nur als Beispiel her, dennoch es ist einmal durchweg positive Publicity, denn man könnte und kann ja Second Life auch dafür nutzen. Das ist schon geschehen und wird sicherlich weiter so geschehen.

Das Begabungszentrum Bayern GbR nutzt Second Life als kostenlose Webinarplattform in der Begabtenförderung und dazu wurde gestern ein Vortrag gehalten. Der Link geht zum Vortrag als PDF. Der Vortrag selber wirkt sehr allgemein gehalten, interessanter wäre hier ein Video oder das gesprochene Wort als Transkript, dennoch: auch dies ist eine spannende Angelegenheit. Natürlich ist für solche Organisationen aber auch besonders Opensim interessant, denn damit sind die Ablenkungsmöglichkeiten für die Teilnehmer viel, viel geringer und man hat alles unter Kontrolle, wenn man mag. Opensim on a Stick ist da eines der Mittel der Wahl für den herumreisenden Referenten.

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Lustiges...

Georg hat ja den Schreibstilanalysator der FAZ für sich entdeckt. Spaßhalber habe ich dem gleich mal das Ook-Programm zum Fraß vorgeworfen und das kam dabei heraus:

Kurt Tucholsky

Äh ja… so schrieb also Kurt Tucholsky? Sehr interessant… Ook! Ook!

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Hello World!

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