Philip Rosedale baut ja nun an der nächsten Generation von virtuellen Welten mit einem neuen Startup, das er “High Fidelity” getauft hat. High Fidelity oder auch kurz Hi-Fi ist bisher ein im Audiobereich bekannter Begriff, der eine besondere Wiedergabetreue des Verstärkers mit Abspielgerät plus Lautsprecher von Aufzeichnungen kennzeichnet. Festgelegt wurde dieser Standard als DIN 45500 in den 60ern, früher war er etwas besonderes, heute dagegen erreicht jede Noname-Soundkarte für 20 Euronen bereits mühelos diesen Bereich!
Das Neue an Rosedales Projekt sind vor allem zwei Dinge: erstens will er mit Voxeln arbeiten und zweitens soll es eine Art verteiltes, dezentrales Netz werden, an dem jeder teilhaben kann und für das Bereitstellen von Rechenzeit dann sich so virtuelle Münzen verdienen können. Bitcoin und Peer to Peer lassen grüßen!
Beide Techniken sind an und für sich schon ein alter Hut und verteile Währungen so ein Thema für sich, was aber ist das interessante an Voxeln? Voxel selber sind ein alter Hut in der Spielebranche, es gab durchaus eine Reihe von Spielen, die diese einsetzten, wie 1992 beispielsweise Comanche, eine Hubschraubersimulation bei der Voxel die Landschaft zeichneten. Gehalten haben sich die Voxel bisher in der Medizintechnik, während sie in der Spielebranche lange Zeit ein Nischendasein fristeten, weil die gängige Grafiktechnologie auf Polygone setzt und Voxel im Einsatz so einige Probleme mit sich bringen.
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