Second Life als virtuelle Sandboxplattform ist so gut und so schlecht wie die Menschen, die es bevölkern. Dementsprechend findet sich in Second Life so ziemlich das komplette Verhaltensspektrum der Menschen wieder: man pflegt Freundschaften, betreibt Spiele, macht Rollenspiele, geht tanzen, entspannt sich, vögelt so weit es geht, gründet Familien, heiratet und trennt sich, nur um sich danach zu versöhnen und erneut zu trennen, geht fremd, baut Sachen, kauft Sachen ein, errichtet Bibliotheken, singt oder besucht Livegesang, oder drückt seine eigene Spiritualität aus, in welcher Form auch immer. Es gibt wirklich nichts, was es in Second Life nicht gibt.
Ein Forum, das nun den Anspruch hat, Second Life-Bewohnern eine Heimat zu bieten, wird früher oder später mit diesem kompletten Spektrum unterschiedlicher Inhalte konfrontiert. Die Gretchenfrage dabei ist aber: wo genau zieht man die Grenze zwischen erwünschten und unerwünschten Inhalten? Diese Frage ist nur schwer zu beantworten.
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