Eventalts

Ich greife hiermit ein Thema auf, das schon Blaby bei sich drüben angeschnitten hat: Eventalts. Das Thema an und für sich ist weder besonders neu noch reißt es einem direkt vom Hocker, aber es kann es dennoch in sich haben. Ich mache dabei meinen Post hier bewusst nicht an einer einzelnen Sim/Gruppe fest, da es diese Spielweise schon oft genug in der Vergangenheit gab, so dass sich eine Betrachtung auf der Metaebene lohnt.

Worum geht es dabei eigentlich? Wenn man eine Sim und damit Rollenspielgruppe aufbaut, dann haben viele eben gerne ein oder zwei Plots am Laufen. Plots sind dabei schön und gut, benötigen aber vor allem eines, damit man sie zum Laufen kriegt: eine gewisse Mindestanzahl an Spielern. Was aber macht man, wenn man einen Plot gerne am Laufen hätte aber nicht die Anzahl an Spielern hat? Richtig: dann spielt man sie zur Not eben selbst mit ein oder zwei Alts von sich.

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Kurz ein paar schnelle Gedanken zu Gor

Da ich wieder ein wenig mehr auf goreanischen Sims unterwegs bin, dazu einige Meinungen von mir:

  • es gibt deutlich mehr gut und auch akkurat gebaute Sims wie aus einem Guss,
  • es gibt vermehrt Sims, die sich um BtB und/oder vor allem Rollenspiel an sich bemühen/dieses haben wollen,
  • die Raidfraktion ist inzwischen großteils ins internationale Gor abgewandert, wenn sie konnte, weil im deutschen Gor diese Spielweise immer weniger Anhänger hat,
  • die Anzahl an Spielern, wenn man alle gefühlten Alts mit raus rechnet, ist deutlich geschrumpft,
  • es gibt entweder nur Sims, die episch lange Plots am Backen sind oder aber sich im Heititei-Alltagsspiel üben, aber nur noch recht wenig dazwischen.

Anders gesagt: Gor ist erwachsener und weniger, dafür mitunter aber intensiver geworden, der anfängliche Hype ist definitiv vorbei. Das mag einem gefallen oder auch nicht, aber so sieht es für mich momentan eben aus.

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Imperial Ar

Heute habe ich mir mal den Spaß gegönnt, im deutschsprachigen “Imperial Ar” mir in Ruhe die Füße zu vertreten. Es handelt sich dabei um eine alleinstehende Homesteadsim.

Mein Eindruck war dabei soweit: besser kann man es wohl auf einer Homesteadsim kaum bauen. Es ist stimmig, wirkt römisch antik und mindestens so gigantomanisch, wie man es von der größten Stadt auf Gor erwarten kann. Riesige Mauern, Tarntürme, Straßen und Gebäude, was will man mehr und Arer, die auch tatsächlich wie Arer aussehen und nicht irgendein verirrter abgerissener schwarzer Putzfimmel.

Und die Besitzer sind weise genug, dass sie unter Hinweis auf die schiere Größe Ars nicht jeden Mist wie die Stadt im Alleingang einnehmende Pantherstämme oder Piratengrüppchen annehmen. Wunderbar.

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Im Westen nichts Neues

Diese Woche gab es zwar Ereignisse, so nenne ich sie mal, im Kanal “Gor auf Deutsch”, die mir zeigten: alles wie früher. Die Gorspieler haben nichts dazu gelernt, alles noch genau so wie damals. Früher eben. Da war ja bekanntlich alles besser.

Einer wollte wissen, ob das Limit “No Combat” als persönliches Limit denn erlaubt sei, so etwas überhaupt anerkannt werden würde. Naja, es gab die übliche Bandbreite an Ringelschwänzchen, äh Meinungen. Der frühere Simbesitzer von Torcodino brachte es so auf den Punkt:

“Was ist das denn für eine Frage? Wenn ein Simbesitzer, der im Monat 300 € für eine Sim ausgibt, verlangt, dass alle Besucher mit einem rosa Ringelschwänzchen rumrennen, dann tue ich das eben. Ob es denn Sinn macht steht auf einem anderen Blatt. Das ist alles.”

Und das ist es auch, aber bekanntlich sind solche Themen ja Evergreens.

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Mörderin für Brom gesucht!

Brom, der allseits bekannte Krieger mit dem berühmten Speer, will sterben (natürlich soll nur die Rolle sterben, keine Sorge).

Den Ideenwettbewerb für die verrückteste Weise des abrupten, fremdverschuldeten Ablebens habe ich gewonnen. Ich empfahl ihm es so zu tun, wie seinerzeit Xenia Onatopp in James Bond: Goldeneye. Die brachte ihre Liebhaber während des Geschlechtsverkehrs mit der Beinschere des Todes um, wie das genau aussieht, kann man hier gut erkennen:

http://www.youtube.com/watch?v=OI3-YslbFi4 Brom ist davon begeistert und will genau das so nun haben, also habe ich das Rennen in dem Ideenwettbewerb gemacht und er sucht nun Damen, die gewillt sind, dieses cineastische Vorbild im Rollenspiel an ihm in die Tat umzusetzen. Also, ihr Ladies - nur zu, meldet euch fleißig bei Brom und bringt es hinter euch!

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Und täglich grüßt das Murmeltier

Ich bin mir sicher, dass viele diesen Film um das Murmeltier Phil noch kennen, in dem ein extrem zynischer Wetterfrosch in einer Zeitschleife gefangen ist. Er erlebt denselben Tag wieder und wieder, bis er es geschafft hat ein besserer Mensch zu werden und bekommt dafür obendrein noch seine Traumfrau als Freundin.

Nun gibt es viele Diskussionen um goreanisches Rollenspiel die schon einen Bart wie Methusalem haben. Einer der Dauerbrenner ist dabei das Thema “Nehmt uns Kajirae gefälligst ernst!” In dem Fall hat es Hoshi erwischt, die endgültig die Nase voll hatte vom schön anzusehen als besseres Haustier dumm rumsitzen und ihr platzte der Kragen. Die Folge: sie hat erst einmal vorläufig das Rollenspiel dran gegeben wie so viele vor ihr bereits auch. Ja, das kommt vor und ist nun wirklich nichts neues, es passiert oft genug.

Nur: einen passenden Spielort zu finden ist und bleibt recht schwierig. Das Grundproblem an der Sache ist doch dieses: man hat irgendeine recht harte, martialische Vorstellung einer von Männern dominierten Welt. Harte, kantige Kerle, die nicht lange fackeln sondern einfach unberechenbar außerhalb der Stadtmauern handeln, die Frauen haben besser zu kuschen und was weiß ich. Diese Vorstellung haben viele im Kopf, und dann schauen sie sich kurz mal an, was man in Wirklichkeit in Second Life so spielt und kriegen die Krise.

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Rollenspiel gegen Geld

Es gibt auf Gor eine neue Masche, wie es zu sein scheint, nämlich Kajirae, die von ihrem zukünftigen Spielpartner verlangen, dass er ihnen ein hochwertiges Collar, wie z.B. Amethyst kauft. Opencollar akzeptieren sie nicht, und sie meinen der Zukünftige müsse schon dadurch eben zeigen, dass er es mit einem ernst meine.

Wenn derjenige das dann nicht mitmacht, wird er von der Frau beschimpft und sie kommt mit so lustigen Sachen wie “ich könnte mir die Sim kaufen und blabla noch dazu.” Im Grunde eine Abwandlung einer alten Sache, nur sollte man sich diesen Stress am Besten gar nicht erst geben.

Die Spielerin hat mit ihren Alts schon diverse Simbanns kassiert. Sollte man auf so jemand treffen, dann macht am Besten einen Bogen um die Person und fertig.

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Souvenirs, Souvenirs, kauft ihr Leute, kauft sie ein!

Ja, Souvenirs besang schon einst der gute Bill Ramsey, der nach wie vor mit über 80 Jahren auf der Jazzbühne steht und einfach singen kann. Das ist auch kein Wunder, wenn man bedenkt, dass er vom Jazz seinerzeit zum Schlager kam, denn wer wie er 1957 in Polen Jazz singen will der muss eben singen können.

Nun ist ja Turmus Geschichte. In dem Fall gilt eben einfach “wer zahlt, schafft an”, die wenigsten Sims werden demokratisch geführt. Das muss ja auch nicht sein, jedenfalls hat die abrupte Art der Beendigung der Sim bei einigen Spielern zu geringen Verstimmungen geführt.

Das wäre nicht mehr berichtenswert, nun ist aber das neue Projekt baulich bereits weit fortgeschritten, nämlich Selnar auf Cos. Es sieht soweit auch schön aus, da wird jeder zustimmen denke ich. Spieler werden da nun auch schon per Blog gesucht, also ist die Öffnung der Sim für den Spielbetrieb nur eine Frage der Zeit, also wohl Tage oder einige, wenige Wochen.

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Eine kleine Nachlese zu Turmus' Ableben

Weil mir gerade danach ist, will ich noch eine kleine Nachlese zum Abgang von Turmus vornehmen.

Zunächst einmal ist es natürlich so: wer zahlt, der schafft an. Und Simbesitzer zu sein ist mit der undankbarste Job in Second Life überhaupt, denn man ist im Grunde Kindermädchen und Kummerkasten für alles und jeden, das ist ein gewaltiger Akt neben dem Rollenspiel, den man zu stemmen hat. Schön, dass es dennoch nach wie vor so viele idealistische Menschen gibt, die einfach etwas wagen, etwas probieren und dabei testen, ob etwas eben klappt oder eben nicht.

Die Schließung von Turmus scheint, wenn ich mir einige der Reaktionen so anschaue, für Manche doch sehr abrupt und überraschend gekommen sein. Isabell und Gerd sind jedenfalls alles andere als begeistert davon, und ihre Meinung dazu kann man hier und hier nachlesen.

Nun ist eine Rollenspielsim sicherlich nichts, was normal demokratisch geführt wird und man kann es so entscheiden, wie es hier eben geschehen ist. Damit meine ich nun nicht so sehr das Ergebnis, sondern die Art und Weise, wie man zu dem Ergebnis eben kam. Hier sieht es für mich so aus, als habe die Führung entschieden und dann den Rest vor vollendete Tatsachen gestellt. Das ist ein möglicher Weg, und wenn auch sonst alles auf der Sim so entschieden sein mag, ein legitimer Weg - aber eben längst nicht der Beste.

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