...als offizieller deutscher Mambastamm

Heute wurde in diversen Gruppen bekannt gegeben, dass eine Gruppe als offizieller deutscher Mambastamm den Spielbetrieb aufnimmt. Über Für und Wider von Mambas an sich möchte ich hier nicht weiter diskutieren, denn darum geht es mir in dem Post nicht.

Worum es mir geht, das ist die Benutzung des Wortes “offiziell.” Dazu gilt es zunächst einmal zu klären, was das Wort denn genau bedeutet. Nach Duden hat es genau zwei Bedeutungen, einmal von einer Behörde ausgehend, also amtlich und zum zweiten förmlich. Mehr gibt es da nicht.

Nun gibt es sicherlich keinerlei Behörde, die irgendeinem Mambastamm bescheinigt, nun der offizielle deutsche Mambastamm zu sein. Damit fällt diese Bedeutung schon einmal weg, und förmlich kann es auch nicht sein.

Was bedeutet also damit die Bezeichnung “offiziell” in dem Zusammenhang? Genau: rein gar nichts, weil sie in dem Kontext absolut sinnfrei ist. Anders sieht es schon dann danach aus, wo noch geschrieben wird, dass sie sich nun “offiziell” in die deutsche RP-Gemeinde einreiht, das geht wiederum.

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Wow wie langweilig!

Momentan befinde ich mich in einer Phase, in dem mir World of Warcraft einfach so zum ersten Mal seit Anfang Mai 2012 so richtig, richtig stinklangweilig geworden ist. Mein Antrieb, noch im Spiel überhaupt einzuloggen, ist inzwischen sehr gering geworden und dort noch etwas zu reißen, ebenso. Damit scheine ich in guter Gesellschaft zu sein, denn viele die ich auf meinem Realm kannte, habe ich schon wochenlang nicht mehr online gesehen.

Was ich eigentlich in WoW gerne machen würde, ist ganz einfach das: Raids. Aktuelle Raids, genauer gesagt auf dem normalen Schwierigkeitsgrad und das am Liebsten zweimal wöchentlich zu festen Terminen. Und haargenau das aber wird immer schwerer und schwerer und schwerer… es macht einfach keinen Spaß mehr.

Der Casus Knaxus Früher, also zu Zeiten von Cataclysmus und davor, war auf meinem Realm deutlich mehr los als heutzutage. Der Realm wird von Seitens Blizzard immer noch als mittlere Population eingestuft und ist damit noch weit entfernt davon, nun ins Reich der Geisterserver zu gehören, aber er ist dennoch spürbar leerer geworden.

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Wahre Worte gelassen ausgesprochen

Da Cori mich so gerne zitiert, zitiere ich mal heute umgekehrt sie mit ihrer Einsicht der Woche, mindestens:

Manchmal habe ich die Vermutung, dass wir in SL eine riesige Gruppe von Persönlichkeitsgestörten haben, die eigentlich in eine Behandlung gehört.

Ja, das ist so - und noch viel schlimmer. Es fehlt dabei noch der Zusatz: “…und in Rollenspielen egal welcher Art sind sie besonders häufig anzutreffen.”

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Manche Rollenspieler sind wie Zecken

Sie sind alleine kaum etwas oder fühlen sich nichts wert, und suchen daher einen möglichst für sie gut geeigneten, labilen Wirt, an dem sie andocken können. Je mehr Renommee der dabei hat, umso besser für ihn. Haben sie es erst einmal geschafft, beim geeigneten Wirt anzudocken, dann fahren sie unbarmherzig ihren blutsaugenden Rüssel aus und beginnen, sich an ihm gütlich zu tun. Zuerst findet der Wirt das vielleicht noch dufte, und verwechselt das Gefühl sogar mit solchem Zeug wie Liebe, und die Zecke ist gut darin, ihn in dem Glauben zu lassen.

Irgendwann aber, wenn sie sich an ihm satt gesaugt hat, fällt sie eben nun ihrer Natur gleich von ihm ab, ist für eine Weile gesättigt und sucht sich dann das nächste Opfer. Der frühere Wirt wird achtlos zurückgelassen, manchmal bleibt von ihm - wenn er Pech hat und nicht die Zeichen der Zeit erkannt hatte - nicht mehr als eine leere, leblose und fürs RP verbrannte Hülle zurück.

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Und da gab es denn noch...

Ein neues Blog, und zwar von der Bäckerin Gwenda aus Turmus, bitte sehr: “Gwenda, eine Bäckerin erzählt.”

Hach, Backen. Ist das Backen nicht eine der schönsten und handwerklich befriedigsten Tätgkeiten, die der Mensch ausüben kann? Ist es nicht einfach schön, wenn vor allem in der Weihnachtszeit die ganze Küche nach den edelsten Gewürzen und mit den schönsten Gerüchen überhaupt glänzt, die man sich vorstellen kann? Das ist doch einfach herrlich!

Und was gehört zum Backen bei einer Bäckerin dazu? Richtig, Hefe und Sauerteig. Denn erst damit gelingt uns das gute Brot, das wir haben und daher keine Not, dank des Müllers Mehl! Oh ja!

Nur bei der Hefe sollte man aufpassen, denn es gibt ja die Nothefe, besser auch bekannt als Trockenhefe und normale Hefe. Normale Hefe hält nur begrenzt und muss rasch aufgebraucht werden, der Teig braucht auch einen Vorteig und muss länger gehen, aber bei Trockenhefe kann man sich den Vorteig sparen, man mischt sie direkt unters Mehl und lässt es dann so ein wenig länger gehen. Also könnte man meinen, men nutzt nur noch Trockenhefe für seine Backwerke und fertig. Vorsicht! Denn Trockenhefe ist geschmacklich einfach viel schlechter als echte Hefe. Vermeidet sie also immer, so gut es geht und nutzt sie nur wirklich genau dann, wenn ihr nichts anderes im Haus mehr habt und alle Geschäfte geschlossen sind. Ihr werdet es mir danken.

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Es gibt so viele, schöne Geschichten da draußen - nur wer archiviert sie?

Das ist gerade ein wirrer Gedanke, der mir durch den Kopf schoss: es gibt wirklich eine Menge an Blogs draußen, in denen haufenweise schöne RP-Geschichten erzählt werden. Von den Stilen und Perspektiven her völlig unterschiedlich auf eine Art und Weise, so dass da für wirklich jeden was mit dabei sein sollte.

Nur: wer archiviert diese Geschichten? Ein Blog entsteht und vergeht schnell, aber es wäre doch schade, wenn all diese Arbeit dann verloren ginge. Eine Art zentrale Bibliothek für solche Geschichtenblogs erscheint da doch wie eine interessante Idee, damit sie auf längere Sicht nachlesbar bleiben. Sozusagen sowas wie Web.archive.org, nur genau für diese Blogs, oder wenn man so will eine Art Projekt Gutenberg für diese Blogs, möglicherweise mit einer strikten Opt-In-Policy. Oder aber nicht?

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Was ist eigentlich eine Kampfsub?

Da ich es ja gerade damit hatte, mal einige Gedanken zum Thema “Kampfsub” und was ist das denn nun schon wieder bitte genau? Also… wie so oft, gibt es auch hier keine wirklich anerkannte einmalige Definition, sondern eine ganze Palette an unterschiedlichen Meinungen.

Man kann’s aber vielleicht mit Pferden vergleichen: die lammfrommen Pferde kann jeder problemlos führen und reiten. Dann gibt es aber auch die Abteilung der eigenwilligen Pferde, die nicht einfach zu führen sind, oft mit zum Besten gehören, was die Zucht zu bieten hat, aber das eigenwillige Pferd nur derjenige, der des Reitens eben auch wirklich mächtig ist. So.

Das bedeutet, im Fall der Kampfsub ist es nicht nur einfach ein “ich prüf den nun und irgendwann vielleicht unterwerfe ich mich und bin lammfromm”, sondern mehr ein “ich will zunächst wirklich genau wissen, dass der auch für mich der Richtige ist und danach gebe ich die Katze.” Was nichts anderes bedeutet, als dass man immer mit einer gewissen Widerspenstigkeit rechnen kann, wie bei einer Katze, die mal schmusen will aber auch einmal die Krallen ausfährt, und so wird das immer ein wechselseitiges Spiel geben.

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Teamviewer Control oder: RLV war gestern!

Es gibt eine neue Modeerscheinung in Second Life. Ob sie nun weit verbreitet ist oder nicht, kann ich nicht sagen, aber es gibt sie definitiv: eine Gruppe von Spielern, die in ihrem Profil freiwillig einen kompletten Satz Teamviewer-Daten angeben, so dass jeder der Teamviewer hat und weiß, was man damit anzufangen hat, den Avatar für eine gewisse Dauer völlig übernehmen kann.

Von der Grundidee her ist das also ein wenig wie RLV, nur natürlich viel weitgehender. Während man bei RLV gewisse Dinge einfach sperren kann, so ist das hier viel weitreichender. Man steuert einen fremden Avatar komplett, kann wenn man will und vorhanden dessen Geld ausgeben, Inventarobjekte einfach so löschen, und und und… Ganz mal abgesehen davon zu schweigen, ob ein solches “Spiel” überhaupt durch die Terms of Services erlaubt ist oder eben nicht.

Es mag ja Leute geben, die genau auf diese Art von “Zwang” stehen, aber mal ehrlich: so etwas lohnt sich bestenfalls mit Avataren, die kaum Geld auf der hohen Kante haben und Aussehen wie Ma Flodder unterm Sofa. Der Mißbrauchsfaktor ist einfach viel zu hoch und auch, wenn diejenigen natürlich jederzeit den Server abschalten können, so muss man auf eine solch krasse Idee erst einmal kommen.

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Shangri-La, das mythische Land des Bunkerknackers

Gestern gab es bei uns mal wieder seit längerer Zeit einen Angriff der Black Shark Piraten zusammen mit ihren englischsprachigen Simbewohnern, den Redemption Mercs. Da ich einloggte, als die Sache schon gelaufen war, lehnte ich mich OOC entspannt in meinem Haus zurück und beobachtete, was außen so geschah - und ging danach weg. Gewisse Sachen muss ich mir nicht mehr geben und da so etwas außerdem nur zu Beschwerden Marke “No Reinforcements” führen würde habe ich dafür sogar einen guten Vorwand gehabt, nichts zu tun - nicht, dass ich den bräuchte, aber ist doch schön wenn man einen hat!

Nun hausen die Black Shark Piraten inzwischen auf der Sim namens “Shangri-La.” Shangri-La ist eigentlich ein mythischer Ort im Tibet, den es irgendwo da geben soll und den kaum jemand findet, dieses Shangri-La aber ist sehr real und vor allem für jeden, der es besuchen mag, ohne Probleme zugänglich.

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Coris Secondlife, der Gruppentherapie-Blog

Bei Cori hat sich in den letzten Tagen eine erstaunliche Wandlung des Blogs gezeigt, die vermutlich Zasta und seine Gang recht amüsant finden dürften. Der Popcornfaktor ist dabei recht hoch, auch wenn das Thema nicht ganz ohne ist.

Es fing damit an, dass im Post “Zwischen den Stühlen” einige Gruppen erklärten, wieso nicht in der Art und Weise mit den Pyranas spielen woll(t)en und woran es liegt. Anstelle das aber nun bilateral unter vier Augen abzuarbeiten, macht das Cori in aller Ausführlichkeit (viel zu ausführlich übrigens, fasse dich kurz gilt auch hier als oberste Maxime!) und vor allem auch in aller Öffentlichkeit!

So gibt es längliche Diskussionen mit Enkara und Fellglanz darüber, wie man miteinander spielen könnte oder auch nicht. Nichts gegen eine solche Diskussion, besonders wenn sie denn zielführend sein sollte, aber so in aller Öffentlichkeit ist das ein wenig, mh… schlecht.

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