Das Bild der freien Frau auf Gor

Anbei einige Gedanken von mir zum Thema „Freie Frauen auf Gor“, um deren Rahmen einmal grob abzustecken und ihre Stellung zu verdeutlichen. Bei den Zitaten und Fallbeipielen gilt aber auch wie immer, dass es auf die jeweilige Situation und Region auf Gor ankommt. Ich beschreibe hier das Bild im normalen „Mittelgor“, also wie es in Ar sein könnte.

Fangen wir mit einem Zitat an, das die Stellung der freien Frau in der goreanischen Gesellschaft besonders gut ausdrückt:

„Es gibt zum Beispiel, keine höher stehende Person, niemand der mehr respektiert wird als die goreanische freie Frau.“

Das drückt ganz gut die Wertschätzung aus, die ihnen normal von Seiten der Männern gegeben wird. Freie Frauen sind zunächst genau mal eines: nämlich frei. Damit sind sie den Männern ziemlich innerhalb der Gesellschaft fast gleichgestellt, aber es gibt auch einige Unterschiede. So gibt es einige Kasten, in die sie nicht eintreten können (z.B. Initiaten, vermutlich die Assassinen) und sie unterliegen auch besonderen gesellschaftlichen Konventionen bezüglich ihrer Kleidung und Verhalten.

Einer freien Frau ist es erlaubt, ihren Körper nach ihrem Belieben zu verhüllen, damit unterscheidet sie sich von der Sklavin. Die Roben der Verhüllung mit dem dazugehörigen Schleier sind auf Gor keine Strafe, sondern – ganz wichtig – ein Privileg der freien Frauen, es unterscheidet sie von den Sklavinnen und ist sichtbares Zeichen ihres Status als Freie. Schon alleine deshalb wird das jede freie Frau mit Freuden tun, sie will ja nicht in der Öffentlichkeit als Sklavin angesehen werden Je höher sie in der Gesellschaft steht, desto kunstfertiger die Roben und auch sicher mehr Schleier wird sie übereinander tragen. Sicherlich wird sie auch nicht das Parfum einer Sklavin nutzen noch deren Schmuck freiwillig tragen wollen.

Ganz wichtig ist dabei ein fundamentaler Grundsatz, den man sich vor Augen halten muss und den viele im RP gerne vergessen bzw. ausblenden: freie Frauen bewegen sich normalerweise relativ gefahrlos nur in dem gesellschaftlichen Rahmen, den ihnen die Männer zugestehen. Der Knackpunkt dabei ist, und man kann es nicht genug betonen: den ihnen die Männer zugestehen! Diese simple Tatsache vergessen im RP leider nämlich sehr, sehr viele!

Übertreten freie Frauen diesen Rahmen, sei es bewusst oder unbewusst, dann müssen sie die Folgen tragen, denn Gor wird von Männern beherrscht, es ist ein Patriarchat. Manche freie Frau aber ist innerhalb dieser Grenzen sehr dreist und nutzt diesen Rahmen stark für sich aus. Aber jede freie Frau ist sich normalerweise dieser grundlegenden Tatsache stark bewusst und handelt entsprechend!

Dazu kommt, dass freie Frauen ja nach Normans Lesart jedem Manne körperlich normal haushoch unterlegen sind. Sie wissen natürlich auch darum und werden sich entsprechend zu verhalten wissen. Freie Frauen tragen häufig einen Dolch und vergiftete Haarnadeln zur Selbstverteidigung. Ein Mann weiß ob der Tatsache, dass eine freie Frau mehrere Waffen versteckt am Körper tragen kann, so gleicht sie nämlich den körperlichen Vorteil des Mannes ihr gegenüber wieder aus. Männer selber dürften Giftwaffen eher als unehrenhaft ansehen und weitestgehend für sich selber im Gebrauch ablehnen.

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Wider den Counterstrike-Mythos

Counter Strike - ein oft mißverstandenes Teamspiel.
Counter Strike - ein oft mißverstandenes Teamspiel.

Es muss einfach mal gesagt werden: Counterstrike als Spiel ist um Längen gehaltvoller und fordernder als CM-Kampf mit Schwert und Bogen auf Gor in SL.

So, nun steinigt mich, aber das ist die reine Wahrheit, Counterstrike als Schimpfwort taugt einfach nicht, eigentlich müsste Gor-Combat als Schimpfwort gebraucht werden.

Wer das nicht glauben mag, der hat noch nie wirklich Counterstrike gespielt und weiß nicht, worum es in Counterstrike geht. Also hier kommt nun Bartis kleine Counterstrike-Intro.

Was ist Counterstrike?

Counterstrike (auf Deutsch also Gegenschlag) ist ein rundenbasierter, teamorientierter Egoshooter in dem sich der Spieler einer der beiden Fraktionen (Terroristen oder Antiterror-Einheit) anschließt und dabei innerhalb eines gewissen Zeitraums (oft maximal fünf Minuten) ein gewisses Ziel erreichen muss. Das klingt einfach, ist es aber nicht.

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Eine Premiere: ich als Richter

Gestern gab es für mich eine Premiere: ich arbeitete in meiner langen Laufbahn das erste Mal als Richter und urteilte in einem Prozess, den ich selber anzettelte. Der Hintergrund liegt nun etwa fünf Tage zurück und es ging dabei um einen Streit zwischen zwei Freien - eine Frau und ein Mann - der damit endete, dass der Mann die Frau eben mal so versklavte weil sie ihm vorher Saft ins Gesicht schüttete. Also so nicht dachte ich mir damals, und wenn man schon den Richterposten seit knapp einer Woche auf einmal innehat, kann man da doch sicher etwas daraus machen. Es war für mich eine Steilvorlage, die ich so nicht ungenutzt an mir vorüberziehen lassen wollte.

Gesagt, getan, als ich an dem Tag des Vorfalls davon erfuhr, schnappte ich mir erst einmal einige Mannen und befreite die Frau aus ihrer misslichen Lage und legte gleich nach kurzer Absprache den Termin für die Verhandlung fest: Montag, 21.03.2011 um 20:00 Uhr. In der Zwischenzeit hörte ich im Vorfeld dann noch alleine eine Zeugin des Zwischenfalls, um mir ein Bild über die genaueren Umstände des Vorfalls zu verschaffen.

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Es war einmal wieder in GaD

Und siehe, es war einmal - nein eigentlich heute - dass in GaD jemand eine Mitteilung veröffentlichte, dass er/sie eine Sklavin suchen würde. Rufen wir uns alle einmal die Charta von GaD ins Gedächtnis zurück:

goreanisch

Chat: Fragen zu Gor-RP, Infos dazu, Hilfe in Gor, kein persönlicher Streit, keine längeren Diskussionen, keine Begrüßungsrunden

Mitteilungen: 1. eigene Veranstaltungen, Termine, zentrale Änderungen und Ausschreibung von Funktionen 2. nicht wiederholt. An Termine davor 1x erinnern. 3. Für goreanische Produkte darf 1x im Monat geworben werden. 4. KEINERLEI Diskussionen und Bewertungen anderer Gruppen, Sims oder Personen in Mitteilungen. - Mitteilungen für andere NUR durch Moderatoren

Von einer Partnerbörse steht da nun wirklich absolut nichts drin! Das würde auch den Rahmen dieser Gruppe sprengen, denn schließlich suchen so viele Leute ständig irgendwas, da wäre sie gleich leer. Es entstand also die übliche, kleine Diskussion nach eineḿ solchen Posting, und da ich heute mal besonders gut gelaunt war, schwang ich gleich mal fleißig die verbale Keule.

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FG-Verlängerung

Heute gab’s mal eine Premiere: die nicht von mir geplante Verlängerung einer Gefährtenschaft in unter zehn Minuten. Einfach Wein trinken und fertig, das war mal was anderes, kurz, knackig und schmerzlos.

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Gedanken über den Gesichtsschleier

Eine Sache, womit im RP ja wenige Frauen auf Dauer wirklich etwas anfangen können und was sie einfach schnell los werden wollen ist der Gesichtsschleier. Das mag daher kommen, weil wir in unserem Kulturkreis es nicht gewohnt sind, solche Kleidung zu sehen noch die Frauen es gewohnt sind, sie zu tragen. Im Gegenteil, alles was nur entfernt in Verbindung mit Kopftüchern steht gilt ja bei uns als diskriminierend für die Frau und schlimmeres.

Der Kulturkreis, wo es auch heutzutage noch üblich ist, dass die Frau in der Öffentlichkeit weitestgehend verschleiert wandelt, ist nun einmal nach wie vor die arabische Welt. Woher kommt das? Für mich hat es primär ganz praktische Gründe: es ist dort Wüste, Wüste, Wüste, früher war der Lebensstil dort der von Beduinen und wer den ganzen Tag über in der Wüste unterwegs ist, der braucht eine Kopfbedeckung wenn er keinen Hitzschlag auf Dauer erleiden will, so einfach ist das. Zudem gibt es auch immer mal wieder auftretende Sandstürme, die die Augen und Schleimhäute in der Nase furchtbar reizen können, also ist man dann in einem solchen Fall für jedes Stück Stoff dankbar, das man um sein Gesicht legen kann. Das führt ja dazu, dass auch die Männer dort fast immer mit einer Kopfbedeckung unterwegs sind, um ebenfalls Schutz vor solchen Unbillen zu haben.

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Goreanische Steineschlepper

Mit Interesse beobachte ich momentan einen zumindest vereinzelt auftretenden Trend im Gor-RP zu Zweitspielplätzen, man ist auf Sim A meinetwegen Krieger, hat auf Sim B aber eine Gefährtin, die auch dort weiterhin spielen will, also spielt man nun je nach Lust und Laune auf beiden Sims. Oder man ist auf Sim C unterwegs als Steineschubser und auf Sim D als Bildhauer. Und, und, und…

Ich frage mich dabei nur wie das auf Dauer gut gehen soll. Erstens gibt es ja das Konzept des Heimsteins, das bedeutet ja schon mal die eigene Stadt steht über alles. Aufs RP übertragen bedeutet das - und das gilt aus ganz praktischen Gründen auch für Gruppen ohne solchen Heimstein wie Panther, Outlaws usw. - das man sich nicht auf Dauer zerteilen kann. Man kann nicht dauerhaft auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen, so viel Zeit hat kaum jemand und es wird dabei zu Problemen kommen. Nein, besser ist es dabei wirklich, man spielt dauerhaft nur in einer Gruppe, dort dann aber auch richtig. Alles andere wird zu verworren, komplex und unpraktikabel.

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Lydianische Stadtverschönerung

Stadtmauer und Wakandas Beitrag.
Stadtmauer und Wakandas Beitrag.

Oder mal aus der Rubrik “Ich hatte schon lange kein Bild mehr” ein kleiner Eindruck der neuen Stadtmauer aus Lydius samt Verschönerungsbeitrag der dortigen Waldfrauen, sieht doch ganz nett aus, ne?

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Es gibt keine Community!

Oder anders gesagt: wer auch immer meint, es gäbe so etwas wie eine Community aller Gor-Rollenspieler bzw. zumindest der Simbesitzer, der ist wirklich schief gewickelt. Zunächst will die Finanzierung stehen, dabei ist jeder sich selbst der Nächste, und weil es nicht nur ein Gor, sondern viele Gors gibt, wird es auch niemals so etwas wie eine übergreifende Community der Spieler geben können. Dazu sind die Ansichten darüber, was Gor ausmacht und was nicht, zu unterschiedlich ausgesprägt und zu differenziert.

Der kleinste gemeinsame Nenner ist, das man Rollenspiel betreibt - darüber hinaus hört es dann auch schon auf.

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Hammerlimits oder: ich bin Gott, ich darf das!

Heute war ich mal wieder ein wenig clubben und traf in einem Club durch Zufall einen weiblichen Avatar, der normal auf Gor als Panther unterwegs ist. Als ich dann ihr Profil las und ihre Limitliste vorfand, die länger als eine Klopapierrolle ist, dachte ich mir nur: “Ja jetzt schlägt’s aber Dreizehn!” und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Hier ist besagte Limitliste, von mir nur in andere Form gebracht sowie in korrigierter Rechtschreibung:

  • kein Force-RP
  • zuerst Reden, dann Schießen,
  • keine Folter,
  • keine Gefangennahme,
  • kein Verkauf meiner Person,
  • ich submitte nie auf Gor,
  • keine gebrochenen Knochen,
  • halte dich an meine Limits, sonst werde ich es einem OOC-Admin melden und du kriegst großen OOC-Stress,
  • 10 Minuten ohne RP und ich bin weg,
  • keine Verstümmelungen,
  • keine Haare abschneiden,
  • kein permanenter Kill,
  • kein Force Kill,
  • überhaupt gar kein Kill,
  • Sex-RP mit Absprache - keine Männer,
  • fängst du mich, dann werde ich nicht mit dir gehen wegen psychischen Gründen und Angstzuständen, nach meinem Abschuss hast du gewonnen, lass mich einfach liegen, wenn du liegst dann habe ich gewonnen,
  • ich bin Jägerin und keine Sklavin, die Rolle der Gefangenen lässt mich ausrasten,
  • Gor ist ein humanitäres Desaster ohne Gleichen, ich mache mein Ding wie ich es will, hast du ein Problem damit, dann lass mich einfach in Ruhe und sprich mich nicht an.

Fehlt nur noch, dass sie kein Collar auflistet und bitte nicht mit rosa Wattebäuschchen nach mir schmeißen, jedenfalls habe ich eine solche Auflistung schwachsinniger Limits in einer einzigen Person konzentriert in meiner ganzen Laufbahn noch nicht gesehen gehabt und ich kenne wirklich viele. Respekt, das ist wirklich schwer zu toppen!

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