The four boxes of liberty

Der Post hier dient mir vor allem als Gedankenstütze: in den USA gibt es ein bekanntes Meme, das unter dem Namen “The four boxes of liberty” bekannt geworden ist.

Es lautet dabei wie folgt:

There are four boxes to be used in the defense of liberty: soap, ballot, jury and ammo. Please use in that order.

Übersetzt lautet das zuerst einmal folgendermaßen:

Es gibt vier Kisten, die im Falle der Verteidigung der Freiheit zu benutzen sind: die Seifenkiste, Wahlurnen, Gerichte und die Munitionskiste. Bitte benutze sie in genau dieser Reihenfolge.

Was ist damit gemeint? Nun, dass es im Falle des zunehmenden Demokratieabbaus in einem Staat verschiedene Mittel und Wege gibt, wie der Bürger sich gegen den schleichenden Demokratieabbau wehren kann.

Dazu gibt es in diesen Kisten die notwendigen Hilfsmittel, wobei jede Kiste mächtigere Werkzeuge als die vorherige enthält. Deshalb sollen die Kisten auch genau in der angegebenen Reihenfolge benutzt werden, da man ja nicht sein ganzes Pulver schon mit dem ersten Schuss verplempern soll.

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Ja wo ist denn das Sommerloch?

Der alljährliche Fluch jeder RP-Sim ist ja das Sommerloch, wenn alle Mitspieler munter in Urlaub fahren und lieber im Freien sind. Aber mal ehrlich: wo ist denn dieses Jahr das Sommerloch bisher gewesen? Gut, wer irgendwohin weg fliegt oder ins Ausland fährt, der hat es gut.

Aber wer in Deutschland hocken bleibt, der genießt einen verregneten “Sommer”, der die Bezeichnung nicht verdient hat. Es ist dauernd bewölkt, windig, jeden Tag fast regnet es in Strömen und das Wetter nervt einfach nur ohne Ende. Um wirklich etwas im Freien unternehmen zu wollen ist das Wetter zu unbeständig, andererseits macht bei solchem Wetter RP wohl auch nicht wirklich Spaß. Oder doch? Ich habe da keine Ahnung.

Festzuhalten bleibt nur: der diesjährige “Sommer” nervt ohne Ende! Es ist Mitte Juli und wir haben ständig ein Wetter wie Anfang April, also wer auch immer dieses bescheidene Wetter bestellt hat, den mögen alle biblischen Plagen gleichzeitig treffen!

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Die Lächerlichkeit der Diskussion über Bitcoin als mögliche Währung für virtuelle Welten

Zugegeben, die Überschrift ist ein wenig sperrig, der Inhalt ist aber schnell erklärt: es gibt bei Hypergrid Business und New World Notes einige Posts der Autoren dort, die sich mit dem Thema beschäftigen, ob Bitcoin als Währung für virtuelle Welten geeignet ist oder nicht. Ihr Urteil fällt dabei unisono gleichsam vernichtend aus, Bitcoin ist ihrer Meinung dazu gänzlich ungeeignet, womit sie Recht haben. Das missfällt nun den Fanboys, die Bitcoin so hat, und folgerichtig haben sie sich dort einige böse Kommentare eingefangen.

Dabei ist der wirkliche und einfache Hauptgrund, warum Bitcoin gänzlich ungeeignet ist, in beiden Blogs nicht genannt und dabei ist er so simpel: die Mehrheit der Menschen will einfache Lösungen haben, die “out of the box” einfach funktionieren! Der L$ tut das, und andere virtuelle Währungen auch, Bitcoin dagegen muss man erst mühsam installieren und ohne bösartig sein zu wollen sage ich, dass die richtige Installation und Handhabung des dazu notwendigen Bitcoin-Clients viele einfach überfordern dürfte.

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Pause

Momentan befinde ich mich mal wieder mehr oder weniger in einer RP-Pause. Ich habe das Gefühl, schon so ziemlich alles mindestens dreifach erlebt zu haben, was es nur zu erleben gibt und auch ansonsten ist bei mir gerade der Anreiz, sich irgendwo in das RP zu stürzen sehr gering.

Das Wetter ist einfach zu schön, Second Life läuft einem nicht weg aber das Wetter schon und außerdem gibt es momentan interessantere Sachen als Second Life. Das Ergebnis ist, dass ich momentan meist nur kurz in SL einlogge um zu schauen, wer denn gerade online ist und dann auch schon wieder weg bin. Das Leben geht auch so weiter.

Aber dennoch verfolge ich in meinem Feedreader munter weiter diverse Diskussionen und Postings, so kann man halbwegs auf dem laufenden bleiben. Drei Viertel allerdings lese ich einfach mit dem Knopf “Als gelesen markieren” und fertig, sie sind für mich nicht interessant genug, um gelesen zu werden. Dieses Prinzip ist schon wirklich uralt, es gab zu den glorreichen Zeiten des Usenet damals einen Newsreader, der sich NN für No News is good news nannte. Das Hauptprinzip dieses Readers war - genau! - die Vermeidung des Lesen von News! Diese Software ist seit 1984 in der Entwicklung, hat immer noch eine Homepage und kann damit getrost als erprobt und ausgereift gelten.

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De mortuis nihil nisi bene

Die alten Römer hatten einen einfachen Grundsatz zum Umgang mit ihren Toten, der da im lateinischen Original lautet: “De mortuis nihil nisi bene”, also übersetzt “Über Verstorbene wohlwollend sprechen” oder ein wenig freier “Über Tote nichts sagen, es sei denn gut gemeintes”. Gemeint ist damit genauer, dass man wenn man über einen Toten nichts Gutes zu berichten weiß, dann soll man über ihn in einer Weise sprechen, die berücksichtigt, dass der Tote sich nicht mehr wehren kann. Es geht dabei also um einen würdevollen, anständigen Umgang mit dem Andenken der Person.

Nun trauert jeder anders, das ist legitim. Wenn man aber den realen Tod eines Menschen wie im Fall von Sid Scarmon zu bedauern hat, dann sollte man auch mal mit dem Rollenspiel einfach aufhören und sich an diesen Grundsatz halten, Rollenspiel Rollenspiel sein zu lassen und seiner bitte in Würde und Anstand zu gedenken.

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Cori versteht was nicht - also muss ich es ihr wohl einmal erklären

Cori versteht heute offensichtlich eine Begebenheit nicht so ganz, die sich in der Gruppe “Erwachsenen Gor auf Deutsch” zugetragen hat.

Es geht einfach darum, dass ich einer Spielerin - nennen wir sie mal der Einfachheit halber Siphonaptera - mit folgendem Satz über’s Maul gefahren bin:

Nö, du hast ihr Aufmerksamkeit geschenkt und damit hat sie ihr Ziel schon erreicht.

Cori findet das ein wenig daneben, dass ich da so sagen wir mal direkt auf die Passagen reagiert habe und begreift das nicht so ganz, woher das kommt, denn man solle da doch in dem Fall und bei der Person Gnade, Milde und so ähnlichen Humbug walten lassen.

Also Cori, dann will ich es dir mal in Ruhe erklären: besagte Siphonaptera hat eine Altarmada vor dem Herren, dass es einem graust. Sie hat es sich beispielsweise vor zwei Wochen zum Spaß gemacht, in der Gruppe “Neu auf Gor” an ein und demselben Tag über diesen verteilt mit mindestens fünf verschiedenen der Allgemeinheit unbekannten Avataren dort in einer Tour Fragen zu stellen, die jemand, der schon mindestens fünf Jahre auf Gor unterwegs ist und Musikinstrumente herstellt, wissen muss. Das fiel vor allem an den diversen Profilen sowie der charakteristischen Schlechtschreibung auf.

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Zwischenruf: 12000!

Ich habe keine Ahnung, was heute im Vergleich zu sonst los ist, da teilweise im Minutentakt kommentiert wird, aber mir kann es nur recht sein. Wer meinen kleinen Zähler in der rechten Seitenleiste aufmerksam beobachtet, entdeckt dort heute eine Zahl größer 12000 bei den Seitenaufrufen der letzten 30 Tage.

Ich bin mal gespannt, wo das noch enden wird - es ist jedenfalls ein neuer Meilenstein. Keep it rolling!

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