Rolle rückwärts

Wie man bei Zasta lesen kann, hat Lydius seinen Prätor wieder. Dafür ist die Person, die der Prätor als Stein des Anstoßes nahm um zu gehen, inzwischen nicht mehr in Lydius tätig und auch kein Owner mehr. Überdies laut Profil nun eine neue Gruppe suchend.

Solange alle nun daraus lernen, so dass so etwas so schnell nicht mehr vorkommt, hat es dann wohl mehr Gutes als Schlechtes gehabt.

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Der Lotse geht von Bord...

Der Lotse geht von Bord.
Der Lotse geht von Bord.

Lydius muss seit dem 19. August ohne seinen geistigen Vater Schweini Spitteler auskommen. Dieser hat wegen interner Meinungsverschiedenheiten nach dem Motto “Ich habe ein Problem mit X, aber wenn alle anderen mit X kein Problem haben, dann kann ja nur ich das Problem sein” folgerichtig das Handtuch geworfen, sich aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen und befindet sich seitdem erst einmal in einer Gorpause. Natürlich ist das für seine Stadt und darüber hinaus erst einmal ein gewaltiger Schock gewesen, für Spitte selber war es eine schwerwiegende Entscheidung, die ihm weiterhin starkes Magengrummeln bereitet, weil Lydius sein Kind ist, andererseits sicher aber auch eine Erleichterung gewesen.

Nun gibt es meistens für Handlungen wie diese einen Anlass, der letztendlich zu diesem Schritt führte, aber auch einen sicherlich tiefer sitzenden Grund. Teilweise wurden diese Gründe recht gut in den Kommentaren in Zastas Blog sichtbar sowie in einem versehentlich für die Öffentlichkeit zugänglichen Diskussionsthread im eigenen Forum von Lydius. Darüber hinaus schrieb auch Spitte selbst über seine eigenen Befindlichkeiten in seinem Blog, so dass sich da doch ein recht gutes Bild zeichnen lässt, woran es denn da hapert(e).

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Es war einmal in Lydius oder warum BtB nicht immer automatisch gutes Spiel bedeutet

Justitia, die Göttin der Gerechtigkeit(© Raimond Spekking / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0).
Justitia, die Göttin der Gerechtigkeit(© Raimond Spekking / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0).

Am letzten Montag strebte ein sich fast über zwei Monate lang hinziehendes Spiel seinem fulminanten Höhepunkt in Form eines Prozesses entgegen. Es ging darum, dass Mitte Juni ein Mitglied der Mercs, ich nenne sie nur kurz Miss S., in Lydius vom Slaver P. sowie einem Rarius in flagranti erwischt worden sein soll, wie sie mit einem etwas zu bleichen Kajirus der Stadt zu viel Spaß hatte oder haben wollte. In Lydius gibt es ein wie auch immer geartetes Beischlafgesetz das, sollte eine freie Frau zu viel Hitze zeigen, diese mit einem schönen Halsreif der Stadt samt kostenloser Unterkunft auf Lebenszeit belohnt wird. Wie auch immer, Miss S. jedenfalls hatte darauf keine allzu großen Böcke und wurde damals von ein paar nicht näher benannten Gestalten direkt freigekämpft. Sie tat dann genau das, was jeder tun würde: sie flüchtete und ward nicht mehr gesehen.

Pech nur, dass sie sich dann letzte Woche doch wieder in Lydius blicken ließ nach Zs Blog zu urteilen und noch größeres Pech, dass sie sich in Lydius immer noch nur allzu gut an die flüchtige Miss S. erinnern konnten. Bei so etwas fackelt man nicht lange, man behält die gute Frau gleich als Gast der Stadt dort und fertig, so geschah es auch. Irgendwie kam es dann allerdings dazu, dass man in der Sache einen Prozess anstrengen wollte. Ich weiß aus sicherer Quelle, dass das Slaver P. OOC absolut nicht schmeckte, de hätte am liebsten gleich kurz standrechtlich ein Collar gezückt und gut ist es, daher kann ich nur vermuten, man wollte eben auch mal ein richtig schönes Prozess-RP in Lydius haben. Und warum auch nicht, so ein RP ist etwas tolles, wenn man es richtig aufzieht und da haben sehr viele Leute etwas davon, es ist aber auch eines der anstrengendsten Plays, die es überhaupt gibt, weil man zum einen während des Prozesses dann ständig der Gegenseite folgen muss und sich besser darauf gute Antworten und Fragen zurecht legt, zum anderen, weil meistens das Rauschen im Gerichtssaal den Schwierigkeitsgrad fast immer gehörig verschärft. Es kam also, wie es kommen musste.

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Eingebildete Mambas

Mamba krabbelt offen auf allen Vieren im Fellleibchen durch die Stadt. Mamba wird ohne Vorwarnung niedergeschossen. Mamba mosert OOC, das sei doch Counterstrike und kein RP. Mamba resettet den Meter, verhängt ein persönliches No-RP und geht stiften. Haha. Was haben wir gelacht!

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Und sie können es doch...

Letzte Woche war eine der Chefinnen der DT-Outlaws in Belnend unterwegs und machte das übliche “verkleidete Outlaw”-RP. Immerhin lief sie nicht offen rumposaunend “Ich bin eine Outlaw und nun friss Stahl!” in der Stadt herum, sondern passte sich der Situation an und lieferte sogar sehr passables RP dazu ab.

Warum man dann allerdings beim Gruppennamen so kreativ wird, das entzieht sich dann wieder meiner Phantasielosigkeit gehörig.

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Schendi&Lydius...

Aus Schendi gibt es erstaunliches zu berichten: man legt auf einmal Wert auf richtigem Rollenspiel, wer kein Combat mag, darf ohne Combat Meter spielen. Die Sim wurde neu bebaut, auch wenn alles aussieht wie vorher und die Simregeln wurden so neu justiert, das nun wirklich Rollenspiel an erster Stelle und Combat erst an zweiter Stelle kommt. Was dabei herauskommt wird sich zeigen. Es ist auf jeden Fall eine Maßnahme, die ich nicht erwartet habe und ich wünsche viel Erfolg dabei.

Ansonsten gab es heute einen Prozess in Lydius, an dem ich teilnahm. Die ganze Sache verlief dann überraschend schnell doch im Sande und es war irgendwie kein guter Tag.

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Dark Toxic my ass

Das flotte Banner der Dark Toxic Outlaws.
Das flotte Banner der Dark Toxic Outlaws.

Gruppen im Rollenspiel kommen und gehen oft schneller, als das Leben einer Eintagsfliege dauert. Manche leben dann doch recht lange, bei anderen ist es weniger offensichtlich, aber alle haben ein Problem: wie soll man sich nur zum Geier nennen und wie macht man sich einen Namen?

Das beliebteste Wort dabei ist meistens “Black”, wenn eine Gruppe das im Namen führt, ist es fast immer eine Ballertruppe. Danach gibt es auch noch “Dark” als nettes und brauchbares Wort, denn Düster ist schick, das passt auf fiese Typen, und wenn man schon im richtigen Leben nicht die Sau rauslassen kann, dann doch mal wenigstens im Rollenspiel, denn dafür ist es da, ne?

Nun gibt es eine Gruppe, die nennt sich wahrhaft die “Dark Toxic Outlaws.” Es handelt sich dabei um eine typische Femlawgruppe, wie lange diese Bestand haben wird, steht auch in den Sternen. Aber der Name ist cool, dazu bastelt man sich noch gleich mal eine flotte Flagge und das hier kommt dann dabei raus.

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Scagnar ist nun Geschichte

Die Sim Scagnar, die seit Oktober 2008 die Heimat des Rollenspielclans der Feuerbringer gewesen ist und über die ich schon Ende Juni schrieb, ist seit dem 8. August 2010 Geschichte. Der Grund für die Rückgabe an den Vermieter ist schlicht und einfach Geldmangel.

Wie ich schon neulich schrieb, ging es mit der Gruppe in letzter Zeit rollenspieltechnisch nur bergab. Dazu kam dann noch der Wegfall von Sponsoren, was im Endergebnis dazu führte, dass die Spielerschaft in erster Linie aus inzwischen kampffreudigen Spielern besteht, mit denen man eine Sim auch füllen kann, die Gruppe selber aber ist nicht mehr wirklich spezifisch Thorvaldsland, sondern entwickelt sich auch weiterhin zu einer beliebigen Kampftruppe. Manche sehen das nun wohl mit Bedauern, andere mit einem Grinsen, denn diese Gruppe polarisierte schon immer in der Gemeinschaft gehörig.

Allerdings bleibt die Gruppe selber weiter bestehen und zog erst einmal auf eine englischsprachige Sim, auf der bis vor kurzem auch Outlaws hausten. Dort belegt sie nun einen Teil der Sim. Die Ankündigung über den Umzug selber wurde am letzten Sonntag durch “Gor auf Deutsch” gejagt. Ich selber bin mit Gruppengründer Pipo in einer anderen Gruppe zusammen, machte da 10 Minuten vorher den Kanal einfach mal auf und legte dort drin eine Schweigeminute der Trauer für Scagnar ein. Auf die berechtigte Nachfrage, warum ich das täte, sagte ich nur “Die Sim ist inzwischen OOC und wird morgen an den Vermieter zurückgegeben.” Die Antwort fiel eindeutig aus: “Autsch.” Er wusste also gar nichts davon.

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Mein erstes No-RP in zwei Jahren...

Heute war Chaostag in Belnend gewesen. Die ganze Woche war es ruhig gewesen, dafür kamen heute alle möglichen Leute, die Kampf gerne mögen und ansonsten weniger mit Rollenspiel glänzen, geballt nacheinander und holten sich alle nacheinander eine verdammt blutige Nase. Hätte ich Eintrittskarten verkauft, wäre ich reich dabei geworden. Es schien, als hätten die nur alle darauf gewartet, heute loszulegen, aber es machte Laune und sorgte für mindestens 3 Stunden Unterhaltung am Stück, ab und an nichts dagegen, auch wenn es rollenspieltechnisch nicht viel mit Rollenspiel am Hut hatte. Aber es war lustig, und als man erst mal warm geschossen war, kam ständig williger Nachschub.

Zuerst kam eine Welle von gar fürchterlichen Piraten bedrohlich auf uns zugeschwappt, die bei uns schon liebe Stammgäste sind, enterten sogleich mutigst die Stadt und es gab einen zähen Kampf, in dem wir aber die Oberhand behielten. Neben den üblichen Schwunderscheinungen - sprich, dauernde Selbstentfesselung, Teleports raus und dergleichen, blieben aber doch einige in der Stadt als Gefangene. Danach kam die Kür, nämlich das Spielen mit den Gefangenen. Da die meisten dieser Piraten den typischen Größenwahn Marke dicke Lippe zeigten, ließ ich irgendwann meine frei - sowas mag ich einfach nicht.

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Die Black Sharks nerven mal wieder...

…und sie sind ein Ausbund an selten gekannter Tapferkeit. Man stellt sich dem Feind nicht dann, wenn er da ist, sondern dann, wenn er schläft, ist ja viel besser. Also stürmt man die Stadt um 01:00 Uhr, und macht ein wenig Ramba-Zamba… mit sich alleine, denn wer will mit sowas schon noch spielen und wenn keiner wach ist, woher sollen die kommen?

Wird wohl langsam mal wirklich Zeit dafür, diese Truppe vollends zu ignorieren, sie nerven einfach nur noch… *seufz*

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