Breaking News: Lumiya Viewer bekommt 3D-Unterstützung!

Eine erste 3D-Ansicht in Lumiya
Eine erste 3D-Ansicht in Lumiya

Der Lumiya Viewer (Plattform Android und im Third Party Viewer Directory gelistet) hat etwas geschafft, was bisher selbst Linden Lab nicht gebacken bekommen hat: die Unterstützung für 3D endlich auf einer mobilen Plattform zur Verfügung zu stellen! Das bedeutet nichts anderes, als dass dieser nach wie vor junge Viewer ab sofort in der Lage ist, die 3D-Szenen von Second Life auf dem wachsenden Markt der Smartphones und Tablets darstellen zu können.

Der Support selber steckt zwar noch in den Kinderschuhen und es sieht recht gewöhnungsbedürftig aus, oder anders gesagt: es ist noch sehr ausbaufähig, aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist dieser, dass es den ersten nativen Viewer gibt, der das nun kann und für eine der beliebten, mobilen Plattformen (Android, die andere wäre iOS) geschrieben worden ist. Die Entwicklung scheint zügig voranzuschreiten und es ist definitiv ein Viewer, den man daher im Auge behalten sollte.

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Der Einbau des Mesh-Deformers ist in Gefahr!

Wie alle wissen, die bereits mit Meshkleidung Erfahrung haben, ist das Hauptproblem daran, dass man die Kleidung nicht seinem Shape anpassen kann, sondern seien Shape bisher der Kleidung anpassen muss. Das ist für viele ein großer Hemmschuh, sich Mesh zuzulegen, da sie dazu nicht bereit sind. Seit November 2011 nun arbeitet Qarl Fizz an einem Stück Software, den sog. parametrischen Meshdeformer, dessen Programmierung von SL-Bewohnern finanziert worden ist und dass genau diesen Umstand beheben soll. Damit würde sich dann die Kleidung dem Shape anpassen und gut, die Designer würden mehr verkaufen und Linden Lab selber erklärte sich dazu bereit, das in seinen Viewer einzubauen. Inzwischen gibt es sogra einen Projektviewer von Linden Lab mit dem Feature und Qarl arbeitet wieder heftig daran, also dachten alle das wird gut. Bis heute!

Denn im zugehörigen Jira STORM-1716 schlägt nun ausgerechnet der bisher in der Community wohl geschätzte Oz Linden, der sich für die Viewerentwicklung bei Linden Lab insgesamt verantwortlich zeigt, ganz andere Töne an.

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Mesh Deformer v0.3 erschienen

Nachdem es einige Zeit lang um das Projekt sehr ruhig geworden war, hat nun Qarl Fizz Version 0.3 des parametrischen Mesh-Deformers veröffentlich t. Die Hauptänderungen sind die folgenden:

  1. der Patch funktioniert nun sauber mit dem aktuellen Code der Lindenviewer, was ja ein erklärtes Ziel gewesen ist und
  2. die Deformationstabellen werden nun in einem extra Thread im Hintergrund berechnet, so dass es zu keinen Einbrüchen bei den FPS mehr kommen soll.

Es ist zu erwarten, dass die üblichen Verdächtigen (Nirans Viewer, aber auch Cool Viewer usw.) den Patch bald bei sich eingebaut haben werden.

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Features, die ich in SL-Viewern gerne hätte

Trotz bald eines Jahrzehnts, in dem es den SL-Viewer und damit seine Codebasis gibt, gibt es so einige Features, die ich einfach wirklich gerne im Viewer hätte, weil sie mir viel Zeit und Mühen ersparen könnten. Dabei ist es mir dann auch egal, ob das im Lindenviewer oder irgendeinem Third Party Viewer wäre, Hauptsache irgendwer setzt sich erst einmal hin und implementiert es endlich, denn diese Features sind wirklich naheliegend, aber irgendwie kam noch keiner darauf, sie zu implementieren oder man misst ihnen keine besondere Wichtigkeit bei. Schade eigentlich!

Was genau meine ich nun? Hier mal in ungeordneter Reihenfolge:

Die Möglichkeit, häufig benutzte Grafikeinstellungen unter einem Namen abzuspeichern und dann aufzurufen Damit ist genau das gemeint,  was es sagt: es gibt einige Grafikeinstellungen, zwischen denen ich im Laufe einer SL-Sitzung hin- und herpendle, so schalte ich beispielsweise in einem Club die Sichtweite nach unten und gewisse Avatardetails, wenn es wirklich voll ist oder wenn ich wirklich mal Kampf mache, allgemein ziemlich viel, wenn ich Fotos mache stelle ich wiederum alles ganz nach oben, ich habe also in den Einstellungen immer gut zu tun.

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Nirans Viewer im Test

Da es schon eine Weile her ist, dass ich damit gespielt habe, habe ich mir heute mal die aktuelle Version von Nirans Viewer geschnappt (1.33 Preview) und damit unter Windows gespielt.

Eines vorweg Zunächst einmal für die Leute, die immer gerne auf der sicheren Seite liegen, ein Wort vorneweg: Nirans Viewer ist im offiziellen Third Party Viewer Directory von Linden Lab nicht gelistet. Das ist kein Beinbruch, da auch andere bekannte Viewer wie der Cool Viewer von Henri Beauchamp dort nicht gelistet sind, weil man für die Auflistung gewisse Erklärungen unterschreiben muss, deren Inhalte nicht jeder mag, aber: manch einem mag das ja schon Grund genug sein, solch einen Viewer eben nicht zu benutzen.

Nur auf der sicheren Seite ist man, selbst wenn die Entwickler solch einen Wisch unterschreiben, sowieso nicht automatisch, denn Papier ist geduldig und wenn sie Schmu machen, dann machen sie es so oder so. Also, letzten Endes muss es jeder mit sich selber ausmachen, inwieweit er dem Entwickler(team) hier in dem Fall vertraut oder aber auch eben nicht.

Die Intention Nirans Viewer wird auf Sourceforge als Highend-Viewer bezeichnet. Laut Niran selber basiert er aus dem Shining-Branch von Linden Lab direkt und die Hauptarbeit an dem Viewer ist der gänzlich andere Skin. Die Andersartigkeit sticht einem schon sofort beim Loginbildschirm sofort ins Auge, es wird nämlich eine Videosequenz abgespielt. Das hat sonst kein anderer Viewer in der Art. Das Hauptaugenmerk bei der Viewerentwicklung liegt nach Niran darauf, alles was man irgendmöglich in dem Viewer einstellen kann, dem Benutzer auch zugänglich zu machen.

Und so sieht es aus Zuerst einmal sieht man hier den Loginbildschirm; er ist recht dunkel geraten, sehr spartanisch und wirkt vor allem durch das Video.

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Nirans Viewer - nicht tot!

Ist Nirans Viewer tot? Zumindest gerüchtet das gerade der selbsternannte “Secondlife Technologist” JayR Cela.

Nach seinen Worten habe Nirans Viewer ins Gras gebissen, da Nirans Rechner einen Festplattenschaden erlitten habe und - wie leider so oft üblich - es kein Backup gäbe. Es sei kein großer Verlust, da ohnehin niemand den Trumm hätte laufen lassen können.

A-ha. Was daran wohl nun wahr ist? Keine Ahnung. In Nirans Blog steht nichts, in Sluniverse auch nichts weiter, im offiziellen Forum zum Viewer ist nichts zu finden und der Sourcecode ist nach wie vor auf Sourceforge.net verfügbar. Wenn, dann fehlen bestenfalls einige Tage an Neuerungen, das dürfte es gewesen sein und den Rest kann man sich wieder flott unter Windoof zusammenbasteln.

Dazu kommt - und das ist noch wichtiger - dass die letzten Commits am Code von Niran selber auf der Projektseite bei Bitbucket gerade mal 21 Stunden zurück liegen. 21 Stunden! Ein totes Projekt sieht für mich nun wirklich anders aus, ich halte die Meldung daher für substanzlosen Müll und Panikmache. Mehr dürfte da auch nicht dran sein!

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I've got the screenshot blues, baby!

Ich habe heute im Zuge meines Spieltriebs beschlossen, dass mal mein Blog hier oben ein anderes Bild im Header braucht. Das alte Raketenbild von Spaceport Alpha ist rausgeflogen und durch den Ausschnitt einer Dampflok auf der Sim Tuliptree ersetzt worden. Soweit, so gut.

Das Problem an der Sache ist allerdings dabei gewesen, dass ich es a) mit Schatten haben wollte und b) das Bild auch groß genug lokal speichern, um daraus eine einigermaßen gute Qualität zu bekommen. Der erste Viewer, den ich also dafür benutzte, war Firestorm. Und was soll ich sagen… Zasta, mach Platz auf der Bank der genervten Firestormbenutzer, ich setze mich gerade dazu, denn der Firestorm der geht da ja gleich mal gar nicht. Das Fenster ist schon von der Usability her die reinste Katastrophe und auch dnan stürzt das Ding mehr ab als es arbeitet, und wenn´s arbeitet dann meistens nicht so wie man es will. Das ist wirklich im Firestorm ein echter Showstopper für alle Leute, die gute Screenshots machen wollen und/oder müssen!

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Jaja, die Ewiggestrigen 1er-Viewer-Benutzer - mal historisch aufgedröselt

Zasta hat es heute mal wieder in seinem Blog mit den Leuten hat, die noch die 1er-Viewer wie Phoenix und dergleichen benutzen und nicht mehr versteht, wieso man diese Viewer noch freiwillig einsetzen kann, wo ihnen doch z.B. ganz einfach die multiplen Tattoolayer fehlen und der aktuelle Lindenviewer mit Abkömmlingen wie Firestorm inzwischen um einiges weiter ist. Dabei ist die Antwort darauf recht einfach, wenn auch vielschichtig.

Die wichtigste Erkenntnis dabei ist diese: der Viewer ist für die Bewohner von Second Life das Tor nach SL, damit ihr Werkzeug und wichtigstes Programm zur Nutzung von Second Life überhaupt.

Machen wir uns dabei ruhig nichts vor: der 1er-Viewer war und ist von der Usability her gesehen eine Katastrophe gewesen, ein historisch gewachsenes Chaos, das innerhalb von fast 9 Jahren entstand und immer mehr und mehr üppig wucherte. Er hatte dabei einige wirklich gute Ideen gehabt, wenn man sie entsprechend zu nutzen weiß, wie das Tortenmenü. Jaja, ich weiß manche können das nicht leiden, aber es ist auch nicht totzukriegen. Während sie im offiziellen Lindenviewer verschwanden gibt es Spekulationen darüber, ob in MS Office 15 nicht diese eingeführt werden, um die Nutzung auf Touchscreens zu erleichtern.

Aber wie auch immer: der 1er-Viewer war von der Usability her gesehen die reinste Katastrophe, der Punkt dabei ist allerdings der: wir kannten und hatten nichts besseres zur Hand gehabt. Jeder, der früh genug mit Second Life anfing, musste sich erst einmal mühsam durch diesen Viewer quälen und sich mit ihm anfreunden - oder er hörte irgendwann in dieser Arbeit einfach auf. Die Lernkurve zur Beherrschung dieses Viewers war extrem steil gewesen und für viele frustrierend hoch, zu hoch. Es gab zwar Projekte wie Imprudence, die sich auf die Fahnen schrieben, alles besser machen zu wollen und es in Details auch taten, aber niemals den Drive und die Masse entwickelten, in Second Life wirklich relevant zu werden.

Wer noch heute davon schwadroniert, wie leicht und einfach die 1er-Viewer zu bedienen seien, der lügt sich selbst in die Tasche. Es fällt einem nur deswegen leicht, weil man es eben so gewohnt ist und sich da inzwischen mit schlafwandlerischer Sicherheit bewegen kann, aber bis man diese Sattelfestigkeit erreicht hatte, das dauerte mitunter Wochen! Ein wirklich einfach und intuitiv zu bedienendes Programm sieht anders aus, mir fallen da beispielsweise von früher Kais Power Tools unter Windows ein.

Das ist auch der Grund, weswegen Linden Lab irgendwann einmal damit anfing, seinen Viewerdschungel 1 genauer zu analysieren und - ich finde zu Recht - einen der Hauptgründe, warum viele Benutzer nur einmal einloggten und danach nie wiederkamen in der absolut unterirdischen Usability dieses Viewers ausmachte. Im Klartext: das Programm hat einfach die Mehrheit der potentiellen Benutzer so dermaßen überfordert gehabt, dass sie genau einmal einloggten und dann nie wiederkamen, weil sie sich einfach diesen Mist nicht geben wollten.

Die richtige Entscheidung von diesem Desaster ist gewesen, dass man den Viewer grundauf von der Benutzeroberfläche her renovieren wollte - und das auch tat. Damit wollte man die Zahl der Benutzeranmeldungen steigern und dafür sorgen, dass man sich sofort einfacher zurecht findet in Second Life. Das ist im Prinzip eine Entscheidung gewesen, die nach wie vor richtig ist, nur die Umsetzung an sich ist das absolute Debakel gewesen.

Es ist nunmal so, und da kann man sich auf den Kopf stellen und mit den Beinen wackeln wie man will, das ändert nichts daran: der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Hat er sich erst einmal an eine Plattform gewöhnt, dann will er diese auch in der Art und Weise damit arbeiten können, wie er es gelernt hat und sich nicht auf einmal durch eine neue Version der Software wieder vorkommen wie ein kleiner Pennäler in der Schule. Er erwartet einfach, dass die Menüs genauso weiterhin aufgebaut sind, wie er es gewohnt ist, die Buttons da sind, wie er es gewohnt ist und genauso aussehen, und und und…

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Firestorm 4

Heute ist der neue Firestorm in der Version 4 erschienen (wer den Phoenixviewer nutzt, der sollte sich ebenfalls das heute erschienene Update für den holen, damit das Inventar weiter richtig funktionier).

Dieses Release ist als Wartungsrelease zu betrachten; es gibt nicht wirklich neue und nennenswerte Features, statt dessen hat man die Performance hoch geschraubt, Fehler bereinigt und allgemein dafür gesorgt, dass der Firestorm einen flotteren und runderen Eindruck hinterlässt.

Das ist auch wirklich diesmal gelungen; als ich ihn unter Windows startete, war das auf derselben Maschine ein gefühlter Unterschied wie Tag und Nacht. Es ist die erste Version vom Firefox die locker fluffig genug läuft, dass ich mir vorstellen kann, sie zu meinem neuen Hauptviewer zu machen.

Lange genug haben die Macher vom Firestorm daran auch gearbeitet, dies ist das Ergebnis von über 15 Monaten Arbeit und noch mehr, und diese Arbeit trägt nun endlich Früchte.

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Phoenix Firestorm 3.3.0.24880 im Test

Da liegt sie also nun vor mir, das zweite offizielle Release des Viewers, auf den viele Lindenviewerhasser all ihre Hoffnungen projiziert haben, dem designierten Nachfolger des erfolgreichen Phoenixviewers aus derselben Schmiede, das Ergebnis von mannjahrelanger Arbeit: Phoenix Firestorm 3.3.0.24480.

Habe ich vom ersten Release, welches damals eigentlich genauso gut die Versionsnummer 1.0 nicht allzuviel erwartet, da man von solchen Versionen ohnehin nicht allzuviel erwarten darf, so ist es mit der Version nun anders. Bei konservativer Versionierung würde diese Phoenix Firestorm Viewer Version 1.1 heißen.

Es ist üblich, dass bei solchen Versionen hauptsächlich die gröbsten Fehler bereinigt werden, Sicherheitslöcher beseitigt werden und die Effizient erhöht wird. Genau das wurde mit dem Firestorm nach offizieller Aussage auch getan plus dem Hinzufügen einiger, weitere Features.

Ich habe mir den Viewer unter Windows 7 64 bit Professional nach einem Clean Install installiert und dabei getestet, ganz einfach weil ich es immer interessant finde, was es alles so auf dem Markt gibt - die Viewer stellen ja inzwischen so etwas wie ein eigenes Ökosystem dar - und welcher Viewer wohl für meine Bedürfnisse am Besten geeignet ist.

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