Second Life auf mobilen Geräten

Linden Lab bastelt - mal wieder - an einem Second Life Viewer, der auf mobilen Geräten unter iOS und Android läuft.

Das Teil befindet sich noch massiv in der Entwicklung, also gibt es bisher nur ein Demo-Video, in dem die wesentlichen Funktionen gezeigt werden.

Das Video ist aber interessant, weil LL ausdrücklich davon spricht, dass sie überrascht sind, wie flüssig Second Life auf den Geräten läuft. Das lässt also stark darauf schließen, dass sie keinen Cloud Gaming-Ansatz verfolgen, d.h. irgendwo steht ein Server in einem Rechenzentrum mit fetter Grafikkarte, sondern der Viewer direkt auf dem Gerät läuft.

Als benutzte 3D-Engine wird dabei Unity erwähnt. Sollte das also stimmen, dann bedeutet das nichts anderes, als dass Linden Lab endlich Second Life auf eine moderne Grafik-Engine portiert.

Mehr noch, da Unity auch unter Windows, MacOS und Linux verfügbar ist, sollte dann eine Portierung davon in Richtung normale PCs keine zu große Sache mehr darstellen.

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Firestorm 5.0.7.52912 - vom Update wird abgeraten

Die aktuelle Firestorm-Version 5.0.7.52912 hat einige echt hässliche Fehler, die bei der Qualitätssicherung leider durchgeschlüpft sind.

Zum Einen sind Probleme bei Teleports in Höhen über 3500 Meter bekannt, zum anderen crasht er zuverlässig sofort beim Teleport auf bestimmten Sims (beispielsweise hier).

Vom Update/der Installation muss ich daher aus eigener Erfahrung abraten, bis diese Fehler in einer neuen Version behoben worden sind.

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Firestorm Support auf Deutsch

Wer bisher noch nicht genug an der Menschheit zweifeln sollte, der möge einfach mal der Gruppe “Firestorm Support auf Deutsch” beitreten und sich da einige Supportanfragen im Kanal geben. Danach dürfte derjenige kuriert sein.

Die meisten Fragenden da drin haben die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfisches mit Hirnerschütterung, also mehr als das Lesen und Verstehen eines Halbsatzes ist nicht drin. Und selbst wenn man ihnen was sagt, dann fragen sie mindestens noch dreimal nach, bevor sie dann das Gesagte eventuell annehmen. Es kann aber auch sein, dass sie es dann trotz allem nicht tun, wo man sich dann schon mal die Frage stellen kann, wieso sie dann überhaupt in der Gruppe nachfragen.

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Second Life Clients für Android: Mobile Grid Client vs. Lumiya

Heute möchte ich mal ein wenig über Second Life Clients unter Android schreiben. Es gibt im Grunde drei Clients heutzutage, nämlich den alten Mobile Grid Client von Kurt Schlager aus Österreich, den Lumiya von Alina Lyvette sowie den LittleSight von Balistoid. Da ich den LittleSight (der auch In-App-Käufe hat) nicht kenne, beschränke ich mich auf die anderen beiden Clients.

Vorweg: gut benutzen kann man beide, es gibt aber auch deutliche Unterschiede zwischen Beiden. Je nachdem, was man benötigt, ist der MGC oder Lumiya eben besser.

Mobile Grid Client Den Mobile Grid Client gibt es kostenlos im Play Store. Allerdings erhält man damit nur eine Testversion von 14 Tagen, danach ist eine monatliche Gebühr in Form von L$ fällig, die man über den benutzten Avatar zu entrichten hat. Die Standardversion kostet 250 L$/Monat, Premium kostet 450 L$/Monat.

Der Grund dafür ist einfach: der MGC baut keine direkte Verbindung zu Linden Lab und Second Life auf, sondern zu einem Server des Autors vom Client. Dieser Server managed dann den kompletten Datenfluss zu Second Life und zum Client. Die laufenden Kosten werden eben durch diese Gebühren finanziert.

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CDN und was es bedeutet

Second Life bekommt aktuell Unterstützung für CDNs, also Content Delivery Networks, eingebaut. Aktuell gibt es einen Projektviewer dazu und rund 28 Regionen auf dem Mainland, die das unterstützen.

Das Problem daran ist nur: viele können sich unter einem CDN absolut nichts vorstellen, aber sie benutzen es täglich. Was also ist ein CDN und warum ist es gut?

Ein CDN ist, wie der Name schon sagt, ein Netzwerk, das Inhalte verteilt. Nehmen wir mal an, ín meiner Gegend gibt es zwei ALDI-Filialen, die eine ist drei Kilometer von mir entfernt und die andere zehn. Nehmen wir weiter an, ich als ökonomisch handelnder Mensch kaufe immer dasselbe Toilettenpapier bei ALDI, das es in jeder Filiale als Eigenmarke vorrätig gibt. Wohin werde ich natürlich fahren? Richtig: zu der Filiale, die näher an meinem Wohnort ist, denn das Angebot in dem Fall ist ja in allen ALDI-Filialen gleich und es gibt für mich absolut keinen vernünftigen Grund, in die weiter entfernte Filiale zu fahren.

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The new kid on the block

Es gibt mal wieder einen neuen Second Life Viewer, mit dem keiner rechnete, namens Replex. Dahinter steckt Latif Khalifa, seinerseits absolut kein Unbekannter, sondern der Autor vom Radegast-Client und einigen anderen Sachen.

Replex kommt einem dabei von Anhieb seltsam bekannt vor, und das ist kein Wunder, handelt es sich doch schließlich bei diesem 1er-Viewer um einen Fork vom Singularity Viewer. Replex basiert dabei auf dem letzten Alphacode von Singularity, enthält aber einen Haufen an Verbesserungen im Vergleich zu Singularity 1.8.5. Allerdings stammt die Mehrheit davon vom Singularity-Team selber, der bisherige Beitrag von Latif Khalifa liest sich dann doch recht bescheiden:

  • Added Replex skin (Latif)
  • Bundle Replex, Gemini and Silver skins (Latif)
  • Windows 64 viewer now supports parcel media (QuickTime) (Latif)
  • gtp chatbar command now allows omitting height. (Latif)

Im Grunde ist also Replex eine leicht veränderte Version des aktuellen Singularity-Alpha-Codes plus einigen, wenigen Änderungen von Latif Khalifa.

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Leap Motion in Aktion

Bei all dem Gerede über Oculus Rift ist mir bisher eine Technologie weniger aufgefallen, die einfacher einzusetzen ist und auch die Handhabung eines Rechners ordentlich auf den Kopf stellt, nämlich Leap Motion.

Nun, was ist das? Einige mögen vielleicht Kinect von der Xbox kennen, eine Sensorphalanx, mit der man seine Xbox einfach per Körperbewegungen steuern kann. Nun stellen wir uns mal diese Sensoren ordentlich verkleinert und in einer Computertastatur eingebaut, dann haben wir Leap Motion. Es ist im Grunde der Computersteuerung sehr ähnlich, die manche im Scifi-Film “Minority Report” sahen, nur mit dem Unterschied, dass man dazu keine Handschuhe anziehen muss und die Technik bereits heute verfügbar ist und gerade damit angefangen wird, sie in manchen Notebooks serienmäßig einzubauen.

Ein Video sagt mehr als tausend Worte, und es gibt schon seit über einem Jahr im Second Life Viewer von Linden Lab eine eingebaute Unterstützung für Leap Motion. So sieht das dann eben aus:

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Die Beschleunigung des Viewer-Caches

Eines der Nadelöhre in der Architektur jedes Second Life Viewers ist sein Cache auf der Festplatte. In dem Cache legt der Viewer sowohl die dargestellten Texturen als auch der Objekte einer Sim ab. Klingt erst einmal nicht dramatisch, aber das hat seine Konsequenzen, die in der Natur der Festplatte liegen.

Nun ist es so, dass die meisten Texturen abgelegt auf der Festplatte für sich alleine nicht viel Speicherplatz benötigen. Ein typischer Cache-Ordner besteht aus 10000-30000 Dateien. Es sind eben pro Sim schon sehr viele Texturen, die ihren Weg auf die Festplatte finden, und damit greift dann letzten Endes die Festplatte als Nadelöhr.

Jedes moderne Betriebssystem ist sich der Tatsache, dass der Zugriff auf die Festplatte um Längen langsamer als auf den Hauptspeicher ist, bewusst. Deswegen nutzt jedes Betriebssystem automatisch den nicht durch Programme genutzten Teil des Hauptspeichers als Schreib-Lese-Cache. Das bedeutet, dass Schreibzugriffe auf die Festplatte zeitverzögert stattfinden und vorher noch vom System optimiert werden, sowie oft benötigte Dateien möglichst lange im Hauptspeicher gehalten werden. Fordert ein Programm eine solche Datei an, dann wird erst geschaut, ob sie im Cache vorliegt und wenn ja (das nennt man dann einen Hit), wird sie direkt aus dem Cache geliefert und nicht von der Festplatte gelesen. So weit, so gut.

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Firestorm Viewer Private Build Nr. 4.5.2.39868 zum Download verfügbar

Mir ist gerade ein wenig langweilig und daher dachte ich mir, ich könnte ja mal der Community einen möglicherweise kleinen Dienst erweisen - und das mache ich nun.

Ohne weiteren Umschweife: ab sofort biete ich nun einen sog. aktuellen Nightly Build vom Firestorm für Windows (32 bit) zum Download an. Nun wo das raus ist, der Reihe nach.

F: Was ist ein Nightly Build?
A: Ein Nightly Build ist eine möglicherweise lauffähige Version des Firestorm Viewers, die auf dem aktuellen Sourcecoderepository des Entwicklersteams beruht.

F: Auf welchem Quellcode basiert dieser Viewer?
A: Er basiert auf dem unter http://hg.phoenixviewer.com/phoenix-firestorm-lgpl/ öffentlich verfügbaren Code. Er wurde mit Hilfe von Microsoft Visual C++ Express 2010 kompiliert und es handelt sich dabei um die 32bit-Variante des Viewers.

F: Gibt das Firestormteam nicht selber Nightly Builds heraus?
A: Nein, das haben sie noch nie.

F: Warum bietet das Firestormteam nicht selber einen Nightly Build zum Download an? Andere Viewer, wie beispielsweise Singularity, machen das doch auch!
A: Es ist keine Frage des Könnens, sondern des Wollens. Das Entwicklerteam vom Firestormteam will keine solchen Builds veröffentlichen. Wer es genau wissen will, der kann es unter http://modemworld.wordpress.com/2013/02/19/firestorm-meeting-13th-february-2013-video-and-transcript/7/ auf Englisch nachlesen. Jessica Lyon begründet es mit mangelnder Qualitätskontrolle. Nightly Builds sind das, was man auf Englisch als das Bleeding Edge bezeichnet. Es handelt sich dabei von der Qualität her nicht einmal um Alphaversionen. Ein Nightly Build kann funktionieren, muss aber nicht, und keiner wird garantieren, dass alle Funktionen richtig oder fehlerfrei funktionieren und man muss schlimmstenfalls auch mit Fehlern rechnen, die Datenverlust nach sich ziehen könnten.

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Ich habe meinen Viewer fertig

Mein Firestorm ist inzwischen fertig und das Ergebnis schnurrt unter Windows so vor sich hin. Er läuft gefühlt um Längen schneller als das letzte Release, allerdings hat er ein übles Memory Leak und ist damit nach einer Weile absolut unbrauchbar, weil er sich wirklich allen Speicher krallen will.

Macht nichts - was nicht ist, das kann ja noch werden. Mal schauen, wie das normale Release mit OpenJPEG anstelle von KDU läuft, das ist als nächstes in der Pipeline.

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