In eigener Sache: Feedburner abgeschaltet

Ich bin gerade ein wenig beim Frühjahrsputz hier und habe im Rahmen meiner Aufräumarbeiten hier im Blog Feedburner rausgeworfen.

Was das bedeutet? Ganz einfach, dass der RSS-Feed dieses Blogs wieder direkt vom Server hier und nicht mehr von Googles Infrastruktur geliefert wird. Es sollte zwar normal alles klar gehen, kann aber ggf. nötig sein, dass ihr den Feed neu abonniert.

/feed/ ist dabei die URL zum normalen Feed des Blogs hier.

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Movable Type oder: der Verlierer der Blogengine-Wars

Alle Welt nutzt ja heutzutage mehr oder minder Wordpress als Blogengine, es ist der 800-Pfund-Gorilla der Szene und nicht mehr wegzudenken. Was nicht allzu viele wissen ist aber, dass das am Anfang der Entstehung von Wordpress sehr wohl anders gewesen ist. Wordpress war am Anfang seiner Entstehung der Underdog, der daherkam dem damaligen Platzhirschen Movable Type der Firma Six Apart Ldt. sein Revier streitig zu machen - und letzten Endes gewann.

Früher war alles besser… oder? Movable Type war früher das, was Wordpress heute ist - der Marktführer im Bereich der Blogengines.  Das war im Jahr 2004 gewesen. Movable Type ist bis heute in Perl geschrieben, und war einen ganzen Tacken statischer als Wordpress. Man darf sich das so vorstellen: Movable Type ist eine Ansammlung von Skripten, die wenn ein neuer Post geschrieben wird, einen Haufen von statischen Seiten neu erstellt und auf dem Webserver anlegt. Solange nichts neues dazu kommt, werden nur die Seiten statisch geliefert, wenn jemand Kommentare schreibt, werden sie neu geschrieben. Das funktionierte anfangs ganz gut, bis es denn die ersten Blogs mit einigen Tausenden Postings und zigtausenden Kommentaren gab, da wurde die damalige Version von Movable Type dann mitunter sehr, sehr langsam. Inzwischen ist das aber kein Thema mehr.

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Überlegungen zur Statifizierung des Blogs

Im Moment grübele ich gerade darüber nach, ob ich den Blog hier statifizieren soll oder eben nicht. Die grundlegende Idee dahinter ist einfach: eine statische Seite wird direkt vom Webserver Apache hier ausgeliefert und kostet keine weitere Rechenzeit, da sie nicht zuerst durch die diversen weiteren Schichten hier wie PHP und MySQL genudelt werden muss. Auch ist so etwas, weil eben statisch, viel weniger anfällig für Sicherheitslöcher als die hier von mir verwendete Blogengine Wordpress.

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Unter der Haube

In diesem Post beschreibe ich kurz, welche Plugins für Wordpress 3.0.2 in diesem Blog ihren Dienst verrichten. Wordpress ist ja die beliebteste Blogengine überhaupt, was dazu führt, dass es gefühlte Gazillionen an freien Themes und Plugins jeglicher Art dafür gibt. Die Frage ist oft nicht “Gibt es das?”, sondern “Welches der Plugins nehme ich für X?” Anyway, here we go:

  • Akismet - gegen den Kommentarspam in den Posts und im Schreikasten. Dürfte fast jeder aktiv haben.
  • Collapsible Archive Widget - damit rechts in der Seitenleiste die Archive als Dropdown-Menü erscheinen.
  • Conditional CAPTCHA für Wordpress - wenn Akismet nicht ganz sicher der Meinung ist, ein Kommentar ist Spam, dann bekommt der Poster ein CAPTCHA vor den Latz geknallt. Kann er es lösen, landet der Kommentar in der Warteschlange, ansonsten wird er automagisch verworfen. Eine sehr nette und gute Ergänzung zu Akismet.
  • creative commons license widget - stellt den Inhalt des Blogs unter eine beliebige Creative-Commons-Lizenz.
  • Custom Image Sizes - damit man für Bilder innerhalb Postings eigene Bildgrößen definieren kann.
  • FancyBox for Wordpress - das sorgt für die netten Effekte, wenn man auf ein Bild innerhalb eines Posts klickt.
  • FD Feedburner Plugin - sehr einfache Integration von Feedburner ins Blog und Umleitung aller Feeds.
  • Google XML Sitemaps - das sorgt dafür, dass Google und Konsorten hier noch schneller nach jedem Post indiziert.
  • Gravatar Hovercards - wenn man in den Kommentaren die Maus über einen Gravatar, werden die Informationen zu diesem geladen.
  • Piwik Analytics - Integration der Statistiksoftware Piwik in den Blog.
  • Schreikasten - meine Shoutbox auf der Startseite rechts.
  • Search engine keywords highlighter - wenn jemand über Google&Co. aufs Blog kommt, werden dessen Suchwörter im Post automatisch farbig gekennzeichnet.
  • Subscribe to comments - sorgt dafür, dass man hier Kommentare zu Posts automatisch per Email zugeschickt bekommt.
  • W3 Total Cache - wow, was für ein Biest und unbedingt notwendig. Das wichtigste an einem Blog ist ja, dass es die fertigen Seiten möglichst schnell hinausrendert, keiner wartet gerne. Dabei ist Wordpress alleine schon nicht allzu schnell, aber je mehr Plugins man aktiviert, desto mehr Queries laufen noch an die Datenbank, was zu noch längeren Renderzeiten führt. Hier schafft dieses Plugin Abhilfe, indem es wirklich alles cached, was man innerhalb von Wordpress nur cachen kann. Wordpress ohne Cache will man nicht haben, daher ein Muss für jedes Blog, damit lässt sich selbst ein massives Slashdotting einigermaßen überleben!
  • WP-Print - das sorgt für den netten Button “Print this post” unter jedem Posting.
  • wp-Typography - typographische Einstellmöglichkeiten par Excellence inkl. Silbentrennung, wenn es wer mag.
  • Wptouch - dies ist ein Theme mit eingebauter Browserweiche für mobile Endgeräte (iPhone, Blackberry, Android) und dergleichen, so dass man den Blog auch mobil flott lesen kann.
  • youtube with style - hübscht den allgemein recht faden Standardplayer von Youtube ordentlich auf.

Als Theme läuft hier momentan das frei erhältliche Mystique.

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Mal was Neues im Blog

Ich habe unter der Haube ein wenig rumgefummelt und rechts noch eine Shoutbox namens “Schreikasten” hinzugefügt. Als Eingabe wird ein Name und irgend etwas, das wie eine Emailadresse aussieht, erwartet. Die Adresse muss dabei nicht existieren. Kommentare werden dabei erst einmal sofort freigeschaltet.

Es ist ein Experiment, ich bin mal gespannt, wohin das führen wird. Wer ein Gravatar-Bild haben sollte wird sich über eine Darstellung seines Bildchens freuen.

Vielleicht wäre es auch bei Gelegenheit mal ganz interessant einen Artikel darüber zu schreiben, was hier unter der Haube dieser Wordpressinstanz inzwischen so an Plugins werkelt. Mal schauen.

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Some changes under the hood here

You might have noticed it - I made some changes under the hood of this blog. I’ve switched the blog engine after over three years from Serendipity to Wordpress. Why, you might ask? Because it was an interesting task to do, it was not nearly as hard to achieve than I thought it would be and finally since Wordpress gives me more features and choices. The other reason: I wanted to be able to serve a mobile theme quite simply for people who are using Iphones and so on without reinventing the wheel - and that’s quite simple with the corresponding plugin here. Nifty!

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Kategorien: general  Stichwörter: blog  engine