Die “Einfach Genial” ist kürzlich in ihrer Ausgabe 10 erschienen. Es handelt sich dabei um eine deutschsprachige, für den Leser kostenlose Webpublikation zum Thema Second Life, die in regelmäßigen Abständen erscheint und Anzeigen verkauft. Dabei folgt das Magazin dem Ansatz, ein gedrucktes Erscheinungsbild durch entsprechende Programmierung nachahmen zu wollen. Jede Seite wird auf dem Computer als Bitmap-Grafik gespeichert und dann im WWW mit Hilfe entsprechender Tools zu einem Buch gebunden.
So weit, so gut, aber damit hört es dann auch schon auf, denn die EG ist ein gutes Beispiel für einen unzureichenden Qualitätssicherungsprozess, denn überall sieht man eine grauenvolle Qualität im Erscheinungsbild.
Damit man mich da richtig versteht, jede Publikation wird am Anfang ein wenig Anlaufprobleme haben, das ist völlig normal. Wir reden hier aber nicht mehr von der Ausgabe 1-3 dieses Magazins, sondern der Ausgabe 10. Es gibt also keinerlei Entschuldigung mehr dafür, was ich hier kritisiere, so etwas darf in der Häufung in einer solchen Ausgabe einfach nicht mehr passieren. Und wenn nun jemand der Meinung sein solte, es sei ja nur ein Hobbyprojekt, dann stimmt das zunächst einmal. Aber es ist ein Hobbyprojekt, das gerne Anzeigenkunden will und diese achten in der Regel sehr genau darauf.
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