Wissen, wann Schluss ist

Also eigentlich wollte ich nichts mehr zu Kasra schreiben, aber die Entwicklungen der letzten Tage sind doch zu zahlreich, als dass ich sie noch länger ignorieren kann und will.

Was genau ist da los? Zunächst einmal gab es genügend tragfähige Gründe, warum man in Kasra Isabell loswerden wollte, sowohl IC als auch OOC und - das wird manchen wohl überraschen - ich kann diese absolut nachvollziehen. Man schuf wegen ihr im berühmten Rat der Stadt eine Möglichkeit, Bürger per Mehrheitsbeschluss rauswerfen zu können und wollte dies auf sie anwenden, genauer in der nächsten Ratssitzung darüber beraten. Dabei hätte man ihr wohl noch zwei Wochen Bewährungsfrist zugestanden und dann im Rat gesehen, ob man weiter miteinander kann oder aber eben nicht.

Isabell ging direkt nach Belnend, man war froh, sie los zu sein und strich ihr OOC diese Möglichkeit, die man ihr IC zugestand. Das war unfair, aber gut, umgekehrt empfanden sicherlich viele Isabells Verhalten auch oft als unfair, damit muss man in dem Fall eben Leben. Ein Unrecht rechtfertigt noch lange nicht das andere, aber es macht dies eben verständlicher.

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Werte Sommersprosse aus Kasra,

ich habe gerade ein wenig das Gefühl, dass du in deinem Beitrag hier, der eindeutig an mich interessiert ist und in dem ich eine ähnliche Stellung wie Voldemort von Harry Potter inne zu haben scheine - jeder weiß, wer gemeint ist, aber keiner wagt es auch nur, den Namen laut zu sagen, dabei bin ich nach wie vor im Kasra-Blog unter “Weitere Blogs” mit Anrißtext verlinkt - einige Sachen durcheinander wirfst. Daher erlaube ich mir nun dazu einige Anmerkungen, um meinen Standpunkt zu verdeutlichen und diese Fehlannahmen zu korrigieren.

Zunächst einmal dieses: das hier ist ein Blog, genauer gesagt eben mein Blog und diesen betreibe ich nun bereits im achten Jahr. Mein Blog verfolgt keinerlei journalistische Ambitionen wie eine Tageszeitung, sondern er dient dazu, ganz einfach meine Erlebnisse in Second Life und meine Meinungen zu gewissen Vorkommnissen einem geneigten Publikum zu präsentieren. Dieser Ansatz einer Art persönlichen Tagebuchs im Netz ist bei den meisten Blogs absolut gleich. Ich bin keine Tageszeitung noch will ich eine sein, ich bin auch in keinster Weise zu irgendwelcher Neutralität verpflichtet, sondern schreibe hier, wie es mir gefällt.

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Was geschehen ist

Wenn es jemanden interessieren sollte, was in letzter Zeit so IC hauptsächlich mein Spiel betraf, der wird hier bei der Sklavenhändlerin Tara aus Kasra fündig, die die gesamte Geschichte als Tagebuch ihrer Figur verarbeitet hat.

Ich erlaube mir noch einige kurze Anmerkungen: Diplomaten IC sind meist recht witzlos. Die Abschaffung sorgt eben dafür, dass nun der Regent wieder da IC wie auch OOC stärker die Zügel in der Hand hat, was Rollenspiel mit externen Gruppierungen betrifft. Warum auch nicht. Überhaupt sind Titel im Rollenspiel meist dermaßen uninteressant, weil in SL-Gor jeder Misthaufen seinen eigenen Ubar hat, dass es fast schon interessanter ist, ohne durch die Gegend zu laufen.

Das Rollenspiel an und für sich lief hauptsächlich während der Pantherjagd im Südland, von dem hier berichtet wird und war sicher von längerer Hand eingefädelt, da hat sich jemand mal so richtig Mühe gegeben. Gründe für die Intrige gab es genug.

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Staff of Damascus

Da mich der Stab doch zu sehr fasziniert hat, habe ich ihn heute mal in world gesucht und gefunden. Hergestellt wird er von “The Forge”, und dies ist ein Teil der Beschreibung:

Introducing the Staff of Damascus - This is a staff scripted to do 40% and 35% damage and also low ‘slave’ damage, primarily for the Gorean Meter.

Also da das Ding ist für’s Gorean Meter gedacht, vom Typ her dürfte es ein Zweihandschwert sein und hat sogar die Option für Sklavenschaden. Es spricht ja nichts dagegen, solche Sachen an und für sich zu bauen, da das GM ja auch in anderen Rollenspielen als Gor eingesetzt werden kann und wird (beispielsweise US-Bürgerkriegssims), aber der Erbauer hier zielt damit ganz klar auf die Zielgruppe Gor ab.

Dabei hat das mit Gor so viel zu tun wie Darth Vader. Der Stab könnte glatt aus World of Warcraft stammen oder einem ähnlichen Fantasy-Spiel, aber Gor? Im Leben nicht. Nur dann sag mal jemand, der damit auf Gor rumeiert, dass der da absolut unpassenden Müll gekauft hat. Gut, derjenige hätte sich natürlich vorher informieren können, aber dennoch.

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Der Ring der Nibelungen auf Gor

Heute sah ich diese sympathische, junge Dame auf Gor, die sich offensichtlich bei dem Gewande in der Tür geirrt hat. So läuft man doch normal nur im Ring der Nibelungen herum… naja, fast. Bei bestem Willen: mit Gor hat das Aussehen absolut rein gar nichts zu tun, das kann man drehen und wenden, wie man will. Und dieser Stab von EZ Weapons? Brrr.

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Der "Feted Inner Core" mal anders

Prokofy Neva, die Berufskassandra des Untergangs von Second Life seit bald einem Jahrzehnt, hat einen Begriff geprägt, der in amerikanischen SL-Kreisen die Runde machte und bis heute dort etabliert ist, nämlich den des “Feted Inner Cores.” Gemeint ist damit, dass es in Second Life einen elitären Zirkel an Avataren, gäbe, die von den Lindens bevorzugt würden und wichtige und für sie nützliche Informationen schon lange vor dem Rest bzw. der Veröffentlichung zugesteckt bekämen.

Nun ist das eine schöne Verschwörungstheorie, und sie ist plausibel. Damit ist sie schwer zu beweisen oder zu widerlegen, einmal in die Welt gesetzt, bekommt so etwas ein Eigenleben und kann zu einem Monster werden, das man nicht mehr unter Kontrolle kriegt.

Im Grunde ist FIC nur eine schöne Umschreibung für Vetternwirtschaft, Nepotismus oder aber auch nur, dass einige eben gleicher als der Rest sind, aus welchen Gründen auch immer. Bisher dachte ich nur, der FIC sei eben so eine Sache, aber nun weiß ich: es gibt ihn durchaus. Wie hätte es auch anders sein können, wo Menschen sind, da passiert eben auch das, aber - und das ist nun das interessante daran - es gibt ihn auf einer Rollenspielsim.

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April, April...

Heute ist ja der erste April und da können es viele nach wie vor nicht lassen, alle möglichen Scherze zu verzapfen. Georg hat seinen Ausstieg aus Gor und den Bau eines rosa Ponyhofs angekündigt, Thor Tracer ein Gorgütesiegel erfunden, weswegen 2/3 aller Sims geschlossen werden müssten (im Grunde keine ganz schlechte Idee!) und vieles anderes mehr.

Am plausibelsten war aber noch diese Meldung in der englischen Gruppe “Blue Caste of Gor” heute, die da lautete:

Due to pending litigation on behalf of the John Lange estate, Linden Labs plans to shut down all Gorean sims because of copyright  infringement.

In a supposed 20M dollar lawsuit the John Lange estate has threatened Linden Labs with copyright infringement litigation if they do not cease and desist supporting violation of John Lange’s copyright.   Lang who writes under the pen name John Norman has commented in the past that he believed Second Life to be a place that was full of copyright violators but appa

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Burkhard Schröder ist Yuroki Uriza

Yuroki Uriza könnte manchem, trotzdem er hauptsächlich im englischsprachigen Gor unterwegs ist, ein Begriff sein. Er ist der Herausgeber der “New Voice of Gor”, die regelmäßig eine deutsche Sparte enthält und in allen relevanten deuschsprachigen Gruppen verteilt wird, wobei sie zweifelsohne als eine der in world Publikationen zum Thema Gor überhaupt gerechnet werden kann, wenn sie nicht gar die bedeutendste ihrer Art ist.

Er ist der Besitzer des “House of Yuroki”, einem weitverzweigten und schon lange existenten goreanischen Handelsimperiums.

Er ist der Besitzer und Betreiber der BtB-

Bildschirmfoto
Sim “Tancred’s Landing” und ich bin mir ziemlich sicher er steckt auch hinter dem Avatar Raschid Hassanein, der immer mal wieder ein wenig gerne in Gor auf Deutsch trollte und durch gezieltes Lancieren von Mitteilungen für Aufruhr in der Gruppe sorgte.

All das und sicher noch viel mehr ist in world Yuroki Uriza, es handelt sich dabei im internationalen Gor um eine feste Größe. Warum ich diese schreibe? Dies ist ganz einfach, weil es sich bei dem Spieler hinter Yuroki Uriza vermutlich um eine der prominentesten deutschsprachigen Personen auf Gor überhaupt handeln dürfte, nämlich der Berliner Journalist Burkhard Schröder. Dass Schröder Yuroki Uriza ist, schreibt er selber bei sich in seinem eigenen Blog und ist damit absolut kein Geheimnis.

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Impressionen vom "goreanischen" Wandermarkt

Märkte sind ja an und für sich eine gute Idee. Aber die sind doch in character gedacht, oder?

Kaum war ich unten auf der Sim, war das Erste, was mir entgegen schallte, das hier:

sooooo verehrte gäste die tanzen Lieben Leben die tanzgruppe gibt uns heute ein exklusives material das von der erde zu kommen scheint. sie benutzen den Media player für die musik also nicht den landstream einschalten. der chef der truppe sagt dann Musik ab und weige sekunden später werdet ihr es dann auf dem media hören. für die synchrone darstellung der tänzen spolltet ihr nahe auf sie zoomen und so werdet ihr es auch nicht verpassen

Dann gab es noch eine Tanzgruppe; ein Mann also US-Polizist verkleidet und vier Frauen in orangenen Einteilern mit High Heels und den Brüller hier:

Wer weiss, was unsere Tänzerinnen angestellt haben. Sie wurde eingebuchtet und dürfen jetzt einige Zeit im Knast verbringen. Wie sie die täglichen Gymnastikstunden gestalten, zeigen sie uns im folgenden Tanz. Viel Vergnügen …

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Der Norden nervt einfach

Es ist mal wieder soweit: der Norden im Deutschgor nervt einfach wieder tierisch, eigentlich nervte er ja schon immer gehörig.

Genauer: es nervt einfach, dass es überall Met gibt und dass die selbsternannten Nordmänner, die sich für Nordmänner halten aber wie grenzdebile Dark-Urban-Trottel herumlaufen, die man nicht ernst nehmen kann, ernst genommen werden wollen und mit ihrem Pseudomachowikingergetue sowie dem Lied “Südwürmer sind alles Schwächlinge” allen nur furchtbar auf die Nerven gehen.

Das zeigt einfach wieder einmal nur, dass bei denen nur ein beschränktes Rollenspielsverständnis Marke “auf der Sim gibt es nur die Leute, die als Avatar vorhanden sind” existiert.

Nehmen wir mal Kasra, dort habe ich es in letzter Zeit selbst erlebt, wie drei Pseudonordmanntannen da auf großen Zampano machten, weil sie sich sicher fühlten und damit gehörig selbst blamierten. Wenn man nur die Punkte auf der Karte zählt, dann kann man das vielleicht so machen.

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