Durch Zufall habe ich neulich die 1993 erschienene Satire “Kein Pardon” sehen können. Der Inhalt ist schnell erzählt: Paul Schlönzke (Hape Kerkeling), schüchtern und Mamasöhnchen, wurde mit der Fernsehsendung der Nation “Witzischkeit kennt keine Grenzen” von Kanal 1 groß. Diese Sendung wird vom abgehalfterten und tyrannischen Moderator Heinz Wäscher (Heinz Schenk) präsentiert, der Schlönzkes Held und Vorbild ist. Durch Zufall wird Schlönzke bei Kanal 1 Kabelhilfe und entdeckt so die Wahrheit hinter der biederen und schönen Fassade der Sendung: Wäscher ist ein Tyrann, wie er im Buche steht, der seine Umgebung mit seinen Allüren einfach nur noch nervt, dazu noch jedem Rockzipfel herjagt und von seinem Publikum absolut nichts hält. Schlönzke selber bekommt recht schnell einen unfreiwilligen Karriereschub, indem er den lustigen Glückshasen spielen darf.
[Mehr]Gute Filme: 2001 - eine Odyssey im Weltraum
Heute fange ich etwas Neues an, nämlich eine lose Reihe von Filmen, die ich als besonders gut erachte und warum. Den Anfang macht der Science Fiction Klassiker “2001 - eine Odyssey im Weltraum” vom amerikanischen Regisseurgott Stanley Kubrick.
Kubrick alleine ist schon ein Faszinosum an sich: ein US-Bürger, der aber später lieber in Europa lebte und die Fliegerei hasste wie die Pest. Wann immer es für Außenaufnahmen wie in Full Metal Jacket ging, suchte er sich lieber passende Drehorte in einer Umgebung, als an Originalschauplätze zu fliegen. Kubrick galt als Perfektionist, und einen eben solchen Ruf haben auch seine Filme inne. Innerhalb von 45 Jahren (1953 bis 1999) drehte er gerade einmal 13 Filme. Er konnte es sich also aussuchen, welche Filme er drehte.
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