To RP or not RP, that is not the question...

Heute mal frei nach Shakespeare eben, weil es da schon einige interessante Äußerungen in letzter Zeit gab.

Und zwar zu allererst Zeusel da man, der in diesem Kommentar für ein wenig mehr Toleranz predigt und die Schuld am Niedergang Gors sowohl bei den BTBlern als auch den Kämpfern gleichermaßen sucht. Er sieht in beiden Extreme, die das Spiel ein wenig zerfetzt haben und das Mittelding, also rollenspielerische Kämpfer (es gibt noch Gruppen, die das probieren) würde seit zwei Jahren mehr und mehr verschwinden. Ja, mag sein.

Cori griff das dann bei sich in einem eigenen Blogpost namens “Zwischen den Stühlen” auf und thematisierte die Probleme ihrer Gruppe, der Pyranas, die eben sowohl ab und an gerne mal kämpfen als auch Rollenspiel betreiben wollen. Sie fühlt sich da ein wenig rat- als auch heimatlos, die Personaldecke der Pyranas sei momentan nicht so besonders stark - wie wohl bei den meisten Pantherstämmen sonst auch nicht.

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Asgard Forest nimmt den RP-Betrieb auf

In Second Life hat eine neue goreanische Gruppierung namens “Asgard Forest” den Betrieb aufgenommen. Das genauere Label ist “Forest of Asgard/Axe Village BTB”.

Nun ist es ja mit der Community so eine Sache: gewisse Namen haben sich einfach zu negativ ins kollektive Gedächtnis eingebrannt und sie reagiert bei Nennung des Namens äußerst gereizt und irrational undankbar, auch wenn es sich dabei um gänzlich andere Personen handelt.

Ich erinnere mich noch genau daran, als vor ziemlich genau einem Jahr eine Gruppe namens “Port Asgard” etablierte, was mit der passierte: alle rollenspielerischen Hohlköpfe dieser Welt lasen nur den Namen “Asgard”, meinten natürlich sofort, dies seien die Asgard Piraten in neuer Auflage und es hagelte Kritik und No RPs in Serie.

Kurz und gut: dank der Asgard Piraten ist der Name “Asgard” an sich so verbrannt im deutschsprachigen Gor, dass schon die Aufnahme des Bestandteils in den Namen einer gänzlich anders spielenden Gruppe damals ausreichte, dass diese absolut kein Bein auf den Boden bekam.

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Noch ein paar Sachen zur Drei-Monats-Idee

Weil einige Sachen nicht ganz klar rüber kamen, noch einige Nachträge zur Idee mit den Drei Monaten Sim:

man ging im Laufe der Diskussion davon aus, dass die meisten Sims heutzutage nur noch drei Monate überleben, weil dann viele Spieler es einfach satt haben, was dort an RP stattfindet und sich lieber neue Sims, also neue Stories suchen.

Zudem erwarten eben viele Spieler einfach wirklich massives Rollenspiel, auch gerne vorgegeben, wenn sie online kommen und auf einer Sim spielen und nur wenige sind bereit auch noch Zeit zu investieren, damit es dazu kommt. Das ist das, was ich mit McDonald’s-Spielern bezeichnete. Wer in einen McDonald’s geht, der erwartet seinen Burger innerhalb kurzer Zeit eßbereit in seinen Händen, diese Spieler eben erwarten gediegenes Rollenspiel, sobald sie online und auf diese Sim gehen.

Also was liegt näher daran, wenn man die Rahmenbedingungen sowieso nicht ändern kann, mit der Zeit zu gehen und sich diesen eben entsprechend anzupassen? Genau das war die Grundidee dahinter, so etwas auch wie Zastas RP-Projekt (ich glaube WoD war das?), wo man von Anfang an sagt nach maximal X Wochen ist Schluß, dann ist Feierabend.

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Die Drei-Monatssim-Idee

In den Gorean Forums gibt’s aktuell gerade eine recht interessante Diskussion über die Lebensdauer der heutigen, typischen Gorsim. Die Leute stimmen darüber ein, dass eine Sim meist nur noch drei Monate hält, bevor sie über den Jordan geht und damit Geschichte ist.

Adoovea Rau hat dazu nun eine recht interessante Idee: anstelle dass man das für schlecht hält, setzt sie genau da an und erhebt diese drei Monate zu einem Konzept für kurzlebige Sims mit fest vorgegebener Storyline, bei denen genau feststeht, dass sie nach drei Monaten so nicht mehr existieren und der Plot beendet sein wird.

Die Idee sieht dabei aus wie folgt und geht von folgendem aus:

  • den Spielern wird von Anfang an gesagt, dass sie der Rahmengeschichte folgen müssen. Es darf keinen weißen Ritter geben, sonst wird man gebannt.
  • Spieler, die zu stark eskalieren wollen, bekommen einen Dämpfer verpasst, damit sie mal lernen, wie man Rollenspiel betreibt.
  • die grundlegende Storyline liegt von Anfang an fest, wird moderiert und am Ende der drei Monate wird die Sim in der Form abgerissen.
  • Alle möglichen Bauten werden vorgebaut, so dass der Simumbau maximal einen Tag benötigt.
  • Eine aktive Moderation ist notwendig.

Beispielhaft sieht das dann so nach Adoovea Rau aus:

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Ein Prozess in der Oase der vier Palmen

Gestern versuchte ich mal wieder seit längerem ein wenig mehr Fuß im RP zu fassen, was ein stetiger Prozess ist. Was bietet sich dazu besser an als ein Prozess, bei dem möglichst viele Leute erscheinen und den man zur Not mit Gewalt nach dem Motto “Die ganze Welt ist meine Bühne und ihr habt nur darauf gewartet, mich hier randalieren zu sehen auch wenn ihr das noch gar nicht wisst?” zweckentfremden kann? Eben, gibt kaum was besseres.

Also nichts wie hin. Verhandelt wurde in der Oase der vier Palmen eine externe Angelegenheit, eine Klage zwischen zwei ehemaligen Gefährten, Händler A. und Heilerin Y. Y. klagte auf Unterhalt für ihre zweieiigen Zwillinge, denn der werte Gefährte habe sie seinerzeit mit Sack und Pack verlassen gehabt. A. bestritt natürlich diese Forderungen und man begab sich freiwillig unter die Richtbarkeit des Emirs der Oase, Thor.

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Thesen zum Gor-RP

Weil mir danach ist und in Facebook mal wieder die typische Heuldiskussion zum Thema “Rabäääh, mit mir mag keiner spielen!” entbrannte, mal einige Thesen von meiner Seite zum goreanischen Rollenspiel in Second Life an sich. Nichts wirklich Neues, mehr schön aufgewärmt, aber es passt eben mal wieder - außerdem muss dann Cori nicht mehr in Gor auf Deutsch um entsprechende Posts nachfragen. Na, das ist doch auch mal was!

Here we go:

  1. Das alte Gor-RP stirbt. Jeden Tag ein bißchen mehr, das ist der Zug der Zeit und etwas Neues entsteht. Nur mit dem Neuen mag sich wohl nicht jeder so ganz anfreunden.
  2. Meistens sind diejenigen Leute, die sich am lautesten über den Verfall und Wegfall von Combat in Gor beschweren auch die besten Totengräber für den Kampf. Sie merken es einfach nur um’s Verrecken nicht, dass sie selber daran Schuld sind, weil sie dem Rest damit eben zu sehr auf den Keks gingen!
  3. Es gibt weniger Spieler, weil ganz einfach im Vergleich zu früher auch weniger Leute Second Life insgesamt nutzen.
  4. Der Rest, also die Rollenspieler die Kampf nicht unbedingt brauchen, spielt zufrieden vcr sich hin und schaut den Combatlern begeisternd Popcorn mampfend beim Sterben zu. Das hat ein wenig was vom Aussterben der Dinosaurier, nur hier kann man eben dabei zusehen.
  5. Wenn Amigor für dich das gelobte Land ist, wo Milch und Honig fließen während du in Deutschgor keinen Fuß mehr auf den Boden kriegst, dann liegt dass ganz einfach daran, dass Amigor ca. 10x so groß ist und man dich da noch nicht kennt. Aber ich bin mir sicher, dass du es schon schaffen wirst, deinen Namen auch dort noch zuverlässig zu versauen.
  6. Es gibt kein Recht noch eine Pflicht zum Rollenspiel, wir sind alle freiwillig hier und suchen uns unsere Spielpartner immer noch selber aus. Geht man mit seinen Mitspielern gut um, dann kommen sie auch gerne wieder. Wenn nicht, dann nicht. Man hat es selbst in der Hand!

That’s all, folks.

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100 Jahre sind ein Tag

Fredi findet bei sich drüben, dass ob nun 100 Jahre rauf oder runter für ein RP nicht so entscheidend sei und macht dabei ein leicht entsetztes Gesicht.

Zasta wiederum findet unter Aufzählung vieler geschichtlicher Gegebenheiten wiederum die Zeit sehr wichtig.

Und wer hat nun Recht? Beide. Es kommt eben auf den Anspruch an sich selbst und das RP an, wie man damit umgeht.

Wem es reichen sollte, einfach den Jack Sparrow zu geben und sich sonst nicht so um die geschichtlichen Hintergründe schert, der wird da nicht päpstlicher sein als der Papst sein und einfach Spaß haben.

Wer aber Geschichte mag und das auch richtig eingeordnet sehen will, der wird zu Zastas Position neigen.

Denn machen wir uns mal nichts vor: 100 Jahre mögen zwar ein kurzer Zeitraum sein, aber in 100 Jahre kann es immer so viele Umwälzungen und Neuerungen geben, dass wenn unsere Ururgroßväter von vor 100 Jahren per Zeitmaschine zu uns kommen könnten mit der Fülle an Änderungen zunächst einmal total überfordert wären.

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Hier ist dein Schild!

Es gibt wirklich leider manche “Größen” in der Spielerschaft, denen sollte man ein Schild mit der Aufschrift “Ich reiße jede Sim in den Abgrund!” in die Hand drücken. Warum? Ganz einfach deshalb, weil sie es im Laufe ihrer Karriere auf Gor schon mehrfach geschafft haben, eine Sim entweder ganz in den Abgrund zu ziehen, und/oder vor allem in der Position als Simbesitzer/Miteigentümer so durchzudrehen, das am Ende nur noch sie alleine auf der Sim hocken blieben.

Ich meine ja nur, manche Namen sind in der Hinsicht schon den alteingesessenen Spielern bekannt, weil sie da eine gewisse Historie vorzuweisen haben und es wird und wird nicht besser, sondern ist fast immer wieder dasselbe. Aber offensichtlich sind diese dann eben noch nicht allen bekannt, so finden sich denn dann immer wieder Spieler, mit denen diese Granden ihre eigenes Spiel von vorne spielen können.

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Aus dem Leben eines Moderators

Ich bin ja seit längerem einer der Moderatoren von Gor auf Deutsch - gut, da ich gerade kaum in SL bin, gehe ich logischerweise gerade kaum dieser Tätigkeit nach. Wenn man diesen Posten wirklich aktiv ausübt, dann darf man nicht allzu sehr zart besaitet sein und legt sich besser ein dickes Fell zu, denn die Reaktionen in dem Kanal sind doch fast jedes Mal dieselben.

Das Grundproblem an einem Gruppenkanal wie Gor auf Deutsch besteht darin, dass man einfach nicht wirklich von Linden Lab zuverlässig und einfach handzuhabende Hilfsmittel an die Hand gedrückt bekommt, diesen schnell und gut moderieren zu können. Mein Ideal selber dabei ist und bleibt IRC, wo man es mit Hilfe von diversen Befehlen sehr gut gebacken bekomt, in Second Life dagegen seit Jahren nicht.

Es gibt im Leben gewisse Tatsachen, denen man sich stellen muss, und für mich ist eine dieser Tatsachen, dass man Gor auf Deutsch niemals mit vernünftigem Aufwand im Chat so moderiert bekommen wird, dass da mal längere Zeit ein gewisses Grundniveau herrschen wird. Never ever!

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Community Building

Einer der wesentlichen Punkte bei der Arbeit in Second Life, wenn man andere mit einbeziehen will, ist und bleibt der Punkt des Community Buildings.

Eine funktionierende Community ist und bleibt für vielerlei Sachen das A&O, ohne sie geht fast gar nichts. Das Problem beim Community Building ist dabei einfach dies, dass man zuerst einmal einem Inkubator gleich die kritische Masse an Benutzern nun nicht erzeugen, aber finden und zusammenbringen muss, aus der heraus dann die Community von alleine gesund weiter wächst.

Dabei ist dann auch eine Community so eine Sache: ohne sie bleibt vieles letztendlich technisch gesehen nur eine leere Hülle, also sie erst haucht vielem eben so richtig das Leben ein. Wobei die Community nicht unbedingt immer das will, was der Anbieter einer Sache will und umgekehrt. Die unterschiedlichen Interessen fein balanciert dennoch bedienen zu können ist nicht immer ganz einfach, aber dennoch ein oberstes Gebot.

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