Alles so grau hier

Du weißt, dass Linden Lab mal wieder massiv am Basteln ist, wenn du online gehst und nach 10 Minuten ist die ganze Sim immer noch grau. So ging es mir jedenfalls heute bei meinem Abspecher ins Black Heaven Asylum. Die Prims luden teilweise, aber keine Texturen noch Height Maps bei Sculpties, es sah einfach nur gruselig aus und so schlimm wie schon lange nicht mehr.

Am Viewer kann es jedenfalls nicht gelegen haben, es war der Singularity 1.8.0 und aktuelle Firestorm. Beide haben nur so herrlich rumgesponnen, dass es krachte. Ich hoffe mal, dass Linden Lab diesen Mist relativ bald wieder in den Griff bekommt, denn Spaß machte das nun wirklich mal gar keinen.

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Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Linden Lab macht langsam mit Sunshine ernst und bald kommen die Änderungen am HTTP-Transfersystem für Assets und dergleichen mehr. Maddy beschreibt das bei sich sehr schön.

Damit wird es auch nicht mehr allzu lange dauern, bis alle Sims auf dem Maingrid darauf umgestellt sein werden. Das Ergebnis wird sein, dass die Bewohnerschaft mal wieder zweigeteilt sein wird: während die einen, die noch immer technisch veraltete Viewer wie den Phoenix benutzen, jammern werden warum sie nur noch graue Avatare und anderes Zeug mehr sehen, werden sich diejenigen, die modernere Viewer benutzen einer besseren Geschwindigkeit erfreuen.

Aber man kann es nun einmal nie allen Recht machen und diese Änderungen sind sinnvoll. Nur das Gejammer wird trotzdem kommen.

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Ja, wo isser denn? Wo isser denn, der PMD?

Diese Frage stellte sich mir unwillkürlich, als ich mal wieder Meshklamotten sah und dabei an das von der Community finanzierte und in Zusammenarbeit mit Linden Lab verzapfte, vermeintliche Allheilmittel namens Parametric Mesh Deformer denken musste.

Es wird nun schon über ein Jahr und drei Monate an dem Ding programmiert, es gibt auf Seiten Linden Labs immerhin einen Projektviewer - und das war’s.

Ansonsten ist die Informationslage eher dürftig, und es beschleicht mich der Verdacht, dass Linden Lab es absolut nicht besonders eilig damit hat, dass dieses an und für sich sinnvolle Feature endlich serienreif wird und zum Einbau in jedem Viewer freigegeben wird.

Wenn ich mir so Nalates Blog durchlese, dann zieht das Projekt momentan langsam aber stetig unterirdisch seine Bahnen und seine Eltern sind zunehmend frustriert.

Woran es liegt, dass es nicht weiter ist? Angeblich, weil Linden Lab noch immer auf Shapes und Kleidungsstücke wartet, um daran Feinjustierungen vornehmen zu können und an mangelnden Ressourcen auf Seiten Linden Labs, die Oz einfordern will.

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Linden Lab muss 2013 endlich seinen iMac bauen!

Ich erinnere mich noch genau an das Jahr 1998. Die 90er-Jahre waren für Apple, dem heute ach so lukrativen Konzern von Weltruf, alles andere als besonders einfach und gemütlich. Microsoft schickte sich an, mit Hilfe von Windows dem Macintosh mächtig Konkurrenz zu machen und Apple hatte keine klare Linie damals gehabt. Macs galten damals als zu langsam, zu teuer, zu veraltet, unsexy und als Nischenwerkzeug für einige, wenige reiche Spinner und Kreativlinge, mehr auch nicht. Trotz einiger Produkte, die ihrer Zeit deutlich voraus waren wie der Newton, schaffte es Apple nicht wirklich, damals noch auf Dauer profitabel zu arbeiten.

Vor allem das in die Jahre gekommene Mac OS 8 hatte so eine Tücken, es war ziemlich hausbacken, instabil und nicht mehr wirklich an die Erfordernisse der damaligen Zeit erweiterbar. Es war auch die Zeit, in der es für ein kurzes Fenster anderen Herstellern möglich war, von Apple die Mac-Technologie zu lizenzieren und eigene Clones legal zu bauen, genauer von 1995 bis 1997. Man wollte so seinen Marktanteil von 7% ausbauen, und einige der Clones waren deutlich besser als die Originale von Apple selber und billiger.

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Das war 2012!

Wenn man sich so ein wenig in den Sessel zuücklehnt und das Jahr 2012 aus Sicht auf Second Life Revue passieren lässt, dann gibt es doch einige wichtige Ereignisse, die diese Plattform beeinflusst haben und es teilweise bis heute tun.

Was ist unter anderem so alles passiert? Mh, vieles, wie beispielsweise diese Sachen:

  • mit großem Getöse und Tralala wurde Pathfinding eingeführt. Der potentielle Nutzen schien groß, aber die Adaption bei den Benutzern ist denkbar gering, man braucht es bis auf wenige Spezialprogrammierungen eben nicht wirklich.
  • der Mesh-Deformer sollte kommen, kam aber nicht wirklich und wird wohl irgendwann 2013 zu uns kommen. Linden Lab scheint es damit nicht besonders eilig zu haben, wie es scheint.
  • Linden Lab veröffentlichte mit Creatorverse und Patterns zwei auf den Tablet-Markt zielende Produkte, die mal eben so rein gar nichts mit Second Life zu tun haben. Weitere sind in der Pipeline, die Zielsetzung ist die Diversifizierung der Produkte, was auch bitter nötig zu sein scheint.
  • Mit Projekt Sunshine wurde angekündigt, unter anderem Texture Baking in Zukunft bei Linden Lab ablaufen zu lassen.
  • Wegen Projekt Sunshine und anderem hat man bei Phoenix angekündigt, den alten Phoenix-Viewer endlich in die wohlverdiente Rente schicken zu wollen.
  • 2012 hat Linden Lab so viele Regionen verloren wie schon lange nicht mehr in einem Jahr, und der Trend hält weiterhin spürbar an. Langsam wird es für Linden Lab Zeit, da wirklich gegenzusteuern oder aber es wird schwer werden, noch Gewinne einzufahren.
  • Merchant Outbox und Market Place Direct Delivery wurden eingeführt - endlich braucht man zum Auspacken von Items keine Sandbox mehr.
  • Kirsten erschien kurz wie Kai aus der Kiste mal wieder auf der Bildfläche und hat seinen Viewer-Veteranen “Kirsten’s Viewer” ein kleines Update verpasst gehabt, nur der Rest zog eben schon weiter.
  • Firestorm&Phoenix waren und sind die Viewerschwergewichte, dagegen kommt selbst Linden Lab nicht wirklich an.
  • Rod Humble verbreitet zwar nach wie vor eine Art “Feel Good”-Atmosphäre im Lab und bei seinen Kunden, aber der wirkliche Turnaround und wirtschaftliche Erfolg hat sich noch nicht eingestellt. Linden Lab dümpelt so vor sich hin und Second Life schrumpft nach wie vor. Entweder schafft er es nun 2013 endgültig, den Trend umzukehren oder aber sein Stuhl wird langsam das Wackeln anfangen.

Und die Zukunft? Meiner Meinung nach senkt Linden Lab 2013 wirklich mal seine Preise für Land oder sie werden es schwer haben, sich noch behaupten zu können. Mit Cloud Party hat es im Browser einen jungen, agilen Konkurrenten und bisher hat noch jede technische Innovation, die Linden Lab eingeführt hat nicht zu einem Mehr an Neuanmeldungen geführt. Mit einer weiteren, starken Schrumpfung ist zu rechnen.

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Da liegt sie nun, die Hoffnung der Meshfreunde und ist doch noch nicht das, was man sich erhofft hat...

Dieser obige Gedanke kam mir, als ich bei Maddys Wochenumschau die Neuigkeiten von Nalates Urriah in Bezug auf den Mesh Deformer gelesen habe. Nun, was ist geschehen? Zunächst einmal die gute Nachricht: es wird nach wie vor am Mesh Deformer mit Hochdruck gearbeitet und die Entwicklung geht offenkundig weiter, auch wenn man davon in der Öffentlichkeit momentan weniger mitbekommt, so stehen die Räder da dennoch nicht still. Das ist schon mal eine gute Sache, vor allem wenn man auch bedenkt, wie lange dieses Feature nun bereits in der von SL-Bewohnern finanzierten Entwicklung steckt! Wer zahlt, der will schließlich auch irgendwann etwas dafür sehen, und man sieht es auch!

Wo liegt das Problem? Das Problem liegt nach Nalates Urriah darin, dass der sagenhafte Mesh-Deformer momentan vor allem auf älteren Rechnern das Tempo einer Weinbergschnecke vorlegt im Bereich seiner Berechnungen.

Die Avatare werden nacheinander, also seriell, abgearbeitet und die Kalkulationen sind sehr umfangreich. Die Zeit, die sich dann ein älterer Rechner gönnen soll bis er mit Deformieren fertig ist, soll im Bereich von mehreren Minuten liegen und das ist einfach für ein fluffiges SL-Erlebnis viel zu lange.

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Oskar Linden ist also weg...

Gerade habe ich bei Maddy gelesen, dass Oskar Linden von Linden Lab entlassen worden ist. Oskar war derjenige, der seit knapp zwei Jahren die Serverreleases betreute und hatte in der Community einen guten Stand sowie einen guten Draht zu den Benutzern.

Schade. Die Gründe für die Entlassung bleiben im Dunkeln, da Oskar nicht nachtritt. Das ist gut so, denn er will ja auch sicher einen neuen Job und im Zeitalter des Internets mit dem amerikanischen Hire&Fire wäre er, wenn er nachtreten würde, sicher um einiges schwerer vermittelbar.

Aber das, was er durchblicken lässt, ist schon komisch genug. Als Grund für die Entlassung wird die Beschwerde eines Griefers angegeben, den er auf einer Sandbox gebannt haben soll. Außerdem soll es Probleme mit seiner Kommunikation gegeben haben, gerade das ist ein Vorwurf, den viele absolut nicht nachvollziehen können werden.

Aber da sieht man mal wieder, dass das Lindiversum intern anders tickt als die Bewohner gerne hätte. Auch darf er zu Linden Lab nichts negatives sagen, da der Aufhebungsvertrag ihm das verbieten würde.

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Linden Lab kündigt Creatorverse und Patterns an

Linden Lab hat auf seiner offiziellen Infoseite den baldigen Start von zwei neuen Produkten angekündigt: Creatorverse und Patterns.

http://youtu.be/CpN89eKcO0U

Bei Creatorverse handelt es sich dabei um die erste offizielle App für Ipads von Linden Lab. Das obige Video zeigt, was damit möglich ist.

Im Prinzip ist es eine Art Zeichenprogramm mit eingebauter Physik, so dass man damit alle Arten von möglichen und unmöglichen Maschinen auf dem Bildschirm zusammenschrauben kann. Sicherlich eine Sache, die den einen oder anderen Liebhaber finden dürfte, solche Dinge haben schließlich immer bisher ihre Liebhaber gefunden.

Von Patterns selber gibt es kein Video, sondern bisher nur die Ankündigung, dass es sich dabei um eine dreidimensionale Umgebung handeln soll, in der man alles mögliche bauen können soll - ebenfalls mit Physik. Es liest sich ein wenig nebulös, vielleicht so eine Art SL light mit gewissen Basisprimitiven und nur auf dem eigenen Rechner. Ich denke mal, um das zu beurteilen braucht es zuerst ein Video. Linden Lab sucht bald Betatester für Patterns.

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Schöner Lügen mit Statisik

Bei Wagner James Au wird ja - mal wieder - der Second Life Untergang prophezeit, weil man sonst nichts besseres zu tun hat und schlechte Nachrichten einfach noch immer am Besten gehen. Man stelle sich nur einmal vor, Second Life würde wachsen und alle wären glücklich - wäh, furchtbar, das interessiert doch keine Sau, nein die Lust am Untergang ist es, die uns alle antreibt!

Nun hat also der Herr Au eine etwas fragwürdige Quelle für statistische Zeitreihen angebohrt und ergötzt sich daran, wie schlimm doch mal wieder alles ist, so rundum furchtbar - und Second Life hat innerhalb von 11 Wochen über 1000 Sims verloren.

Nun, was ist davon zu halten? Schaut euch mal das Säulendiagramm an, den er von hier hat. Dieses Diagramm ist nämlich total unbrauchbar, es ist schwer auszuwerten. Warum? Ganz einfach weil die X-Achse, die die Anzahl der Sims darstellt, nicht ordentlich eingezeichnet ist. Normal würde man nämlich nach oben eine gewisse Schrittweite einzeichnen und einhalten, meinetwegen 50, 100, 150 usw. - und nicht unten nur die Null und oben die 487. Außerdem fehlen horizontale Linien, kurz das Diagramm ist absolut für den Müll und wertlos.

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Kleines Update zur neuen JIRA-Regelung

Sooo… nachdem die Meinungen zur neuen JIRA-Politik ein wenig auseinandergehen, noch einige Fakten: hat man nun als Entwickler noch Zugriff darauf oder nicht?

Tonya Souther von Firestorm sagt, sie habe keinen Zugriff mehr darauf. Katharine Berry dagegen sagt, sie habe aktuell sehr wohl Zugriff darauf

Wie geht das zusammen? Die Antwort darauf ist einfach: Linden Lab wird noch auch ausgewählten Entwicklern Zugriff auf das JIRA geben, genauer auf die Suche, die im Vorfeld das Contribution Agreement unterzeichnet haben. Die genauen Bedingungen werden nach Oz Linden zwar noch diskutiert, aber darauf wird es ziemlich sicher hinauslaufen nach seiner Aussage.

Ist das nun gut oder schlecht, dass sich zukünftig nur noch ein handverlesener Kreis an Auserwählten sich alle Fehlerberichte ansehen kann? Eindeutig schlecht, denn es macht die Entwicklercommunity kaputt!

Warum macht es die Community kaputt? Ganz einfach weil die Mehrheit niemals die Vereinbarung mit Linden Lab unterzeichnet hat und viele, gute Programmierer wie Henri Beauchamp das auch aus sinnvollen Überlegungen niemals tun werden.

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