Ja, wo isser denn? Wo isser denn, der PMD?

Diese Frage stellte sich mir unwillkürlich, als ich mal wieder Meshklamotten sah und dabei an das von der Community finanzierte und in Zusammenarbeit mit Linden Lab verzapfte, vermeintliche Allheilmittel namens Parametric Mesh Deformer denken musste.

Es wird nun schon über ein Jahr und drei Monate an dem Ding programmiert, es gibt auf Seiten Linden Labs immerhin einen Projektviewer - und das war’s.

Ansonsten ist die Informationslage eher dürftig, und es beschleicht mich der Verdacht, dass Linden Lab es absolut nicht besonders eilig damit hat, dass dieses an und für sich sinnvolle Feature endlich serienreif wird und zum Einbau in jedem Viewer freigegeben wird.

Wenn ich mir so Nalates Blog durchlese, dann zieht das Projekt momentan langsam aber stetig unterirdisch seine Bahnen und seine Eltern sind zunehmend frustriert.

Woran es liegt, dass es nicht weiter ist? Angeblich, weil Linden Lab noch immer auf Shapes und Kleidungsstücke wartet, um daran Feinjustierungen vornehmen zu können und an mangelnden Ressourcen auf Seiten Linden Labs, die Oz einfordern will.

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Normal und Specular Mapping für Second Life Viewer kommt bald

http://www.youtube.com/watch?v=pr3AP_DADAY

Die Entwickler vom Exodus Viewer erweitern in Zusammenarbeit mit Linden Lab den Second Life Viewer um die Möglichkeit der Verwendung von Normal und Specular Maps - Linden Lab kümmert sich um die Serverseite, Exodus um den Viewer. Da ein Video mehr als tausend Worte sagt, schaut euch oben das Video dazu an, danach sieht man klarer was da bald auf uns zukommt (das Video ist aus dem offiziellen Secondlife-Kanal bei Youtube und taufrisch).

Das sind Eigenschaften, die manche Designer schon lange gerne gehabt hätten - und nun bald kommen werden. Zudem soll es möglich sein genauer festzulegen, wie Licht von Oberflächen reflektiert werden wird. Alles in allem eine schöne, neue Sache Second Life grafisch noch opulenter zu gestalten (auch wenn sicherlich viele nun wieder sagen werden, dass Linden Lab besser erstmal einen Haufen bereits bestehender Features mit dem notwendigen Feinschliff vollenden sollten, bevor sie da schon wieder eine weitere Baustelle eröffnen).

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Pathfinding-Bugs

Linden Lab wusste sicher, dass mit der Einführung von Pathfinding einiges an Arbeiten auf sie zukommt, da Teile der Physik massiv geändert worden sind.

Interessant ist es dabei wenn man mal einen Blick ins JIRA-System wirft, was sich so bisher dort an bekannten Bugs versammelt ha t. Ich gehe davon aus, dass diese Fehler zügig bereinigt werden, denn manche davon sind richtig unschön. Man sieht auch daran vor allem, dass trotz dem längeren Test auf den Magnum RC-Regionen damit längst nicht alle möglichen Fehlerquellen entdeckt worden sind, sonst wäre das JIRA nicht voll davon.

In der Kategorie Showstopper (also die höchste Stufe, so etwas wie ein GAU, weil damit eine extrem wichtige Funktion nicht mehr funktioniert) befindet sich das Ticket PATHBUG-181. Die Funktion llVolumeDetect() ist fehlerhaft gemeldet. Dies betrifft vor allem Vehikel, wenn die auf ein Prim mit dieser Funktion prallen (typischerweise der Start/Zielstreifen einer Renstrecke), dann ist das Prim entweder auf einmal lange genug nicht mehr Phantom und schleudert so das Vehikel zufällig in eine andere Richtung oder aber während einer Kollission auf einmal nicht Phantom und lässt das Vehikel gar nicht mehr passieren. Damit sind Rennen momentan schwer bis unmöglich, die Besitzer von Rennstrecken schäumen vor Wut und lassen in den Kommentaren ihren Gefühlen freien Lauf. Ich bin mir sicher, der Fehler wird schnellstmöglich behoben sein. Kurioserweise tritt der Fehler umso wahrscheinlicher auf je größer das Prim mit dem Skript ist.

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Linden Lab unterbindet die Nutzung ihrer eigenen Viewer mit Opensim

Linden Lab hat letzte Woche in ihren eigenen Beta- und Entwicklungsviewern den Kommandozeilenparameter “-loginURI” ersatzlos gestrichen, mit dem es bisher möglich gewesen ist mit Linden Labs eigenen Viewern per Hand andere Grids anzusteuern.

Dazu gibt es folgenden Chatlog mit Oz Linden, in dem er es Nebadon Izumi erklärt:

[10:07] OzLinden : ping [10:09] pong [10:10] are you guys really removing -loginURI support from the viewer? [10:10] or is that just a mistake? [10:10] cause latest Dev and Beta viewers get an error if you try to use it [10:11] that was deliberate, but there is a related bug that I’m working on now [10:12] ok so it will eventually be back? [10:12] no, I don’t believe so [10:12] why is it being removed? [10:13] part of cleaning up grid handling - it really doesn’t serve much useful purpose [10:13] sure it does [10:13] it lets us connect to opensim [10:14] this essentially kills all support for OpenSim [10:14] which our Havok license does not allow

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To all fearmongers: stop being so negative about Linden Lab!

This is my message going out around the world for all whiners, which are enjoying their little game nowadays being called “Linden Lab is going to die so soon that we are not going to be aware about it!”, so read my lips, for god’s sake, once and for all: stop whining and stop acting like a bunch of frightened chickens! Use your brains, goddamnit, that’s what it was made being made for!

Actually, yes statistics look all dull and such, for example when you read this nifty post at New World Note s and much, much more. Actually at least around every third post at NWN is about Second Life, how it is declining, how it should turn around and such. BARF, you see the big picture in there? Even better, giving Linden Lab always nice sounding but ill fated advices like which do not get into more specifics “Make bold changes!” or “Lower the tiers, pretty pleaseeeeeee!” and so on and on. Frankly this is getting on my nerves more and more, the more I read about it.

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Virtuelle Welten sind nicht tot

Durch Zufall habe ich per Google im Blog Steingrau den Post “Virtuelle Welten sind nicht tot - und werden auch so bald nicht sterben” gefunden. Der ist zwar nun ein Jahr alt, aber die grundlegenden Gedanken sind nach wie vor einfach aktuell und passend.

Der Autor macht sich sehr viele Gedanken darüber und zeigt Wege auf, wie sich virtuelle Welten weiter entwickeln können, warum es die allesumfassende Lösung (“one size fits all”) nicht geben kann und man viel mehr eine casual Lösung (wie zum Beispiel Unity) im Browser als auch potentere Lösungen mit eigenem Client benötigt.

Er schließt dann damit, dass er die Idee der virtuellen Welten nicht für tot hält, sondern mit einer Renaissance innerhalb der nächsten fünf Jahre; die Frage ist nur, wer diese anführen wird. Opensim seiner Meinung nach jedenfalls nicht.

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Captain Obvious reitet wieder

Im März wurde Oz Linden bei Treet.TV zur Viewerentwicklung befragt. Unter anderem ließ er dabei diese Aussage vom Stapel:

“Our own viewer users are a minority. A significant minority – we’re the number three viewer behind, behind the two… Phoenix is far and away the number one viewer, although it’s quite steadily losing market share these days, has been for some months now. And Firestorm is the newer technology viewer from your project, is the number two, and it’s gaining market share… And our viewer is number three behind Firestorm.”

Damit bestätigt er nur das, was man mit den Viewertags alltäglich sah und sich so noch immer dachte: die Benutzer des lindeneigenen Viewers sind eine Minderheit. Die meisten Benutzergruppe hat nach wie vor der Phoenixviewer, der sich auf Platz 1 befindet aber an Marktanteilen verliert, gefolgt vom Firestormviewer, der Marktanteile langsam aber stetig gewinnt, und der Lindenviewer kommt dann auf Platz 3.

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Idling für Regionen kommt ins Second Life

Linden Lab ist gerade dabei, die Effizienz der Serverfarm zu optimieren, um Energiekosten und damit Geld sparen zu können so meine Vermutung. Das neueste Projekt in der Richtung ist ab sofort auf Sims mit BlueSteel RC aktiv und nennt sich Region Idling, auf Deutsch also ein Ruhemodus für Regionen nach Simon Linden. Wenn sich das auf BlueSteel bewähren sollte ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis es in allen Regionen aktiv sein wird.

Was genau darf man sich darunter vorstellen? Die Ausgangslage dabei ist diese: viele Regionen sind über Stunden oder Tage am Laufen, ohne dass jemals ein Avatar sie betreten geschweige denn ein Bot sie besuchen müsste. Dennoch führen die Server sie bisher mit derselben Priorität wie besuchte Regionen aus, was eine Verschwendung von Rechenleistung in Augen von Linden Lab darstellt. Wäre es nicht besser, eine Region würde in Zukunft erkennen, wann sie sich quasi selber in den Ruhemodus schalten soll, in dem nur noch die wichtigsten Funktionen ab und an ausgeführt werden, so dass die Rechenleistung des Servers von den anderen, aber genutzten Regionen besser ausgeschöpft werden kann? Wäre es, und genau das ist der Hintergedanke bei der Einführung.

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Der Einbau des Mesh-Deformers ist in Gefahr!

Wie alle wissen, die bereits mit Meshkleidung Erfahrung haben, ist das Hauptproblem daran, dass man die Kleidung nicht seinem Shape anpassen kann, sondern seien Shape bisher der Kleidung anpassen muss. Das ist für viele ein großer Hemmschuh, sich Mesh zuzulegen, da sie dazu nicht bereit sind. Seit November 2011 nun arbeitet Qarl Fizz an einem Stück Software, den sog. parametrischen Meshdeformer, dessen Programmierung von SL-Bewohnern finanziert worden ist und dass genau diesen Umstand beheben soll. Damit würde sich dann die Kleidung dem Shape anpassen und gut, die Designer würden mehr verkaufen und Linden Lab selber erklärte sich dazu bereit, das in seinen Viewer einzubauen. Inzwischen gibt es sogra einen Projektviewer von Linden Lab mit dem Feature und Qarl arbeitet wieder heftig daran, also dachten alle das wird gut. Bis heute!

Denn im zugehörigen Jira STORM-1716 schlägt nun ausgerechnet der bisher in der Community wohl geschätzte Oz Linden, der sich für die Viewerentwicklung bei Linden Lab insgesamt verantwortlich zeigt, ganz andere Töne an.

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Hat Second Life seine besten Zeiten hinter sich?

Auf Sluniverse gibt es gerade einen sehr interessanten Thread, der sich erfreulich sachlich und unaufgeregt dem Thema widmet, ob Second Life seine besten Zeiten inzwischen hinter sich habe - oder nicht.

Der Thread ging damit los, dass der Threadstarter Jauani die Frage stellt, was mit Second Life passiert sei - früher sei es hip gewesen, drin zu sein, heute dagegen wäre es vielen seiner alten SL-Freunde peinlich, noch mit Second Life in Verbindung gebracht zu werden. Was also ist passiert?

Zuerst gibt es ein wenig Geschichte - früher war es tatsächlich so, dass bis 2006 Linden Lab noch den Clubs für Events Geld bezahlte. Man wollte wohl eine lebhafte, interessante Szene haben und förderte diese so, aber irgendwann in 2006 wurde das Programm ersatzlos gestrichen und die Clubs waren fortan auf sich alleine sgestellt.

Einige sehen ein Problem darin, dass Linden Lab keine Geschäftsstrategie habe, wieder andere bringen es auf die einfach Formel: Second Life ist eine fantastische Idee und Linden Lab eine grottenschlechte Firma.

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