Dies und das

Da ich lange nicht mehr wirklich zum Bloggen kam und auch keine Lust hatte, hier mal ein nicht mehr immer unbedingt ganz aktuelles Sammelsurium der Sachen, die mir in letzter Zeit auffielen:

  • Alle Welt baut um oder hat umgebaut. Lydius selber stieß dabei in der Endform auf weniger Gefallen und zu Kasra ist das Echo geteilt - Kenny findet es furchtbar, während Kiu total begeistert ist. Ich kenne es bisher nur von Bildern und war nicht selber da. Und Ivalo hat eine neue Gruppe, das Dorf Teslit und so nun zwei Ortschaften statt einer auf der Sim.
  • Kenny hat einen was längeren Rant über die “Hexenjagd auf Raucher” geschrieben. Seine Sichtweise teile ich dabei nicht, Rauch stinkt einfach und auch in einem Biergarten wenn er bis zum Nachbartisch hinüberzieht. Gesundheitsschädlich ist es außerdem. Das natürlich manche Leute aber inzwischen wie Mimosen sind, wenn ein Biergarten länger als 22 Uhr offen ist, steht dabei auf einem anderen Blatt. Der moderne Mensch ist eben ein Anhänger des NIMBYismus (Not In My BackYard)!
  • inWorldz baut offiziell den Meshdeformer von Karl Stiefvater ein, der in Second Life noch immer unterirdisch in irgendwelchen Projectviewern von Linden Research seine Bahnen zieht. Nette Features nur unfertig einbauen und dann jahrelang daran nichts mehr verbessern hat ja bei den Lindens schon eine liebe Tradition, wieso sollte es dann bei Mesh ausgerechnet mal anders sein?
  • Brom, der beliebte Krieger mit seinem Speer, zog OOC-Bilanz über seine Rollenspielkarriere. Das dürfte den einen oder anderen sicherlich interessieren. Es ist ehrlich und authentischer Klartext.
  • Server Side Appearance wurde im Maingrid aktiv geschaltet und ist erstmal auf den LeTigre-Sims im Einsatz, die knapp 10% der Landmasse ausmachen. Es läuft noch nicht ganz richtig rund, wie zu erwarten war und die Lindens arbeiten daran.
  • Und übrigens ist es ein Armutszeugnis, dass nach all den Jahren es Linden Research - und damit auch die Entwickler von alternativen Viewern - noch immer nicht geschafft haben, dass man bei manchen Updates unter Windows in irgendwelchen obskuren Ordnern per Hand Dateien löschen muss, weil das Installationsprogramm vom Viewer diese einfach nicht automatisch löscht. Ein Unding!

Sicher noch vieles mehr, aber das blieb mir erstmal im Gedächtnis haften.

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Anonymous und die Piraten

Tja, heute erlaube ich mir mal einen persönlichen Beitrag hier zu posten, der mit virtuellen Welten bestenfalls am Rande zu tun hat. Was ist das Wesen aller virtuellen Welten? Die Übertragung, natürlich. Das Internet. Und dank Edward Snowden wissen wir ja inzwischen das, was wir schon alle sowieso geahnt hatten und wo die Zyniker wohl noch am ehesten als nüchterne Realisten gelten müssen: wir werden alle überwacht. So oder so.

Nun gibt es ja in Deutschland seit einigen Jahren eine neue, junge frische und orangene Partei, die sich das Thema Netzpolitik auf die Fahnen schrieb und zuerst eine ganze Reihe von Achtungserfolgen einfuhr, inzwischen aber in der Bedeutungslosigkeit zu versenken droht: die Piraten. Genau die.

Gernot Hassknecht gab den Piraten neulich folgenden, gut gemeinten Rat mit auf den Weg:

http://www.youtube.com/watch?v=m7kz1164_2I

Ja, da kann es einem warm ums Herz werden, wenn er so schreit, obwohl er mit vielem in der Sache sicher recht hat.

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Sprüchle

When freedom is outlawed, then only outlaws will have freedom.

So schrieb Tom Robbins. Und in Zeiten der globalen Generalüberwachung ist dieser Spruch so aktuell wie nie zuvor.

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Der Beweis: Männer sind doch multitaskingfähig

Heute gibt es von mir ein Video aus der Kategorie “Dinger, die die Welt nicht braucht aber amüsant anzuschauen sind”: den Unipiper. Dies ist ein US-Bürger, der stets irgendein lustiges Kostüm anzieht, sich dann auf sein Einrad schwingt und dazu auf seinem Dudelsack ein Liedchen trällert.

Und weil es so schön bizarr anmutet hier das Video, in dem er die Titelmelodie von “Game of thrones” zum Besten gibt. Ach hatte ich erwähnt, dass aus seinen Pfeifen dabei noch Feuer kommt? Viel Spaß dabei!

http://www.youtube.com/watch?v=N11xS9Xq-Us

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Serielle Monogamie

Es gibt ja in Second Life ein interessantes Phänomen: viele finden die ach so tolle und ach so angebliche Liebe ihres Lebens, und ein Leben währt ja bekanntlich lange und bekanntlich ist ein Monat in Second Life wie ein Jahr. Das führt denn dazu, dass es ein lustiges Partnerkarussell gibt und die Liebe des Lebens schon wieder nach einigen Monaten bestenfalls komplett abgeschrieben ist und durch eine neue Liebe des Lebens ersetzt worden ist.

Also nicht mehr “Drum prüfe, wer sich ewig bindet” sondern mehr ein “Drum prüfe, wer sich zeitlich bindet” - das trifft es denn recht gut. Interessanterweise ist das, was man dabei in Second Life beobachten kann nur eine Fortsetzung eines Trends, der auch im wirklichen Leben auftritt. Dieser Artikel in der Zeit behandelt das Thema denn auch ausführlicher.

Vor allem die Jugend soll sich diesem Lebensentwurf verschrieben haben. Ob das nun gut oder schlecht ist, das muss jeder für sich selbst entscheiden, aber es ist der Zug der Zeit.

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Wir werden alle störben!

Das ist ja eines der Grundthemen vieler Endzeitrollenspiele: die Welt ist total im Sack, aber eben so richtig. Entweder Marke “Ich bin Legende” oder zumindest wie in “Soylent Green.” Beide Filme übrigens sind klare Kinder der Ölkrise in den 70ern, als der westlichen Welt zum ersten Mal so richtig klar wurde, wie abhängig man doch in Wirklichkeit von dem schwarzen, übelriechenden Zeug in Wirklichkeit eben ist.

Dass aber allen Endzeitszenarien eine gewisse Realität zugrunde liegt, das merkt man auch dann, wenn man ein wenig die Zeitung liest und die Nachrichten verfolgt: wir haben nun schon die zweite Jahrhundertflut innerhalb etwas mehr als einer Dekade, und wieder will man damit nicht gerechnet haben, keiner will Schuld daran sein und wie immer - nach uns die Sintflut. Das Wetter wird extremer, lange harte Winter kaum ein nennenswerter Frühling, sondern direkt Hitze ohne Ende, die Tier- und Pflanzenwelt passt sich eben an und vieles mehr. Auch wenn es da draußen Klimawandelleugner wie Schmeißfliegen gibt, so ändert es nichts daran, dass sich das Klima ändert in einer Art und Weise, die wir absolut nicht vorhersehen können, aber uns allen noch zu schaffen machen wird in diesem Jahrhundert und der Mensch hat daran einen extrem großen Anteil.

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Ein Umbau deutet sich an

Und am Wochenende soll es voraussichtlich fertig sein. Ich bin denn mal gespannt, wie es am Ende aussehen wird. Ab und an etwas frischer Wind hat ja noch nie jemandem geschadet.

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Flickr considered harmful

Es gibt ja viele Blogger und SL-Fotografen, die ihre Bilder gerne bei Flickr reinstellen und dort bewundern lassen. Flickr gehört nun schon seit Ewigkeiten zu Yahoo! und ist ein typischer Freemiumdienst: die Basisleistung - 200 Bilder pro Konto - ist kostenlos und wer dort mehr hosten will, der muss eben 20 US$/Jahr berappen.

An und für sich ist das Modell auch eine gute Sache, denn so kann man sich sicher sein, dass der Betreiber nicht so schnell pleite macht oder den Dienst dicht macht, weil er keinen Profit macht. Das Problem an Flickr ist aber, dass man seine Daten einem US-Unternehmen in den Rachen kippt und das mitunter eben auch Entscheidungen treffen kann, die in unserem Kulturkreis ein wenig merkwürdig aufgefasst werden könnten.

Eine Sache dabei sind eindeutig die Richtlinien zu “pornografischen Inhalten”, also Flickr hat da früher immer mal wieder gerne Bilder zensiert, die bei uns offen in Form der BILD-Zeitung bei jedem Bäcker aufliegen. Da kann man geteilter Meinung darüber sein, aber es muss ja nicht jedem gefallen.

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Gleich und gleich gesellt sich gern, denn Gegensätze ziehen sich bekanntlich nicht an

Es gibt zwei alte Sprichwörter, nämlich “Gleich und gleich gesellt sich gern” sowie “Gegensätze ziehen sich an.” Während das erstere oft genug zutrifft, so ist das Letztere einfach nur Mumpitz.

Das Ergebnis einer solchen Flockung von Leuten ist, dass man irgendwann nur noch in seiner eigenen, kleinen hübsch anzusehenden Wahrnehmungsblase gefangen ist, aber dabei gleichzeitig oft völlig unfähig, noch überhaupt über den eigenen Tellerrand hinaus zu sehen. Aber das ist völlig in Ordnung, denn so lebt man eben in seiner eigenen, kleinen Welt und man kennt sich da ja.

Solch ein sich selbst verstärkender Mechanismus kann denn entweder positiv ausfallen, sofern man auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitet oder auch negativ, wenn die ganze Welt nur noch eine ach so traurige Bühne ist, alles so rundum furchtbar und einem am Ende nicht mehr viel als der eigene Spott bleibt, weil man einfach so einen gewissen Weltschmerz pflegt, am Leben selbst schier nur noch zu verzweifeln scheint und wenn man gewisse Sachen ertragen mag, dann nur noch mit Sarkasmus, Spott und Galgenhumor.

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Memes ohne Ende - und sonst?

Strawberry Singh hat momentan wohl eine kreative Tiefphase und wirft ohne Ende mit Bloggerstöckchen in einer Frequenz um sich, dass es nur so kracht.

Während ja ein oder zwei so Dinger ganz interessant sein können, so ist die Geschwindigkeit mit der sie das in letzter Zeit tat doch schon ein wenig zu viel des Guten, so finde ich.

Gut, es muss ja keiner daran teilnehmen der nicht mag, aber beachtenswert finde ich es denn eben doch schon.

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