Slinfo.de schafft auf unbestimmte Zeit politische Diskussionen ab

Heute gab’s einen längst überfälligen Paukenschlag im Forum Slinfo.de: mit Wirkung ab 18:00 Uhr werden auf Anordnung des Betreibers politische und wirtschaftspolitische Diskussionen von den Moderatoren fortan direkt geschlossen.

Dies ist eindeutig ein Schritt in die richtige Richtung, da die Politikdiskussionen immer mehr und mehr wie ein Krebsgeschwür wucherten, mit Second Life absolut nichts zu tun haben und das Klima einfach nur noch nachhaltig vergifteten. Wie lange nun diese Linie gefahren wird bleibt abzuwarten, mit einigen Wochen bis Monaten ist aber durchaus zu rechnen.

Was bleibt ist natürlich die Frage, ob die Krawallschachteln der politischen Diskussionen, die ja nicht einfach mal so das Forum verlassen, noch zu einem friedlichen Miteinander fähig sind und wieder dahin zurück finden werden oder eben nicht. Aber auch das wird die Zeit zeigen.

Die Rückbesinnung auf das Grundthema des Forums an sich, nämlich Second Life und sonst gar nichts, kann auf Dauer dem Forum nur nützen.

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Fundstücke: KHV

khv

Die “Kirche der heiligen Vagina” - was es nicht alles gibt. Und der Gruppenbeitritt kostet nur lumpige 20 L$ - ob der sich aber bei nur 37 Mitgliedern auch wirklich lohnt? Wer weiß…

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Ich begreife es nicht, oder: die Invasion der Gruselpüppchen!

Bei den weiblichen Avataren haben sich auf breiter Front in Second Life inzwischen Meshkörper mit Meshköpfen durchgesetzt und das aus gutem Grund: sie sehen einfach deutlich besser aus als der Systemstandard und haben bessere Funktionen.

Besonders beliebt sind dabei die Körper von Maitreya. Dies hat zu einer paradoxen Situation geführt: einerseits lebt Second Lifes Kleidungsbranche sehr stark von der Individualisierung des Avatars, denn jeder will anders aussehen und gibt dafür eine Menge Geld aus, genau das Ziel zu erreichen.

Andererseits laufen aber inzwischen sehr viele mit dem Kopf von Maitreya herum. Gerade der Kopf und seine Gestaltung ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Gestaltung der eigenen Individualität in Second Life, was einfach psychologische Gründe beim Menschen und seiner Wahrnehmung hat. Und gerade jetzt laufen einmal sehr viele Leute, die Wert auf ihre Individualität legen, mit demselben Kopf von Maitreya herum.

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9 Jahre in Second Life

Was soll ich sagen… das zehnte kriege ich sicherlich auch noch voll. Ich habe ein wenig so auf dem Countryfest in Belnend gefeiert, das zufälligerweise heute war - normal mache ich am Rezday um Menschenmassen einen Bogen. Es war sehr schön.

rezday

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Festungen Gors, heute: die Marsh Wood Piraten

Ich habe heute beim Simhopping eine mir bis dato unbekannte Gruppe gefunden, die Rollenspiel sowohl auf Englisch als auch Deutsch nach Simbeschreibung macht, die Marsh Wood Piraten auf der Sim Marsh Wood.

Der Simanfang sieht hoffnungsvoll aus:

mw1

Der Rest der Sim ist es nicht:

mw2

Die Regeln besagen unter anderem das völlige Verbot von Enterhaken, und welchen Weg man als Angreifer nehmen muss, ist mal wieder durch die Simgestaltung vorgegeben. “Durch diese hohle Gasse muss er kommen” war beim Bau da das Motto, und so ziemlich alle Vorteile auf der Sim liegen mal wieder in der Hand der Einwohner. Diese verfügen natürlich auch über die beliebten Rutschleinen so wie das Krebsgeschwür aktueller Gorsims, diese unsäglichen Roleplaydoors.

Kurz und gut: da will man nicht hin, solange man nicht kämpfen will. Besser ist da eindeutig links liegen lassen und sich einen gesetzteren Spielort suchen!

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Totgesagte leben länger

Am 9. Juli erschien Version 2.18 vom alternativen, nur Text Client Radegast. Im November 2014 verkündete sein Entwickler Latif Khalifa noch, keine Zeit mehr für seine Opensourceprojekte zu haben.

Radegast 2.18 wird dabei als kleines Update bezeichnet.

radegast

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Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes - Amen!

Second Life als virtuelle Sandboxplattform ist so gut und so schlecht wie die Menschen, die es bevölkern. Dementsprechend findet sich in Second Life so ziemlich das komplette Verhaltensspektrum der Menschen wieder: man pflegt Freundschaften, betreibt Spiele, macht Rollenspiele, geht tanzen, entspannt sich, vögelt so weit es geht, gründet Familien, heiratet und trennt sich, nur um sich danach zu versöhnen und erneut zu trennen, geht fremd, baut Sachen, kauft Sachen ein, errichtet Bibliotheken, singt oder besucht Livegesang, oder drückt seine eigene Spiritualität aus, in welcher Form auch immer.  Es gibt wirklich nichts, was es in Second Life nicht gibt.

Ein Forum, das nun den Anspruch hat, Second Life-Bewohnern eine Heimat zu bieten, wird früher oder später mit diesem kompletten Spektrum unterschiedlicher Inhalte konfrontiert. Die Gretchenfrage dabei ist aber: wo genau zieht man die Grenze zwischen erwünschten und unerwünschten Inhalten? Diese Frage ist nur schwer zu beantworten.

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Aminius Writer

ar

Guter Mann und Sänger, nur die Sim war Mist, auf einmal gab’s nur noch Daumenkino und so ziemlich alle flogen, besser wurde es danach leider auch nicht wirklich.

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Von Töchtern und Nichten

Nur weil ich normalerweise wenig über mein eigenes Rollenspiel schreibe, bedeutet dies noch lange nicht, dass ich keines habe, im Gegenteil.

Ich bin nach wie vor ab und an in Belnend aktiv, und habe dort die Freuden der Fortpflanzung durch Veronkelung für mich entdeckt. Was in Entenhausen gut funktioniert, kann für Gor nicht schlecht sein - und daher hat mein Schriftgelehrter dort seit neuestem eine Nichte an seiner Seite. Ich bin mal gespannt, wie sich das auf Dauer so entwickeln wird.

Und dann kam ich noch wie die Jungfrau zum Kinde - naja, durch persönliche Empfehlung und ich wurde eben gefragt - im deutschen “Game of Thrones”-RP zu einer Tochter, die auf der Bäreninsel eine Zofe im Hause Forrester ist. Es war eine Episode in ihrem Leben, mehr nachzulesen hier und ich denke, es wird wenn überhaupt bei Episoden bleiben.

Dann gab es noch gestern den Pfarrer, der in Central City aufschlug und dort einer Nutte das Wort des Herrn predigte. Hallelujah!

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