Runde Häuser sind BAH!

Runde Häuser sind bah! Runde Häuser in Zylinderbauweise sind zwar in den ersten Gor-Romanen mehr oder weniger guter Standard, aber danach verschwinden sie nach und nach. Auf der Erde selber gab es Völker, wie z.B. die Kelten, die die runde Bauweise bevorzugten, aber der rechte Winkel ist und bleibt in den meisten Kulturkreisen der Standard.

Woran liegt das, welche Vorteile hat der rechte Winkel gegenüber der Baumaterial sparenden Kreisform? Einige, als da z.B. wären:

  • rechte Winkel lassen sich besser aneinander reihen,
  • rechte Winkel nutzen die Grundstücksfläche eindeutig besser aus als vollkommene Kreisbauten, was besonders in großen Städten bei hoher Verdichtung eine entscheidende Rolle spielt,
  • rechte Winkel und Häuser mit quadratischem/rechtwinkligen Grundriss sind viel einfacher als Kreise zu bauen,
  • bei kreisrunden Häusern kann man kaum Möbel von der Stange kaufen, da der Radius eine entscheidende Rolle spielt, während bei Häusern mit rechtem Winkel alles gleich ist. Dank dem rechten Winkel aber ist alles genormt, was ein wesentlicher Vorteil ist,
  • man vergeudet beim Materialzuschnitt der Bretter für Holzdecken  viel weniger Material als bei Kreisbauten.

Daher mögen im RP vielleicht kreisförmige Häuser Standard sein, aber praktisch sind sie nicht. Außer “hier ist was gänzlich anders” zu zeigen erfüllen sie nicht mal dort einen wirklich guten Zweck.

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Wenn Frauen Männer spielen und ähnliche Katastrophen...

Wenn Frauen Männer spielen, dann kommt meistens dabei früher oder später Mist dabei heraus. Die Frauen spielen nämlich oft genug die Männer so, wie sie denken, dass sie sein müssten aber nicht so, wie Männer sind. Das Ergebnis dabei sind meistens harte Kerle, die weder Furcht noch Tadel kennen, kompromisslos ihre Sache durchziehen und weder Freund noch Feind kennen. Einige Zeit lang kann das gut gehen, aber oft genug kommt irgendwann das Desaster. Denn: wahre Macht besteht nicht darin, dass man alles in seiner Macht stehende auch umsetzt, sondern sich oft damit zufrieden gibt, dass man es könnte, wenn man es wollte. Bei vielen von Frauen gespielten Männern aber fehlt diese Einsicht im Spiel völlig, und damit sind sie dann letzten Endes nur überzeichnete Karikaturen dessen, was sich Frauen unter Männlichkeit vorstellen, auf die Spitze getrieben Zerrbilder einer Eigenschaft, die man nicht normieren kann und eine große Bandbreite an Möglichkeiten zulässt.

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Rollenspiel als Ware

Rollenspiel ist ein Second Life eine Ware, ein wenn auch gemeinsam erarbeitetes Produkt. Ein Großteil der Spielerschaft gehört der normalen, arbeitenden Bevölkerung an und hat dementsprechend wenig Zeit, um sich mit Rollenspiel in Second Life zu unterhalten.

Für Rollenspiel wird auch immer geworben. Es geht darum, eine gewisse Kernmannschaft anzulocken, Bewohner, die mitspielen und Miete zahlen, auch das entspricht dem Charakter einer Ware.

Diese Faktoren führen dazu, dass viele Spieler an Rollenspiel mit der Erwartung eines Fernsehzuschauers herangehen: ich will unterhalten werden, sobald ich die Kiste einschalte und da bin! Und wehe, wenn das nicht immer der Fall ist, dann werden sie frustriert bis wütend, weil sie keinen Anteil am Spiel haben.

Eine mögliche Folge dessen ist die Zuwendung hin zu Combat-Capture-Roleplayelementen. Das ist leicht durchführbar und geht immer. Wenn man kein Spiel findet, dann greift man einfach jemanden an und der Abend ist schon gerettet. Pech nur, wem das auf Dauer zu eintönig wird.

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Zeugs halt

So viel zu bloggen, so wenig Zeit, es gibt einfach zu viel interessantes in meinem Feedreader, also in Kurzform:

  • Stiller Himmel schreibt in seinem Blog, dass es auf der Sim “Imperial Ar” genügend Assassinen gäbe. Mag sein, es ist auch eine sehr gut gemachte Sim und CM innerhalb der Stadtmauern ist verboten. Allerdings ist es eben auch eine englischsprachige Sim und im deutschsprachigen Gor gibt es keine vernünftigen Assassinen mehr, die noch spielen. Alle Guten haben inzwischen entnervt das Weite gesucht. Was bleibt sind Sims wie Port Jula, die sich mit dem Label “Black Caste” schmücken, aber außer einem gewissen Coolnessfaktor nicht gerade für handwerklich korrektes Assassinenplay stehen. Wer einen deutsch sprechenden Assassinen sucht, der sein Handwerk beherrscht fängt besser selbst an, sich dafür einen Alt zuzulegen.

  • Zasta Korobase ist heute zum Erklärbär mutiert und schreibt ein “Howto Lydius.” In dem Post wird erklärt, wie man als Gast in Lydius auf die richtigen Leute trifft und zu Rollenspiel kommt. Indirekt klingt dabei auch an, dass es als Gast nicht immer einfach ist, in Lydius zu Spiel zu gelangen. Ein Thema, das ich hier in dem Blog auch schon einmal aufgriff.

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Warten auf Godot

So schlimm ist es zwar nicht, aber die Leute denken mal wieder zu wenig nach und es gehen zu viele komische Gerüchte. Beim Gorean Meter Version 4.0 jedenfalls ist es so, dass dieser inzwischen 6 Wochen in der Tradition großer Softwarehäuser nicht unähnlich dem angekündigten Termin hinterherhinkt. Wann er also kommen wird muss sich zeigen, vermutlich gilt hier ähnlich wie bei Duke Nukem Forever der Spruch “It is done when it is done.”

GM 4.0 Ankündigung.
GM 4.0 Ankündigung.

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Displaynamen leicht gemacht

Mit der Einführung des Viewers 2.3 hat Linden Lab auf dem gesamten Second Life Grid als neues Feature die sog. Displaynamen (engl. display names) scharf geschaltet. Mit dieser Einführung ändern sich einige, fundamentale Sachverhalte in Second Life, und manche betrachten es mit Skepsis. Worum geht es?

Wie es bisher gewesen ist

Wir alle kennen es: als man seinen Avatar erzeugte, benötigte man einen Vor- und Nachnamen. Der Vorname war dabei frei wählbar während der Nachname aus einer durch Linden Lab gegebenen Liste ausgewählt werden musste. Nachnamen waren dabei z.B. Lecker, Gallacher, Oh, Gossipgirl, Writer usw. Die Nachnamen waren dabei aber nicht ewig wählbar, sondern wurden von Zeit zu Zeit ausgetauscht. So ist es z.B. schon lange nicht mehr möglich, Gossipgirl mit Nachnamen zu heissen.

Dieses System erzeugte ein gewisses Gefühl für Generationen in Second Life, für Persönlichkeit und ähnlichen Sachen. Wir alle waren und sind es gewohnt. Natürlich hat es auch so seine Probleme, wer z.B. anstelle von “Andrea” mehr “Andera” im Vornamen stehen hat, der musste bisher damit leben und konnte nichts daran ändern. Ebenso war es unmöglich, wenn man in Second Life heiratet, den Nachnamen des Partners anzunehmen oder den Namen in was ganz anderes zu ändern.

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Der sterbende Schwan oder noch schöner sterben

Fast nirgends stirbt es sich so schön wie im Ballet, so sagt man ja. Dort wird das nahezu regelrecht auf den Brettern, die die Welt bedeuten, prunkvollst zelebriert. Auch im Rollenspiel gibt es ja einige dramaturgisch mehr oder minder begabte Zeitgenossen, denen es extrem viel Spaß macht, ihren Tod regelrecht zu zelebrieren. Meistens sind das nicht Anhänger der Perm-Death-Fraktion, sondern ihren Körper trifft danach zur Not einfach ein göttlicher Blitz und man lebt weiter. Wunder geschehen eben, Problem gelöst, und es gibt nicht mal eine der sonst üblichen Erinnerungslücken samt komischer Erklärung für das Umfeld. Super!

Meistens geht es bei den Aufführungen ja darum, sich entweder schnell aus einem unliebsamen Play zu befreien oder aber den Gegner mit dem eigenen Tod zu nerven. Leute, die sich einfach aus einem Play befreien wollen, bekommen eben schon mal einen Herzinfarkt, sie trifft mitten im Kampf leider ein Pfeil mitten ins Herz oder aber wenn sie gefesselt mit einer Schlinge am Hals über den Boden herumgezogen werden, dann wird aus dieser ihre Todesschlinge, Ersticken inklusive. Zuhause gibt es dann einfach einen Meterreset, man besucht die Sim eben ein paar Tage nicht und so ist man weiterhin mit Spaß an der Sache.

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Sag mir, wo die Assasinen sind, wo sind sie geblieben?

Ein Attentäter in Aktion.
Ein Attentäter in Aktion.

Sag mir, wo die Assasinen sind, was ist geschehen? So dachte ich jedenfalls neulich, als ich wirklich das erste Mal stark darüber IC nachdachte, einen Assassinen anzuheuern. Einen handfesten Grund hatte ich allemal gehabt, dem Opfer hätte ich es auch mehr als nur gegönnt und das Geld mehr als gerne dafür gezahlt.

Nur zeigte sich dabei ein Problem: es gibt keine vernünftig gespielten Assassinen im deutschsprachigen Gor mehr. Die vernünftigen Assassinen, die wirklich handfest und akkurat spielen, findet man nicht einmal mit der Lupe mehr. Entweder handelt es sich dabei um Alts von Leuten, die selber mit dem Hauptavatar kaum noch unterwegs sind oder aber sie haben Gor entnervt verlassen und die Segel gestrichen, weil sie der Meinung sind, dass die Rolle an sich heutzutage nahezu unspielbar und von den meisten Mitspielern nur noch kaputt gemacht werde.

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Talunaland mal anders

RP-Wettkampf 2010 im Talunaland.
RP-Wettkampf 2010 im Talunaland.

Heute gab es auf der Sim Talunaland den jährlichen RP-Wettbewerb des Tribes der Ja’hesa me Seraka. Insgesamt gab es sieben Teilnehmer, ich meldete mich spontan kurz nach Beginn noch dazu. Im Vergleich zum Vorjahr war er weniger gut besucht und der Vorjahressieger nahm auch nicht mehr daran teil, dafür noch Kollegin Nici aus Belnend.

Alles in allem war es ein unterhaltsamer OOC-Abend und ein nettes Kräftemessen. Bei mir reichte es für den dritten Platz, aber teilweise bewertete die Jury manche Mitspieler in einer Art und Weise, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte, ich hätte denen mehr Punkte gegeben. Sei’s drum, so ist es eben gewesen, Nici machte Platz eins, was eine Verbesserung zu ihrem Platz zwei im Vorjahr darstellt. Eigentlich gab es diesmal zwei Avatare auf Platz eins und dafür keinen zweiten.

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Die Essenz von Gor

Heute beim Shoppen fiel mir eine Statue auf, die wie keine andere in Perfektion die Essenz von Gor darstellt. Ich wollte sie direkt kaufen und in Belnend vor meinem Haus aufstellen, aber leider ist sie unverkäuflich. :( Zumindest ein Foto konnte ich aber schießen und hier ist es nun, schön nicht wahr?

Die Essenz von Gor.
Die Essenz von Gor.

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