Spiel und Spaß mit Atombomben

Damals, als die Atombombe noch neu war, da waren die Politiker und auch viele Wissenschaftler davon überzeugt, dass diese nicht nur für das Militär nützlich sei, sondern sich auch zivil einsetzen lasse. Man hatte große Pläne für eine zivile Nutzung der Atombomben und schmiedete einen Haufen, mehr oder minder heutzutage leicht schon größenwahnsinnig anmutender Pläne, wie man denn mit Hilfe von Atombomben die Zukunft um einiges schöner gestalten könne.

Natürlich mag man da einwenden: was ist an einer Bombe schon großes dran? Es macht Bumm und das Ding geht in die Luft. Richtig. Aber die Planung, was man mit den Folgen der Explosion anrichten kann, waren dann doch schon interessant.

Project Chariot Die Amerikaner beispielsweise wollten 1958 durch Zündung einer Reihe von nuklearen Sprengkörpern in Alaska einen künstlichen Hafen schaffen. Project Chariot nannte sich der Plan, der Teil einer größeren, nationalen Anstrengung namens Operation Plowshare (Plugschar) war.

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Das Leben könnte so einfach sein...

…oder: warum, oh warum hat Linden Research Annmarie Otoole nicht schon längst mit allen Zugängen aus Second Life rausgeworfen?

Fakt ist: die Frau ist mit ihren automatischen Vehikeln auf dem Mainland seit Jahren bereits ein extrem großes Ärgernis. Was sie macht ist höchst fragwürdig und Linden Research ändert sogar den Servercode, um ihre Vehikel zu unterbinden.

Vermutlich wird es danach nicht lange dauern bis sie eine neue Lücke gefunden haben wird, ihre Vehikel weiterhin auf Reisen schicken zu können. Das ist der Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel, nur dass komischerweise die Lindens freiwillig den Igel spielen, wo sie problemlos der Hasenschlächter sein könnten.

Fakt ist auch, dass andere Benutzer schon für deutlich weniger Banns bis Sperren bekommen haben.

Daher die Frage: was hält die Lindens davon ab sie endlich rauszuwerfen?

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King of Kotelett

Und das isser, Peer Steinbrück, der King of Kotelett, bitte sehr:

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Nun jut. Das TV-Duell Steinbrück gegen Merkel war so unterhaltsam und informativ wie Prinz Valium gegen Prinz Valium. Routinierte Schwurbelpolitiker, die einfach nur ihre einlullenden Thesen unters Volk bringen und zahme Kuschelhündchen, die sich Politjournalisten schimpfen dabei aber in Wahrheit den Politikern aus der Hand fressen.

Stefan Raab als Exot, der damit nicht sein Geld verdient und auch unabhängig von den Politikern ist, konnte es sich leisten, ein wenig ausfallend zu werden. Die Erwartungen an ihn waren recht gering, dabei ist der Mann durch und durch Profi und bereitet sich auf alles, was er anfasst, vor.

Dazu kommt das hämische Herumreiten in den Medien darauf, dass er ja “nur” Metzgergeselle sei. Dass er auch einige Semester Jura studiert hat wird dabei mal eben so locker unter den Tisch fallen gelassen.

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Und noch ein Bild

Diesmal zum Thema Privatsphäre. Naja.

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Übrigens wenn man mit Leuten diskutiert die meinen, wer so wie sie denn nichts zu verbergen habe, der habe ja auch nichts zu befürchten, der soll denen darauf doch mal diese Fragen stellen:

  • Wieviel verdienst du im Monat?
  • Nimmst du Drogen?
  • Bist du schwul?
  • Bist du schon jemals in deinem Leben fremd gegangen?

Die wenigsten werden das einfach so über sich ergehen lassen, und dann könnte ja doch noch ein Lernprozess bei denen einsetzen. Oder auch nicht.

Snowden hat übrigens auch die Budgets der Geheimdienste veröffentlicht. Die CIA kriegt deutlich mehr Geld als die NSA. Sehr interessant.

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Auswurf: PvP in WoW saugt tote Hamster durch Strohhalme

PVP, also Spieler gegen Spieler, könnte ja so schön sein. Es könnte - ist es aber eben nicht. In WoW selber ist dies nach wie vor eine recht lautstarke Fraktion der Spielerschaft, die sich vor allem daran erfreuen. Nur sind sie mit Patch 5.3 unzufrieden wie noch nie und in allen möglichen Esportligen ist WoW schon seit mindestens zwei Jahren außen vor. Bis auf die alljährliche Blizzcon findet es nicht mehr wirklich statt.

Woran liegt das? Die Gründe sind wohl vor allem diese:

  1. einem WoW-Match zu folgen ist recht schwer und vor allem langweilig,
  2. die fehlende Klassenbalance ist problematisch und
  3. die ständigen Änderungen an den Klassen tun ihr übrigens dazu.

Also mal der Reihe nach: viele, bekannte Spiele die als Esport etabliert sind, sind einfach zu begreifen: da gibt es die Roten gegen die Blauen und sie kämpfen um Land, dabei hat jede Einheit zwei oder drei Fähigkeiten. In WoW gibt es elf Klassen, die gegeneinander kämpfen können, nur schwer voneinander zu unterscheiden sind und Myriaden an Fähigkeiten haben. Das bedeutet schon mal ganz einfach dies, dass es sehr schwer ist ein solches Match zu verstehen, wenn man nicht selber PvP in WoW spielt.

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SSA im Selbstversuch

Diese Woche Dienstag hat ja Linden Research endlich nach langer Wartezeit das neue Feature namens “Serverside Appearance” aus dem Projekt Sunshine gridweit ausgerollt. Wer damit nichts anfangen kann: das Aussehen der Haut eines Avatars wird fortan grundsätzlich auf Rechnern von Linden Lab berechnet und nicht mehr, wie bisher, auf dem Client des jeweiligen Benutzers. Wer noch mit einem veralteten Viewer unterwegs sein sollte, der diese Umstellung nicht beherrscht, der sieht nur noch graue Avatare in Second Life.

In der Theorie soll es dazu führen, dass man das Aussehen eines Avatars quasi sofort betrachten kann. Vorher dauerte es ja je nach Region durchaus eine Weile, bis der Avatar gerezzed war, manchmal blieb auch eine Hälfte gar grau, wenn der Upload vom Client nicht klappte. Hält aber diese Theorie der Praxis auch stand?

Um das herauszufinden hilft nur ein Selbstversuch. Also habe ich mir den neuesten Firestormviewer geschnappt und installiert, einen Clean Install gemacht und den Cache geleert. Eingeloggt habe ich dabei auf einer Wassersim und gewartet, bis mein Avatar normal geladen war und dann ging es ab auf äußerst belebte Sims, wo sich sehr viele Avatare gleichzeitig tummeln, denn da kann man nunmal eben genau den Unterschied am Besten begutachten.

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Der Blödsinn der Woche: SSDs mit WLAN-Anschluss!

Manchmal muss es eben so richtig schnell sein. Das kennt man ja bei Computern, und je schneller, desto besser. Im Bereich der Speichermedien sind momentan Solide State Disks (SSDs) unerreicht und stellen das Optimum dar. Die Datentransferraten sind unübertroffen und um sie richtig ausnutzen zu können, braucht es einen schnellen SATA-Anschluss im Rechner. So weit, so gut.

Nun gibt es aber Hersteller von externen Speichermedien, die verbauen SSDs in externen Gehäusen. Das wäre ja nichts schlechtes, wenn diese Gehäuse dann auch noch über einen USB 3.0 oder eSATA-Anschluss verfügen würden. Oh Wunder, viele Gehäuse aber tun das eben nicht. Da hat man dann nur die Wahl zwischen USB 2.0 oder - keuch - WLAN! Beispielsweise sei mal dieses Gerät hier verlinkt.

Wollt ihr euch wirklich ein externes Medium zulegen, dann tut euch selbst einen Gefallen und kauft solch einen Mist nicht. Denn das Wesen jeder Geschwindigkeit liegt nunmal in der Übertragung. Eine SSD braucht, um das volle Potential ausschöpfen zu können, Leitungen mit einer großen Bandbreite. USB 2.0 jedenfalls liefert schon deutlich weniger Übertragungskapazität als das, was SSD benötigt, um schnell zu laufen und WLAN je nach Installation nochmals deutlich weniger.

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Auswurf: ...ich bin doch nicht blöd, aber werde verarscht!

Wer von uns kennt nicht die Elektrokette Mediamarkt, die seit Jahren über aggressive Werbung fährt und dabei in den Köpfen vieler ein Billigimage erzeugen will, das aber in Wirklichkeit oft nur bedingt zutrifft? Ich glaube, fast jeder von uns dürfte schon mindestens einmal in seinem Leben einen Fuß in eine Filiale dieser Kette gesetzt haben, es gibt sie ja heutzutage überall und solche Kistenschieber sind ja auch ganz praktisch, wenn man sich gewisse Dinge anschauen will.

Nur gibt es seit einiger Zeit einen Feind für das Billigimage des Mediamarktes. Lustigerweise eine Sache, die diese Kette zu tausenden täglich verkaufen dürfte, nämlich das gemeine Smartphone. Mittels diesem ist es ja kinderleicht möglich, vor Ort eine Preisrecherche zu starten und - ups! - häufig sieht man dann, dass mancher Versandhändler selbst mit Versandkosten billiger ist als der vermeintliche Billigheimer Mediamarkt. Also ist das eine Sache, die dem Mediamarkt naturgemäß mißfallen dürfte.

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2500

Ja, gestern wurde ich (also mein Avatar) genau 2500 Tage  alt. Meinen lieben Dank an Whoopie Woodford, der das auffiel und mir gratulierte - denn ich merkte das nicht mal selber. *lacht*

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Yes, minister!

Von 1980 bis 1988 lief in der BBC die Serie “Yes, Minister!”, in der ein fiktiver Premierminister des Vereinigten Königreichs immer von einem Staatssekretär beraten wurde und so intime Einblicke in die Politik und ihre Gründe der Briten bekam. Vieles davon ist, obwohl es nur eine Serie war, ohne Zweifel nach wie vor die treibende Kraft der Politik der Briten.

Und dies sagten sie damals zu der Europäischen Gemeinschaft, heute natürlich die EU:

Sir Humphrey: Minister, Britain has had the same foreign policy objective for at least the last five hundred years: to create a disunited Europe. In that cause we have fought with the Dutch against the Spanishwith the Germans against the Frenchwith the French and Italians against the Germans, and with the French against the Germans and Italians. Divide and rule, you see. Why should we change now, when it’s worked so well?

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