1928 schrieb Lord Arthur Ponsonby in seinem Buch “Falsehood in Wartime” (“Lügen in Kriegszeiten”) die Strukturelemente von Lügen und Propaganda nieder, die er im ersten Weltkrieg beobachtete.
Dabei kamen zehn Punkte heraus, als da wären:
- Wir wollen den Krieg nicht.
- Das gegnerische Lager trägt die Verantwortung.
- Der Führer des Gegners ist ein Teufel.
- Wir kämpfen für eine gute Sache.
- Der Gegner kämpft mit unerlaubten Mitteln.
- Der Gegner begeht mit Absicht Grausamkeiten, wir nur versehentlich.
- Unsere Verluste sind gering, die des Gegners hingegen enorm.
- Künstler und Intellektuelle unterstützen unsere Sache.
- Unsere Mission ist heilig.
- Wer unsere Berichterstattung in Zweifel zieht, der ist ein Verräter.
Dass das leider damals wie heute noch immer aktuell ist, kann man wunderbar an der aktuellen Murksberichterstattung über die Krise in der Ukraine beobachten. Die meisten deutschen Medien, die etwas auf sich halten, darunter solch ehemalige Größen wie der Spiegel, verbreiten nur noch übeleste Propaganda. Da wird nicht mehr recherchiert, sondern nur noch den Vorurteilen gefröhnt.
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