Gor- und Urban-RP im Konzeptvergleich

Momentan macht sich im deutschsprachigen Second Life ja zunehmend deutsches Urban-RP breit, und das erfolgreich. Im Vergleich dazu hat es das Gor-RP nicht so einfach, noch überhaupt zu begeistern.

Woher aber mag das kommen?

Schauen wir uns dazu doch einmal die Unterschiede zwischen beiden RP-Arten an:

Gor****Urban-RPZeitalterFantasy (Gegenwart auf einem fiktiven Planeten)meist Gegenwart oder nahe ZukunftDefinition des Settingsschwammig und widersprüchlichklar definiertKleidungsstileingeschränkt und restriktiveim Prinzip (fast) alles möglich, ohne das Setting zu verbiegenCombat-Meter-Kampffast überall möglichmöglich (beispielsweise DCS2), aber auf deutschen Sims kaum verbreitetexternes Rollenspielkommt oft vor, da sehr viele Simsselten, da die Grundgeschichte der externen Sim zur eigenen passen muss (beispielsweise in Orillia Beach nicht möglich)Lernkurve für den Einstiegrecht steil und holprigeinfach bis moderat"Furry-Diskussion"nicht möglichkommt mitunter vorGlobale Rahmenhandlungmeist nicht vorhandenmeistens vorhandenErzählweisemeist in sich abgeschlossene Episodenmeistens durchgängiger Erzählbogen

Also alles in allem kein Wunder, das bessere Konzept setzt sich eben letztendlich durch. Gor hätte da nur eine wirkliche Chance, wenn man es quasi von Grund auf neu gestaltet.

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The Elder Scrolls Online

Am 4. April wird “The Elder Scrolls Online” seinen Betrieb aufnehmen, das erste MMORPG im “The Elder Scrolls”-Universum eben. Es wird auf derselben Engine wie Skyrim basieren, aber das Gebiet soll deutlich größer sein und die Geschichte 1000 Jahre vor Skyrim angesiedelt sein.

Grafisch wird das zweifelsohne ein opulentes Festmahl werden, und es sind schon die ersten Frühstarter darin unterwegs, ob es sich aber wirklich lohnt in ein gerade startendes MMORPG einzusteigen, bezweifele ich doch ein wenig, denn da dürften noch viele Bugs drin sein, die dann erst so nach und nach behoben werden. Drei bis sechs Monate nach dem Start dürften dann die gröbsten Schnitzer endgültig beseitigt sein und dann wird es sicher langsam interessant werden.

Eine Sache könnte für uns Europäer nervig sein, anfangs werden alle Server in den USA stehen, angeblich damit das Administratorenteam bei Problemen schneller eingreifen kann. Was das für uns bedeuten wird ist klar: Lag ohne Ende. Erst wenn die Server einigermaßen stabil sind, sollen einige davon nach Europa umziehen. Schon alleine daher ist es fraglich, ob es sich lohnt, wenn man denn Lag nicht mag.

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Drama, Baby, Drama!

Drama bewegt die Welt des Rollenspiels und ist eine gute Sache! Ich meine, wenn wir uns nur alle lieb haben würden und ständig gegenseitig ankichern, das wäre kein Stoff für episch breite Geschichten und das Interesse am Spiel würde schon nach einigen Tagen erlöschen.

Nein, möglichst gute Dramen sind notwendig und damit auch möglichst gute Feinde. Im Rollenspiel können diese aber natürlich auch nur so gut sein, wie man es ihnen erlaubt. Angenommen, wir haben die Konzernchefin eines multinationalen Unternehmens mit Milliardenumsatz, die entführt man eben nicht einfach mal gerade so von der Straße, da sie immer Leibwächter um sich herum hat und wenn man es doch probiert und durchführt, dann macht man ihre Rolle lächerlich.

Es gibt bei Drama allerdings gutes und schlechtes Drama. Gutes Drama ist es, wenn es rein in character bleibt und schlechtes wird es, wenn sich da OOC-Gründe mit rein vermischen oder man krampfhaft den Verlauf zu seinem Gunsten beeinflussen will. Das nervt dann oft und führt zu Ausgängen wie dem Hornberger Schießen.

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April, April...

Heute ist ja der erste April und da können es viele nach wie vor nicht lassen, alle möglichen Scherze zu verzapfen. Georg hat seinen Ausstieg aus Gor und den Bau eines rosa Ponyhofs angekündigt, Thor Tracer ein Gorgütesiegel erfunden, weswegen 2/3 aller Sims geschlossen werden müssten (im Grunde keine ganz schlechte Idee!) und vieles anderes mehr.

Am plausibelsten war aber noch diese Meldung in der englischen Gruppe “Blue Caste of Gor” heute, die da lautete:

Due to pending litigation on behalf of the John Lange estate, Linden Labs plans to shut down all Gorean sims because of copyright  infringement.

In a supposed 20M dollar lawsuit the John Lange estate has threatened Linden Labs with copyright infringement litigation if they do not cease and desist supporting violation of John Lange’s copyright.   Lang who writes under the pen name John Norman has commented in the past that he believed Second Life to be a place that was full of copyright violators but appa

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Burkhard Schröder ist Yuroki Uriza

Yuroki Uriza könnte manchem, trotzdem er hauptsächlich im englischsprachigen Gor unterwegs ist, ein Begriff sein. Er ist der Herausgeber der “New Voice of Gor”, die regelmäßig eine deutsche Sparte enthält und in allen relevanten deuschsprachigen Gruppen verteilt wird, wobei sie zweifelsohne als eine der in world Publikationen zum Thema Gor überhaupt gerechnet werden kann, wenn sie nicht gar die bedeutendste ihrer Art ist.

Er ist der Besitzer des “House of Yuroki”, einem weitverzweigten und schon lange existenten goreanischen Handelsimperiums.

Er ist der Besitzer und Betreiber der BtB-

Bildschirmfoto
Sim “Tancred’s Landing” und ich bin mir ziemlich sicher er steckt auch hinter dem Avatar Raschid Hassanein, der immer mal wieder ein wenig gerne in Gor auf Deutsch trollte und durch gezieltes Lancieren von Mitteilungen für Aufruhr in der Gruppe sorgte.

All das und sicher noch viel mehr ist in world Yuroki Uriza, es handelt sich dabei im internationalen Gor um eine feste Größe. Warum ich diese schreibe? Dies ist ganz einfach, weil es sich bei dem Spieler hinter Yuroki Uriza vermutlich um eine der prominentesten deutschsprachigen Personen auf Gor überhaupt handeln dürfte, nämlich der Berliner Journalist Burkhard Schröder. Dass Schröder Yuroki Uriza ist, schreibt er selber bei sich in seinem eigenen Blog und ist damit absolut kein Geheimnis.

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Impressionen vom "goreanischen" Wandermarkt

Märkte sind ja an und für sich eine gute Idee. Aber die sind doch in character gedacht, oder?

Kaum war ich unten auf der Sim, war das Erste, was mir entgegen schallte, das hier:

sooooo verehrte gäste die tanzen Lieben Leben die tanzgruppe gibt uns heute ein exklusives material das von der erde zu kommen scheint. sie benutzen den Media player für die musik also nicht den landstream einschalten. der chef der truppe sagt dann Musik ab und weige sekunden später werdet ihr es dann auf dem media hören. für die synchrone darstellung der tänzen spolltet ihr nahe auf sie zoomen und so werdet ihr es auch nicht verpassen

Dann gab es noch eine Tanzgruppe; ein Mann also US-Polizist verkleidet und vier Frauen in orangenen Einteilern mit High Heels und den Brüller hier:

Wer weiss, was unsere Tänzerinnen angestellt haben. Sie wurde eingebuchtet und dürfen jetzt einige Zeit im Knast verbringen. Wie sie die täglichen Gymnastikstunden gestalten, zeigen sie uns im folgenden Tanz. Viel Vergnügen …

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Einen hab ich noch...

…und zwar gibt es nun ein junges, neues, hoffnungsvolles Blog namens “be Gorean” und als Untertitel “gorean stuff.” Damit ist das Themengebiet für mich eindeutig abgegrenzt. Der Aufmachung nach dreht es sich dabei um goreanische Rollenspieloutfits oder vielmehr das, was die Macher dieses Blogs denn so dafür halten. Es reiht damit nahtlos in die wachsende Gemeinde der Ungorfashionblogs ein, die sich für Gor halten.

Besonders toll finde ich dabei den Beitrag “Raven” - also vom ästhetischen Standpunkt alleine betrachtet durchaus gut. Nur: all das, was da gezeigt wird, hat mit Gor so viel zu tun wie Darth Vader in einem Mittelalter-LARP, nämlich gar nichts.

Die Macher des Blogs sind Raven Demen und Chri Burnstein. Burnstein erlebte ich das erste Mal Anfang 2009 in Talbot im Rollenspiel und eigentlich, so sollte man meinen, könnte inzwischen auch mal sich bei ihm rumgesprochen haben, wie man sich auf Gor rollengerecht kleidet, aber wenn ich mir nun seinen Blog betrachte, dann gibt es da bei ihm in den letzten fünf Jahren absolut keinerlei Entwicklung, naja fast keine. In seiner Feuerbringerphase unter Cry Hawker damals zeigte er schon, dass er anders kann, wenn er denn will oder vielmehr muss.

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Der Norden nervt einfach

Es ist mal wieder soweit: der Norden im Deutschgor nervt einfach wieder tierisch, eigentlich nervte er ja schon immer gehörig.

Genauer: es nervt einfach, dass es überall Met gibt und dass die selbsternannten Nordmänner, die sich für Nordmänner halten aber wie grenzdebile Dark-Urban-Trottel herumlaufen, die man nicht ernst nehmen kann, ernst genommen werden wollen und mit ihrem Pseudomachowikingergetue sowie dem Lied “Südwürmer sind alles Schwächlinge” allen nur furchtbar auf die Nerven gehen.

Das zeigt einfach wieder einmal nur, dass bei denen nur ein beschränktes Rollenspielsverständnis Marke “auf der Sim gibt es nur die Leute, die als Avatar vorhanden sind” existiert.

Nehmen wir mal Kasra, dort habe ich es in letzter Zeit selbst erlebt, wie drei Pseudonordmanntannen da auf großen Zampano machten, weil sie sich sicher fühlten und damit gehörig selbst blamierten. Wenn man nur die Punkte auf der Karte zählt, dann kann man das vielleicht so machen.

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Ein paar Gedanken zu Kasra

Ich habe in letzter Zeit ja recht viel und oft in Kasra gespielt gehabt, was einfach damit zusammen hängt, dass ich quasi nach dort eingeheiratet habe und Isabell seit dem 5. Februar meine freie Gefährtin ist.

Persönlich kenne ich Kasra fast seit dem Anfang der Sim. Ich war dort das erste Mal, als die Sim gerade drei Wochen alt war, frisch, unverbraucht und zu allem fähig. Damals war das prägende Element der Sim noch die Herberge Feuerkrug mit dem Wirtsehepaar und den beiden Kampfkajirae Sandra und Rikka. Ich war dabei, als Kim noch als Taluna den Brief ihrer Mutter am Lagerfeuer las und so zur ersten Regentin von Kasra wurde, ich habe erlebt, wie man vorher - was heute völlig undenkbar scheint - wochenlang durch Gruppenmitteilungen in “Gor auf Deutsch” einen Regent für Kasra suchte.

Ebenso war ich beim Krieg Belnend gegen Kasra dabei, den ich im Hintergrund mit eingefädelt hatte, da war Kasra damals unser Wunschpartner - und vieles mehr. Ich habe die Sim immer mal wieder besucht, meist aber nie so lange da gespielt wie in den letzten Wochen, ganz einfach, weil es dazu keinen Grund gab, denn in Belnend gab es ja genug für mich zu tun.

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Warum Stadtratsversammlungen in den meisten Rollenspielen eine schlechte Idee sind

Eine bei uns immer wiederkehrende Diskussion ist, warum wir nicht endlich mal einen Stadtrat ausspielen würden, der dann Entscheidungen fällt. Tatsächlich wird es in Belnend schon seit je her so gepflegt, dass wir alle so tun, als gäbe es den Stadtrat und der tagt ab und an, dann werden einfach die Beschlüsse des Stadtrats verkündet und fertig. Wir spielen das nicht aus, und wenn es wirklich wichtige Sachen zu regeln gibt, dann wird eine OOC-Sitzung anberaumt. Damit sind wir schon immer sehr gut gefahren.

Nun gibt es aber auch Sims, die gerne ihren Stadtrat so richtig regelmäßig ausspielen, früher war das beispielsweise in Lydius der Fall und heute ist das noch in Kasra so. Meines ist das jedenfalls absolut nicht, und ich erkläre nun auch mal, warum das so ist und ich solche Sachen für absolut verzichtbar halte.

Also: ich war im Laufe meines Lebens im wirklichen Leben in mehreren Vereinen tätig, meistens als Mitglied des Vorstandes. Ich weiß also aus eigener Erfahrung, wie das ist, wenn man in langen Sitzungen über Sachen diskutiert und streitet, eine Lösung finden will oder sich über Satzungen von Vereinen Gedanken macht, über Verträge und all diese Sachen mehr. Ich habe das alles selber jahrelang mitgemacht und da umfangreiche Erfahrungen sammeln können. In einem Verein ist das sehr wohl sinnvoll, dass man so vorgeht, im Rollenspiel aber ist es etwas anderes.

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