Und in der Tat, es ist nicht abzustreiten, Fraktur ist böse, wie folgendes historisches Dokument eindrucksvoll beweist:
Fraktur ist böse!
Geschrieben am Juli 5, 2016 | 1 min | 59 Wörter | bart
Und in der Tat, es ist nicht abzustreiten, Fraktur ist böse, wie folgendes historisches Dokument eindrucksvoll beweist:
Also manchmal verstehe ich es einfach nicht, was in den Köpfen von Softwareentwicklern vorgeht. Irgendwie dreht sich in den letzten Jahren alles um das Thema Tablet und Vereinfachung der Benutzeroberflächen. Das ist im ersten Augenblick auch in Ordnung, wenn man dem Benutzer die Möglichkeit lässt, sein Programm so einzurichten, wie er es mag. Aber genau diese Wahlmöglichkeit nehmen die Entwickler einem häufig, die Ergebnisse gleichen sich häufig erstaunlich, und von den Fehlern der Vorgänger lernen? Fehlanzeige!
In Second Life war das der unglückliche Viewer 2, sozusagen das Vista von Linden Lab. Außer Haus entwickelt, eine nette Idee, aber total katastrophal und mit vielem Zeug wie Webprofilen, die keiner wirklich braucht. Kein Wunder, dass Firestorm da wohl nach wie vor der Marktführer ist.
Oder im Bereich der freien Software muss man sich nur mal GNOME anschauen. GNOME war bis zur Version 2.X unter Linux der beliebteste Desktop, doch dann erschien im Herbst 2010 die Version 3.0. GNOME 3.0 war, kurz gesagt, ein völliger Umbau, der dem Benutzer viele Wahlmöglichkeiten nahm. Aber genau diesen Wegfall pries man dem Nutzer noch als Fortschritt an und GNOME 3.0 würde sicher gut funktionieren, wenn es denn ein GNOME-Tablet geben würde. Das gibt es aber bis heute nicht, die Hauptanzahl seiner Benutzer sind nach wie vor klassische Desktopmausschubser und für die war GNOME 3.0 ein sofortiges Hassobjekt. Davon hat sich GNOME bis heute nicht erholt, die Benutzer verließen scharenweise das sinkende Schiff und selbst Debian hat GNOME als Standarddesktop rausgeworfen.
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